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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1932-02-01 · 21 (1.2.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VIII (1931-1932)
Issue
21 (1.2.1932)
Date
1932-02-01
Page
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JAce Jüße gehören zur Behandlung ins Jtaidütw&ad! Mocern eingerichtetes Fußpflegeinstitut^ ritten. N.i.ik 11< ß. ul-teher (lei I eliiiitl'tiilt Mit l«r.i<-i,tn in I llw.in::, n . \rr\\ie~ III s,*tn,‘H B»' uirl'iiii-i n .Ulf -ein /eli ii fäll rille'* Wirken in Wyii IIII.I Mltrili fm eie kulturelle 1,11,1 retfitliitie lleliun-' 'einer k l,,nli. ii'iren-i",!,. auf 'eine iruti.itiwzur Gründung de» W ni'enliaii'-\eretH,' .ml .eil,.' mit I I f,.lp I»-'I.|||<I|-Ite l*rii fit nir u,r dein K_d. 'Minlieur.ite in Stuttgart und auf die . .ui ihm in I llw.umeii lit'-i nudele I ehrati'talt. ,,i ,fei et „11:1 lieinie I iiei.lmren iinterricntete auf eine \it. V» le «Ilelluch llie dei l all war . <HwikiMlieni.it Miinh.inlt hielt beide Bewerber litr ulen U fieeiunet und wellte dc'halb Mir dem \ ,,iblaue .ui ilu Ib-uie: Iiuu die Ansicht der dann,Iimi!i mm leidiuieu ubriueti Mitglieder der ( )ln i k 11 bell I u in >1 de!|.iie:i. I I lad »ie de'lialb Ilu l.’ I le/embei ZU 'i,li und 'ie '|>iaitieii 'i<b alle fiir! I|. Well all', dei dann all, 14. Ite/embei IsV, im! dem I ite! --IIi -' '•i-krelär' prov i',iri'<b i rii.i a III w u 11 Ie. I ii Di ( all W eil batte die ()beikiril'eiibebt.ide eine iiIm i.i11' 'ib.it/eii'W eile IS. i , i [ ■ _, wnlineli. ''ein relila'' W j —• ‘ II. 'eitle ■ .1 _ i'i i'u!■ n i',In lieu.diii ilu und 'eine.beuei'terte \il"! I'i I mliuki II leide, teil die Viifu'ubrii der ( »bet km!., ul" 11 ■ ei d < in hell. II rauendem Malle. I »ankb.it.■ \ m I ken: ■ uu ward ihm auib nuhliili ul, il ,'Ui i tha li . i llaiiu und I itel ein, ' ( <>l-;; ,|. \- i'-.s w ui.le 'eine \ii'telIunu in .. uh., wandelt,!«“>,> winden ihm i;,m u and I ite' , ■ lii - II, u!■ I HIIU'I ate» M l liehen, i I'.... »;i. ti;I ui- ' ein ten ihn. indem 'ie um am \: 11,: I '4" liiu.ti , ine all' \ eit retelli alb ■ i : i".|, n ubildet-- I i.-|hiI.11i,in unter i ,5.J 'I _ - | 11 .! hl .iil!f elili'll llinll't kllll't-!'. :. iiie111 i.!i. -1 In-reii. Itli Jahre l'4“ i - i kam , eil I r.iiikii i,h da» llitter- , •! - ) Im iileui..ii m fliehen Nom I >1,1 naI -u-1 Vü/Ii-I i""n winde l»i. Weil, der im ■ hl I |i| i ua a fe i I i (i -|.! lei war. Mim Köllig,- Haiti 1 - in. bl i M! u ■!! 11. HU dal die l’.ella kt ii >tl ,1,-' neu ..... , lii I. Il Inuhl.‘Ml-' ..Ille knll't il II tinllel le . t , IäU" .-!! |[..; In lim. II. Die ihm in Berlin au- ..-! iiedldellel te Melle ein,-' >11 enlh'lhetl . .. ai- .1. ' leimte Weil ab. kehrte II.I,fl Mlltti I (! ■: I »1 ir i ki i. heul ■■ - bürde /II i ii,k und l><- ■ ■ ir .- dem I'i ule Steinhardt' um die -- - \. -I. ub-' mil de i l!eu r u iw I il nu. ,hiß . I . i in -' I'i,.