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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1931-08-16 · 10 (16.8.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VIII (1931-1932)
Issue
10 (16.8.1931)
Date
1931-08-16
Page
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hronn au»gt*w it-st*nt'n mul in Nt'ckarSulm angesit-dclton Judfn etwa um» Jahr l>50 angelegt wurde. Die Juden der damaligen Zeit wurden mit denen von Sontheim. Frankenbach. Bückingen und .Neckargartach anfangs auf dem noch alteren Friedhof von Vffaitrach und später auf dem Friedhof von Neckarsulm zur le/ten Ruhe bestattet. Außer den genannten Ortschaften hatten auch die jüdischen Gemeinden kochen dorf und Oedheim ihre Toten in Neckarsulm beerdigt. Dank dem Kingreifen des Oberrats ist der Zerfall dieses allen und idv llisch gelegenen Friedhofs durch Hebung der Grabsteine und Anbringung einer -tuten Einfriedigung verhütet. Die Neckarsulmer Juden gebürten lange Zeit /um llabbinat kochendorf. .später nach Lehren- »Itiii'fcld. Im Laufe der Zeit ist die jüdische Gemeinde in Neikur-ulm mehr undmehr /tisamniences(hniol/en. Am Anfänge de» vorigen Jahrhunderts. .il» Neckarsulm unter Württembergs s/epti i kam. umfallte die Judengemeinde nur ihmIi elf Familien mit etwa 4u Seelen. Ihre Zahl i-t ii, der Neu/ejt noch mehr zuriiekgegangen: dm vsv nagnge b/w. ><hule ist längst geschlossen and einer profanen Bestimmung überwiesen. Die ■siati.e-'lnuhei lulirte vom Jahre |so> an das kathelihe MudtpluMumt. seit dem Jahre tS7t> ,lai|, n, Standes.mit. Da- Freizügigkeitsgesetz ,1> : Nea/eit hat die meisten Sühn, der alten I malet, in die Ferne und auf größere Plätze n. wo -ie blieben und zum 1 eil. wie die ih>,i in /muh und llhejiigaiiuni in Gäp- I«111 l;■ I »ich /II C .iMllindii'ti ielleil em|«>rge~diw litla, u hatte,1. \iidi lleilbronn. das sie einst ausietin l>ea. Iiat ihnen seine-Tore wieder üffnen mu«s< n. | lernte zahlt Neckarsitltu vier jüdische I am/i, Il mit <twu |o Seelen, die der jüdischen in I!, 11bi• aut angegliedert sind. Aus den Gemeinden 'lüücUem&ecQS. ^lultuarl. > i t / ii i! ü de» \ o r s t e h e r a ni t s v o in 29. Juli 1911. Die Frage der Anstellung eines unständigen Lehrers wird auf Veranlassung de» Israelitischen Oberrats erneut beraten. Das \ io stehet amt hat aber mit Fäustimniigkeit bcsdilo'sen. den Oberrat vviederholt zu bitten, im gi genv,artigen Zeitpunkt von der Anstellung einer neuen Lehrkraft ah/IIsehen. — 102 — Stuttgart. Fabrikant Ludwig Stern. Mitglied des Israel. \ orsteheramts. wurde* zum Handelsrichter ernannt. Eßlingen. Am 10. August darf unser Gemeindemitglied Fabrikant M o r i t z Feige n I» a u m in voller kür|H*rlicher und geistiger Frische seinen 70. Geburtstag feiern. Der Jubilar, der sich überall größter Wertschätzung erfreut und nicht zuletzt .ob seiner steten Frohlaune sich weit und breit nur Freunde gewonnen hat. darf auf ein arbeitsreiches- und von Erfolg gekröntes Leben zuriickblicken. Die von ihm in Gemeinschaft mit seinem Sohne zu hoher Blüte gebrachte* ,.W ii rtt e m l> e r g i s ch c* 11 a n d s ch u h f a b r i k Moritz F eigeitba ti tu" genießt in der Geschäftsw elt des In- und Auslandes hohes Ansehen. Der Jubilar gebürt seit langen Jahren dein Israel. \ orstelicramt als Mitglied an