Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IX (1932-1933)
- Issue
- 4 (16.5.1932)
- Date
- 1932-05-16
- Page
- [Seite] (sequence 2)
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r JJice Jtäße gehören zur Behandlung ms JUurtmeH&ad! y^Moaern eingerichtetes Fußpflegeinstitut^y uibt hi me kaum eine- In-titution np-hr. die ohne l ul, r-tüt/uuir der (,c-Iiic-itich' ihre Ziele erfüllen k.inn. I >ie < .empndo hat Detail. was «ie konnte, -io fällte alle Kräfte /Ii-aiiiiiien. um mit den \ork.'iidenen Mitteln ,u loi-tun. was irgend möglich i-l. Ma i -ie kann niiht alles erfitllen. was von i;:- luart. t wird. Wohl wissen wir. wenn wir imall o dem ]'lenstag zu der ordentlichen sit/mide- C,emei»deVorstandes zu-ammenfini!<;; d.dl ' n im-eren Beratungen und Be-thliis- -eu \ :eli tn-dmke Bestimmt werden, aber in ui iiid. i! I i.-n diktiert der harte Zwang der V ■ e _ k- .• Ablehnungen, w w ir gern frou- ■ ö. I-'II ie II wurden. >oll die t.emeinde ilie < : -in I ordeiätigeii erfiiben. di, billiger- ■w 1-1 :i - e .1 liditi! werden können, dann darf i!. ■ n U ii k ing'kreiniiht iibe:-p.innen und; ul! iu:< K eil if da- Niitig-te konzentrieren, i d |, .'. i w li. wain di, -- r Zeit da- Aötig-te .-!: .., \ rtn I \i-tenzen. die I .rlialtnng , n! niu ,n In -m Be-lande. kurz die -oziale \:b it > - ■■■ dle-e: Blättern ail-führlidl _i -l-i ■ ■ -■ Ullai.1 b -it b ib ...- ' -i-l: - in-etzen für a-i!u:. < >i nicin-ihufl. Zii-.inimen-tehen :1 : 'e! lui tiing der (>e-umtln it. und cl.i- I »leh-t au unserer deutschen \olk-- - 30 — Gemeinschaft. Alle wahrhaft verantwortlichen und führenden Männer sehen sich heute vor das eine Ziel gestellt, vor die eine heilige Aufgabe, das was ihnen anvertraut ist. unversehrt für eine bessere Zeit zu erhalten. Uns. den \orstandsniitgliedern der Berliner Jüdischen Gemeinde. ist die hohe Pflicht erwachsen, die Einrichtungen und Institutionen der Gemeinde zu bewahren und die Einheit und Geschlossenheit unserer religiösen Gemeinschaft den Kommenden unangetastet zu übergeben. Jedes Mitglied des Gemeindevorstandes ist erfüllt von dem Gefühl der höchsten Verantwortung. die heute die Gemeindearbeit von ihm fordert. Sollen wir aber die schweren Aufgaben, die wir auf uns genommen haben, soweit nur möglidi erfüllen, dann brauchen wir die Hilfe jedes einzelnen Mitgliedes unserer Gemeinde. Wir können es nicht cerstehen, wenn in der Gegenwart Mitglieder unserer Gemeindebeiseitestehen und uns ihic* moralische und materielle Unterstützung versagen, auf die wir nach dem Ethos de- Judentums in diesen Zeiten mehr denn je An-pruch erheben müssen. Die schwerste PlliihUerletzung aber begehen Juden, die in diesen lagen der Not unsere religiöse- Gemeinschaft verlassen, aiifgelx-». was ihren Aütern heilig _war. und den Glauben verleugnen, in dem sie aufgewaihscn sind. Sie setzen sj,h über die elementarsten sittlichen Forderungen hinweg, in Zeiten der Gefahr mutiger denn je zur Gemeinschaft zu stehen. Mir fühlen uns im X erstand der Jüdischen