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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1933-01-01 · X. Jahrgang Nr. 5 · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
X (1933-1934)
Issue
X. Jahrgang Nr. 5
Date
1933-01-01
Page
[Seite] (sequence 2)
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2)er leichte ScmmeduU sowie alle Neuheiten in- Oberhemden und Cravatten - Itl. Seit T- B NGERSTRASSE 1 Ecke Köngstraße \.-!i"ii'itdiil>*.*tr.»«lite*t. Jinl«**x*iii ist aber durch ,;i ■) 'st.i.it in :1a» /«-ntrum gi-riickt worden. Die /entiaii-ienm^ des Jiidemuni' verlangt seine j;ei'ti::c inteiisi\ierujnr. Mir wollen sicher unsere Kinder nicht' iri' Ghetto /nriitkfiihren. Alter zuink iti' Jndenttmi jieilh noch nicht zurück itl' c.li.-ttü’ Man Inauchtoki' I »etit'ihnnn gewiß nicht ■mgi-I -thal/en. wenn man zur Erkenntnis der i di'dten Wette -elaii-'t i't. Die I ielie zum einen -,iia>K t der I ielie /nm andern wahrhaftig noch ’ I i ie iiiniinusMill, Verschwi'terunjr heiei Kid'ai: n kenn flir die deutschen Juden eine in >e2onsqnol!o werden. Das Wort Gabriel I: II SS, - s. dal* die I riiLäall da- Kind. ol> es \ aa lei Mute' me|,i liebt', ebenso unsre recht - i wie Ee. eh w:: da- I > iii'ihtiiin hoher als das I ea'tenm n. ne: .|.:i t zi' neuer Gedtiltlg ge- ... I den!a c Df neuen Sdiule in n I! i I . s , , f , L e f O '.! i I t e w \ n t ll e s e z w i - . . . ■ Di t - ta m und J u d e n I u in E r - I u - a u a e t z sein. R. * /um alc-iifhen Thema äußert sich im Kolaenden Rabbiner Dr. Max Grünewald. Mannheim, dessen vorbildliche I.eitnttg der jüdischen Jugendarbeit in Mannheim die Beachtung weiter Kreise* gesunden hat. *'.i' deatsih'.* Judentum steht erst am Anfang 'i 'uil inbildiinir. I.' i't nicht zu verlangen, daß ■ - Hin i Mai* und l>ichlnng dieser ihm um außen a u I ■ iui arten l mhildimg jetzt schon sich völlig ki.-r i't. I.benso nnmoglidi i't der \ erzieht aul : nhriing und Direktion. Es gibt Gebiete, in — 46 — denen bereits im gegenwärtigen Augenblick die Möglichkeit und die Pflicht der Initiative besteht, in denen an Stelle der Registrierung eines Notstandes die Organisierung einer Hilfe zu treten hat. Zu ihnen gehört die Einrichtung eines j ii d i s ch e n Sch ul wesens in Deutschland. W ir können diese Trage betrachten, ohne uns jtolitischen Mutmaßungen und Pseudo-Prophetien hinzugeben.die mehr die Phantasie als den •Willen anregen. Auch das endgültige Ergebnis der Ausführungsbestimmungen zur Schulgesetzgelmng ist in dieser Frage nicht entscheidend. Denn nirgends wird es so klar sein wie hier, daß ein Unterschied ist zwischen dem Recht, das man uns beläßt, mul dem tatsächlichen Gebrauch, den w ir von ihm machen können. W ir begnüge n uns daher damit, die jenigen politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zu nennen, die das jüdische Schulwerk treffen, und die in -dieser Allgemeinheit heute wohl von keiner Seite mehr bestritten werden: der größte Teil der reichsdeutschen Juden wird in Deutschland bleiben, ein großer Teil, vor allem des Nachwuchses, wird in Bewegung bleiben, d. li. die Unmöglichkeit der wirtschaftlichen und beruflichen Versorgung wird ihn dazu zwingen, sich auf Wanderung vorzubereiten. Das wirtschaftliche Niveau der deutschen Judenlieit w ird zwangsläufig armselig w erden. Auf die Dauer wird sie nyr mit ihren eigenen wirtschaftlichen Kräften rechnen können. Es wird daher nötig sein, die letzten Mittel zu mobilisier cu. Es ist unmöglich. m>ii heute* auf morgen ein Schulwerk zu erstellen. Das soeben erlassene Schulgesetz gegen die* Teberfremdting gibt uns Zeit ii»d Möglichkeit eines Lebergangs. Die Zeit muß be nutzt werden, um so mehr, als der Lebergang für uns selbstverständlich in keiner Weise Ix friedigend sein kann. d. h. w ir brauchen jetzt schon für die vorläufig in den Schulenverbleibenden jüdischen Schüler sowohl in seelischer wie in stofflicher Hinsicht etwas, was ich als einen A ii s g 1 e i ch s u n t e r r i ch t bezeichnen möchte. Ihre* Träger werden sein: vor allem die jüdische* Jugendbewegung, es sind aber dafür auch die sogenannten Religionsschulen sowie die I. e h r h ä u s e r in Anspruch zu nehmen. Worin dieser Ausgleidisunterricht besteht, ergibt sich aus dem konstruktiven Plan, der dem künftigen jüdischen Schul- Da DAS HAUS FÜR JUWELEN, GOLDu. SILBERWAREN, BESTECKE, UHREN, MODESCHMUCK Stuttgart / K6nlgatr. 