Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- X (1933-1934)
- Issue
- X. Jahrgang Nr. 3
- Date
- 1933-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
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K*f'ri*neu«- und grt>rauchte a AUTO U. LASTU/AGEn BERElFUnG /ik\ kauft man im >pezialh-iu*» M UULCANc«.. / JA. W. \ UDri* lur / •vfesy-' \ Autoreifen-Heugummierung /n,mm iTKTTC..r\ STUTTGART necKarsir.iaoa - Tei.aooas la. »erten-Reparaturen — aiuiaui abgefahrener »eilen Jinlcii in Ikuifimirfu. ilie ilmikclhäuli;ri'n l.in i:: — ä.-n Jmleji I linlerinilieii' ii-w. knrnmen. . * «iI-■ > uh: rim il I* ,i * ' e n r e i n li e i t oiler jrar IS ' e n e i n li e! r iler Jmlen iilierh<ni|>l mein ■::!: -ii wi-rilifn knnn. Ueliiriös mul wc-ltui-Ti.iulith liililei -ie eine t-inhc-itlicht- Gruppe, i.nli ihren körpi-rnui kin.ilen gehören -ie /u;111■ i: I! 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I Jie Kilu-I llerilhlet. il.iß ie-- in \ee\pii" die I mliter eine- ,i_s> pti-dicn i i: i -ii i . lediei I .itet luit. il.iß .d-n Iplirailil M. ,i--i i. -it.iniii ■. -lieiueii der müihli;:- -te : 'meen* '- el-, \li-ihlinpe nerv e-eii. \ln-e •li' ,.||i, d e I ihter de- I hdienprie-Ierum Miej'.i. eine kii-ihitin iler 11.1 li 1111 ll. Mit l-r.iel ° eimuller l’riipp \eu\pter .in- Mi/rujim. .1. :.n lf uin'einein-di.ist mit l-r.iel in Bibrli ' die ll. de i-t. I de 1 erh'ndnnn mit den \i ii ein in ki'iiiiern. -p iter mit den Gilxii- ' ■ i : ■ 11. In ml erneit fiemde- Hl ii t in die jmifre '!.- > nieui-ih.iff I -.i- -treii-'e \ erhol der 'li-ii:- he mi en ^.m.i.iitern uei-t mir .mf de-- N■■■.. endmkei’t hin. I )ie-e lilntmi-ihnn^ e!: in - Ii-ik I . -Idie Juden in Rahvliii ’ /Uli iiiilijri-ll leite III M'N V ptel, wtlllll- II -therlmdi;T er/.ihlt von /.ihl- I lu i t - ittep /um Judentum in I'er-ien. ■ /ei'! i... i-t durih den k.itupf "ejreii die \l . neu mit .dk n inii^liiJicti \ idk-jreiitein- . 1 II m ketlll/elch m l. V Herdi UNli.it l .-ni Bliiln i-il.mii leiden-ih.iftliih liekiimpft. i die-e kmijjjt'eit i-t nur eine Miniher- ■ ln f!• I. r-ihei u»^ neu. --en. I'.ir.dlel «Tfllt eitle - 30 - immer -tiirker ein-et/ende ProscTylt-npropafrunda. die liaJd alle Länder des Mittelmeerhetkens ergriffen und den spärlichen Rest am semitischen Blute völlig /ersetzt hat. Diesem semitischen Judentum hat der große Römerkrieg von bh—70 den Garaus gemacht. Unter den I in»000 Toten des vierjährigen Yerniditungskampfes war wohl die Mehrzahl noch semitisch gcweseji. Der spärliche, noch in Palästina verbleibende semitsche Rest der Judenhoit wurde durch den byzantinischen Kaiser Meraklius dann radikal an-gerottet. Die diese bc-kh-n schweren Yernichtiingskriege überlebenden Juden waren die Juden der Diaspora. also rassisch Heiden, die von der jüdischen Propaganda ergriffen. Juden geworden waren. Darnach. schildert in -einer Missionsgeschichtc diese proselytische Millionengemeinschaft. diesich rings um das Mittelim-erbecken gebildet hatte. Nicht nur Joseph ns Flavins, sondern vor allem die neiitestamontliche Apostelgeschichte schildert die Ausdehnung dieser Propaganda, die