Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VIII (1931-1932)
- Issue
- 12 (16.9.1931)
- Date
- 1931-09-16
- Page
- [Seite] (sequence 5)
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— 125 - rasshofT Grasshoff ist Importeur und Solbstpackor. Sie kaufen also aus orster Han Qualität und Preise sagen Ihnen alles weitere: Nr. 93 Ceylon-Tee . Mk. 5.60 I Nr. 218 Ind. Tee . . Mk. 5.10 Nr. 95 Ceylon- .. . Mk. 6.20 Nr. 219 Ind.Mk. 5.60 Nr. 99 Ceylon- .. . Mk. 6.60 | Nr. 215 Darjeeling . Mk. 7.— Grasshoff-Broken-Tee. . . Mk. 4.80 50-Gramm-Packung: blau, Ceylon.Mk.^-.65 rot, Ind. Tee.Mk. —.85 gelb, Darjeeling.Mk. 1.05 Otto Grasshoff, Tee-Importhaus, eigene Teepacherei — Kaffee-Import-Großrösterei — Stuttgart, Friedridistr. 58 — Telefon 22516 and 27620 Wüstungen sind, die der jüdische Mittelstand in Deutschland erlitten hat. Weite Kreise des jüdischen Mittelstandes sind nicht mehr in der Lage, die Prämien für hohe Lebensversicherungen aufzubringen. So häufen sich in allen Gemeinden die Fülle, in denen die Familien nach dem Tode des Versorgers nicht einmal mehr imstande sind, die Kosten für die Bestattung, die letzte Pflicht, die sie dem Verstorbenen zu erweisen haben, zu tragen. Auf diesem Gebiete versucht der Gemeinnützige Verein ,.F a m i 1 i e n s ch u t z". auf dessen segensreiche Tätigkeit nicht genug hingewiesen werden kann. Abhilfe zu schaffen. Er versucht. in jüdischen Kreisen das einzuführen, was in nichtjüdischen Kreisen seit langem eingeführt ist, nämlich eine Art Klein-Lebensversicherung. Aber er geht über den Rahmen der nichtjüdischen Anstalten weit hinaus und er verbindet — den jüdischen Traditionen entsprechend — in glücklichster Weise seine Aufgabe mit den Aufgaben der allgemeinen jüdischen Wohlfahrt. Der Verein Familienschutz hat es sich zur Aufgabe gestellt, seinen Mitgliedern durch Leistung kleiner und kleinster Beiträge, deren Zahlung auch noch dem geschwächten jüdischen Mittelstand durchaus möglich ist. eine kleine Lebensversicherung zu schaffen, die beim Tod des Versicherten fällig wird und dazu dient, die durch den Tod entstandenen Kosten zu decken und darüber hinaus der Familie die schwersten Tage überstellen zu helfen, ohne daß fremde Ililfe in Anspruch gcüoinmcn werden muß. Damit ist dem deutschen jüdischen Mittelstand endlich die Möglichkeit gegeben, seine Familie durch Selbsthilfe zu sichern, zu verhindern, daß nach dem Tode des Ernährers die Hinterbliebenen gezwungen sind, den bitteren und schmerzhaften Weg zum Wohlfahrtsamt zu gehen. Auch die jüdischen Gemeinden sind aufs stärkste daran interessiert, daß ihnen nicht durch Todesfälle plötzlich außerordentliche Kosten erwachsen. schon ist der Fall nicht mehr selten, daß jüdische Gemeinden, vor allem natürlich kleine und Mittel-Gemeinden, in schwere finanzielle Bedrängnis geraten, weil die Zahl der kostenlosen Bestattungen außerordentlich gewachsen ist. Die Gemeindebudgets sind derart angespannt, daß alles vermieden werden muß. was die Ausgaben erhöht. So ist es Verständlich und begrüßenswert. daß bereits namhafte Gemeinden dem Verein Familienschutz in corpore beigetreten sind, um für alle Gemeindemitglieder die Mitgliedschaft zu erwerben. Andere Gemeinden haben den Weg gewählt, ihren Mitgliedern den freiwilligen Beitritt zu empfehlen. Selbstverständlich ist der Verein so aufgebaut, daß die Rechte der Mitglieder vollauf gewahrt sind. Durch die Kückdedcung. die der Verein bei der großen Lebensversicherungs-Gesellschaft Phönix gefunden hat, ist die absolute Gewähr gegeben. daß alle Verpflichtungen, die dem wachsen, jederzeit in vollem Umfa^ werden. Die jüdischen Männer und den Verwaltungsrat bilden und unter die besten und bekanntesten Namen sehen Judentums findet, bürgen weite Zuverlässigkeit des Vereins. Der Gedanke des Vereins Familie in außerordentlich kurzer Zeit großen gefunden, interessanterweise auch wei Kreise des kleineren Mittelstandes hip niemand weiß, ob die gute Position heute noch verfügt, in wenigen Jahren in wenigen Monaten, ihm noch erhalte: kleine Betrag, den diese Versicherung ist auch dann noch aufzubringen, we Verhältnisse ändern sollteiK5bleibt m der glücklichen Position, die man noch innehat, so besitzt man eben kleine zusätzliche Lebensversicherung Angehörigen, die auch alle Vorteile Versicherung bietet. - Doch es wäre dies kein jüdischer er nur auf Schutz seiner Einzelmit^l dacht wäre. Er will gleichzeitig in eiü der das jüdische Wohlfahrtswerk auf cf bedroht ist. in der es kaum gelinget jüdischen Wohlfahrtsinstitutionen, die: rer Zeit aufgebaut wurden, zu erhaj Dienste und seine Einnahmen der Wohlfahrtspflege zur Verfügung st^ herein erg gedeckt rauen, die denen man des deutrhin für die nschutz hat Anklang t über clie aus. Denn ijber die er , vielleicht n ist. Der erfordert, n sich die an aber in wa heute noch eine für seine der großen et Ver ein, wenn ieder beer Zeit, in s stärkste wird, diie in besseten. seine jüdischen llen. Die Wenn man w»i£leqatvz, QuatU tat und, Jxeiswectiqkeit spuckt, dann meint man In München ORLJANSKY, das führende und größte Pelzhaus am Platze. Unsere Stuttgarter Filiale wird nach gleichen Grundsätzen geleitet. Ein Blick in unsere Schaufenster sagt Ihnen, daß Sie an der richtigen Stelle sind. Wir erwarten Ihren unverbindlichen Besucht S. 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Es bleibt dabei: Die Ersparnisse zur SparkassaI WlWürtt. Landessparkasse