17 wesen zugrunde gelegt werden muß. Im einzelnen hängt die Errichtung jüdischer Schulen von der Regierung ab und mit der Konzession zusammen. Gleichgültig aber, ob sie als regelrechte Schulen geführt werden oder — elastischer — in einem System von Kursen: die Prinzipien, die* das Schulwesen regieren, müssen folgende sein: 1. Erziehung zu einem hinreichenden Verständnis des Judentums; 2. Erziehung zur Umschichtung: T. Vorbereitung zu einer planvollen Wanderung. Abgesehen enn den Pflichtfächern, die sich für eine Schule in Deutschland von selbst verstehen, muß also die Schule — die höhe re Schule ist hier gemeint in Ereiheit von allen Vorbildern ihrer Art drei Gebiete besonders führen bzw mit Nachdruck berücksichtigen: 1. eine möglichst umfassende handwerkliche Ausbildung, 2. einen neusprachlichen Spradiunlerr i ch t, >. einen hebräischen Sprachunterricht. In einer solchen Schule* wird es nicht nur nötig, sondern auch möglich sein, das bisherige Verfuhren des Religionsunterrichts zu ..überholen". Er muß ganz lind gar Quelle* u ii n t e rr i ch t werden und sich sinngemäß eingliedern in eine umfassende J u d <* n t 11 tu s k u n d c*. In ihr wird die Kenntnis der sozialen und wirtschaftlichen und rechtlichen Bedingungen, unter denen die Juden in den verschiedenen Ländern heute* leben, ebenso ihren Platz haben wie die nicht länger zu entbehrende Bekanntschaft mit der Geographie und Wirtschaft Palästinas. An Stelle* von vereinzelten und ittiziisam inen hängenden Daten muß treten das Bild eines jüdischen Kosmos: und aufhören muß die Meinung, daß eine Religion um so „vornehmer“ ist. je mehr In Anbetracht der Notzeit ist wohl manche alleinstehende Frau gezwungen, ihren eigenen Haushalt aufzugeben und eine Pension in einem jüdischen Hause zu suchen. — Um nun Angebote und Nachfragen, sowie Anforderungen und Ansprüche regeln zu können. bittet der Isr. Frauenverein um Mitteilung von Frauen, die Pension suchen sowie von Familien, die Pensionäre bei sich aufnebmen wollen. Meldungen nimmt entgegen Frau Oberkirdienral Dr.Ironer.iäSEKES Zur 30. Wiederkehr unferes Hochzeitstags find uns von allen Seiten rührende Zeichen der Liebe und Wertschätzung in überwältigender Fülle zugegangen, die uns wahrhaft beglückt haben. Unferen tiefgefühlten, innigen Dank bitten wir auf diefetn Weg zum Ausdruck bringen zu dürfen. Stuttgart, im Mai 1933 Louis u. Helene Hirsch Unser gutgeführtes Kinderheim nimmt auch in diesem Jahre in den Ferien wieder erholungsbedürftige Kinder auf. Preis pro Tag RM. 6.—. Wir bitten um Anmeldungen bis 1. Juni, damit die Aufnahme in der gewünschten Zeit erfolgen kann. Anmeldungen sind zu richten an: Frau Berte Halle, Stuttgart, LesJftngstr. 7, Telefon 60652. SdivarzwaiObeim der StottgarfLoge MUhringen IsraeliOsöier Landes-Asiland Unter' sffltznngsverein tflr Wflrttemtierg E.V. Die Mitglieder- Versammlung findet am Sonntag, den 25. Juni 1933, vorm. 10 Yt Uhr, im Israel. Gemeindehaus, Stuttgart Hospitalstr. 36, statt: TAGESORDNUNG: 1. Verwaltungs- und Kassenbericht 2. Entlastung des Vorstands, des Ausschusses und des Kassiers. 3. Verschiedenes Zahlreiches Erscheinen ist dringend erwünscht. Der Ausschuss Vertreter tot JUiraemberg ». L»be» Kit Xito bereift, sucht Mitreise»»«» gegen Xergitang. Angebote «. O. 558 cn Me (Semeinbeietang. Der Israal. Frauonvaroin sucht für eine ältere Frau unmöbliertes Zimmer mit voller Pension bei monatlicher Vergütung von RM. 100. — . Angebote sind zu richten an Frau Rosa Saaaflar, Milltlrstr. 32. der Gymnastikabende für Herren im Institut Alice Bloch, Zeppelinstraße 32 MITTWOCH, 7. JUNI 1933 abends 8 Uhr n j . Nil RN.30-40000 Bargeld sucht routinierter Kaufmann nachweisbar gutes Geschäft ja fumfetu Eventuell Beteiligung. Angebote unter R. R. SC2 an bie Gemeindezeitung. Berthold AaeM-Verelo V J Dienstag, 6. Juni, Restaurant Bloch, Poststr. 15, abends 81/* Uhr, spricht Bcz.-Rabb.Dr«TÄIlZCr, Göppingen Ober „Du lodeRlDin la der Neuelt" * Dienstag, 13. Juni, Ort u. Zeit wie oben, spricht Rechtsanwalt Dr.WttllCr ElflSfCfn aber „Nues NendeiMoiR und seine zeit" WOHNUNGS-GESUCHE : WOHN U:N|G S-ANGEBOTE Für l. Juli sonnige ^Zimmer-Wohnung MHiiiiiiimiiiiiiiimMmmii)fliiMiiiiimmiiiMK]iiiiiiiMfliitiiiMiHEmmmtHRimimni»fliiuni (Neubau) in schönster Lage der Unteren Zeppelinstraße mit Garage w oermietea. 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