Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VIII (1931-1932)
- Issue
- 13 (1.10.1931)
- Date
- 1931-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
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Photographtore billiger! Entwickeln: Abzüge: ^nigsbeupessage Nr t9, am Ausgang Hotel Marquardt Ratte, jede Größe —.10 [,-jm Rollfilm. . . . —AO JikotomatoH V e-rsühnungstages versandte Aufruf KtHesen ist. Wenn auch der Eingang der Spenden bereits einen erfreulichen Anfang genommen und hoffentlich einen euten Fortgang nehmen wird (zwei Wohlfahrtsvereine haben bereits bedeutende Zuschüsse aus ihren Reserven für die .Nothilfe in Aussicht gestellt), so wird doch die Bereit- I Stellung von Restmitteln der Israelitischen Gemeinde notwendig werden, um den voraussichtlich sehr grollen Bedürfnissen einigermaßen entsprechen /u können. Feber die Höhe dieser Xusfallsgarantie soll in geschlossener Sitzung beraten werden. Feber die Durchführung der j ganzen Aktion und die Begründung eines Engeren Arbeitsausschusses, der aus höchstens vier [ IVrsonen bestehen soll, wird mit dem ersten; vorbereitenden Ausschuß eingehend verhandelt j werden. Zu diesen Darlegungen des Vorsitzenj den. welche die einmütige Billigung der Versammlung linden, äußern sich Dr. Ries. Weil und Dr. Auerbach mit weiteren Anregungen. Den Bericht der Finanzabteilung erstattetederen Obmann l.ev i. der nach einigen Mitteilungen über den nächsten - Haushaltsplan j mehrere Fnterstiit/ungen wohltätiger Institutionen Vorschlag, die von der Versammlung nach kurzer Aussprache bewilligt wurden. Der Vorsitzende machte schließlich Mitteilung von Zu- ' schrillen des Oberrates über die Kalenderreform. 1 -vchiichtaii gc legen beiten ttsw. Kr berichtete, daß i die Stadt ihren Beitrag für die Erteilung des! israelitischen Religionsunterrichtes an den gei lic:bencsu Schulen aal Jös« Mk. erhöht habe. Mit einer Mitteilung Dr. Tänzers übereilte kleine! bauliche Veränderung aul dem jüdischen Teile * des I loppenlau-F rieclliofes schloß dieöffentliche '-il/iing. an die sj,h eine geschlossene Besprechung anschloß. 'luitgart.; - ■. ■ :i \ i :. « I ■;> r n. D>, i ■! i - .Ii '• - I ‘ Ii - ’r u beginnt i I cg in ■ Ii-' < tkt' »ln -1 - -i :;n- VV inter- W ' ■: Iiltc-li IIII'C O I fsei ,u|f den auf "■;.. ■ \iiiiJiitc i veröffentlichten. V i - t - , i ir :" — >ieb r' aiiftnerk'.iui iinii forgehzc'-itig zu recht eifrigem Be such cb-r i-e.iuf. Die N.ilin.ichniittage de-' ..St a d I - : b i nil - s t ii l t gxi i i d - J ii d i s eh > u .irre II h II II cl e s" beginnen am 12. Oktober I'. Dc-r st.ultv erliand bittet .die arbeitsfreu- i' I .1111-11. an ihnen toil/uiiiTimoii. Sielte 1- -■ f,i■ ■itc 1 35.. I Inn B cr I h o 1 d V i r -! \ * i c i n is, c*s gelungen drii bc-kati Mtcll I -•! 