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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1931-05-01 · 3 (1.5.1931) · p. Seite 32

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VIII (1931-1932)
Issue
3 (1.5.1931)
Date
1931-05-01
Page
Seite 32 (sequence 4)
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32 ,!;]11 m h I ic-l! I ich neii-i-l/ucki-ml dugau/c- >!iick Nanking /ii dir-i-m En-i-i-. \|>c*r ilrr I' rtuncliwolltitu fl» r -i-luui. Sc-int- Bi-gti-li-rimg w mhmit ji‘*h*m 8iiick Kr '•all —,>birting. di---cui ko-llni rki-it ilm /n I räncMi riilirti-. mul fiir ilrii rr imlrr ki-imui l m-tändi-ii w . iii"i• r ,il> I" Tliab-r fiir dir Mir /aliliui "nlllr. I -,d 'ulrr allen Nanking und allen Schirling. den der alle Mund In-all. gi-kauft halle, ging r- ■ii :• kattnne. Da w.irrn i-~ die Druckum-ter. ,. di n I reniden in Ri-gt-i-lt run;: \ rr-i-t/lcui nml di; die l’rcu-ifür die Kilo -o In ii» II lii-Kc n. dnff de« alle ... vom I rliifiir jede f Ile ein Miiik li.illi k.Ulfen köllneu, I nd nach dein kuttiin kam di. Bi-nlt-rwaiitl d.ir.m. nml der klaneil und .'; und die Icinwand. und ulder alle Mund , i« laj;e |,inr. -olchc-r Art mit dem kreniden -I andelhatte, war keine i-iuzigi- Klle Stoff I,: am I aiter. und der alle Herr Mund halle. .,|i,j.,|t er ,- uulhe denn /um Nachrc-chmui |, hn der I i° null keine /eil gc-la—iMl - fiir =, Jiiindei Itnii-i-ud I linier Nanking lind Schir- „ keitiin uiUl Bi-idi-i V, and und I.c-inwaml i lkee und Ham II V erkauft. I nd dann bc>- .)l, der I Iemde und rei-le all mit all den i,.ifit e. die er fiir die . ki'iiiirin von Kurland" .. i.; I, Ne.! in mIi-Ii t lau erlebte der alle Mund ninli ■ ir- \\ de: \ler wic-clt-r Ware ein- I, •: wallte, erklärte der kalliimlriKker l.ngi-l- . r i.Miaie nianalelantr keinen kattun lie- •■ •:li ue'iern habe er -ein ganzel auer -i 1 .,i/*. die l'r .dukliun der nüch-tc-n -eifi- Mo- - : ul» nulaiid v erkauft. I nd genau da-- ,f CI ad. I.a Mund beim Yinkingfahri- •. , n in »im -»hiitiiigf.ibrik'.inti ii. und bei :. ii Ih clci w andw ebern: und -u kam e-, dal! er halbe« Jahr niiht« tun komiiv. Naih die-eti Maualen halle er -iih laran gewöhnt. dal! : a ihluud-ic-b/ig Jahren .null alllenlner h-br: , an und tmht iinbe-iliiigl hinter dem! .ui» in dci OIm-i-Ic-ii (>a--i -leben miif!. ..Ja. :weil iih duih amh , I die I abrikanlen au-!-., ulen ia—eti ui ii Hl« -. um meinem \aler un- •«!,di /u mudicn. -ein l.au' i wieder anf/ufiillen. de-h. di mliÜteu drei Jahre laug alle Wai-enk Ii n id ade ->|iillelweiber und die In-a-'en de i de: -!:eiii11• in u-in/ l .undun dre-c ab-c!ic,i- ..in-ii X nkinII . >thiitiiig- und lieiderw alldklei- I ..^e ■. denn wa- »ullte iih -diliel!li<!i mit all -i.ii! a:: :e|e- .ilifangc-u. .1ihn den l.un-! r< i W ■!; ‘tu! in keil-a u-lal teil -dieiiken". -cfilof!! a l \buid -einen Bericht. und der knm- /n : .,1 liu-en/weinmi meine! .lulbnnller and idi naben -u gelacht. dal! mir die Heiterkeit dien-- Naehmiltuges miii lütJ jel/t. wo iih die Dinge aus der Erinnerung nierlersohreibe. n»ih f^röiijjchkeit erregt. ^et>t haben -ie l)r. Endw ig Monds einzigen Sir Alfred Moritz Mond, ersten I.ord Melihell. Iiepraben. Idi weil! dazu nichts Besseres und niihts Ergreifenderes /,, erzählen, als diese (.ekihiihte. Vielleiihl war I.ord Melchett nur deshalb äußerlich so unliebensw iirdig und zurückhaltend. weil er den keusihen Sinn seines \alers und seine- Großvaters geerbt hatte. \ ielleiiht war -eine Grobheit nur die Maske-T hinter die er die vornehme Bescheidenheit -einer \orfahren flüchtete ... Gottlieb Sontheimer Zu seinem 100. Geburtstag am 12. Mai 19*1. Von Felix Sontheimer. Stuttgart. Nur wenigen un-erer /eilgeuo-sen wird der ITbO erbaute kleine Arkadenball der llauptw aihe auf der könig-traHe in Stuttgart midi in Krinnerung -ein. zu deren beiden Seiten weit