bald die sranze antike Welt umfaßte, hrinnert mail -ich clarau. daß ganze- Yolksgenn-inschafteii wie da- Reich von Aeliabcne 'Babv lonien). die Iturärr und Idumäer von dieser Propaganda ergriffen vcurdeiuelaß sich in Rom eine Riese ngenieitule gebildet, dienur zum kleinsten Ieil ..hebräisch" war. denkt mau an das siidarabische himjaritisehe Jtich-nreich des 6. Jahrhunderts, an datartari-ehe Judc-nreich der ( ha/uren. das vom S. bi- I I. Jahrhundert in Siidrußland be- -tand. dann hat man die Faktoren zu einander ge-ellt. deren- Fndergebnis die jetzige Judenheit i-t. Ganz mißt-rordentlith stark war der Zustrom indiigermani-chcn Blutes vvährend dieser ganzen /.eit. Daß der Nachwuchs der deutschen angioneii lzvvi-ific-n Rhein und Wainl durch die jiidi- -cfien Frauen, die Titus seinen Kriegern als Reute ge-chenkt. zum Judentum bekehrt worden ist. mag eine Sage s»-ju. Daß aber die siidfranzö-ischen und spaniscfien uestgotiseben Ghristc‘11 in hellen Scfiaren zum Judentum übergingen, beweisen die immer wieder erneuten, weil nicht beachteten \ erböte der kirthenkonzilien. mit Juden /u leben und sj,h mit ihnen zu verehelichen. Nur l nheiintnis der Geschichte des Judentums kann also behaupten, daß sich die Juden von Bliitinischungon ferngehalten und sich die Blntreinheit bewahrt haben. Die Geschichtswissenschaft bezeugt jedenfalls das Gegenteil. Ihr Kmlergebnis ist. daß es eine jüdische Basse im anthropologischen Sinne ebensowenig wie eine deuts.he oder französische Rasse gibt. Die angeblich unüberbrückbare rassisdtc Kluft zwischen der jüdischen und nichtjüdischen Bevölkerung I urup.is W-steht nur in der Theorie. Sowohl die as»hkeiia-isiheii wie die sephardischen Juden sind du teil die Aufnahme von Proselytc-n so stark europäisiert, daß die Scheidung kaum inög- NEU ERÖFFNET! 2aeieH(oto~!BUdMisse nicht teurer als gewöhnliche Fotos 9xu6eu=3xUogcafie WESTINFELDER ATELIER UND AUSSTELLUNG Marrenstr. 36 a ✓ Telefon 63984 Clm HauBt Mode - Frosch) lieft erscheint. Aber auch der vorderasiatische und orientalische Teil der Judenheit scheidet sich rassisch kaum von den europäischen Volksgemeinschaften. Sind doch die Unterschiede zwischen der diuarischen und der vorderasiatischem Rasse so gering, daß viele Anthropologen die clinarische Rasse überhaupt nicht als eine besondereanerkennen. Aber aueb die alpine Rasse ist von der vorderasiatischen kaum grundsätzlich zu scheiden. Ist es denn aber wirklich wahr, daß Rassenniischatig den Hassenwert beeinträchtigt? Diese Frage hat die Geschichte längst e indeutig beantwortet: Alle* Yölker sind das Fndergebnis einer unaufhörlichen Rassenmischling. Rassen rein mögen vielleicht einzelne Insflstämme der Siidsec geblieben sein. Aber es ist doch recht zweifelhaft, ob sich deren Knlturwert durch diese Reinheit gesteigert hat. Die Geschichte verneint die Anschauung, daß es eine Ranglisteder Rassen gibt. Wäre das der Fall, so müßte diesebegnadete Rasse durch die ganze- Geschichte hin führend gehlie-be-n sein. Im Zeitalter des Plato und des Aristoteles konnte noch niemand ahnen, daß die Nachkommen der blonden Barbaren im Norden