1 <i •ll Mv i Babbitu-r 1 )r. (> r ii n r vv >. ■ td. M .mnln III fnr c-iuc-n V ortrag über .1) t >- j jt d i - * il o J II « ii f! ii ii <! i! i c -fi ' t u 1 t r u 1 r n h!.. r t Irr / ll k II ll f t" /II gc-vv innen. VV ,r i : cett’-n .» if ilirs<* \ »iMiiMaltmitf. e be nso auf ch-n \ -ccI,c- »ii 'McifltraNiirirr 1 >r. 1! ii-jtrr iln-r - II,. Ml i .. \ «> ru 11 r i in a 1 r <• fi , ii c* r d c* ii I - - ii . :i J u i( n“. tf.ni/ l»r—»i,«i« 1' aufmrrk sa in. ' u ’ic i.'f N*itr In.i Stuttc HI t. \l.m ^ihrriiii iiiiv; | ui llc-rb'tr c r i - ii J.il I - h..r »lir \ 1 t k 1 * m( ■ r a Ii t ci 1 j n :r tj i - VV . 1 1 f l h r 1 * v ■ f r i ti " i ll >t ll t t g > ' >- K llll 111 fnii'tr. 2<t. clc-in VV intc-i mit bangen Sor- •1 *'!| f L ■-«’iitfi'-rlim. Mht <! ic- T. Altklc-i klr i - ■! VV -.1 ics.imuiliing i't sc,!c icjiliiii ausge-fa len. ß iui ■'cfiaftsjalir I'-5c> t*>31 Li n 500C, Farn lirll ui i eil fi'tchfiul«' Prr-onrii 6" ikki Sliickr ab- — * ’ 1 M 1 1 vvcrclc-n kcuintc-n. Dir Bi-ständes i ncf i ■r o }/ ■ oll-t.endig cs-'cfuipft und dir 1 lofffl T u ,i i f in- Bi 'Sc-rung eh r VV;i rtscfia ftslagc bat ll tc-i. \v nicfi, erfüllt. Im G -gc-ntril. sj, i't llf Uli l Ii < ic 1 -ifdiinnu-r unjd t rostlosc-r grerd Deshalb w : i.; vom 5ci. St-pleinbc-r bis lll.tiktn- I" i vvicclc i;neue-, die s>. Sainnilnng. in Groß Sluttg.ii i t. 'llinclc n. die hoffentlicfi nocfi besse r iiiisfcdlt als im vorige n Jahr: ist doch seither die Z.dd der I ntc-r'liitziingsbc-iliirftigeii ins Ljiic-Ytneßliche gestiegen. < »nie Unterschied dc-r Konfession und der l’nrtei wird au jeden Bedürftigen abgegeben, was ei nötig brauefit. VVerjeinmal gc-sehc n hat. wie die verfrorenen. bi-Riitnmertc-ii (a-sichtcr d* r vielen Kinder sich bei der Vbgabc aiifliellen. mul wie strahlend sie sich mit ihrem warmen Mantel, ihrem Kleid, der Wäsche, der Miitze und womöglich nocfi mit einem Spielzeug in dc-r tiaud eralischieden. wird sicher alles Entbehrliche au- Scfnddaclen und Schranken herversuche-,i. Fml die Erwachsenen' Auch ihnen wird gegeben, w is m(- notwendig haben miissett. Die frierenden alten Männer und Fruiieir fühlcn sich da auf einmal viel behaglicher und wohin Vncfi manchem jüngeren .Mann, der eine Stellung bekommen wird, wenn er anständige Kleidung bat. kann sc, geholfen werden. Die einc'iiamtlicfi arbeitenden Frauen tun alles, was sie tun können, mit liebevollem Herzen, unermüdlichem Fleiß, mit der richtigen Erfahrung und oft auch nötigen Vorsicht, feil möchte deshalb au alle Angehörigen unserer Gemeinde die Bitte 'teilen, auch dieses Jahr wieder so viel — 146 — als möglich zu dieser 8. Sammlung beizutragen. Wir alle müssen ja unser Möglichstes tun, die große Not zu mildern. Daß die Israelitische Fürsorge im Ausschuß des Wohlfahrtsvereines mitarheitet. dürfte wohl allgemein bekannt sein. Berta Weil. Stuttgart. Atn I. Oktober kann unser Ge meimlemitglied Bernhard Sommer. Schloß straße M. das 25jährige Bestehen