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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1932-08-16 · 10 (16.8.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IX (1932-1933)
Issue
10 (16.8.1932)
Date
1932-08-16
Page
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SIAm Kapitalanlage la BAilverluiualeila, Aiftrertofc* ndbrielei nl FetaWi-HTWlfcefcei I 3&cuikcommandite Siegmund lüeil iMmn, HIUUMerMn, TddMI 28344/45 I r vcarf 't ili friihc-ri-' I eben mitsamt 'jcjnen I i folgen uber den Haufen. fr war wiei in fiijber. / ti i t-r-tfii lat 'fint-r Reinkai nation niit/tf fr -iti I la nti w f rk: fr 'ihi-eb fin Buch I in Üiuhr ii-set/b.iuil" uartfine richtigen» lie/i-iiSiuiiug. I )fn fmif Büchern Moses fiiiritfr fiiif' hin/ii. '.r •■lliiftf seinem \olk die- Augen ■nl '(i[,uli /ii i Ii in. ..Schau. wie weit tlu f' in tlfii IMiii; Ja ii i f II gebracht lia'I. -fil tili auf tlfii S,! a|-, lil-r I r:!i- >• mhf r/if li'i." I nti natlitlfin fr den J an n 1111f w ii kliche I j?c gc/eigt halif. 'ttHl. t-f Li' '’rIililfin (Irr Rückkehr natll l’al.i- -.tin i ä,:i. . ud wie auf filift ur"i’’fii schwarzen laifi. 'III ::it aail/f W f! I Millll'ar. zeigte fl ilfll 14 \i;!i t: -.lei auf!:!f mlfii. zei'II c-u IC u Jii-! I t|if | ü'llll::. ■ ),f'f' I > 1:5 - L! 11, i.> , .i >- I Ifll'1 l.l»". - Uii ii-tl'f all -!cc >' i:i I inen 'i i! i!; f n / 'Ui’hI ■!■ :! ■ : -111111. •„••Jcl, rieben". '.Igle I I f.nii I. ..ii. /.:1111. -Dt* I uh r 'fiiifiu llaii|>! -it a i u. - '.ii: - ,:u ' \tllf’' li fiV’. aI' fl gew -.-.i > -'iin ■ ii hli iiöii. iihfi mir flita« ff-, " if V.:- .. i i — I i f: -I'. i i I ■ 1. ’;:u » ,1 initi-.i-f -e-,!.f|i. Iiäii ->i:k «- >If» I lf /! hi .1 uii iin II k iz/u:.. 1 ' gibt ki int II l ii -: tlt /-■!. itfl gleich e - '1.1IIIII ich w all . /ii - 'l 'i r/li /11:n Hur-ri \1f iilitf von i'ii'ii, n . -1!-_• in Geld hat lllltl < iIlfll "t-c,:- n : .ritii 'i .f-i.i, aiiili N >11!!1 I til n K..1—i n -■( i..i,k .. iiiki ijilfii. B in:: liii'th halltllunlit-i-i \i:: i na n i.1 11jiff I' ■:;: s du» elende I O' 'fi ru I- I f- , : I Ii-Ifli * -1II. Ir li.illf für Af l Mill'-.ilfii in Argentinien fiir sie gc kauft. Da' ,i .- t- . M jnn. ii.ir rlcin 'ith etwa' anfatigen ließ. . ,1, -i Auat n tlt-' B.tiiiii' uar llt-r/1 ,-in Nien; ti l. hin junger Mann. ih r Pin Bmh puhli- /iu ii u.t’itf. läi uhfi in 'fin /immer trat, uar ki a Bitt'teller. 'otulern der B-'t'chafler der /u- •, . f- \1der Baroll, auf den eine solche Haltiin-i Eindruck inadite. anfuii^eii uollte. mit <ci- 'i /1; debattieren, u ehrte Her/I ab: ..Wir in if!. f.nniit/ /eit." l.r 'dilnir mit der llantl . i r . i- Drutkliuifii seine> Buthf': ..Da steht dl- - til in." ..L nti das (-eld?" fragte der Fi- ii .. ..Uh werde eine jütli'ihe National- :! f \ ui I i Milliarden Mark aufiejren!" er- , i ii h i Julii n,:!i't. Xfan behaiinlet. Ilirsdi f-uidert: ..li.nthstl iltl uirt! fünf Francs .tlu Mid die anderen Juden'überhaupt nichts.“ h>!M-f > - - I ru ihnuu^ tlieser iii Milliarden uur- :• i V. ili r.dlun^fli i th ab^ebrnthen. Am :t .,:i-.- ,i i autaber schrieb I lei/I th-ni Bartm: .! ii.;*Ihnen meine B.inner jre/eiirt und wie :i :i 'ii- /u etiliaiteil |tt-dt-iikt-. I nti wenn Sie mich - Ii .--fr e-t liatien: .Fine Fuhne, was i't das? 1 . Sj,,‘|et/IT! ::u I.nde eine' Siii-kt-'"- st, hätte , ii’-.fit f ru tilt Tt: .Nein. Ilei r. eine Fahne Dt \ tnie!-.! .i!' da'1 Mil eint' I ahne führt inan ■ h- \ii-::'‘In-n u ihi i;i-.111 w ill. 