Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VIII (1931-1932)
- Issue
- 4 (16.5.1931)
- Date
- 1931-05-16
- Page
- [Seite] (sequence 4)
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TAPETEN LINOLEUM VORHÄNGE HIENERWADEL BUCHSENSTMSSE üM,t >1, „ Biiv k'iit jüdi-clic-r Angi-tclltcr i-nlstcin- ■ li n. nnii •»pr.nli ilann c-iiigrln-nd iibc-r dc-u Plan .•in.' iii(li>iii'ii l.nnlw irHcluiftlicht-n A rbc-itcrk<.I■.:ii*•. Bi 'iimliT' cmrc-gc-iid war ihre- Bc-tracht, n über dir ItMu-riin-ii \c-r>uchc-. Darlc-hcm»- -'■..■ii für "i fiilirili-Ic jiidbch«- Existc-n/on /u!>»•- -nmdcn. >i.- erklärte -ich ftir die Selbsthilfef.,im. da di. (.i nn—. ii-(fiafl-ka<'On in Form der liaiffri-. nk.i"' II die größten Erfolge v er-prächcii.- Zu-.iiiirieii'ililiiß und Solidarität -eien zurzeit IN ,|,•! tiuli-dii'ii \\ oblfalirt'pflege die notwendigen \ ..r.iii"' tzun.en. Zu ihrem liefe r.it äußerten sich I >r I J li/rr. Erl. \\ a i t z f <■ I d e r . A drlsj. , : m c r . S di w a r / > <li i I d . T rau Kops. \|,.|/;ia. Iran < llierkirchonrat Kronrr. M - c c-'r-( annstatt mul Frau I)r. Riepe r. In ,I, i Aii—qirachc w.irnte Stadtrabbiner Dr. Bi« i* r \.,r di r Koloniegründnng, die er als ein , ..-idit-lu-t '. k.Kt-pielijres und naili seinen Erialirunai ii verfehltes Experiment erklärte. Hin Antrag Klip-, den Oberrat /u ersuchen, einen B*’itrujf fiir die geplante Arbeiterkolonie zu bewilltten. wurde angenommen. hbenso ein An 'r ij; 's w „ r / - <b i I «I - über die Behandlung der Frage ein. . Darlehenskasse innerhalb des \ ll --dl il --e-. Leber di«- \\ aiulerfiirsorge berichteten der - i-it/e:ide und die Fürsorgerin. Diese schil- . I. die neue Form di r Beförderung der Wan- ■:«T. i über größere Strecken. Sie sprach ihr lebte.■.'.- Bedauern darüber aus. daß sich nur neun ( •i'meindtn Württembergder Leitung der (liirdiw tuderung ilunh. die Stuttgarter Zentrale bi-lier uige-dilo-seii. Rabbiner Dr. Tänzer :. In -eine Irfaliriingen bei der Abfertigung de- W .vierer dar. Met/ge r berichtete, dal! -. i i- F : f i11l angen mit der Organisation die d. -tei -een. Otto Banibc rger machte von ■ •,!!• Aufruf Mitteilung, durch den die dringend nötigen Mittel für die Wandererfürsorge beschafft werden sollen. ln seinem Schlußwort dankte der Vorsitzende allen seinen Mitarbeitern und besonders Frl. Weil und Frl. Wait/felder für ihre aufopfernde Tätigkeit im Dienste des Landesverbandes. Kops sprach hierauf dem Ausschuß dankbare Hochachtung für seine vielfachen und erfolgreichen Arbeiten aus. Mögen die Anregungen «ler bedeutsamen Tagung für die jüdischen Wohlfalirtsbestrebungen Württembergs segensreich weiterwirken! Stuttgart. Die Mitpliederversnrain- I ii n g des ..V e r e i n s i s r. L e h r e r i n W ii r tt «• in berg" fand am 20. April unter Teilnahme der meisten Lehrer des Landes statt. Der Tagung wohnten als Gäste Vertreter des Isr. Oberrats. des. Isr. Vorsteheramtes in Stuttgart, des l.ehrhauses und der Stuttgart-Loge bei. die vom \ orsitzenden besonders begrüßt wurden, worauf Ministerialrat Dr. Hirsch. Arthur E s singe r . I. o u i s 11 i r s ch und Rabbiner Dr. A u e r - 1» a ch erw iderten. In seinem Tätigkeitsbericht wies der Vorsitzende. Oberieh rer R o t h s ch i 1 d - Eßlingen, darauf hin. daß die an Lehrerwitwen und Waisen gereichten Lnterstiitzungen wachsende Anforderungen an die Vereinskasse stellten. Weiter