und hat stet» seine ganze kraft und seinen klugen Rat unserer Gemeinde zur Verfügung gestellt. Fmgeben von Gattin, kindern und blühenden Enkelkindern tritt Moritz Feigenbaum nun in das biblische Alter, das. vom goldenen Humor des Jubilars überstrahlt, ebenso gesegnet sein möge, wie die* vorange gangene n Jahrzehnte! Gmünd. Vui II. Juli feierte Oberlehrer Herrn a n u l Ii I in a n ii in voller Rüstigkeit seinen 7o. Geburtstag. Anläßlich seines vor einigen Monaten begangenen »0jährigen Dienstjubiläums haben wir die großen Verdienste des Jubilars schon eingehend gewürdigt. Wir schlossen unseren damaligen Artikel mit den nachfolgenden Zeilen, die auch heute wiederum unsere Glückwünsche in sich schließen: Mögen dem würdigen Manne, der als Lehrer. Vorsänger und Seelsorger »ich gleich tüchtig bewährt hat. noch viele Jahre ungebrochener krall und Wirksamkeit zu seiner eigenen Freude wie zu in Heile seiner Gemeinde und zur Ehre, der Religionsgemeinschaft Württembergs beschielen sein! Latipheini. I iiuiittelbar nach dem Hinsche iden de*' Rcjbbiners Dr. I reitel wurde dessen Familie um ein Bild de» Gelehrten für das S t ä d t i- ' ch e Hei m a t in ii - ,* u m gebeten. Nach Erhalt de- Bildes ging ein Dankschreiben vom Vorstand de- Hc imatum-eiims ein. in welchem dem Bilde die- Einräumung eine» Ehrenplatzes versprochen und der »o segensreichen Tätigkeit Rabbiner Dr. I reitel' nochmals mit scheinen Worten gedacht w i rd. QöppiuqeH FRITZ bu ffr uin!•- tafttm ni lad« Hasptstr. 4S - Tel.fo. 4M 64«! UW- «.SejHJwttrnxrtftfftte Weller ft Hos»i»i ep i to I ft rn & e 8 Mac ffafcrrobfltüWh 6tll)l« Laupheim. Zwei Jubilarinnen, Frau Rosa Einstein und F rau Bertha 11 e u nt u u n , feierten, umgeben von Kindern. Enkeln und F reunden und unter allgemeiner Anteilnahme ihren 70. Geburtstag. Frau Heumann ist über ein .Vlenschenalter Vorstandsmitglied des Israel. F ratienvereins und seit zwei Jahrzehnten dessen Rechnerin. Aus diesem Anlasse wurde sie durch Ansprachen seitens des Vorsitzenden und der Vertreter des Isr. Vorsteheramtes geehrt. Auch vom Oberrat ging ein Gratulationsschreiben ein. Leberall kam der Dank für die , hingehende Pflichttreue. Gewissenhaftigkeit. Pünktlichkeit in der Buchführung zum Ausdruck. Die kunstsinnige Siebzigerin erhielt vom F rauenverein als Ehrengabe ein Kunstwerk, ein Bild des Malers I. e o k a h n. Ludwigsburg. Am 2». August kann der Vorsitzende des Israel. V orsteheramts. Josef S. O 11 e n h e i m t* r . im Kreise seiner Kinder und Enkelkinder seinen 70. Geburtstag feiern. .Der Jubilar, der mit unserer Gemeinde aufs engste verwuchsen ist. hat seit Jahrzehnten seine ganze Kruft für Wohl tätigkeitspflege und Kultusgemeintle eingesetzt. So leitet er seit vielen Jahren die ..( h e w r a G e m i I u t h C' h a s o d i in” als I. Vorsitzender und ist auch sonst immer zur Stelle, wenn es gilt. Liebesdienste zu erweisen. Seit Jahren tatkräftiges Mitglied des Israel. Vorsteheramts. w urde Josef S. Otteiilieimer auf den Posten des I. V ersitzenden berufen, als sein Vorgänger Max Drevfus s. A. vor Jahresfrist plötzlich aus dem Leben gerissen wurde*. Auch im Gemeindekollegium hat der Jubilar stets mit vorbildlicher Irene und Gewissenhaftigkeit gewirkt. Di. F I c* a c* n h c* i m c* r berichtet über eine