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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1932-05-16 · 4 (16.5.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IX (1932-1933)
Issue
4 (16.5.1932)
Date
1932-05-16
Page
[Seite] (sequence 4)
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Sichere Kapitalanlage la | Goldplaadbricfcn Fdntold-Hypofliclicn bei 0&ankoommandiU Sieqmumd Weil imtvi, “ TetefM 2S344/49 gliod. rn mir einig:«* Male im Jahre geschähe, so w.ir« ilie Nut -.'in ihnen und ihren Familien geliannt. hie Berechtigung dieser Bitte wurde allseitig (tierhamit. In einer ausgedehnten Auss|>ra«'ie wurde «lies ilnrth Konsul Straus. C i u ' t a v (»i > t t s di a 1 k . Max Osterberg. I n <1 w i g I ji*tfin. Frl. Ilnsa Heule. A d ■« I f W ,, 1 f. Direktor R o t h s ch i 1 d. S. C y m- 1. , 1 i » t und J. K a h n wärrnstens Befürwortet. Di«- Neu«, hlen ergaben einstimmige WiedtTw hi li, - iii'i“ ngeii Aii'-chu"«-: neu /ugewählt wmlc I U If um der Firma >dn ken. I lei \ll"illll"e wurde nahegelegt, -eine lang,. .: : ä,t;,ur auf die An-hildiing von I.elirling /, lie-diranken. sondern ndi den f_»e- '« ili-täiuligi n Meist. :i Forderung /nte «' - re- :: /u lae-t Ile- Wild« vom XOl-i 1/1 tili, II. -owi-it die zur Aerfugiing stehenden Mittel - - g.-.i .11. a g«; ne /Hg« -agt. Aufgabe der C.e- I. : :i ii i-i - - nun. Medurch F.rwerji ,g!>. ' -.iti-iiiitglu dsihi r- /u ermiiglidien. An: o d ’ie " i iir den \erein : e r be-dieidenste | h- —' . \. :rd o.inkl’ >r .:tig« nonitiK'ir -ind / -; - n . in n K.i'-ie: " i . i,i i. .i d Kall-, II i ' i l i e 1 - -1 . ‘ ’ *. M. O. Mirigart. V . N . ., eilig": M dien er-t i - "L *, lil e j n e;> f I «• g e einge-! winde in :!, N «lit c 0,11 I. /um j ‘! . - i-,:- ein F.ini verübt. Der -• .i v. - ---- - i /■■ ■ er \ n Oher- .1 .= ° einen B« -uch ab. w o er aber :: i n g' : i: gfiigigen Geldbetrag entwenden I \ : -e |U: i'tinigi n. die /um Zim- - « ■ . e;.:j. -- Dr. ( ohn führende ii. waren fr irhtlo-. Die Krimi- - i: it ■ A ifkia“Uiig des Falles )„*- Mutlgart. In München fand am 5. Mai in Sachen g undendeu R e-i ch s v e r b a n d s der i i - ... >> Juden eine ^it/ung der Süddeut- - •: A ‘' ••n-gi inein-chafr judi-cher Landesverb.iiat* -t.itt. in der für den I-r. Oberrat Minisr.-ri 't D-. Otto Htrsdi und Moses Herz. >. .w 11. Hall. Teilnahmen. Ai dg. M-i findet in Frankfurt eine Sitzung a i iI-i it-gc-mcinschaft der jüdischen Lan-! •- >- I. ade -tatt. die nochmals eine Aussprache > Ib ich-cerband zum Ziele* hat. Man in ii. dal* ein die-er Hit/iing zu einer endgültig-;. Regelung kommen wird, was im Inrer- - de it-clieu Judentum' warnt zu begrüßen W . : ■ Stuttgart. 1 in hervorragende» Referat über Arme i m Mittelalter“ er- -■ ••-t> ui; “.Mai Dr. iiied. dent. P.u u 1 Wolpe im ii c r t h I d A ti e r b a ch - V e r e i n. Nach ein -ullgt : a-inen t Frientierung über die auf den I ehi -eit ‘..denfußende; mittelalterische Heilee i e-chaftigte -ich der Redner zuerst mit ■■■ii lieisciien Acr/tcn des arabi-chen Kultur- -ider n bedenti nd-l, 7 Muimonidewar. W . ß id genial der jüdische Philo-oph auch - M.!iziie r wer. das zeigte Dr. Wolpe an den \:iiht. \ M, inionide-' iibei die H>gi«*ne. die " .f: I. »lernen Geist atmen. Be rühmte jüdi- -che \i :/te wirkten aber auch in Frankreidi. in Itage-n. in By/anz und in Deutschland. Besonders int' r--- ::U* F.inzelheitc n berichtete Dr. Wolpe ubi i iiuli-che Aerzte in Schwaben, über die F.ntwi.klung d> : Spitäler und über die soziale Stellung d>" jiidi'chen Aerzte im deutschen Mittelalter überhaupt. In kluger Beweisführung zeigte hier dei Referent, warum gerade Juden sich in frnli-ti r /• it »chon dem ärztlichen Berufe so h i ifig zuwandten: weil sie für diesen Erwerbszweig die ethi-chen und intellektuellen Voraussetzungen mitbrachten und so in lebendiger Beziehung zur" arabischen Schulmedizin blieben. — I>- r geistvolle Vortrag fand lebhaften Beifall vuid wu'de durch eine fruchtbare Aus-prache erweitert. Stuttgart Berthold Auerbach -Verein. Die zweite Maihälfte bringt drei interessante Veranstaltungen, auf die wir unsere .Leser besonders hinweisen. Am 17. Mai diskutieren Gemeindepfleger Dr. Martin Cohn und Redakteur Hans Sternheim über ..Beruf und Freizeit“: am 24. Mai spricht Ilse Rosenfeld in einem Ausspracheabend über ..G y m - nastik-und Erziehung“ und am 3t. Mai findet ein Ausspracheabend betreffend die künftige Programmgestaltung statt. (Siehe Inserat Seite 30.) Stuttgart. Die Junggruppen des Berthold Auerbach -Vereins haben sich unlängst als selbständige Ortsgruppe des J ü d i - sehen Pfadfinderbundes im Verband der jüdischen Jugendvereine Deutschlands konstituiert. Damit ist in Stuttgart ein neuer Jugendbund entstanden, der in enger Verbindung mit dem Dachverband den Kampf um die Neugestaltung der jüdischen Gemeinden und des deutschen Judentums überhaupt führen will. - 32 - Stuttgart. Demnächst findet hier eine J ü d i - sehe Schulungswoche statt, deren Leitung Dr. GeofgLandauer übernommen hat. Wie aus der Anzeige Seite 30 ersichtlich, werden an drei Abenden Themen behandelt, die das Interesse weite r Kreise verdienen. Dr. Georg Landauer war einige Jahre Leiter des Palästinadepartements der Exekutive in Jerusalem. Er ist Mitglied des großen Aktionskomitees der Zionistischen Weltorganisation. Mitglied des Administrativkomitees und der politischen Kommission jind vor allem als einer der rührigsten Mitglieder der Jewish Agency bekannt. Dr. Landauer hat in mehreren deutschen Städten Schulungswochen abgehalten, die überall zu den jüdischen Ereignissen der betreffenden Städte zählten. Insbesondere geht ihm der Ruf voraus, auf Grund seiner Sachlichkeit und seines im Dienst der jüdischen Idee stehenden Lebens über jede parteimäßige Kluft hinweg zu jedem Menschen mit positiv jüdischen \\ illen sprechen zu können. Stuttgart. Die Jahresversammlung des ..\ ereins I s r. Lehrerin Württemberg“ fand am 3.Mai statt und nahm einen harmonischen \erlauf. Wir werden über die Tagung in näcb- -ter Nummer näher berichten. Stuttgart. Im Rahmen de- Jiid. Lehrhauses sprach am.'s. Mai Frau Dr. Margarete von Brnilc inanu-Susman über .. J u d e n t u m und Frau in unserer Zeit". Die geistvollen Ausführungen der Rednerin werden wir in nächster Nummer würdigen. Stuttgart. Der Landesverband W ürtt e in b e r g des J ii cl. F r a u e n b u n d e s lädt auf Seite* -o dieser Nummer zu seiner Jahresv e r ' a niTn I u n g am 20. Mai in Stuttgart ein. Wir machen auf diese Tagung, die einen ausgezeichneten l'elierblick