das Frbcdieser großen Männer übernehmen und so glücklich weiterentwickeln würden. Das Fndergebnis der Weltgeschichte ist: alle Bussen sind kiilturfühig and haben unter bestimmten Bedingungen Großes ge le istet. Die Auffassung, daß Reinrassigkeit Uc-berlc-gc-nheit bedeutet, ist mindestens zweifelhaft. Kretschmer hat in seinem Buche ..Geniale Menschen“ gezeigt, daß das Genie gerade ans Rassenmischung hc-rvorwächst. Springer hat diese Tatsache in seinem Buche ..Die Blutmischiing" an zahlreichen Beispielen belegt. Die Judc-nheit ist allerdings eine Auslese, die im Kumpfe gegen die Umwelt und in der Abwehr sich eine innere Geschlossenheit errungen hat. Ihre trotz der zahlenmäßigen Schwäche ver- Israel. Waisen- und Erziehungs-Anstalt - . — ,i Die NitAlieder - Versammlim A findet am Sonntag, 28. Mai, vormittags 11 Uhr pünktlich, im Gemeindehause, Stuttgart, Hospi- .pitalstraße 36, statt. Tageisordnung: 1. Vorlegung des Rechenschaftsberichtes und Entlastung des Kassiers: 2. Wahlen zum Ausschuß: i. Verschiedenes. Wir bitten nm zahlreiche Beteiligung. V-: iler Versrm.ung eines Jahresberichts muß in diesem J lire abgeseh-werdc-ti. Die Betnebsredinung wird den Mitdil. .Sern - ■! Spendern aut Wunsch vom Kassier zu- - ndt. Der Ausschuß. Berltold AaeM-Verein Unser# sSmtildien VeraniUltODgen finden bis «if weiteres in der Gaststätte Bl odi, Poststraße 15, statt. - Kein ^Hnkzwang. Dienstag, den 2. Mai 1933, abends 8 ‘ Uhr Dr. med. Richard Ney über „Jugend in Not" * Dienstag, den 9. Mai 1933, abends 8’ * Uhr Stadtrabbiner Dr. Rieger Ober „Gesdiidite der laden im Altertum" * Dienstag, den 16. Mai 1933, abends 81 « Uhr Bez.-Rabb. Dr. Beermann, Heilbronn Eber „Sesdddile ler lidei im Mittelaller Israel. Landes-Asti- und Dnlerslölzonesfereid lär WOrtlemliera E. V. Die auf Sonntag, den 30. April 1933, einberufene rfifgUeder-Versamiiiliing findet nicht statt. Der neue Termin wird bekannt gegeben. Der Vorstand. Ohren-, Nasen-, Halsarzt Dr. Marcus Maier KönlgstraEe 41 - zurück KLEINE jANZEIGEN 30 jShr. jünger Raus sucht aufrichtige» Sreuu- |»c6f SchnNkknanstniisch, rg&ngttt, 3Su. btnmgen anb Besuch von Theatern nnb Rouzerteu. Lugebote unter A. 473 au bl» tSemesabezelluug. 3Bi» tu »Reu fir «iu «fttt«. sehr hludrrlirheuhr, |MM0*U OlUUi<0eM. da» I. Wulsruhau» iu LHIluaeu »uahrulthet »urb». riu« Stell» »u Kluberu. Augebate au JE». Arbeit»- U4ch»«i», haspllalhrahr 36, Telesau L28«. ZEdMar xr|mt» «rtetll eu,l. uub sruaz. eFmdmlmtd* zu «IhsHe« Perl». Ausrugeu erbetru au 3»b. «rbell.,»ch»el.. tzaspitulstr. 36. Telesau 2»M. Ont Mddiiertes atmnicr sufurt »b»t s»«rr Iu gute« tz»-s« tm hrrwlft«.. L»H|»»MtE»MA» »II. M ber Immruhaserftrahr An meinem SplelkrelS können noch einige 3 bis Jährige Kinder vor- und nachmittags teilnehmen, evtl, auch an Einzeltagen. Gemeinsame Spiele. Spaziergänge und Gymnastik. Beste Referenzen. Eigenes Kinderzimmer vorhanden. - Baldige Anmeldung erbeten an M. Bermann-Loeb, Hegeistr.23am Auch die kleine Anzeige bringt Ihnen Erfolg I Rabblnisdie Teste Ersle lette: Die TMeiia. Text, Uebersetz., Erklärung. 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