- Illen einen be'niidei' _a r ul .,k t then werde. Der Mini'tei -je r- -i n e .ueu-1, ilie < „ nhmiuiniu all'. ... . - V,I f il,- ( .i'ri/,-. mm Jahre l*> J** und . . - n , n;al 2” der ku I \ erm diiiinu muh 2~. < >k-!■ .'■■! •: : I ''ufiei h'it hei ' nl'uehe. il.il! der ■■■' : f il - i k n . Il, idieli-il'de llidlt ei ii Jude W 111,1 du \,,'iimmunu iilu-i di,-',- '.! I - i ■ u mau Di. W, tl v. j.iiil.tßt haben, am _* \... - lna I'”! 'eine I Iitl.i"u!iu naiti/ii'Uitien ai -, ,!- |> l.lieII'I dei Wiel,,-, Heuieriinu ../II ... ’ rann II |i,i!ui',h'i|l latiukeit" /II tle- I i k-ai:. ui iiehti'iutida« < a 'iich mit dem , - - .t /uf11, d. -d.i-it mit -.,-jtten vi,-la II 11, Ii I i-i-tu Ii'ueli". Ein Sdiuljubiläum. Von Oberlehrer Joseph PreRbiirzer. C reslinzen. Di' (.■'•■!/ \11ii \piii DJ'- lii-'timmt in Vit. 4” Jede i'-aelili'ttie Kii,b> Iigi-nn-indc* i'i beim!, eine bi-'iindeie iillentlidie klenientar- '(tnd, Imi i■:: kmdei /n n i iditeii. wenn 'ie für nie (e halle der I*,-!"--r. deren Betrau Haiti dem i ii i du . ‘11 i'tliitien ''itnib-n be'lehendeit Malt -lab Ii- -'nullit wild, lind für die übripen Mhul- I edin fiii"' ''iitierlieit lei'i, i. | i tiIi,'r war <•' den Inden idi> |iu"eii. ob und webtieii l nterriiht 'ie du en kindein ueben la—,-n und ob .'ie die>elben ui rlie <tii i'tlidie (>rt"ilnde 'itiicken wollten oder iiitbt. V.1,1 dii 'em nun den Jirden /Ii'tebeiiden Kedtt. eiui nxhulen iltrei konfi"ion erridm-n /ii dürfen, maditen die mei'ten < ii nieinden IIII- -eri-' lande' freudiu fa-braiidi. >-.' ent'tonden uadi und nadi aiilfer den mhi den iioliti-atien (,emeimlen / n iiutei lialteiiden jüdisdien Volk'- 'diulen fn \ ielen (lemeimleii iiii'ere« l ande' uenannte kunfes'i<iii",fiuien. d. Ii. \ o|k"dinleu. die niitit von der politi'dien (a nieinde. 'otidern von den Mituliedern der jiidi~vheu knuff—inn /u unterhalten 'ind. I ' i't ein rtilim, inb ' /eujrni' fiir dadtimaliue Ge'tfiledtt. dal! e» bereit war. die Opfer, weldte die I rridittinu und l nterhaltiinu der S(hubso\% ie die SdialTuiiu der nötifren Sdiiilraiime erforderten, /u brinuen. .\adi I idierw itidnnz \er>dtiedenei Mbvvieripkeiten konnte irenau vor hundert Jahren, am I". Vuuii't I'mI. vom damaligen Matltpfarrer |{ o t b in \nw«-'enheit de« Sia<:t'diulthcißen (ie n t Ii und den Vorstehern V b r. V III ' o II . I ' a k f i n t m u ii ii und S a ni ,i •-1 V m ' o n mit ub-idi/eiti"er l infuhrunu <1, ' ,-i'ten ordniinjr'- uetimlt Miru'ebibleten und pepriiften [.ehrer«. K p li r a i III I. ii w e n t a I. die Schule eröffnet werden. Die Sdinle. deren Errichtung vom Evan^ ue]i'itien koii'i'torium genehmigt worden war. nute 'i a Viif'btit dl-' hie'iuen Sfadt- — 240 — pfurrers. der vorwltriftsgemäl? allwikhentlidi der Mhule zwei Besudle ahstattete und halbjährlich V i'itatiou nithielt. Mit Au'iiahnte eines einzelnen I alles bestand zwischen dem Ortsschulinspektoi- und