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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1932-01-16 · 20 (16.1.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VIII (1931-1932)
Issue
20 (16.1.1932)
Date
1932-01-16
Page
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Da- : i»: ■ il-cli. : "’l iipiii-lic u /«-UfElbi—e- - hi r i ciindc-n W c-Itirc -chichic- .i In H u <lic .m tlir \ ölkfr•- «lt i - c-ir -cini i l’rccplic-tic-ii. ... - j v i ii: irik und rr /um kuntltM!, w ■!t-i ini t*r\\ .ilih. \in -l.i rk- ' W 1 h -Ir. t tu\ t*i -dlit.it tlt i (»t - -ii---i I!i iir in -«*intvn N krfttti III \\ --i Ir x dl ->>llli>hc i >chx\i ii ' w. i-- ,»I s c; -ollrn ihr (itrithl an , -M k-..’ I I k (*ll IM n. Mil l-rat'i iM-nint (? ■■ih. »Ii" < * -: .' 1 n -it* ailt* T t (Trn u inl \; >- «. Pr.-.; di - Prciphc-ic-n i-t \ . 1, 1 > - 1 I’lirii flr- \ olkri-t l-t.U ...! i;c -♦»/iai*k nilf. <li<* h In- \ I ,:i. .1.- , \lifnic-ii-chcii. i-t dc-r ,r <.. . f. II \ <»ik. lw-(h\%<»rT dir - :;I - -• ' ■ ->k,.i . i. di. iii.iii nach dem — 230 — lder Thora »ährend der ersten Belagenmp Jerusalem* freigelassen und beim Herannahen des ägyptischen Lntsatzungsheeres wieder verskla\t hat. das endgültige Strafgericht Gottes. Jeremia mahnt noch einmal, zum letzten Male zur Umkehr. Kr hat die Katastrophe nicht mehr aufhalten können. Aber noch im Zusammenbruch schaut er ahnend die erwachende neue Welt des ..heiligen Restes“, die Hoffnung auf die Zeit der neuen umkehrendeu Menschheit. ..Der neue Bund" wird erstehen. ..eine Hoffnung west seiner Zukunft". Alledai-t natürlich auf die damalige \len-chhoit hin gesprochen. Aber ..mir scheint, dal! alle-- dieauch für die gegenwärtige Mc-n-ch heit irilt. Dadamals Gesagte i-I auch für jetzt. für hier gesprochen. Der biblische Künder mahnt auch die Menschen unserer Zeit an ihre große Verantwortung gegenüber der Gegenwart“. Ks war ein Beweis kluger Zurückhaltung, daß der Redner auf die Anwendung der jeremianischen Offenbarung auf die Gegenwartsverhältnisse verzichtete und sie damit über das Gezänk der Zeit hinaushob. So konnten die Hörer mit dem erhebenden Bewußtsein der Botschaft des biblischen Künders im Herzen den Alltug vergessen und seine Zukunftsverheißung in sich nachklingen lassen. \ erdienter Beifall lohnte den Redner, der seinen Hörerkreis zu ernster Nachdenklichkeit und prüfender Selbsterkenntnis geweckt hatte. Die jüd. Frau als Kameradin des Mannes im Abwehrkampf. ><hon -eit Jahren be-tehen Kranengruppen de- ( entrnl\erc-indeutscher Staat-bürger jüdischen Glauben-, die -ich neuerdings zu einer ..Sch u I e d e r I i a ii e n“ zusumnienge-chlo—eil haben, um »Iller |- iitiriitig un-gezeichneter Vertreter im Ab u ehr kämpf in die \bw ehrbew egung al- Kameradinnen de- Mannein der Verteidigung jiitli- -cfier lutere—eil eingeführt zu werden. Kdarf ■dankbar 'begrüßt werden, daß die letzte \or- -Innd—il/.iing de- Jüdi-chen I’rauenbiiildcim Oktober de- \ergangenen Jahres die Abwelu anti-cmiti-cher \ngriffe in -ein Arbeit-programm aiifgeiiomnien hat. Der Jüdische Frauenbund will be-onderdie Bi'/iehiingen zu den nichtiudi-cheti F ruuciix erbäudeii pflegen und durch \11—prache um Mund zu Mund \orurtcile be -c-itigen. 1i-i ja einetragi-che I at-achc daß der deul-che Mann oft parteilich so vorkrii-tet i-t. daß ihm die l'.infüliliingsmöglicllkeit in fre-mde- Denken und ■ F.iiipfiiidc-n nachgeradeunmöglich geworden i-t. Die Krau hat sich im allgemeine n die iiaice Fäiipfäiiglichkeit zu wahren verstanden -jei-t parteilich noch nicht -o abgestempelt, daß »ie nicht auch andersdenkenden Menschen unx oreingenoinmen Ver-täitdnis ent gegen zu bringen vermag. Die Krau ist aber nicht nur die Gattin ihres Mannes, die als solche belehrend und mildernd auf ihren Gatten einzuwirken vermag sie i-t die Mutter ihrer Kinder und kann — ergibt ja nichts L n ge rechte res als parteilich vorzeitig stigmatisierte