Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VIII (1931-1932)
- Issue
- 18 (16.12.1931)
- Date
- 1931-12-16
- Page
- [Seite] (sequence 6)
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— 218 - JJhce 2üße gehören zur Behandlung ins JUmtmenbad! KL Modern eingerichtetes Fußpflegeinstitut Der sich durch große Klarheit und Plastik dev Vufbnti-. durch glanzende Dialektik und großen < .cdankenreichtum au>/eichnende Vortrag fand 'tatkeil Beifall. Nachdem noch einige Disku*- -lou-reclncr gesprochen hatten, schloff Dr. Lieblicii die \ er-amiiilung mit der Aufsicht, dalf seine Ausführungen vielleidit in Druckform erscheinen " nri\vM* wa» iui allgemeinen Interesse /u iviiii- -chei^Käre. O. Stuttgart. Wir machen unsere Leser heute -dian darauf aufmerksam, dalf Professor Dr. Martin Buber. Frankfurt a. M.. am 9. und 11■. Januar n. J>. über da- Thema ..Jeremia. ein K u n,d er für unsere Zeit“ sprechen «ird. Die Veranstaltung findet im Rahmen des \i ieiiu- Jüdisches Lehrhaus statt. Näherefeiet in nächster Nummer. und Hilfsbedürftigen der Gemeinde. Für einen jeden weiff sie in ihrer mütterlichen Güte und Liebe Tro-t und Aufrichtung, überall rastlos bemüht. wo es Not zu lindern gilt. Besonders als Vorsitzende des Brautau s-tattungs \ ereinwie als J. Vor-itzenclc de- Jüdischen I ra uen verein s ist -ie unermüdlich in der Krfüllung der ihr unvertrauten Pflichten tätig. Mögen der ausgezeichneten Frau, die ihre volle Arbeitskraft in den Dienst der Nächstenliebe gestellt hat. die körperlichen und geistigen Kräfte noch v iele Jahre zum Segen der Gemeinde und zur Freude ihrer vielen Freund, erhalten bleiben. Stuttgart. Die von der T r a u e n v e r e i n i’- g u n g der S t tt 11 g a r t - 1. o g c zum erstenmal in diesem Jahre für die ganze Gemeinde veranstaltete Chaniikka-Nfes.se hatte einen unerwartet groHen Frfolg. Viele hiesige Frauen hatten Handarbeiten und gewerbliche Erzeugnisse ausgestellt, die oft wahre Kunstwerke waren. Kein Wunder also, wenn die Messe fast mit einem Totalausverkauf endete und sogar noch viele Nachbestellungen entgegengenommen werden konnten. Der Veranstaltung erfreuliches Erebnis war, daß vielen Beißigen Frauen Gelegen eit geboten wurde, in dieser schweren Zeit einen schönen Verdienst zu erzielen. Stuttgart. Am I. Dezember waren es 2> Jahre, daß unser überall hoch geschätztes Gemeindemitglied Bankdirektor i. IL Felix S o nt hcimc r bei der Wiirtt. Vereinsbank, der jetzigen Deutschen Bank und Disconto-Gesellsdiaft. Filiale Stuttgart, eintrat. Er erwarb sich im Laufe der Jahre in solchem Maße das Vertrauen seines Institut-, daß er von der Geschäftsleitung zum Direktor ernannt wurde. Das hohe Ansehen, das sich Felix Sontheimer in seiner Stellung erwarb, fand seinen sprechenden Ausdruck in den Ehrungen, die dem Jubilar von seiten der Ge- £udmqskicq Muttgart. Die Chanukka-Feier de.» K i cii -1, u n d - j ü d i - ch e r T routsoll.i!i riOrt-gruppe Stuttgart, fand am > De - zi inbs statt und nahm einen harmonischen Verlauf. Zunächst wurden durch Religionsoberlehrer j a f f e d;e Lichter entzündet. T - schloß sich dann der getnein-chaftliche Ge.-ang des Chauükkaliecleall. ltn Verlaufe de- Abendgaben Iran Fl len K a h n - B e ck und Herr Scif- I i-r t am Flugeli Proben ihrer Kunst. Trau! IL ii Kahn -ang Lieder von Mahler. Mozart und auch v er-chieclene moderne Schlager. Neben ihnen erfreuten auch ver-chiedene Mitglieder deblindedie Vnwe-enclcn durch einzelne Dar Bietungen und trugen »o ebenfalls wesentlich uin Gelingen de- Vbend» bei. der sämtliche An- - - -'-enden lange gemütlich zu-atnmenhielt. Stuttgart. Im J ti d i » ch e n S ch w eiternbeim entzündete Stadtrabbiner Dr. Rieger die C lianukkalichter. L'nter ihrem Leuchten erleichterten »ich die durch die Schwere der Zeit bedruckten Merzen der zur Feier Versammelten. Wieder hatten -ich Verwaltungsrat und Schwerem zu-ammengeflinden, wieder herrschte jener (,ei-r der inneren Freude, das Gefühl inniger Verbundenheit, welche die C hanukkafeier de»;chwo-ternheimzu einem wahren T a m i 1 ie u - fc«t zu ge-taltcn pflegt. Die warmherzigen Worte de- Vor-tandes. Rechtsanwalt Dr. Gun z e u h a u - e r . beleuchteten so recht die Lage .an heute. Mehr wie je gilt es. so führte der Redner au», für den Nächsten sich einzusetzen: aber eine Stunde wie die gegenwärtige verlangt vorübergehend -ein Päckchen Sorge zu vergessen und im trauten Zusammensein neue Kraft und neuen Mot für die oft -o harte Tagesarbeit zu -»hüpfen. Den Schwestern galt »ein besonderer 'iß. 11 ■ r Dank und Anerkennung bedeutete. 1 inige heitere Stunden folgten, verschönt durch mancherlei An-prachen. von denen besonder» die .innige Rede von Rabbiner l)r. Auerbach erwähnt -ei. bereichert auch durch kiin-tleri-che Darbietungen erlesener Art. Fntziickt lauschte inan der glockenhellen Stimme Frau Hede Reifs, deren I jede rv ertrage höch-te Gesangskunst bedeuten. T in V irtim-e -eines ln-truments t ellm j-t (, c r t l.oewe. dessen vollendete V.edergnbe einer -orgfaltig getroffenen Aus- 0.1 hl hochwertiger Musikstücke tiefen Eindruck ermittelte. Vitt be-onderei Anerkennung sei ■ et,h T rau ()ber|M>strat S ,h I o fi b e r g e r s feinfühlig- ' K' ■» ierbogleitung gedacht. T ra-u Louis! I m : i n erfreute durch ihre humorvollen Vorträge. Besonderliervergehoben aber -eien Tie Mi-gezeiihneten Darbietungen der Schwe- -tein V ii it , (, e r t r ti ,1 . Hilde und Ilse. s,e bracht, - V-,:: Trau Zippert verfaßte Verse /ur \ ■ i! "ii Wirkung und v« eckten stürmische Heiterkeit Alle Darbietungen lö-ten dankbaren Beifall au-, T » waren w ieder schöne Stunden, welche die ( hanukkafeier allen Teilnehmern bereitete. .-vp boten mehr -d» Unterhaltung: sie zeugten von dem im 5chwc -ternheitn herrschenden T roh-inn. der. w ie einer der Redner bemerkte. von den Schwestern in die Häuser der Kranken verpflanzt werden soll alein Allheilmittel. das *VV under wirkt. Nicht vergessen darf der Referent, auf die reichen Gaben hinztiweisen, die den Schw e-tern gew idmet wurden, sprechende Zeichen der Verehrung und Dankbarkeit für ihr hingebungsvolle- Wirken tni Dienste der Kran ken und Armen. M. O. Stuttgart. Am >7. Dezember beging in beglückender körperlicher und geistiger Frische Frau Josephine Ktmirr. die Witwe des verewigten Oberkirchenrats Dr. Theodor Kroner. ihren 70. Geburtstag. Sie darf für sich das höchste l.ob unserer frommen Vorväter beanspruchen, ein K-ches chajil. ein Biederweib, genannt zu werden. War sie doch ihrem Gatten allezeit die treueste Gefährtin, die durch die reichen Gaben des Gemüts es verstanden, ihm den Lebensabend froh und heiter zu gestalten. Wie sie zu Lebzeiten ihres Gatten um dessen Wohl nnd das ihrer Kinder besorgt war. so übertrug sie nach seinem Tode ihre Liebe auf die Kranken Karl Unseil Goldschmied Elektro- und Radiohaus OTTO LOCHMANN Seestr. 77, beim Hohensollernpleiz / Telefon 3760 nies fflr Käme na« acktrtsd) ta trefter iaswaMl Mallilifln Phönix-Neuwascherei Annahmestelle Ludwigsburg: SchalHug, KirchstraBe 22 stets wascht Dir wie neu Grabmäler in jeder Ausführung in allen Gesteinsarten Beratg. o. Voranschi, snverb. I.Sdieerer,iiiilvitib. das fachgeschäft j für den I foto-amateur myliusstr. 2 Pelzwaren in best. AusfQhrg. empfiehlt Hermann WflllCF Inhaber: Eroat Benndorf K ffrsdi nermelster Ludwigsburg / Klrdutr. 25 Reparatur, gut u. preiswert tt£m a. 2). X Wilh. Kölle X SHrtaM Inh.i Fr. Herdegen btrtaM 1S45 Btnti Kihlnbnilni am Platu Neutorstr. 21 - Tel. 2023 Brennstoffe nur erster Qualitäten Brot- und Feinbackerei Iß. Hess Tel. S.A. 32S3 Inh.: Georg Schlomberger PUtxguse >7 ♦ empfiehlt: täglich frisches Kaffeeu. 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