Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VIII (1931-1932)
- Issue
- 14 (16.10.1931)
- Date
- 1931-10-16
- Page
- [Seite] (sequence 4)
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— 154 | iw ”n>Hc l ,,!>»' und V »Tflirnii.sr. dir > i -i*h ii i n viel J.dir/rlmli n -i'ilii'- i«—ijr« II Vtib'ill- I, di: i-iwoilx-li kiini und, riiiin.il i>ri -rim-r Ii.■■»!■>.'tiiinl'frirr um n. Oktnb. -r /u n;rrifrndrm \ .i-ilrnck. \fit den Iiu.d'lrn Vng. hörigen und , . : u uildli II ll.lllrll 'lill neben dril .lllg< -eben I, I, \i iimerii tiinf I 'uiirn drr < o-me-imledir \ ■ in. 1: und V.-rm-I- Judi n nd •- Ii> i~l«-n /II- - ii, ■ ■ i_. i.; n. -. ••■■■in be»ten t reumle ,, i| : i.,:; iid /u nrliiiiru. I>rr . ,111.1 - iil d. ,:i ... i Hund ile- ><hri Ft - I » d: Mn-ihen III -I iue iii ’ / .j_, C.utl.iludidikril in I . <i •; i. f i o m e De- - I . / i II I .. ' r \l r II ' dl r II -; ,- i .. < . . i » ' . «I I Ii r i - . i . . .‘wir \I*»-.■ dl I irdi-di ,i : . . - . n : i!- .d>> ' krinri krlllll d l . . Ol,-- vv . - -!. - i- I ,»d in i eben ,i . ■ i i n— di i lluliiiiitrr M'I Ii '■ l -: I“. i III || r I g Ir IU I Uii i ll VN . >1 Ir II Itlil |:t. n'i■ '-I n ir I I: i k.itmi lull. ,!• I )| Ulli: men. drn : i. ««..I,- 4 ' ir. Mil : II. ' 1.4* '! |. ,-1 u-t.' '■ ■ l. . . .. Ii ' > nrliild- - , ‘ .. im-Muli- ' I - I Mui;- Dem verstorbenen Freunde. Di r S<höpb-r drs von uiihier m- : ■ FTs ■ n 11 i?-*i t i-ii I lolz-ihnittcmiii Seligliiuiin kühn V. widmet -e-ine-m Inlril I iriilldidir Hhdi-trhriidrn z> ile-ll. I - Lr »"I r lir II! > ' ' -• i..;u:ii rinrn ’ f I ./. n;. ui. hl mi; - I. |i!• ' : i'i-u; in i -elzl idii'll W -■ i-uu; :n k.ilin und ■“■ Min . Ulli! Il.lttr ■ ■: - ■; in— t .,,-i zu -: in. uit l:t .iiil in dir ■ i ■ - ■■'■■■• w 1 - i - - di' u.in/r '•;• u::i-.d> mul idi - :- -|. inul; r: eie Iir-ilu idi n . -! - V il, i di-'-r ^.'ill- -i |-,. in -1.. - : 111", | , w ili I'*-. -- n,-lu-n d, n lluu-i in 1 -!• ‘ . ■ l-.t i-, mul Juk.il» .iiif/iddrii lirllr: ri>t du«, erste mul iliis letzte duidi -II kriinru gelernt. Dujiiili-che Mails, uir m.in r- -idi iii -rinrn idrul-trn I räiiinrn nullt l>r--ri .iii-ui.drn knlllllr. Jrdrr. gleich urldiri VV .-ilaii-elianiing er uiidi huldigte war i i11\\<iffiu-1. wrmi i r .in Seligmann kalins einf.idii-m ulu-r grollen |-.iniilirnli-di l’lnt/ geiiniiiinrli lintlr. Hin /nlillr in.in zur l'amilie ohne /u wissen, wir es geschah: man liildtr >i<h rinmit drill (>.iu/.-ti null M-r^rull -rinr rijrrnrn Snr^rn. Dies«« '■ ,.i-1firiiiiiI-ihufl -tiiiul riii/i^ du. Iir-imdri-. wj-il drr (.,i-in:rl>rr in friiilllrr |- inf.idilu-it Irlitr um -,i \ i.-l. u li. lf. n zu kiinui ii. > 1- I I " IM ,1 II II k u II II i - t n r - t II r Ii r II! I ml k.imn wrill rdir Wrll ilnll rinn duliill-;-r;,iii:.'ii um dr--rulw illrn (.ml rin-! >iidiim mul < ,-inur iu s.-i-dunil li.dlr ... Hermann Kedirnluidi. Stuttgart. Die jüdisdie Jugend und die gestaltenden Kräfte der Zukunft. Kin \ ui trau \on Rabbiner lir. (iriinrwalil. Mann liriin. I rliri ilir-r- I lu-lll.i -|iludl um <>■ ( iklnlirr im fl r i t II ii I d V II r I Ii u dl - V r i r i n ll lliliinei l)i. (i r ii n < w,u I d uii- M.mnlirim, I imrndlr /illuil I-I -rliult hallt- -idi riiifri-fmulrii. um dl II V III11 US! drlu-w.ifirtrn J If ii Ii rc-rzu Inirrn. I li-r \ iii-itzrndr 11 u n - > t r i n Ii r i m. ln-jrriiHtiilrn lirdnrr mul -diildntr dr--rn Vrlirit in drr M.imdirimri ju^rnd. Drr llnliKT drs Abends behandelte die drei l'rohlem^riippen: Arbeit und K r e i/. c i t . Welt II u <1 .1! r I i fr i n n . I II <1 i v i <1 u II in II n d (i e m e i n d e. Die Willi Protestantismus gesdiuffene (dridimifr Arbeit und Rems hat ihre CJelliinff M-rloren. seitdem die Arbeit entseelt ist. Millionen Mi-nsdien sind durch die WirtsdiaftsM'rbültnisse zurzeit uns dem Wirtschufts- [irozell ausfresdudtrl. Ihre Arbeitslosigkeit kann nur durch eine wentgehende V c rknr/nng der Arbeitszeit für alle arbeitenden Menschen behoben werden. Dadurch wird fiir diese eine weitgehende f reizeit erschlossen, die nicht durch den \ ergniigiingshctrieb. sondern durch wert xolle Ri tiitiguug ausgefiillt werden sollte. Kür diese Ireizeitarbeit sollte* sich die Jugend in die (icmeiude einreiben, und in ihr nach ihrem können fruchtbringende Arbeit leisten. In dieser Arbeit soll dem Kin/elnen der (duiibe an sich und an die kahigkeit. anderen zii helfen gefestigt werden. Allein die (u-mciude kann die hlas-engegensiitze überwinden. In ihr werden die Menschen -ich einander unpassen leinen. Die Religion hat den Anspruch uiifgegeheu. alle* Kräfteder Welt zu verwalten Diereligiösen Menschen müssen ihr diesen Kinflnlf zuröckgew innen. Soll die W e lt wieder das Anwendungsgebiet der Religion werden, dann iniili sie allerdings aus ihrer ..homiletischen l.uge" heraustreten. ..Die* Welt ist sov iel wert, als sie (ienu-inschalteii besitzt.” Die Hingabe aller kralle au die C.emeinde ist die ideale l‘orclc-riiiig. Menschen die etwas leisten können, sollen ihre Arbeit der (a-nu-inde widmen. Die Judeiiheit braucht eine (I e iii e i u d e k ii I t ii r . um in ihr w achsench- Menschen zu schaffen. An diesen Vortrag seit hilf sich eine ausgiebige Anssprache, dieallerdings auf die (iedankc'ngänge des Redners wenig einging. Die meisten Diskussionsredner beseh rankten sich auf den Vortrag ihrer Parteiideologien. Ks ist zu bedauern tluli die Jüdische Jugend so stark parteilich \ erkrustet ist. dal! sicfür das V erslündnis fremder Meinungen den Zugang verloren hat. De r Redner des Abends beantwortetedie an ihn gestellten Kragen durch die- Krweiteriing seiner V ortragsgedanken. Auf die Krage., auf welche w eise die Religion die Kührnng z.uriiekgew innen -olle, erwiderte er. dal! wie bei allen religiösen RewegiiIlgen, der kreis der wirk!idi Religiösen die Aufgabe zu ei füllen habe die- ,V oraiissetziiugeii der neuen Religiosität innerhalb der (>eiiic-iuilc zu schaffen. Kinc-in zweiten Redner, der nicht in der (ä-mcinde. sondern im Zionismus den einzige n Ausweg für die Jugend erkennen wollte, entgegnete Dr. (irünewald. dal! auch der Zionismus keine Problemlösung bedeutet, da Palästina ganz wie die anderen Teileder Krele fiir die Jnclc-uc-iuvv anderiiug geschlossen sei. Auf die Mahnung e ines dritten Redners, sich statt der winzigt n Organisation der (ieineinde den grölten (Irganisationcui der Parteien anschlicHen sollt-, antwortete der Redner, dal! die Jugend, statt sich in den Parteien zu verlieren gerade im enge- S| il-l W Möbel-Riesen für Zwerg-Wohnungen? Nein! Raumfressende Möbel passen nicht in die modernen kleinen Räume der Neubauten. Einzig angebracht sind da die vielbesprochenen und vielbewunderten STUTTGARTER REFORMMOBEL Sie sind genial durchdacht, raffiniert in der Raumausnützung. Kein Wunder wenn sie das Entzücken der Damen sind, und nicht zu vergessen auch der Männer (Zimmer von RM. 434.— an!) GEORG CHOETTLE Stuttgart - Beim Tagblatt-Turm Das Haus vom guten alten Ruf EberhardstraBe Nr. 65 Auto-Besitzer! 7üa finden Sie günstiges. lüUUeetagee fixe 3he abqemeldetes Jahczeuq? Bei Auto-Staiger / FDrMk. 10. monatlich för NormaJgröBen schöne saubere Hallen. Auf Wunsdi wird der Wagen kostenlos abgebolt und zugeführt. Bitte um Ihren tel. Anruf. 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