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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1931-03-01 · 23 (1.3.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VII (1930-1931)
Issue
23 (1.3.1931)
Date
1931-03-01
Page
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lut«' .Salz: llt «luv„II. bujil wir-t «In peinig d.ivon haben und reichlich übrig lassen. Rabbi J«<-ua erzählte. wie ihn einmal ein kleines Mädchen und ein kleiner Junge so abgeführt hatten, «lall er si«h schäme» mußte. Er ritt « inst durch ein Kehl. Da rief ihm ein Mädchen /u: . Warum /ertritt-t du ini-creri Acker' Der Kabbi darauf; ..Dai-t <l„ih ein au-petr«tner Weg“, worauf "da- Maddien flink anwortete: Den Weg liala n du 1,11,1 «leini'-pleiilu'ii in un-erem Eelde au-pt'lr<'l«'ii"' f r ritt I» --hiiint weiter und frapte «•inen Jungen nach ilem kiir/e-ten Wep in «li«* .'•ladt. IVt Junpe /eipt«': I)i«'-er Wep ist kurz aller lanu. «h-r amlere dort i-t lanp aber kurz. Kabbi J„-ua wählt«' «h n erster« n Wep. Bald kam er an Gäl ten mit Indien Mauern, die er uinai h« ii mußte, dann an einen Baih. der steplos ilahinflol!. f r mußte umkehren mul frapte den Jmipi'd. warum er ihm einen ->> -«hlechten Wep ai'wiesen. De r Knal» «intwortet«': Du bist d«xh ein gelehrter Manu: habe i«h dir nicht pesapt. «laß der kürzere Wep lanp und der längere kurz ist.' Der Itabbi -«hw iep. Da traf er einen kjinltfti. der ein r«-rde«kte- Gefäß trup. Er - 274 - frapte ihn was er da triipe. Darauf der kuabc: Wenn meine Mütter pewollt hätte, daß jeder w üßte, was im Gefässc ist. so hätte sie mir nicht befohlen, es verdeckt zu trapen. Endlich kam der Rabbi ermüdet und erhitzt an das Tor seiner Heimatstadt. Ein Mädchen schöpfte Wasser am Brunnen. „Laß mich von deinem Wasser trinken, mein Kind!“ Darauf die Kleine: „Trinke, mein Herr, und auch für deinen Esel will ich Wasser schöpfen." Da lachte der Rabbi: Du hast wie Rebekka pesprochcn! „Aber du nicht wie Elieser pehanch'lt“. pab sie lachend zurück, der bekanntlich Rebekka reich beschenkt hat.. Gutmiitipen S|x>tt über die Ehe «errät der folpeiide Scherz. Rabbun Gumaliel unterhielt sich einst mit einem Ketze r über das Bil>elwort. „Euer Gott ist ein Dieb“, sprach der Ke tzer, „er hat dem Adam im Schlufe eine Rippe pestohlen.“ „Vater, laß mich ihm antworten“, sprach die Tochter des Weisen. „Heute Nucht haben Diebe bei iineinpebrocJu'n: sie haben einen silbernen Becher pestohlen und einen poldenen dafür zurüchpelassen.“ „Soldu- Diebe“, sprach der Heide, „sollten häufip zu mir kommen.“ „Gott ARZTETA FEL, r Dr.med. Albert Mann Facharzt für innere Krankheiten Röntgen-Untersuchung (rhemali^r Oberarzt am Krankenhaus Cannstatt) SchloßstraBa 49, II. Telephon J90 S j< r dt / e I t 15 17 Uhr. Samstag 1J 54 Uhr behandelt nunmehr Mitglieder sämtlicher Krankenkassen. V. iTip V* rw* dislung»»n vorzubeugen. bitte ich auf Vornamen und Hausnummer zu achten). J r Dr. med. S. Gideon Facharzt für Chirurgie u. Frauenkrankheiten Stuttgart, Friedrichstraf e 16 — Tel. 2.93.61 behandelt nunmehr Mitglieder sämtlicher Krankenkassen Sprectntunden: 12 13 Uhr. 16 18 L’hr 9 Samstag!* 12 14 Uhr Klinische Operation*- n. Entbindung*' Möglichkeit, auch für Krankeakassen-Mitglieder + ür. med. Hans H. Spergel Facharzt f. Frauenleiden u. Geburtshilfe tehem Oberarzt an der Landeshebammen-Schule) Landhausstrafe 96p. Tel. 4X130 u. 404 96 (Schad) . Sprediz . 1 1-lX.JOiäg/.. 