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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1931-12-01 · 17 (1.12.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VIII (1931-1932)
Issue
17 (1.12.1931)
Date
1931-12-01
Page
[Seite] (sequence 36)
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— VI - «■her Rabbiner" beraten- Als /weck des Vereins w ii nie bestimmt: I. Beratung und Verständigung über die Vf i 11 e I und Wege, w e Ich e zur Krhaltung und I' i> r d e r ii n g des Jude u l ums in den is rar!. Gemeinden W ü r 11 e m b p r g s beitragen: 2. G e in e i n s ch a f 11 i ch e Beg ii t a <$i t u n g religiöser Kragen auf Verlangen der Ob e r k i ritten be hörde; Gegenseitige Anregung und Förderung. Wahrung und Vertretung der Stil ii des i n tr resse n : 4. Beratung ii ii d Verständigung über Abwrhr > i> i, V u g r i f f e n auf die j ii d i s dl e Religion: V. K r f tt r s th u ii g undwisiens di a f t I i di e I) u r I e g u n g d e r G e s ch i di t e der Israeliten i ii VV ii r t t e in b e r g. Was hat nun der Rabbiner-Verein im Lauf der Jahre alles geschaffen? Ist er das geworden, wns die Gründer mit ihm be/weckt haben? Diese frage darf mit Fug und Recht bejaht werden. Schon die Iagesordnung der (.Ordentlichen lla»|»tVersammlung vom 27. August 189t macht einen Vertrauen erweckenden Anfang: „Der Religionsunterricht in den Gemeinden, die keinen Vorsänger haben: der Jugendgottesdienst; die Ordnung des Schachtwesens.“ Den weitaus größten Raum aller Beratungen nahm die Fürsorge für den Religionsnnterr i ch t ein. ein Beweis für die richtige Bewertung des wichtigen Lehrfachs, für das die Rabbiner stets ein warmes Herz und volle Hingabe zeigten. V on sichtbarem Krfolg sind die Beratungen über den obligatorischen Religionsunterricht für Schüler an den höheren Lehranstalten gewesen. Hin eingehender Bericht über diesen Gegenstand wurde 1906 der Olierkirchenbehörde übergeben. Unterm 24. Juni (907 wurde vom Kultministerinm verfügt, daß die Einführung des obligatorischen israelitischen Religionsunterrichts für die im volksschulpflichtigen Alter stehenden Schüler und Schülerinnen der höheren Schulen und des fakultativen israelitischen Religionsunterrichts für die Schüler und Schülerinnen der Oberklasse dieser Schulen genehmigt sei. Der diesem Unterricht zur Grundlage dienende j ° L,111.? .Lehrplan, sowie derjenige für die Rcligionssdiule und die einklassige israel. Volksschule wurde erschöpfend behandelt. Das Spruchbuch wurde herausgegeben, nachdem eine Kommission von Rabbinern und Lehrern dasselbe durchberaten hatte. Aber nicht nur dem objektiven Teil des Religionsunterrichts wandte man seine Aufmerksamkeit zu, auch dem subjektiven Teile wurde die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt Die Lehrer, die den Religionsunterricht erteilen, sollten eine bessere und eingehendere Ausbildung, besonders auch im Hebräischen, erfahren. Linen für die wtirttembergische Juden heit bedeutsamen Erfolg hat der Rabbiner-Verein hinsichtlich des VV e lterbestchcns der i s r u elitisdien Konfessionsschule zu verzeichnen. Diese Schulen hätten nach dem württembergischen Volksschulgesetz vom (.April 1912 ganz verschwinden müssen, da sie nicht die vom Staate geforderte Mindestzahl von Schülern aufziiweisen hatten. Von diesem Zeitpunkt an soll- Israel. WobltiUUtk eumrdii Heilbronn Gegründet 1857 Damaliger 1. Vorstand Liebmann StrauB * Vorstand: Religionsoberlehrer J. Krämer Schriftführer: Isidor Flegenheimer Kassier: Karl Kirchheimer Ausschußmitglieder: ' Max Mayer-Adler Dr. Oskar Moos Adolf Oppenheimer I Wilhelm Schloß Artur Marsrhall Max Scheuer Synagogen-Chor Heilbronn Gegründet 1877 Vorstand: Maier Stein Kassier: Max Lang Schriftführer: Moritz Rosenthaler Ausschußmitglieder: Frau Hedwig Kahn Frau Sofie Scheuer Max Stern Lazarus Barth Retdisbund füdisdier FronlsoltUfen trtstraspe Icflbraaa * Vorsitzender: Eugen Victor Schriftführer: Lehrer Karl Kahn Kassier: Direktor Fritz Kirchheimer Ausschußmitglieder: Artur Marschalt Adolf Oppenheimer 1 Israelitischer UntersfOtzungsverein E.V. Heilbronn Gründung 1863 * Vorsitzender: A. Steckelmacher Kassier: Heinrich Scheuer Schriftführer: Moritz Stern Ausschußmitglieder: Dr. M. Strauß Ferdinand Wollenberger Gerhard Wolf Dipl.-Ing. Otto Gumbel VEREINIGUNG für das LIBERALE JUDENTUM ORTSGRUPPE HEILBRONN GEGRÜNDET 191t VORSTAND R.-A. Dr. S. GUMBEL KASSIER: ADOLF ADLER BEISITZER: ISIDOR SCHLOSS Ifidjugenifeud „Noridiorr üdlbrsan * Vorsitzender: R.-A. Dr. Lutz Rosengart Stellv. „ , Lehrer Karl Kahn Kassler: Ludwig Weil Schriftführerin: Hilde Plaut Ausschußmitglieder: Arthur Reis Emil Strauß ★ Juggruppc Ortsgruppenleftnng: Paul Scheu e r Max Mandellaub Trude Scheuer Lotte Heilbronner Lutz Margchall Hans Kirchheimer Kassier: Heinz Mayer bracltllsdier Francnmein Hellbronn Gegründet 1872 * Vorsitzende: Frau Rosa Kirchheimer Schriftführerin: Frau Lina Flegenheimer Rechnerin: Frau Cäcilie Siegler Auschußmltglieder: Frau Selma Kirchheimer Frau Julie Krämer Frau Marie Würzburger Frau Hedwig Kahn Ortsgruppe Hellbraun ics Ccafrai-Vcrdss «otfMber SlMlfklrtcr IMlsdKi Sinicu Gegründet 1914 * Vorsitzender: R.-A. Dr. Gumbel Rechner: A. Steckelmacher Schriftführer: Dr. Oskar Mayer Aussdrafimitglieder: R.-A. Max Rosengart Dr. Hugo Kern Dir. Jgersheimer Lehrer Kahn Frau Dr. Scheuer alt Vertreterin der Frauen Artur Marschall alt Vertreter des R. J. F. Ludwig Weil als Vertreter des jOd. Jugendbunds ..Monteflore" GESELLIGER VEREIN „EINKLANG“ HEILBRONN Vorstand: Willy Rosenthal II Schriftführer: Walter Pincus Kassier: Ludwig Rosenthal Bibliothekar: R.-A. Rosengart Ausschußmitglieder: Karl Heilbronner Eugen Kirchheimer Max Reis Willy Elsig Artur Löb Arbeitsgemeinschaft <3— Qegr. im November 1930 1 i i l i i ii ii X 1 1 Leiter: Lehrer Kurt Flamm

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