Gemeinde nicht als dtn- I.eiter einer Behörde, wir haben vielmehr ilrni Wunsch, die Führer unserer Gemeinschaft zii rfiii. Luser Gemeindehaus in der Oranienburger Straße 29 steht jedem Ge meindemitgliede weit offen; wir möchten in ständigem Kontakt mit den Ereignissen und den Wirklichkeiten des Lebens stehen, und es ist uns lieb, wenn wir unmittelbar von den Gemeindemitgliedern über ihre Sorgen und Nöte hören. Darum haben wir bei der jetzt durchgeführten Umgestaltung unserer Verwaltung besonderen Wert auf die Schaffung von Einrichtungen gelegt, die jedem, der zu uns kommt, eine freundliche und sachliche Beratung gewährleisten. Gewiß, im Gemeindehaus befindet sich auch die Steuerverwaltung. und an diese Stelle wird mancher nicht gern erinnert sein wollen. Aber jüdische Steuern - das sollte sich jeder stets gegenwärtig halten— finden zum allergrößten Teile ausschließlich für soziale und religiöse Zwecke Verwendung. Wir'warten aber nicht allein darauf, daß unsere Gemeindemitglieder zu uns kommen, sondern wir gehen hinaus in alle Stadtviertel Berlins. wir suchen Verbindungen mit allen, die unsere Arbeit kennen lernen und uns ihre Hilfe widmen wollen. Wir können mit Freude sagen, daß die Gemeindemitglieder unsere Gemeindeabende sehr zahlreich besuchen, und wir empfinden Genugtuung über jedes neue Gesicht, das wir dort entdecken. Denn wir suchen jeden einzelnen, wir möchten in jedes Ohr sprechen und zu jedem Herzen Zugang finden. So gern wir helfen, so -ehr es uns Freude macht. Not zu lindern, ebenso freudig nehmen wir auch Hilfe an. und wer uns durch Kat oder Tat Beistand leisten kann, der darf nicht beiseitestehen. Denn wie will letzten Endes jemand in seiner Bedrängnis das Recht auf Hilfe beanspruchen, wenn Dienstag, 17. Mai, Stattgart-Loge, Calwentr. 33 Hfas., abends 8' Uhr. diskutieren Gemeindepfleger Dr. Martin Cohn und Redakteur Hans Sternheim über „Beruf und Freizeit“ » Diemtag, den 24. Mai, Ort und Zeit wie oben, Ausspracheabend „Gymnastik und Erziehung“ Referentin: JlM Roaonfold c Dienstag, den 31. Mai, Ort und Zeit Win oben, Aussprache-Abend „Wie gestalten wir das neue Programm?“ Die Stahl- Möbel im Jugendheim lieferte DAS STUTTGARTER HAUS - c VGSTRASSE 54A, Eingang LangestraSe Frauenheim für den jüdischen Mittelstand Alleinstehende Frauen, die sich für ein behagliches Heim interessieren und in der Lage sind, 51’: ti Mk. täglichen Pensionspreis zu bezahlen, werden gebeten, sich am Mittwoch, den 18. Mai 1932, um 41 * Uhr pünktlich im Logenheim, CalwerstraBe 33 zu näherer Besprechung einzufinden. (Siehe auch redaktionelle Notiz in dieser Nummer). ARZTETAFEL Dr. med. W.CIaussen Facharzt für Haut- und Harnleiden __ Ist umgezog«ii Praxis jetzt: Stuttgart KamlalatraSa UM« Tel.27955 Sprechstunde: vormittags 9—10V» Uhr nachmittags 4%— 7 Uhr Sämtliche Krankenkassen J Jüdischer Frauenbund LutimcrlMil WBmemfccrt EINLADUNG zur Jahresversammlung am Sonntag, den 29. Mai 1932, in Stuttgart, vormittags 10% Uhr, im Logenlokal, Calwerstr. 