17-1A Uhraosg. MLu. Sa. . ■ I Privat nach Voranmeldung Klinische Operations- und Entbindungsmöglichkeit auch für Kassenmitglieder behandelt nunmehr Mitgliedert sämtlicher Krankenkassen „Die Eiei verfei ta Hinei iesAlusei Vermittler sind Kinder des Himmels“. Seit Jahren mit Erfolg tätig, auch für erste Kreise, unter str. Diskretion. Näheres unter O. D. 45 d. Rudolf Mott«, Stuttgart. Berfhold Anerbadi-Verein OiMatag, 3. Mlrz, Brotar Faatsaal dM HimJonburgöm* (Eine. StophaABtr.), abowda *'/« Uhr, PURIM-FEIER mit Tsns und Kabaratt Eintritt für nnaere Mitglieder frei; Niditmltglieder zahlen RM. — ,50. * Dienstag, 10. März 1931, Stuttgart-Loge, Calwerstraße 33 Hhs., abends 8‘'«Uhr, Aussprache-Abend „Das ncac JMfsdie BidT Leitung: Redakteur Hans Slarnhalm * Freitag, 13. März 1931, Stuttgart-Loge, Calwerstraße 33 Hhs., abends 8 V« Uhr, Freitagabend-Feier Leitung: Rabbiner Dr. Auarbach Jeden Mittwoch, abends 8 Uhr, finden unter der Leitung eines Turnlehrers In der SdiloBtnrnballe Turnabanda statt, aal die wir beaamdera aufmerksam machen. Arthur Essinger-Stiftung Auf 28. März d. J. werden die angefallenen Zinserträgnisse der Arthur Essinger-Stiftung zurberuflichen Ausbildung jüdischer junger Leute Württemberg!scher Staatsangehörigkeit oder solcher, die in Württemberg wohnhaft sind, unter vorzugsweiser Berücksichtigung derjenigen, die mit Herrn Arthur Essinger oder dessen Ehefrau verwandt sind, verteilt Bewerbungen sind bis spätestens 15. März d. J. an Herrn Arthur Essinger, Stuttgart, SophienstraBe 33, einzureichen. Stuttgart, den 23. Februar 1931. Der Verwaltnngsrat. r STUTTGART Kasemensiroße IS 'X J <^/u meinem 75. Geburtstag wurden mir fo unendlich viele Bcweife der Ciebe u. Freundfchaft entgegengebracht, daß es mir nicht möglich ift, jedem einzeln zu danken. Ich bitte daher, auf diefem Weg meinen herzlidiften Dank für alles entgegennehmen zu wollen- Frau D. fl. GUTMANN UNTERRICHT Die bekannte Haiietsschole C. t Zimeraan Slattyart Schloßstraße 48 Tel. 23238/38 beginnt am 8. April mit den bewährten Handelsklassen mit Uebunpskontor — 9 u. 6 Monate — Prospekte frei. Auskunft n. mündliche Beratung gerne. Kt** Sofort mitsunohniORl Ala Rrlaf au varaandaa SchalldlohtaAufnahmakaMaa uad nur Mb. 1JO —— ^^otoinoto» / Königsbaupassage 19 Am Auagang HoM Marquardt ist ein solcher Dieb: er nahm dem Adam eine Rippe und pab ihm dafür die Eva.“ Boshafter war die Antwort, die Rabban Ga uialiel einem Römer auf die Frage gab, was Gott denn tue. nachdem er die Schöpfung beendet. „Er heizt die Hölle für die Spötter.“ Martin Luther soll übrigens auf die gleiche Frage geantwortet haben: „Gott sitzt in einem Birkenwäldchen und schneidet Ruten für Leute, die unnütze Fragen tun.“ Vom Scharfsinn der Bewohner Jerusalems erzählt die folgende Anekdote. Ein Fremder fand einen zerbrochenen Mörser und brachte ihn zu einem Schneider, er solle die Bruchstücke zusammennähen. Der Schneider versprach schnellste Landesiemand OerflldiiiReii mendierelne BBrtlemberti Sonntag, 1. März 1931, Kleiner Saal des Oberen Museums, vormittags 10 Uhr Delefiericn-Tafiiiil * Vormittags 11 Uhr spricht Erich Alfmann, wamic-Eidcci 2. Vorsitzender do» „Verbands der JBdlsdien Jageadvereiae Deatadrlaad«“ Aber »Wie erhallen wir unser!adeslum?M Zu dieser Veranstaltung laden wir die Mitglieder der Gemeinde Stuttgart und der Gemeinden des Landes herzlich ein. 3fr. garyoroeamt Wir machen darauf aufmerksam, daß di« Ausgabe van Kleidungsstücken aller Art. von setzt ab nur mehr einmal wöchentlich und zwar Dienstag von 3—4 Ahr nachm.. Sofpitalftr. 341. stattfindet. Auch an bedürftige Mitglieder der jübriaen wllrtt. Gemeinden werden Kleidungsstücke verabfolgt. Anträge mit genauen Angaben sind an die Geschäftsstelle des .Landesverbands für Israel. Wohifahrlsbe. ftrebangen"» tzofpltalftt. 36, zu richten. f-r-- .utuL xdends ins Cafe cKaimatut j Seldenstr. 6 Ed«»Schioa«tr./Tel. 229 79 SCHWARZWALDHEIM dor Stuttgart-Logo MUhringon b.Horb Gute rituelle Verpflegung, fließendes Wasser, Liegeballe, StahlbSder in der Nähe / Leitung durch geprüfte Krankenpflegerin, arztlidie Aufsicht Klf RPKRIODKNi 3. Juni bis 30. Juni 1. Juli bis 28. Juli - 29. Juli bis 26. Ang. und eventuell noch eine vierte Periode Juli und August sind für Kinder von Logenbrüdern vorgesehen. Vor den Ferien können auch junge Mädchen aufgenommen werden. Anmeldungen sind zu richten an: Frau Oral« Adalskalmar, Stuttgart / Hospltalstr. M

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