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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1931-10-01 · 13 (1.10.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VIII (1931-1932)
Issue
13 (1.10.1931)
Date
1931-10-01
Page
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— 144 — III. r3Jhce 3iiße gehören zur Behandlung ins JUmtuienbad! MCdrj- ^^gerichtetes Pußpflegeinstitut m» ihm im ti.mliihi' n k h n Ii iii.ichcn W ir in •_! u ,>.! die- Villen »trablcn' I i h. i i ne lir. it. : rr|>|nzelanzi'ii wir mm ■um zwciti-u Mi.iltM'ik. Wir lu’-iilitisr»-«i dir > ,h! .1 f - ,i I c fur dir Mädchen —■ wir da* ganze Hau» >1 ■ 111 n;irinli(fi»trr Niuhri krt(. Sorgyit”. ,I« k‘ iiilK-t rill l’ii|)|)riikiml nur» der l>, inh' .i ir d lach: midi mit iiuiilzemalteui tir - d 11 - r - an I! diiemii » mlml allzrgruwär- ■■i_." hl..di ' »I t:: kr it . . /vvi-ihrn dni SchlaJ'älrn r- ,I ,i ... /iminr dl I rhirrin. dir »n immrr zur - - ,i m ka:.:j. wenn dir k "iliru -Ir liraildlrn. .;t. r!•- < I n rr* ■!■ ' hlr|i;.|rii »dmrr"füllen, an» di .1 t - tldn Ilrr I i»/il|>llt/rlli. Demi flir »ir ~!.: uhlizr. u . >liI um I rlnIizlr ..Bell-tallc"'!. -i.it. aniii.i:i in '«diualirii »az>. \ ou dir»rm H; ■ z,! ,,uzt man nl riurn ZI ol!eu Balkon I .1’ I. 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I »tri. s lirhrrbrrzt dn i hülir. wrldn in itn!n -1 Wddilirfrtanlrn (Ir- W ai»rnha>t-a » -1 ud. \ di f'd_rrvir!i i»t in Ma»»r v orliaildrn | und bnatiz" »ich rbrnfall» auf ii<ihrhaftr»tr; Wi :»i Baun: -n Baum »tritt m dir»nn Garten, i ' lid 1 ■ Ii.t’ lb r:,»t mit l’iuditrn rridi br- -dirmt i - -t ritii ' ii»i ubri 11|r»r zr»rzilrtr ' r•!' zu mir' ii’ \odi vu ir» konntr :di bl ruhten von den W i r1 t » di aff» r a u in n im I'.rdzr'choH. der biitzbhinkrn K u di r . in der dir I laushalt-diiilr- I 'innen walten, von dem ii . diiiirll vollkommr- 1 urn Wa»di- und Biizrlraum. Wo »idi überall dir Ilande der Jugend flritfiz rrzrn. Von den Bädern sind vielem anderen mein. Be»ondrrrn hindrink m.iditr audi der ff a n d f. r ' i a k >- i t » r a II m uif midi. Hier lernen dir l’flrzdihjre den Lm- -anir mit kreis- und Bandsazr. mit Hobelbank und Sdinitzmesser: hier wird die Kreude an der Werkarbeit und der Sinn fiir Km-m und Matej rial welkt. Viele sdiöne hrz.euznisse pewerblidien Kleille» entstehen hier. Nach einem Blick in die Turnhalle, die elienfall» aufs hr»tr eiiijrrrichtrt ist. treten wir in» Freie. Fine I nnienpe nadihaltipster Findrückt hatte ich in mir aiiffrrnommrn. | j Lud nun ein kurze» Wort al» Wunsch und Mahntiii!; zum SdiluH: Ihr Brüder und Schwestern in Schwaben.; v e r je e SS e I F II e r W a i s e n h a ns n i ch t! 1 In ihm hat sidi die w ürttembcrfrisdie Jndenheit : ein ehrendes Denkmal;rcsetzt und ein Werk jre- : »d,allen da» von edlen Menschen betreut wird. Dieses Werk muH. und map die /eit noch so »diwer »ein. erhalten werden, hrinnert Flieh in; Dankbarkeit der Männer, die das Waisenhaus zepriindet und entwickelt haben. Ihnen midi : zueifern i't das Gebot der Stunde, ihrer wiirdip zu »ein. i»t hhrcn|>flidit de» lebenden Gc»dilecht» und »einer Nachfahren. Irapt deshalb, so put i Ihr könnt, audi Fucr Sdierflein zum Werke bei und »oipl daiür. dal! unser Waisenhaus jetzt und immerdar für eine Gemeinschaft zeupt. die weil!, was »ir ihrem Gotte und »idi »clb»t »diul diz i»t. Waisenhaus und Berufswahl. Von Lehrer Siegfried Weil, EBIingen. Noch vor 120 Jahren waren unsere Vorfahren nur als Handelsleute der weiteren Umwelt bekannt. Der mühselige Hausierhandel brachte ihnen kärgliches Brot. Aber eine neue /.eit brach an. Die Gesetze, die den Juden das Handwerk und den Ackerbau verboten hatten, fielen. Die Behörde versuchte, die Israeliten des Landes gewerblichen Berufen zuzu führen. Sie wurde in diesem Bestreben von den besser gestellten Kreisen der Jndenheit unterstützt. Im Jahre IHVt erfolgte die Gründung des „Vereins zur V ersorgung armer israelitischer Waisen und verwahrloster Kinder“. Auch er wurde in den Dienst dieser Aufgabe gestellt. Der $ 40 in den Satzungen des Vereins lautet: Die in der Anstalt aiifgcnoinmeiien Kinder sollen mit Berücksichtigung ihrer Fähigkeiten und Anlagen in der Hegel zu Handwerkern oder / u in A ck e r l> a u bestimmt werden. Die Mädchen sind /u allen weiblichen Beschäftigungen aii/nhulten und darin zu unterrichten und sollen insbesondere in den letzten Jahren vor ihrer Fntlassunp aus der Anstalt noch Anleitung zur Besorgung der Küche erhalten. QöppUtqea Adolf Fischer & Sohn Obtra Nmtallstr. 28 nl 28 a, Pamjr. 788 Buchenu. 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