seines Tuch >|>ezialhauses begehen. Der Jubilar hat sein Unternehmen aus kleinen Anfängen durch unermüdlichen Fleiß zu seinem heutigen Umfange entwickelt und genießt sowohl in seinem großen Kundenkreise als auch bei seinen vielen Freunden hohe Wertschätzung. Wir wünschen seiner Firma auch fernerhin viele Jahre gedeihlicher Entw icklitiigf Aufhausen. Atn 51. August ds. Js. hat der I s r a e I i t i s ch c- ( ) I, e r r a t . an welchen im Jahre 1025 infolge- Auflösung der Gemeinde der Besitz der Israel. Religionsgemeinde übergegangen war. die dortige Sv nugoge an die politische (.etueinele verkauft. Welchem V erwenclungszwe-ck die- Sv nagogczugeführt werden wird, kann noch nicht gesagt werden: jedoch ist im Kaufvertrag dafür Vorsorge getroffen worden, daß sicnicht zu unwürdigen Zwecken Verwendung finden wird. Bald wird jetzt nur nocfi der so wunderbar am Schenkenstein liegende Friedhof von der einst so blühenden Gemeinde Kenntnis geben. Aufhausen gehörte im Jahre 1832 zu den größten Gemeinden des Lundes. Es nahm von Jahr zu Jahr ab und heute leben nur noch wenige Israeliten dort, die der Israelitischen Gemeinde Oberdorf-Bopfingen zugeteilt sind. Aufhausen hat also das Schicksal mit den in der Nähe liegenden Gemeinden P f I a u tu I c, cfi. das gar keine Israeliten mehr hat, und L u ii ch h e i m, das noch einige Seelen zählt, geteilt. Mit tiefer Wehmut sieht man die Landgemeinden, die einst die Reservoire der Großgemeinden bildeten, dahinschwinden. Crailsheim. Am 6. September trafen sich hier einegrößere Anzahl von Vertretern kleiner Gemc-imleii. um über die Frage ,.Wi r kann eine gerediter wirkende Steile rvertei- I ii n g v c> r g cii o m m cii «erd c* n?“ zu beraten. Dr. inc-cl. M. K ö n i g s I, e r g e r erstattete das Referat und zeigte insbesondere die ungeheure- Belastung der Klein- und Mittelgemeindc-n gegenüber den Großgemeinden auf. An Hand eines reichen Materials wies der Referent nach, daß die genannten Gemeinden, die* zum größten Teil über nur noch ganz wenige finanzkräftige- Mitglieder verfügen, nicht mehr imstande* cKei&kotut. U 3876 SA J/fr BismARCK- 3fch_3&/thanroder STR; 11S 3NH-EUGEN JUWELIER CTOTZ 9 Flelnerstr.33 Silber- Bestecke fleflbronner Nenwfisdierel Heinrich Reichert vormals: Gottlob Brezlag HEILBRONN am NECKAR Herbststraße 8c z Telefon 4894 SOPHIE NITZSCHE HANDARBEITEN Werkstätte für moderne Vorzeichnung HEILBRONN AM NECKAR Lohtorstraße 36 I Telefon 2886 r Ich habe mich in Heilbronn a, N., Fleinerstraße 49 ah Rediisanwali niedergelassen. Rechtsanwalt Dr. Jur. Albert "Ncßlcr r Qcetel und Jtotf. Singet 3 internationales Tanzpaar, unterrichten vornehm# Goss lliohattitlni« ln Kursen und Einzelunterricht. — Uebemehmen auch auswärtige Kurse. Anmeldungen, Auskunft Harmonie I. Etago, Hollbronn a. N. Telephon 3406 'Ptt/ft/tinjzAnrst. 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