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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1932-05-16 · 4 (16.5.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IX (1932-1933)
Issue
4 (16.5.1932)
Date
1932-05-16
Page
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! Gemeinde Zeitung för Oie ifraelttifOen «OemeinOen OSOttritemOergO 1 tiaf4U*6U4 atgtUota i«»ch 6 Mt. WlMkrÜ* 2M Mt •CnCtUdfcrtUfc 1.25 Mt CimpfanauMt 25 9UiAW(«nU« 9off4«f-ftMl»: 36255 , «■ 1. ■. 16. Mittag: gsraellttfche DerlagSaukatt &. m. b. S. (nnlpt. Ultt ä 6tnttO<Kt * Xofnnnii. 13 Schristlritung: Gtadtrabbtuer Dr. Rieger, Stuttgart. 54t nafpalüat SRcmpartiUectiU 30 StaAfPfomia IMaiägftittn n5 3Dor*»a*ptd6t »och Toris, ffamUit»a»)tigm mmb Btimt 3U)fiata 54t KUaicilt 20 9lai4»pftaaia. Ntka»tzti1t ILO JUt Bll Ui ili i(l| ix. atoBroano Gtnttoart, lö. 9Rai 1932 cnr. 4 i i Amti.!Beka*uUtHacfiuHQ£H. Stuttgart. 10. Mai 1932. Israelitischer Oberrat. Nr. 1225. Beil. 1 bzw. 0. An sämtliche Rabbiner, Relipionslehrer und Vorsteherämter. Betr.: Welttierschutztag. Auf Anregung des Württ. Tierschutz-Vereins e. V., Landesverein Stuttgart soll von diesem Jahre an in den Synagogen des Landes der Welttierschutztag dadurch begangen werden, daß an dem dem 4. Oktober (Welttierschutztag) vorausgehenden Sabbath oder, falls dies der Herbstfeiertage wegen nicht möglich ist, an dem darauffolgenden Sabbath eine Tierschutzpredigt gehalten wird. In dieser Predigt soll von den wichtigen religiösen und ritualen Bestimmungen des Judentums über den Tierschutz gesprochen werden. Den Rabbinern und den Religionslehrern geht gleichzeitig ein Abdruck der vom Tierschutzverein veröffentlichten Tierschutzpredigten zur Kenntnisnahme zu. Dr. H i r s ch. Israelitischer Oberrat. Wir suchen 1. zur Vertretung der Religionslehrer in der Isr. Religionsgemeinde Stuttgart, 2. als Amtsverweser für die Israel. Religionsgemeinde Gmünd je einen unverheirateten Lehrer, der mindestens die erste Volksschuldienstprüfung erstanden haben muß und auch in der Lage ist, den Vorbeterdienst (mit Chor und Orgel) zu versehen. Bewerbungen mit eigenhändig geschriebenem Lebenslauf und beglaubigten Zeugnissen sind bis 2 5. Mai einzureichen beim Israelitischen Oberrat, Stuttgart, Königstr. 82. _ Isr. Gemeindevorsteheramt Stuttgart. Nachdem im Jahre 1930 auf dem jüd. Hoppenlaufriedhol 22 Denkmäler, die sich im Laufe der Jahrzehnte so stark geneigt hatten, daß sie teilweise der Gefahr des Umstürzens nahe waren, aufgerichtet worden sind, hat die Gemeindeverwaltung nun auch die Beschriftung eines großen Teils der Grabsteine erneuern lassen. Außerdem wurden die Wege und Grabflächen in Ordnung gebracht. Der Friedhof, der sich nun wieder in einem schönen, gepflegten Zustand befindet, ist für die Mitglieder der Gemeinde täglich vormittags bis 12 Uhr und nachmittags von 1—5 Uhr zugänglich. Auf dem allgemeinen Hoppenlanfriedhof, der in diesen Stunden geöffnet ist, befindet sich eine Glocke für den Friedhofswärter, der Anweisung hat, den Besuchern auf Wunsch unseren Friedhol zu öffnen. Rothschild. SPENDEN April 1932 Spenden, eingetfangen bei der Israel. Gemeindepflege: Alfred Einstein, Weißenburgstr. i, anl. Jahrzeit f. s. sei. Mutter, f. Ortsarmen verein; Amtsrichter Dr. Ernst Einstein, anl. Jahrzeit f. s. sei. Matter, f. Fürsorge amt und Ortsarmenverein; 8. F., anl. Pessach, f. Waisenhaus; Julius Schmidt, anl. seines 80. Geburtstages, f. acht Vereine. Anl&iflidi des Aufrufe» zur Thora: Leo Adler, Rel.