in die Straffen hinein /wei kanonenrolire ragten. Die Waihe wurde ishh abgebrodten. um dem Haus \r. l’lat/ zu tuaiheu. kaufer der Wache und I rbauer ile- .Neubaus, delange /eit -thönslt » llau-es der honigstruHc neben »lern IS34 erbauten ..Großen Bazar", war der am 12. Mai lh*l als Sohn des Handelsnianne- M a \ S o n t h e i in e r und -einer Ehefrau E I I a geli. Rothwel-ch in Weikersheim geborene Göttlich Sontheimer. kr war mehrere Jahre im Bankgeschäft de- Baron von llir-ih in Wiirzburg tätig und gründete in Stuttgart, nachdem er im Jahre l->ti min Oberamt Mergentheim den Mei-terbrief der kaufmann-iJiaft ausgestellt erhalten hatte, ein Bankgeschäft, das nach -einem im Jahre l-UT erfolgten lode in I i(|iiidution getreten i-t. I'riih/eitig*-iJiou nahm Sontheimer an den Angelegenheiten der damalnoch kleinen israelitischen Gemeinde Stuttgart teil. I r-tmalwurde er im Jahre t-bti in dakirihencor-teheramt gewählt. dem er ununterbrochen bizu -einem lode angehorte. Gioüe l linmgrn durfte er an¬ olort mit i u n oh mo nt rlof su voraondan •chandtchtaAutnahmafcablaa und nur Mk. 1.50 Photomaton / Königsbaupassage 19 Am Auagang Hotal Marquardt läßlich seines 23jährigen kirchenvorsteher-Jubiläitms erfahren, bei welcher Gelegenheit insbesondere auf seine Verdienste um die Einführung oipes geordneten Religionsunterrichtes an den höheren Lehranstalten unserer Stadt hingewiesen wurde. Hauptsächlich auf sein Vorgehen i-t nach langjährigen Vorarbeiten und c jederlei Schwierigkeiten die Eröffnung des Religionsunterrichtes an den höheren Schulen Stuttgarts im Jahre 1880 zurückzuführen. Gottlieb Sontheimer fehlte, solange er noch die Kraft dazu hatte. Ihm keiner Sitzung des Kollegiums. Der fortschrittlichen Richtung angeborene), war er ein ständiger Besucher des Gottesdienstes, dessen weihevolle und schöne Gestaltung ihm sehr am Herzen lag. Besondere Liebe und Hingebung widmeteer dein würdigen Gesang in der Svnagoge. Die Leistungsfähigkeit der Finanzkraft der Gemeinde zu heben, war sein ständige- Bestreben. Ebenso wie in der Gemeindeverwaltung leistete Gottlieb Sontheimer Hervorragendes im Wohlfahrtswesen: auch hier vollbrachte er unermüdliche Arbeit und stellte seinen praktischen Sinn und sein bewährtes ()rganisation-talent uneigennützig in den Dienst der Sache. Dem Kranken-L’nterstiitz ii ii g s v e r e i n . dessen Kasse er führte, stand er besonders nahe. Er lebte fiir die Gemeinde und ihre Angelegenheiten. Mit zäher Hartnäckigkeit hielt er au seinen Entschlüssen fest und verteidigte sie so lange, bis er seine Kollegen von der Richtigkeit und Ausführbarkeit seiner Gedanken überzeugen konnte. Auf seinen täglichen Spaziergängen nach dem Bopscrbrunnen. die er mit gleichgesinnten Freunden aus- Auto-Latein? Widersinnig scheint und doch wahr ist, daü ein Auto ip mehr notleidet je länger es stillsteht. Reiten werden brüchig; Batterien entladen sich; Magnete werden kraftlos: Oele zersetzen sich: Fett verharzt: Rost frißt: Holz schwindet; Verdeckstoff, Leder wird brüchig: Lacke treknen ans. Unsere Fachleute sehen auf den ersten Blick, wo es fehlt und heltc-n mit einem Griff. Vorbeugen heißt sparen. Was Ihnen aut der Fahrt passiert kostet Zeit. Aerger und viel Geld. Bringen Sie Ihren neu zugelassenen Wagen vor Fahrtantritt zur Schwabengarage beim Neckartor r st nunmehr die J fice Apotheke <KetxiweQ=Apotheke HERDWEG Nr. 39 - TELEFON Nr. 24814 Allopathie u. Homöopathie Prompte Zustellung der Medikamente auf telefonischen Anruf Bes.: Emjl Majer Jpätzte sondern mit der originellen schwäbischen Erfindung \ JFix -Fix* jlJ/J I Das ist " nun die |z kleine Maschine ... die SVäfzIe mochJ.ro gut wie von Hand kJ Sie müssen es sehen, welch ausgezeichnete Spälzle mit „F IX-FIX“ in wenigen Minuten gemacht werden. Eine wahre Freude! 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