33 Hhs. * Tätigkeitsbericht Vorschläge für die Sommerarbeit von Frau Else Bergmann Gesamtaussprache Nachmittags 3 Uhr, großer Saal des Silberburg- Restaurants, Mörikestr. 6 (Linie 3 d. Straßenb.), Referat von Frau Lucie Levi: „Wir müssen uns umstellen“. Musikalische Darbietungen! Frau Irma Flegenheimer, Frau «edel Reif, Frau Schmeichler-Hess. Heitere Darbietungen i Frau Hilde Strauß, Stuttgart, Frau Lisel Victor, Heilbronn. Gesamtaussprache z Gäste willkommen. SchHanwaldbeim der Stuttgart-Loge Mühringen bei Herb a. H. * Vorschulpflichtige Kinder von 5 Jahren an werden im Schwarzwaldheim Mühringen vom 15. Juni bis 15. Juli zu ermäßigtem Preis aufgenommen. Anmeldungen an: Frau Berte Halle, Stuttgart, Lesslngstraiie 7 Verein Ifidlsdier Handwerker In Staflgart Et empfehlen tidii Motzporoion: Ed. Liebonnaao, Ochsenmetzgerei, Holzstrafie 13, Telefon 296 22 Leopold Drei fass, Metzgerei, feine Fieisdi- und Wurstwaren. Nadierstrafte 17, Telefon 24910 Horronochwidf: Hemaaaa Opatowaki, Maßschneiderei, Deutsche und englische Stoffe. Schwarenbergstraße 181 O. Joatof-Hatter, Herrenschneider, Lager deutscher und engl. Stoffe. Friedridistr. 6, Tel. 22694 SawrtSro Installation und Hsczuccgssntigm: Jaltas Kahn, Gas-, Wasser- und Entwässerungsleitungen sowie alle Reparaturen. Kolbstraße 12, Telefon 7007« Radio / EMrtr. Bedarfs arlihott L. Laadaaer, Spezialreparaturwerkstätte sämtlicher Radioapparate sowie elektrischer Hausgeräte. Poststraße 7, Telefon 29421 Tapezier: Jakob Oolpera, Anfertigung feiner Polstermöbel in Stoff und Leder bei billiger Berechnung. Paulusstraße 2b Am 23., 25. u. 26. Mai findet im Rahmen einer JUdisdicn Sdiulunöswodie im Zimmer des Berthold Auerbach-Vereins im Jüd. Jugendheim, Stuttgart, Friedridistr. 54 III, je abends 81« Uhr ein Ausspracheabend mit Dr. Georg Landauer als Referent über folgende Themen statt: 1. ) Die geistige Situation der Juden in der gegenwärtigen Krise 2. ) Probleme aus Wirtschaft u. Politik des Palästinaaufbaus 3. ) Zionismus, Kommunismus, (Ideologische Auseinandersetzung) Hierzu werden die jüdische Jugend und alle Interessenten herzlichst eingeladen. (Siehe auch redaktionelle Notiz ln dieser Nummer.) Verein fOdismer Stnltfiart Unsere diesjährige fiencral-Vcrsammliing findet am 21. Mai, abends 8 Uhr, im Jüd. Jugendheim, Friedridistr. 54 III, statt. Hierzu laden wir unsere Mitglieder und Freunde herzlichst ein. Der Vorstand. Der Israel. Frauen-Vereln gibt hiermit bekannt, daß seine Mitglieder gegen Ausweis (Quittung des Jahresbeitrag 1932) die Werkbundausstellung „Wohnbedarf“ in der Stuttgarter Gewerbehalle, Eingang Lindenstr., die vom 13. Mai bis 7. Juli geöffnet ist, zum ermäßigten Preis von 30 Pf. besuchen können. Glanzende Existenz! Bestens eingeführte Wurstfabrik sucht t&drtigen Vertreter bezw. Vertreterin Großer Verdienst Offerten unter D. K. 369 an die Israelitische Gemeinde-Zeitung kUrinföok Dune snchl Rilbe»ih»eri« fit 1 «kn 2 Siamtr In gute» Haas«. Offert«» ttktfca aa Ftaa Htatet», Kofcahtrgftraß* 64 ftadtpaitmt 051895