-Oberlehrer (3mal); Rabbiner Dr. Heimann Auerbach; Otto Bamberger; Adolf Baruch; Dr. Martin Cohn (3mal); Samuel Ebstein (2mal); Karl Ellenberg; Ludwig Epstein; Elias Gideon (2mal); Gustav Gottschalk; Adolf Gumbrich; Jakob Gutstein; Heinrich Henoeh (2mal); Richard Hirschfelder; Leopold Kahn; Adolf Kohn; Albert Levi, Hermannstr.; Leopold Levi; Siegfried Levi, Hohenzollernstr.; Wilhelm Levi, Hermannstr. (3mal); Moritz Lieblich; Hans Mayer, Lindenspürstr.; Paul Mayer, Lindenspürstr.; Max Osterberg; Artur Saenger; Albert Scheuer; Moritz Scheuer; Siegfried Schottländer; Direktor Louis Schwabacher; Josef Schwarzschild; Julius Simon;. Max Sontheimer; Isidor Sternberg (2mal); Heinrich Strauß; Alfred Weil; Isidor Weinstein. Arthpr Essinger-Stiftung: Otto Bamberger; Hngo Davidsohn; Gustav Gottschalk. Frau Berta Reis. Heilbronn (Jahrzeitstiftung f. ihren Gatten Isi Reis); Frau Berta Rosenfeld, anl. des Hinscheidens ihrer Tochter Mathilde, sowie weitere Spenden; Max Schloß; Frau Sophie Schwab, Rimpar; Kommerzienrat Dr. M. A. Straus. Karlsruhe; Leopold Strauß, Cannstatt, anl. seihes 75. Geburtstages; San.-Rat Dr. Siegmund Weil. Direktor Dr. Hermann Weil und Frl. Emma Weil (Jahrzeitstiftung für Frau Bella Weil); Geschwister Wertheimer, Wachbach. Ferner Purimsammlungen aus den Gemeinden Edelfingen u. Freudental; „Streitsache W. gegen W.“; Ungenannt. ' Wesen und Ziele der Gemeindeverwaltung. Von Dr. h. c. Wilhelm KleemannJ Vorsitzender des Vorstandes der Jüdische), / Gemeinde zu Berlin. | Spenden, eingegangen bei den Vereinen: Israel. Fürsorgeamt: Dr. Dreifuß, Dresden, anl. d. Erkrankung seines Vaters; A. Birnbaum, anl. d. Verlobung seiner Tochter; Frau Minna Herz, anstatt einer Kranzspende für Herrn J. Seeligmann; Drs. H. und 8. Merzbacher, anL Jahrzeit f. ihre Mutter; N. N.; Artur Rothschild, Königstr. Brautausstattungs-Verein: Gustav Gottschalk, anl. seines 75. Geburtstages; Frau Paula Jacobs anl. d. Hochzeit ihrer Tochter; Herr und Frau Moritz Karlsruher, anl. ihrer Silberhochzeit; Philipp Weil, anl. der Hochzeit' seiner Tochter. Durchreisendenverein: Artur Rothschild. Israel. Frauenverein: Israel. Verlagsanstalt G. m. b. 11., Nachlaß auf Annonce; Frau Anna Schuhmann; Frau Kommerzienrat Rosa Wolf. Aus einer privaten Wohltätigkeitsveranstaltung von den Damen Helene Alexander, Lucie Guggenheimer, Tilly Liebmann, Lulu Möbius. Israel. Laudes-Asyl - und Unterstützungs-Verein: Frau Frieda Erlanger, Ulm a. D.; Frau Ernestine Heß, Zürich; Hugo Moos Ulm a. D.; Frau Julius Schmidt; Kaufhaus Schocken. Israel. Ortsarmen verein: Isr. Verlagsanstalt, in Form von Kostennachlaß; Artur Rothschild. Isr. Walsenu. Erziehungsanstalt „W llhelmspfleg e1*: Dezember 1931—März 1932: Jakob Adler; Moses Adler, Edelfingen; Frau Sara Adler, Braunsbach; Julias Beckhard, New York; David Engelmayer; W. v.Gunzert, Sem.