streifte der Berichterstatter die Tätigkeit der Landc'sversummlung. soweit sie Lehrer- und Schulfragen umfaßte. Der sechsprozentige Gehaltsabzug bei Beamten ist auch von der l.andes- \ersammlung bezüglich der Lehrer und Rabbii»er in analoger Weise durchgeführt worden. In Edel fingen wurde im Berichtsjahr eine ständige Lehrerstelle errichtet, eine Religionslehrerstelle in Mergentheim kommt demnächst zur Besetzung. Bezüglich der Prüfung des Religionsunterrichts wünscht der Referent eine Verlegung auf das Ende des Schuljahrs: Die Ordnung für die 11. Religionslehrerprüfung bedürfte einer zeitgemäßen 'Abänderung. Dem Antrag, den Frauen das passive Wahlrecht im Vorsteheramt zu verleihen, stand der Vertreter der Lehrer bei der Landesversanimluug ablehnend gegenüber, zumal iin Zusammenhang mit dieser Frage eine allgemeine Verfassungsänderung angestrebt wurde, die zurzeit nur geeignet wäre, Gegensätze zu verschärfen. W eiter berichtete der Redner über den erfreulichen Fortgang der mit Unterstützung des Oberrats eingerichteten freiwilligen Fortbildungskurse. die einen regelmäßigen Besuch aufweisen. Gegenwärtig leitet Rabbiner Dr. Tänzer -Göppingen einen Kurs über ..Einführung in die Philosophie-“. Zum Schluß gedachte der Vorsitzende in ehrender Weise des im Berichtsjahr verstorbenen Voreinsmitgliedcs Oberlehrer S t r u ß b u rger- Baisingen, sowie der verstorbenen Rabbiner Dr. K r o n e r - Oberdorf und Dr. T r e i t e I - Laupheim und des vor kurzem v erschiedenen früheren Präsidenten des Israel. (iberrats, Reg.-Rat Dr. Nördlinper. Zum Tätigkeitsbericht sprach Ministerialrat Dr. Hirsch über die Frage der Prüfungen und der Fortbildung sowie über die Heranziehung der Religioiislehrer zu dem örtlichen Fürsorgeausschuß. Weiterhin beteiligte sich Rabbiner Dr. Auerbach an der Aussprache. Den Kassenbericht erstattete Oberlehrer Adler- Cannstatt. 18 Witwen und Waisen hat der Verein gegenwärtig zu unterstützen. Daß in Stuttgart aas ..Schnödem“ aufgehört hat. macht sich schon so fühlbar bemerklich, daß bereits für das nächste Jahr mit einer Herab setzung der Unterstützungsquoten gerechnet werden muß. Während 1928 die Einnahmen noch überwogen, 1929 Einnahmen und Ausgaben sich fast ausglichen, stehen für 1930 Einnahmen von 4702.2? Mk. Ausgaben von 5374.94 Mk. gegenüber. Den Revisionsbericht für die Rechnung 1924—27 gab Adelsheimer -Stuttgart. Entsprechend seinem Antrag wurde dem Kassier Entlastung erteilt. Nunmehr hielt Krämer- Heilbronn einen interessanten Vortrag über „Die Ausbildung und Fortbildung des Lehrers im Kantora t'\ Ausgehend von der geschichtlichen Entwicklung zeigte der Referent, wie notwendig für den Kantor eine umfassende Vorbildung in musikalischer und fachlicher Beziehung ist. die durch spätere Fortbildungskurse noch ergänzt und vertieft werden muß. Darbietungen auf Schallplatte» erläuterten noch die Ausführungen des Referenten. Die mit großem Beifall aufgenommenen Darlegungen riefen eine äußerst lebhafte Aussprache hervor. Ueber die derzeitigen Anstellungsverhältnisse der Israel. Religionslehrer in Württemberg referierte K a h n-Heilbronn. Der Redner ging dai'V'i’V Preis und Qualität sind entscheidend. — Binden Sie sich nicht anderweitig. bevor Sie die wahrhaft billige Wohnung in unsern Schaufenstern Kriegsbergstraße 42 besichtigt haben. 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