'Iia.ir ins jrebibte B. -Ul ID:-- : 'I. /|i. ..Dt i J ilfli'taal" er-thien. i, - -11 i -.11. /u-/.ii|.::-Kahn. Als < »herrabbi- -,1| 1 i.it.kreich h.-'ie /ach-e-hahn kt-inesc. I ii'i >i.i-,h l'uhi'iina /u ^fln n. SihlielBich w.ii IIr/i -in A-isländei. ein ( J.-sterreither. und -' -1 — 1 * : an ein «ehr t i fän.^lithes Problem. IIr/l '-:!! ihm ^t-'.iiri haben: ..Das alles -reht Sie nithis ,i-i' i .ut' Sj, sind israelitischer h ranzose? < .ut Bei im-inen, Projekt handelt es sich in der I .it i - - ine 1 ein jiidi'the Anselt-ftenheit. Leben sie w-dil!“ l.r fiintr nath IdiiiIoii. Fr machte dort großen liinlruck null hielt . uch einige Beden. Hier, wie in Paris gin^ ihm auf. dal! er in der Wüste predige und (hiß die armen Juden das Kreuz der reichen Jmlon sind und dal! es selbst im Namen eines Ideals sehr sihut-i sei. Leute, die {Tut nnterjjebracht sind, zu veranlassen, ihre Wohnung aufzugeben. Seine ersten Fisch/üg, brachten ihm nur einen einzigen Jünger: Max Nordau. Der zionistische Gedanke aber, der von Herzl ausstrahlte. drang doch über alle Grenzen. Herzl proklamierte einen W eltkongreß. Auf dieses Signal hatten die Juden, denen an Ort und Stelle wohl war. nur gewartet, um mit ihren Angriffen loszulegen. Rabbiner aus London und Wien begannen den Sturm. Die deutschen Rabbiner denunzierten im Chor den falschen Messias. Um die Flut, die ihn ersäufen will, einzudammen, gründet Herzl ein Blatt. —Die Welt“, und brandmarkt jene mit dem W ort ..S> nagogendiener“. Die Rabbinpr siegen. München, das zum Kongreßort bestimmt war. weigert sich. Herzl aufzunehmen. Er kehrt um und wählt Basel! O. diese Baseler Tage! Welch ein Schauspiel! /uni ersten Male seit zwanzig Jahrhunderten vereinigte sich Israel: Polen. Ingarn. Deutsche. Franzosen. Russen. Engländer. Holländer. Amerikaner. Aepvpter. Mesopotamier und Jemeni- ,bi' sind beinahe schwarze Juden, fast 'thon Neger, Glatzköpfe, vor allem alier Bärte Hill! wieder Bärte. Lnd Löckchen, die um die — 86 — Schläfen tanzen! All diese Brüder, die einander noch nie gesehen haben, betrachten verblüfft ihre Nasen!- Herzl zitterte vor dieser lebenden Landkarte. Würde sein Atem diese Seelen verschmelzen können, um aus ihnen nur eine eiivzige zu machen? Fr be'tieg die Tribüne, und bevor er zu 'prethen begann', sah er mit seinen wunderbaren Aug^n die- .Menge an. Da geschah etwas Lebernalürlithes. \tillig bezaubert erhob sich die \er- ~.i im ui I ii n jr nach einem Augenblick des Zögerns von ihren Sitzen. Der über die Freie verstreute >tamm erblickte plötzlich vor sich das Abbild seines Stammes. Nach einem viertelstündigen luimiel kleidete Ben-Ami das Empfinden aller in Worte, er trat Herzl gegenüber und brach in den alten hebräischen Ruf aus: ..Jeitii Ilamelech' I - lebe der Köllig!" Herzl-Worte. Mein Plan Dl keine solche liebenswürdige l tnpie. wie in.ln sie vor und nach I houius Morus -o häufig produziert hat. Der vorliegende Entwurf enthält die \ erw entliing einer in der W irklithkeit vorkominenden Triebkraft. Auf die treibende kraft kommt es an. Lnd was ist diese kraft? I Me Judennot. * Nur wer die Zustände der Juden in vielen (.egenden deöstlichen l.uropa nicht kennt, wird zu behaupten wagen, daß die Juden zur lland- .iibeii unwillig und untauglich sind. * Du- - \ rbeiterw olinu ngren sollen in eigener Regie herge«lellt weiden. Ich denke keineswegs an die traurigen Arbeiterka'Orncn der europäischen