über die jüdische F rauenarbeit in Württemberg zu geben verspricht. ganz besonders aufmerksam. Stuttgart. Dem öfters geäußerten W unsche alleinstehender Frauen nach einem gemütlichen Heim in schöner Inge soll nunmehr näher getreten werden. Es ist jedoch nötig, zu wissen, wieviele Frauen ernstliches Interesse dafür haben und welche Garantien sie leisten können. Beabsichtigt ist. jeder Frau ein schönes Zimmer zu sichern, das sie sich mit eigenen Möbeln behaglich einrichten kann. Im übrigen solle n gemeinsame rit. Mahlzeiten, die einfach, alter gut lind kräftig sein sollen, einen näheren Zusammenschluß bringen, ohne die persönliche F reiheit zu beschränken. (Siehe auch Anzeige Seite 5o.> Stuttgart. Die Bettfedornfabriken Straus A Co. A.-G. in Untertürkheim dürfen in diesem Jahre auf ihr 9<Jjäbriges Bestehen zuriickblicken. Die weltbekannte Firma wurde .im Jahre f»42 von S. L. Straus, dem Vater unse res Gemeindemitglieds Konsul Max Straus, in Lim a. D. gegründet und hat sich aus dem bescheidenen Ladengeschäft, das aber schon damals sitfi mit der Bearbeitung von Bettfedern beschäftigte, zu seiner heutigen Bedeutung entwickelt. Anläßlich des Jubiläums hat die Firma einen Sonderdruck, aus dem ..Daunenenmarkt“. erscheinen lassen, der in vorzüglicher Weise über den Werdegang de- Unternehmens unterrichtet und gleichzeitig auch für den Laien interessante Aufschlüsse über die Entw icklung der Bettfedernindustrie gibi. Das Stammhaus siedelte anfangs der acht/iirer Jahre nach Cannstatt über. Schon juit Jahre issq wurden die neuen Untertiirkheimer Fabrikräunie bezogen, die den Mittelpunkt eines sich fast über die ganze Welt ziehenden Filialnetzes darstellen. Das Werk beschäftigt zur Zeit über 400 Angestellte und Arbeiter und gehört, zu den angesehensten Unternehmungen der Branche. Dein Stammhaus ist die Ideal- Steppdeckenfabrik G.m.b.H. als Tochtergesellschaft angeschlossen. In -der heutigen Aktiengesellschaft führen Manfred Straus. LeoStraus und Fritz B n die Geschäfte des Vorstandes, während K'fpRl Max Straus seit seinem Ausscheiden aus der Leitung den Vorsitz im Aufsichtsrat der Gesellschaft innehat. Stuttgart. Das bekannte Haus für Schneiderartikel C a h n & W e i 1 m a n n, Inhaber C. M a ndcl und 8. Rieser. konnte am l.Mai sein 73jähriges Bestehen feiern. Am gleichen Tage jülirte es sielt zum 55. Male, daß der Teilhaber S. Rieser in die Firma eingetreten ist. Stuttgart. Zu allseitigem Bedauern hat Frau Sanitätsrat Emanuel W eil, die als langjähriges Mitglied des Ausschusses der Zentralleitung für Wohltätigkeit sich um die öffentliche Wohlfahrt außerordentliche Verdienste erworben hat. bei der letzten Sitzung des Kollegiums eine Wiederwahl abgelehnt. Der Vorsitzende. Staatsrat Dr. Rau. sprach der verdienstvollen Mitarbeiterin für ihre unermüdliche Tätigkeit herzlichsten Dank aus. Stuttgart. Frau Emilie Haarbu rger Wwc.. Hauptmannsrcute b. durfte am 7. Mai in voller Frische ihren HO. Geburtstag feiern. Die übe rall wertgeschätzte Jubilarin genießt den Ruf einer wohltätigen, stets hilfsbereiten F rau. Der Ober-. rat hat ihr in einem Schreiben seine Glückwünsche ausgesprochen. Auch wir wünschen ihr noch viele gesegnete Lebensjahre! Stuttgart. Am 1 l.Mai konnte Fabrikant Rudolf B e r n h e i m . der Begründer der Mech. Buntweberei Bronnweiler, in körperlicher und geistiger F rische seinen H5. Geburtstag feiern. Der in hohem Ansehen stehende Jubilar konnte mit seiner Ehefrau vor einigen Jahren bereits die Goldene Hochzeit feiern. Rudolf Bernheim w urden an seinem 85. Geburtstag von allen Seiten große Aufmerksamkeiten zuteil. Audi wir sprechen ihm unsere besten Wünsche für einen weiteren gesegneten Lebensabend aus. Stuttgart. Privatier Adolf ßaruch darf am 27. Mai in voller körperlicher und geistiger frische seinen 90. Geburtstag feiern. Trotz seines hohen Alters bringt der Jubilar noch allen Tagesereignissen regstes Interesse entgegen. Er gehört zu den eifrigsten Besuchern des Gottesdienstes und ist in seinem großen Freundes- und Bekanntenkreis sowie in der ganzen Gemeinde überaus beliebt. Wir entbieten dem würdigen Manne unsere besten Wünsche! Stuttgart. Am Freitag, den 29. April, ist hier einer dar frömmsten und gelehrtesten Männer der Stuttgarter Gemeinde. Emanuel A g u I - nik. unter überaus ehrenvoller Begleitung zur letzten Ruhe geleitet worden. Der Verstorbene war ein Jünger der litauischen Talmudschulen, auf denen er sich ein umfassendes religiöses Wissen angeeignet hatte. Er war dann in mehreren deutschen Gemeinden als Lehrer tätig, bis er sich in Kreuznach niederließ, von wo er vor einigen Jahren hierher übersiedelte. Schwere Schicksalsschläge, unter ihnen der jähe Tod seines hervorragend begabten Sohnes, konnten ihn in seinem unbeirrten Glauben nicht wankend machen. Noch einige Tage vor seinem Tode nahm er am Gottesdienste teil. Wenige Stunden später wurde die schwere Operation nötig, die er nicht überleben sollte. Rabbiner Dr. Bainberger schilderte an der Bahre das Leben des edlen Mannes, der auch hier einen Schülerkreis um sich geschart hatte. Die Erinnerung an den gütigen, tief bescheidenen Mann wird ihn überleben. Stuttgart. Am Mittwoch, den 4. Mai. wurde die lötzlicn in Baden-Baden dahingeschiedene Frau nima Flegenheimer geb. Loewenthal unter lebhafter Anteilnahme ihrer vielen Freunde bestattet. Mit ihr ist eine der edelsten Frauen der hiesigen Gemeinde, eine stille Wohltäterin unserer Armen und eine vorbildliche Jüdin dahingegangen. Ihr Andenken wird überall in Ehren gehalten werden. Buttenhausen. Man schreibt - uns: Daß das kleine Albdorf Buttenhausen in der Gegend von Münsingen liegt, wissen wohl viele unter uns. Daß aber dort noch eine richtige ..Judenschule“ (mit Unterricht in allen Schulfächern) existiert dürfte weniger bekannt sein. Und daß es da sogar ein „jüdisches Theater“ gibt. Htm im Wilh. Kölle Inh.s Fr. Herdegen «rt. iitiafciiflnl » PU» Neirtoratr. 21 - Tel. 2S23 Brennstoffe nur erster Qualitäten JOfe R& PP9 Bmnteraclunut hllt Bich •■pfohleaftr Neubauarbelten aller Art Uaibaaarbaltan Baaraparaturaa bei zBTBrltsilger Be4l«>aug facbatlBB. Berataag z raallar Barechaaag Brot- und Feinbackerei IN. Hess TcL S.A.32S3 Inh.: Georg Schl am be rger PlatxaasaaiT ♦ empfiehlt: täglich frisches Kalle«- a. Teegebäck diverse Kuchen SpcztalltSt: Roggenbrot, Bereites Hom RUSSISCHER HOF BEIM HAUPTBAHNHOF TEL. 3244 Fernanechrlft: Russischer hot Erstes Familien- und Reisenden-Hotel am Platze Autoboxen Dir. A.Wasmus

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