Kinder in deren Seelenleben erziehlich eingreifen. F raglos ist in der Abwehr bisher zu wenig für die- Aufklärung der uichtjüdischen Frau geschehen. Der Abwe hrkampf hat bisher nur den männlichen Gegner beachtet. Vielleicht ist der xveibliche gefährlicher als der männliche. Kr hat aber etwas vor dem männlichen Gegner voraus: diegrößere Beweglichkeit des Denkens und Kmp Hildens und das leichtere Verstehen für fremdes I c id und fremde I nst. \or allen Dingen ist aber die F rau für die Zusprache der Kran zugänglich: -ie läßt sich am liebsten und leichtesten durch eine- Krau belehren und aufklärcn. Hier kann die jüdische Kran ein bedeutsames Kulturwerk leisten und dem jüdischen Manne wertvolle- Mit kämtiferin in der Abwehr der Judenfeindsehaft werden. Bedeutet also schon die Pflege der Beziehungen zu den nichtjüdischen Verbünden eine wertvolle Mitarbeit der jüdischen Krau in der Abwehr, so r JJnläßlich meines 70. Geburtstages wurden mir fo viele Beweife treuer Anhänglichkeit zuteil, daß es mir unmöglich ift, jedem einzeln zu danken. fs gefchieht hiermit recht herzlich. Frau Jo/ephine Kroner RZTETA FEL •'r; ituU* .• . Ausland ur. i in Bad Nau* :tt. rt / »rackueki hrt. habe ich mich als icharzt für Frauenleiden und Frauenchirurgie niedergelassen. Dr. med. G. Boesebeck Stuttgart, Reinsbit;tr. Marieneck, Telefon 6272* : \ bis ■ Uhr Dr. med. Elisabeth Heddaens Fachärztin für Innere Medizin •in-dil. Norvenkrmkheitcni Jetzt Kesernenztr. 20 ,ai>: Bollwerk) Sprechzeit: ■>- I. 4 > Uh: Telefon «Uli (Zs Nach langjähriger Krankenhaust.’itigkoit ln leitender Stellung habe k-h mich hier als Ulklnl fr r>li«ni» eae FraeeakraakheUea niedergeia-s. n. Dr. med. Henzler Silberburgstr. 18T (gegenüber der Silberburg) /Tel. 70694 Sprechstunden: 3—6 Uhr, Samstags 11—*,2 Uhr sowie nach Voranmeldung r Dr. med. Fr. Rosenffeld Arzt für intwr, Krankhsitsfi -FI- - - I.unge. Magen, Darml Röntgen-Untersuchungen Telefon 62509, Aagast.astraf e 4 Sprechstunden: 10—12' t und 4—7 Uhr hat ..in« Praxi, wlodor aulgsnommsn Um jungen Männern Gelegenheit zu geben, die Freitagabende gemütlich zu verbringen, veranstalten wir im Restaurant Agulnik, Eberhardstraße 691, abends 73° Uhr, zwanglose Zusammenkünfte. Wir laden herzlich ein und bitten um zahlreiche Beteiligung. _ . ChewraS'Bachurlm Stuttgart Am 14. Februar 1932: Vortrag des Herrn Dr. BamiMrgtr. Ende Februar 1932: Vortrag des Herrn Redakteur Schachnowrta, Frankfurt a. M. (Ort u. Thema werden noch bekanntgegeben) r Lesezimmer des Central-Vereins jeden Montag 7 — 9 Uhr abends für Mitglieder und alle jüdischen Angestellten geöffnet. Friedrichsiraßc S4U KLEINE ANZEIGEN Abiturientin erteilt Nachhilfestunden in Sprachen und Mathematik. Näheres unter M. R. 21 an die Gemelndezeitung. Such« »«ch beeubeter Letzre flr Mei.cn Sutzu lauftuc&nnifcbe GteUnno in gutem i|t. Hmcdel.tp.se. ©utl. Äuritccibeteiliguag. Zuscheisteu erdete, unter ®. ®. 23 e. d. ©encei.bejett.ng. tMtiteeg inifffrättl ein sucht fir s»s«t über später Stellung. ©cf L Zngebete ., 9tr. P. M. 24«.-b. ©cmc (ubejeitung. 3nng(r ekiseuyüudlee, fxalbMriie, 19 Nutzer u«. sucht Beschästiuri«, gleich Melcher Art tzei bescheidene.Ansprüche.. Osseete» unter L. 34 ». b. Gemeindejeituug. Dienstag, den 19. Januar, Großer Festsaal des Hindenburgbaus, abends 8'/« Uhr, Gemfillidier Abcid mll Tanz Dienstag, den 26. Januar, Stuttgart-Loge, Calwerstraße 33 Hhs., abends 81.« Uhr, Ord. ficncralvcrsaminlnnft Anträge bis znm 23. Januar an Hans Stern - beim, Stuttgart, Kasernenstraße Nr. 13 Verein Ifldisdier Handwerker ln Stuttgart Et empfehlen sich: M.Ub.i-.c.ii: Ed. Ltebonaann, Ochsenmetzgerei. Holzstrafie 13, Telefon 29822_ Leopold Dreihtiu, Metzgerei, feine Fleisch- und Wurstwaren. Nadlerstrafie 17, Telefon 24910 HTr.ii.chwld.rt Herrmann Op.tow.ki, Mafisehneiderei, Deutsche und englische Stoffe. Sthwarenbergstrafl« 161 O. 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