den Lehrern der Schule das beste Verhältnis, ja. ich kann bekunden, daß sich zwischen Lehrer und Ortsgeistlichen ein l'reundschaft'V erhältnis herausgebildet hat. Non den jüdischen Lehrern unseres Landes wäre sicher eine Anlegung auf Aufhebung der geistlichen Sdiulaiif'icht nicht ergangen. Non den Erfolgen, die in der Schule erzielt wurden und von dem s,-ueii. der von der Schule ausging, legen die zahlreichen Berichte des Ortsgeistlicheil Zeugnis ah. Die hiesige Gemeinde wußte den Wert der Schnle wohl zu schätzen und brachte gerne die Opfer, die ihr durch ihren Bestand nufcrlcgl werden mußten. Vllerdings ging es nicht immer ohne Heibungen . b. Im Jahre |sVi mußten drei Noimtagsschüler I. IL. II. G. J e r e m i a « So Ii n und II. G. Isa ks o h II. wegen Lnhüflhhkeit und Lnbotniäßigkeit gcgei^ den Lehrer zu einer zwölfstiindigen l'.intürniiing vom ()rtsschulrut. dem auch der Stadtsihuflheiß nngehörtc. vc-rurteilt werden. Als1 Lehrer wirkten an der Schule hphruiiu I öw entlial i bi' |sVi). Hain IN Stern später Sekretär bei der Israel. Oberkirciienbeltörde lind Liichcnplleger bei der Israel. Gemeinde in Stuft- ^ait |s’f> l''4'i. Selz l|s4‘V 4S|. Lev i (l»-4s Ins. i'öi. I. u d w ig Stern später Direktor .in M-minnr in NNiir/burg (Is-»» W)). NI. Kahn I«tili ~~i und vom "1. Oktober |s7T bis zur Auflösung der Schule J. I’reßbnrger. Die Schuler/ulil betrug bei l ebernabme der Schule durch den xhreiber tliesc-r Zeilen im Jfaltrc- 1877 noch Jü. V„h und nach nahm aber die Zahl der Schulet ■ I>: im Jahre I‘I2"V waren cs noch neun Schüler. Da Oberlehrer Preßhurger das f>>. Lebensjahr et - reicht hatte, beschloß llie <)berschulbeliörtlc auf Viin-gung der damaligen Oberkirchenbehörde die Aufhebmig der Schule. Das hiesige \orsti-heramt hat zwar gegen die Aufhebung dei Mhule in mehreren l.iiigabeu an den I v. Obcr- ',Imitat und an ‘die (fberkirciienbehörde energisch l.iusptadie etltobeti. hat besonder' der Ohcrkirchenbeliörde gegenüber in einer I in gäbe darauf liingew ic-'en. daß dttrcfi Aufhebung jüdischer Schulen Beeilte preisgegeben werden, die in laugen kämpfen erfochten wurden. Vlle Bemühungen des Kirchen\or«tc-hcrumtC' und dei Israel. Oliei'ihulbehörde. die Schule zu halten, waten V > I geh! i<h. Vlil dem I. April IÜ24 ging die Mhule eilt: die jüdischen»Schüler mußten in die allgemeine Volksschule übertreten. Die Schlnßfeier ging am 2«!. März l‘>24 dem letzten Sdiultage in eindrucksvoller Weise vor sieb. Nach Mitgenommener Schulprüfuug hielt Siimlrat Hübet in Anwesenheit der jüdischen (lemeindi-mitglieder und einer Vnzabl geladene, < löste einen Vortrag über ..Das israel. Schul und l.r/ieliungswesen“. Oberlehrer Preßhurger dankte dem Bedner fiir die belehrenden Wolle und ganz besonders fiir die l iirsorge. die der '(•Ibe in vorurteilsfreier Weis,- der Schule angedeihen ließ. Mit einer vom Lehrer an seine Schüler z,-richteten Bitte, aucii