Mitteilung der Städtischen Sehiilpflegc*. daß in- Icilae l ebernahme de» kciniain-Gliarlotte-Gv mii.i'iimi' in’stücltischc Verwaltung die* bisher gewährte besondere Vergütung für den Religionsunterricht in Wegfall komme, e benso die V ergiiliitig tiir den Religionsunterricht an der Städtischen höheren Handelsschule'. Die Stadt bezahlte bisher wöchentlich 211 Kcligionsstunclen. die Stunde ZII I.MI RVI.. an die Israelitische Geniciiitlc -pflege. Dt. FlegViiheiiner i»l der Auffassung. daß die (■eineincle Anspruch aut eine Erhöhung de» jährlichen Beitrags der Stadt für den Keligicni'iinlei rieht von dem Zeitpunkt an habe, in dem der Satz, für die l nterrichtsstundc* von 1.»|, RV|. auf 7 RVI. erhöht worden i»t. Da» Vor-!i, i.iiiü uinl in diesem Sinne an die Stadt in : aller, tc-n. Der Antrag der F inun/ahteiiuiig. die Dien»t- Irc/iige der Beamten und Angestellten der Gemeinde einschließlich der aus der Gemeindek.i'-e gc «ährten Zulagen auf Grund der zweiten V erordiiung des Reichspräsidenten zur Sicherung de, W irischall und Finanzen zu kürzen, wird in vollem I mlaiige angenommen. Der VIItrag der F inattzablc Billig auf Ermäßigung der Sv nagiigcnplätzc wird genehmigt. Mit Wirkung vom I. Vugii't d->. Js. an werden die V erwalliingskosteu des Fiirsorgeamts auf die Genie iiidc pilege übernommen. Der Beitrag an die Rcligionsgese llschaft wird mit W irkung vom I. August ab ttin '»00 .RM. jährlich g> kürzt. Die Vorschläge* der Gottesdieii'tabteilung zur Vorbereitung der Gottesdienste an den hohen Fe iertagen werden angenommen. An» Ersparnisgründen wird beschlossen, auf die Anstellung eines auswärtigen Vorbete rs zu den holten F e iet tagen zu verzichten. Die Salzungen des Fiirsorgeamts werden dahin abgecindert. daß im Arbeitsausschuß außer den bereit» vertretenen Vereinen auch der „Männerverc-in für Krankenpflege und Leichenbestattung" durch ein Mitglied vertreten wird. Gewünscht wird, daß Ober rechnungsrat Meyer zum stellvertretenden Vorsitzenden des Arbeitsausschusses bestimmt wird und seine bisherige Tätigkeit im Fiirsorgeamt weiter ausiibe. Mit der Anpflanzung de» Friedhofs auf dem Steinhaldenfeld soll im Jahre 19?» begonnen werden. Der Kleine Rat wird beauftragt, während der Ferien die Geschäfte des Vorsteheramts zu führen. Stuttgart. Zum belgischen Konsul für Württemberg und H o h c* n / o I I e r n wurde unlängst Bankier Senator FJdgar Pick ernannt. Die Amtsränme des Konsulats befinden sich seit 5. August in Stuttgart. Poststraß e 6. Xetfitotm Sfflah-Klinik Mteerst Iduhkeuklmtilt Lothorstr. 31 * Prompte und schnellste Bedienung Ttrlnubtangeldrurr TEL. 430 etrftr. Jtoegm. oritgrratr etasSfssgn OtoMs-Vssaratt, £antfvrrcf>er 3t(Ü-»rrUr ust •taidtrilr Julius Riidenauer, Kieselmarkt 1 oa Ottilie looss \ latuntnt« M |>Jl| Vollkommeoe Coraeletkanst Hygienisch.Wflsdie, Unterkleidung / Morgenkleider. Kleidsame Sportmoden Elegante Handschuhe Ittcrstrftavfe. Bai* klMrat Herren- Unterwäsche jeder Art Herren-Socken Sport-Strümpfe in nur tuten Qualitäten tu blUigaten Preisen idiopl-Fenchel Süimerttrefce 46 Hanseunann, fährt Kohlen an n rud, lanbefi zorerUui| so Jeder Ta|eizcUI ■ Die Firma, bei der Sie Ihre Kohlensorgen M durdt ein Celefonge sprich erledigen können B P||pA. 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