- Präs. a. D.; Siegmund Hirschheimer, Hannover (anl. d. Geburt s. Sohnes); Moritz Israel, Heilbronn, anl. Jahrzeit; Isr. Verlagsanstalt, in Form mehrfacher Kostennachlässe; Hugo Kahn, Johannesstf.; Julius Kahn, Berlin (Jahrzeitstiftung für Frau Jette Rothschild-Kahn); Paul Kahn, Reinsburgstr.; Frau Oberkirchenrat Dr. J. Kroner, anl. ihres 70. Geburtstages; Frau Bella Lazarus, Affaltrach, anl. Jahrzeit f. ihren Vater; Frau Martha Levi anl. Jahrzeit f. ihren Gatten; Moritz Levi Ulm; Max Löwenthal, KünzelsaU; Kegelklub „Matadoria“ durch Herrn Hans Sternheim; Martin Mayer, Basel; Oberlehrer J. Preßburger, Creglingen, anl. des 70. Geburtstages s. Gattin; Den nachfolgenden Artikel entnehmen wir dem „Gemeindeblatt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin“. Die verantwortungsbewußten Ausführungen des Führers der größten jüdischen Gemeinde in Deutschland atmen den Geist, in dem wohl die meisten jüdischen Gemeinden Deutschlands geleitet werden und j bedeuten gleichzeitig einen beherzigenswerten Appell an alle Gemeindegenossen. Die Schriftleitung. Es hat eine Zeit gegeben, in der die Gemeindeverwaltung in Ruhe und Zurückgezogenheit {ihre Arbeit leisten konnte. Es waren die Jahre, in denen Deutschland und seine Reichshaupt' ladt sich gesicherten Wohlstandes und stetig fortschreitender wirtschaftlicher Entwicklung erlreuten. Mit Reich und Stadt wuchs und gedieh iuch die Berliner Jüdische Gemeinde. Sie konnte in den Jahren des wirtschaftlichen Aufstiegs und des Friedens ihr mobiles und immobiles Vermögen vermehren, ln diesen Zeiten ging es auch unseren Gemeindemitgliedern gut. Sie zahlten gern die geringen Steuern, die von ihnen verlangt wurden: um die? Verwaltung oder die| Angelegenheiten der Gemeinde kümmerten sid sich nicht, oder doch nur in ganz geringem Maße. Die Einstellung zur Gemeindeverwaltung änderte sich aber mit einem Schlage, als die wirtschaftliche Not über unser Vaterland und damit auch über die Gemeinde hereinbrach. In der Haltlosigkeit der Zeit suchten die Menichen nach einer inneren Verankerung, und wo anders sollten die Juden diese finden als in der jüdischen Gemeinde. In den wirtschaftlichen und seelischen Nöten von einem niemals vorher dagewesenen Ausmaß suchten die Gemeindf-mitelieder Halt und Stütze bei der Gemeinde und hieraus entwickelte sich ein immer leb! alter werdendes Interesse an der Gemeindearbeit, an dem. was in der Gemeindestube in der Oranienburger Straße beschlossen und geplant wurde. Die Gemeindeverwaltung hat diese Bekur düng der Anteilnahme an ihren Arbeiten immer mit Freuden begrüßt Sie war und ist glücklich, wenn ihre Leistungen von den Gemeindemitgliedern anerkannt wurden und werden, und auch jedes Wort sachlicher Kritik hat im Vorstandszi nmer in der Oranienburger Straße immer willige» Gehör gefunden. j Je mehr sich die wirtschaftliche Krise zuspitzte, je tiefer die seelische Not in uns brannte.{desto dringender wurden die Hilferufe, die zi| uns kamen. Von allen Seiten wurden Forderungen an die Gemeinde gestellt. Sie sollte helfen und raten. Vereine und Organisationen, die sich früher aus eigenen Mitteln erhalten konnten, schickten immer dringendere Notrufe, und es So wie der Ro/t den Stahl zernagt... so nagt die Zeit an Ihrem Wagen. Erst treten kleine Mängel auf, die bis zum völligen Zerfall sich stelgerp. — Lassen Sie mich helfen, Ihren Wagen wertvoll zu erhalten. Eine Inspektion In meinen Betrieben Ist die beste Medizin. Autor. ReparaturwerkUfOr Opal, Biilck, Cadillac / Stuttgart, Pragulr. « f La Salla / Spazlal-Raparatar für Ckavrolat ' Talapkon 20141»44 Auto

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