Städte und nicht au die kümmerlichen I lütten die nur Kibriken herum in Reih und t.lied 'lelieir. I ii't re AiLeiterhäuser müssen zwar auch einförmig nti"ehen. aber diese einzelnen Haii'Or mit ihren Gärtchen sollen an jedem Orte zu schönen Gcsamtkürpern vereinigt werden. * Der Normalarbeitstag ist der Siebenstundentag. Ich habe die l’ebc-rzeiigung. daß der Siebenstundentag vollkommen durchführbar ist. Den Sirlienstuudcntag aber brauchen wir als Wc-Itsanmielruf. I.s muß wirklich das gelobte Land sein. Aus Hunger dürfen keine Selbstmorde mehr begangen werden. Diese sind ja ohnehin eines der ärgsten Schandmale einer Kultur, wo vom Tische der Reichen den Hunden Leckerbissen hingeworfen werden. * Die neuen Aufgaben und Aussichten, die unsere Leute im neuen Lande erwarten, werden die jetzigen Handarbeiter befriedigen und vielt «er jetzigen Händler zu Handarbeitern machen. * W ir selbst möchten im Jndenluude alle neuen Versuche benützen, vorbilden: und wie wir in Siebenstundentage ein Experiment zum Wohl der ganzen Menschheit inacnen. so wollen wir i, allein Menschenfreundlichen vorangehen, und alneues Land ein Versuchsland und Musterlan 1 vorstellen. * Ich denke mir eine weiße Fahne mit sieben goldenen Sternen. Das weiße Feld bedeutet da' neue, reine Leben, die Sterne sind die sieben goldenen Stunden unseres Arbeitstages. Denn im /eichen der Arbeit gehen die Juden in daneue Land. Zur Geschichte der Juden in Heilbronn. \on Rabbiner Dr. Clio ne. Konstanz. Die folgenden archivalischen Beiträge seien als Ergänzung zu der Schrift Oskar Mavers ..Die Ges ch i ch t e der Juden in Heilb r o ii n“ (Heilbronu 1927) mitgeteilt. Im Jahre 14-16 wird unter den Juden, die damals Nürnberg verlassen haben, genannt: Vischlin von Heil |»ron ’). Er gibt als seinen Beitrag 16 Gulden I ort. ..hat geteidingt uinb II Gulden“. Wahrend des Konzils zu Konstanz wurde t u großer .Steuerfeldzug gegen die Juden im gan/ u deutschen Reiche geplant. Wandernde i'iuau/ ämter wurden eingerichtet. Zum Finanzministei war vom König Sigmund der Erb-Küinmerei Conrad von W’einsberg ernannt. Am 6. März I4D erließ er von Ulm aus ein Schreiben an die Ju den Süddeutschlands und Oesterreichs, in dem ei ihnen Sigfrit von Goßheim ..als seinen Diener" und Fyvelman1) von Gingen als besonderen Be ') Fürstlich Hohenlohe'srhes Oc-in. Hausarchiv E 54 S. 58. 9 Manchmal heißt er: Fyvellni auch Vittelin. Oehr. E 5t S. 53; der Geieiisbrlcf fQr beide S. 45. JCeiMccum!Bei xdlm tinkäufen unseren Inserenten selbstverständlich den, Voczug,! Telefon 3441 Emmeridier (daren-Expedition IlelflnnR i. fl. 6. m. 1.11 SBInerstnQc 32 3(xitfee, 3m, Jiakaa 3eme Schokoladen^ chcadcr Zu staunend billigen Preisen bekommen Sie Ihre Qaedmett tadellos gerichtet Famllienwäadie zu kontanten Preisen I Telephon Kedcarsnlm Nr. 43» Julius Rüdenauer, Lohtorstrage B TUm a. T). Alber! Cramer, Dlm lh KustUrftcrel u. cfccaL WssduuuUU Plaizgassc 25 / Fernruf 2981 Annahmestelle: ■ese »islaw, ifrtntrUt 14 parterre Brenn Wilh. Kölle Inh.i Fr. Herdegen Bult laUafcndtni ■ Ptatn Neuforatr. 21 - Tel. 2823 stofFe nur erster Qua X •fuT lltaten N ehren-Apetfcefce 1 Allopathie, Hemtopethie j Orches 1 Spezialltaten-Lager g Fernsprecher Nr. 22SC | r WEINRESTAURANT, CAFE u. CONDITOREI^ £im&tlr ULM a. 0., Bahnhofstr. 3 3 Minuten vom Bahnhof J iniios Frey Malermeister Dlaa.lMM Fisdiergasse 27 Fernruf Nr. 3047 807562

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