in tler Schule, in die sie nun übertreten, brav, fleißig und verträg- FRIflERf ALON fUr Damen und Herren HEINRICH SENK. STUTTGART Jetzt: KanzleistraBel (Ecke Königstr.) Fernspr«dvNumm«r: 21520 Atelier für naturgetreuen Haarersatz lieft zu sein, schloß die für Schule und Gemeinde bedeutungsvolle Schlußfeier. Die hiesige jüdische Konfessionsschule butte aufgehört zu bestehen. Aus xim Qemeiadm 'lüucttem&ecgs. Stuttgart. Im Hinblick auf die inzwischen beschlossene A e n d e r ti n g des Portos für |- i-rnpiislkartrii n n d E e r n b r i c f e wird vom Beichspo't ministe, in tu a u ch e ine Wohlf a h r t s l> r i.e f m a r k e zu 6 P f g. mit 4 P f g. W o h I f u h r t s a n f s ch lag. Verkaufspreis 10 Pfg.. und eine W oh I f a h r t s b r i e f m arke zu 12 Pfg. mit » Pfg- Wohlfuhrtsuufsch lag, N erkaufspreis I? Pfg.. nachträglich ausgegeben. die außer den bereits im Kurs befindlichen W (ihlfahi tsbriefiiuii keii sofort nach Fertigstellung verkauft werden sollen. Die neue Marke /ti b und 4 Pfg. gleicht der Wohlfahrtsbriefmarke zu s Pfg. (Zwinger Dresden), erhält jedoch einen L eherdruck 4“. Die neue Marke zu 12 und v Pfg. gleicht der bisherigen l> Pfg.-Wohlfahrtsbiiefinarke (Breslauer Bathaus). erhält Jedoch den besonderen l eherdruck ..12-4-V". Die Gültigkeitsdauer der Marken endet erst um "I. August 10»2. Woblfitlit Isbriefma, kc-ii körnten vom Nr. l iirsorgeamt in Stuttgait. Ilospitalstr. »h. bezogen werden. Stuttgart. V o m B e i t Ii <> I d A u e r h a ch - \ e r e i n. Im Dezember v.Js. verunstaltete* der B.A N . noch zwei A ii s s p r u tfi eu b e n d c . die ausgezeichnet besucht waren; Am 22. Dezember referierte Amtsrichter Dr. I ritz Bauer über ..Po I i t i s ch e J ti s t i /". am 20. Dezember Rabbiner Dr. Auerbach über ..Persönliche Religion u n d G e nt e i n s ch u f t s r e I i - g i <> u". Dr. Bauetleitete sein vorzüglich atifgebuutes und mit meisterhafter Rhetorik vorgetragenes Referat mit tler Verlesung verschiedener Reichsgerichts,,, teile ein. alt denen er die oft unverständliche Judikatur des höchsten deutschen Gerichts insbesondere bezüglich seiner Auffassung von Kollektiv beleidignngeii auf/eigte. und stellte dann in großen Zügen dar. wie ehemals di,- Justiz ganz Ausfluß des religiösen Bewußtseins war.Wie sich die RechtsbegrilTc dünn mit dei NN egentwicklung vom Religiösen in demselben Maße wandelten, in dem die sozialen und kulturellen Gegensätze in das Bewußtsein der. Menschen drangen. Besonders an Ein/elfüllen aus dem Staats- und Arboitsrecht zeigte Dr. Bauer, wie sich die Juristischen Anschauungen 'lUma.Q. SSLlironapollteke sus Allopathische und homöopath. Vollapotheke Bit Labiratorinm tir demiKl-phjsikal. Uitenacliuftei Bist, Ham, Mageaaatt, Spatam etc. - laafj. Erfahraag Br. W« ue. appr. Apotheker a. Nahrangimitteldiamlker Adolph Moos nSSTe Wischts. 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