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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1932-12-01 · 17 (1.12.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IX (1932-1933)
Issue
17 (1.12.1932)
Date
1932-12-01
Page
[Seite] (sequence 3)
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- 181 - Sapt A.G.,.Textil Produkte Stuttgart-Untertürkheim Putzwolle-Fabriken ’ —1•— Kunstbaumwolle-Fabriken W.Wolfa Söhne Baumwolle Seide - Wolle Kunstseide und deren Abfülle für sie zur Ehre des jüdischen Namens und zum Segen des Vaterlandes gewirkt haben. Die Stuttgarter Gemeinde darf sich mit dem stolzen Namen „eine Mutte rgemein de in Israel“nennen. Im alten Sabbathgebet wird dankbar derer gedacht, welche Gemeinden begründet und Gotteshäuser geschaffen, aber auch derer, die betend in ihnen geweilt und alten Väterbrauch mit stets neuer Liebe geübt haben. Dieses Gebet klingt in mir nach, da ich glück wünschend und segnend an meine Gemeinde denke. Möge der Geist der Vorzeit in ihr immer lebendig bleiben! Mögen die leuchtenden Vorbilder aus vergangenen Zeiten führend und anregend auf alle kommenden Geschlechter wirken! Möge die Gnade des Schicksals weiter sichtbar über ihr walten! Dann wird das zweite Jahrhundert ihrer Geschichte dem ersten gleichen, und die Stuttgarter Israelitische Religionsgemeinde wie bisher ein Segen für die Gesamtheit sein. Dieehtot De. JCleematui, JbeHiti; VotsUnender de* Berliner Qemetndevorslande» und der Konferenz - Gemeinschaß der Großf/entelnden Namens der Konferenzgemeinschaft der Grofigemeinden und zugleich für den Vorstand der jüdischen Gemeinde zu Berlin, beglückwünsche ich die Religionsgemeinde Stuttgart zu dem hundertjährigen Gedenktage ihres Bestehens. Unablässig haben die Leiter der Gemeinde an der Vervollkommnung der dem Gemeinwohl dienenden Einrichtungen gewirkt, zahlreiche Institutionen zeugen "von der Kraft des jüdischen-religiösen Lebens in der Gemeinde Stuttgart. Den Vorstehern der Gemeinde, ihren Rabbinern und Lehrern ist die Erhaltung jüdischreligiöser Tradition, zugleich aber auch die innige Verbindung mit dem Geiste und der Kultur unseres deutschen Heimatlandes in glücklicher Weise gelungen. Möge die Gemeinde in gleicher vorbildlicher Art auch in aller Zukunft ihre segensreichen Aufgaben erfüllen. \ Recht Gau traft De.Alfeed Qtuuumhauset, Stuttgarts Vorstend de* m Verein* Jüd. Sdiwesdernhefm“ Der Jubilarin zum Gruß! Seit der vor 27 Jahren erfolgten Gründung des Vereins Jüdisches Schwesternheim dürfen wir uns des Wohlwollens und regen Interesses der Gemeinde Stuttgart für unsern Verein erfreuen. Viel Not und Elend gab es durch die gemeinschaftliche Arbeit zu lindern! Dankbar gedenken wir am 100. Geburtstag unserer Gemeinde der engen Beziehungen zu der Gemeindeverwaltung mit dem Wunsche, daß die schöne Harmonie zum Wohle unserer Gemeindemitglieder nie gestört werden möge. jinstattsdieehtoe Jheodoc (Rothschild, tfilmgen: VorsUzenfter de* Verein* Israel. Lehrer ln Württemberg Die Israelitische Religionsgemeinde Stuttgart kann auf ein hundertjähriges Bestehen zurückblicken. Während dieser Zeit hat sich die Gemeinde in vorbildlicher Weise organisiert und verwaltet. Ebenso haben aber auch in ihr die idealen, geistigen und religiösen Güter eine gesunde Pflanzstätte gefunden. In mannigfacher Weise durfte dies während seines 71jährigen Bestehens auch der „Verein Israelitischer Lehrer in Württemberg“ verspüren. Wurden seine Bestrebungen in materieller und ideeller Hinsicht doch stets warm von der feiernden Gemeinde unterstützt. Dafür am Jubeltag herzlichen Dank zu sagen, ist dem Verein nicht nur leere Form, sondern innigstes Anliegen. Im Judentum gelten Erziehung und Unterweisung als eine religiöse Pflicht. Möge in der Israelitischen Religionsgemeinde Stuttgart diese Pflicht stets geübt werden wie bisher, möge es ihr nie an Männern fehlen, in denen reiches Wissen vom Judentum mit tiefem religiösen Empfinden sich eint, und die es als ihre vornehmste Aufgabe ansehen, Synagoge und Religionsunterricht, diese Eckpfeiler unseres Glaubens, zu hüten und zu fördern und die Träger derselben zu ehren und zu achten. ^cmdgerichtsdirthtor a.D. £udwig Stetn, Stuttgart: 1. Vorstand de* Israel. Waisenhauses Nachdem wir erfahren haben, daß die Israel. Gemeinde Stuttgart die Feier ihres hundertjährigen Bestehens wird begehen dürfen, steht es für uns fest, daß unsere Anstalt in der Zahl derer, welche der Jubilarin ihre Glückwünsche > darbringen, nicht fehlen d^f. Es wird kaum erforderlich sein, zu betonen, daß wir hierdurch nur einer selbstverständlichen Dankespflicht Genüge tun. Wir erinnern uns bei dieser Gelegenheit daran, daß seinerzeit vor Errichtung des derzeitigen Anstaltsgebäudes in Eßlingen, in dem zurzeit 21 Stuttgarter Waisenkinder sind. u. a. vorgeschlagen und mit sehr beachtlichen Gesichtspunkten begründet worden ist. die Anstalt ganz nach Stuttgart zu verlegen. Dieser Plan ist zwar nicht zur Ausführung gekommen. jedoch hat sich, ungeachtet der ‘räumlichen Trennung, unsere Anstalt jederzeit des größten Wohlwollens und wirksamster För- Uebcrzcugcn Sie sich bei Königstraße 31 a von der denkbar größten Auswahl, von den jetzt so büttgen Preisen ohne Kaufzwang!

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