Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VII (1930-1931)
- Issue
- 19 (1.1.1931)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
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Bericht des Israelitischen Fürsorgeamtes über den Monat Novemb. 1930. Sprechstunden der Fürsorgerin: Sonntag Montag. Dien*. | _ ,«a_n», Uhr tag. Donnerstaff. Freitaft I Mittwoch nachm, von 5 -5 Uhr Das Israel. Fürsorjfeamt hat im Monat No* U'inlirr 1950 unter Mit" irkung der angpschlosvnc-n Wohltiitiskeitsvereine für die unten genannten Zwecke kniffende Bcträffe znr Nerteilimg "ehracht: l aufende I nter-liit/unsen .... Mk. 1012.45 Finmalise I nterMiitzungen ... - 1U59.52 IVinterliirsorse. 597.20 (ie-iinilheits*; u. Erholunesf firsorge . _ 40.58 Vnstall-fürMirce.. 88.— Durchreisende.- 449.45 Iler Sprechstundenbesmh umfaßte* 208 Beratungen: im Außendienst wurden 48 Besudle hei Familien und Behörden gemacht. An 25 Fiwaehsene und 5 Kinder wurden ins- "e-.aiu> '<5 Kleidung*»- und Mlischestücke ah fiegrlit'li. Finmalire Spenden erhielt das Fiirsorffeamt Min: Herrn Milli FI»as. Spende zur Erinnerung an die vc-rewiftle Frau Paula Fhrenhacher. Durch -|>r. (;eineindepl1c*«e Stuttgart: von Herrn Julius liiiififcnheimcr: Frau Rosa Kaufmann: Herrn - 234 Max Levi, L'rbanstr., anL d. Hinsdieidens seiner Gattin; .V N'.; Herrn J. Oppenheimer, anl. d. Jahrzeit f. s. sei. Mutter. Znr Winterfürsorge gingen Spenden ein von: Herren Dir. Arnstein; J. Bauer; Moritz Bauer: Fritz Benario: J. Blum: Firma Gehr. Bieringer; Herren Artur Cahn; Carl Ellenberg; Firmen Elsas & Co.; Gebr. Engländer; Herren Dr. Rolf Essinger; Julius Essinger; Dr. Otto Einstein; Ludw. Epstein;aus Ad. Efilinger Nachlaß; Herren J. Faber; 8. Feigenheimer; M. Flegenheimer; 8. Geismar; Frau Flora Haarburger; Firma Hayum & Schwarz; Herren Heinr. Hirsch; Dr. Caesar Hirsch: Dir. Helbing; Firma J. Heim & Co.: Herren Jul. Hirschfelder; W. Jeitteles; Carl Kaufmann: 8. Krautkopf; Firma Gebr. Kramer: Rechtsanwalt Dr. Kiefe; Firma Lindner & Furchheimer; Herren Max Levi, Lenzhalde; Moritz Lieblich; Rud. Levi: Frau Berta Levi; Herren Erich Lenk; Albert Mayer; Firma Gebr. Marx: N. >.; Herren J. Neumann: Reg.-Rat Dr. .Noerdlinger: Frau Emilie Neuburger; Firma Neu & Grünwald; Herren Senator Edgar Pick; San. Rat Dr. Ries; Dr. B. Rosenberg: Frau Charlotte Rosenbusch; Frau Berta Rothschild: Herrn Hugo Schack: Firmen Julius Schmidt & Co.: J. Scheuer & Co.: Herren Rechtsauw. Dr. Schweizer; H. E. Stern; Ludw. Stern: Konsul Max Straus; Dr. Max Stern: Rechtsanw. Dr Tänzer: J. Tiefenthal; Rieh. Uhlmann: Louis Ullmann: Ph. Weil; Adolf Mol ff; Firma W. Wolf & Söhne. i!■ i \:.i;;••Imiig der I hora-Spenden wurde den \ .(. iudi'c:.i i fi.-ieu \\ olilfnlirtspflege;* - *» _ .... Mirji iiiut-n M.tßnnhmen zu 11 . ",-i. ' in > rf. : di r idi Mini, uni den zu er w ,II. ,-i r- ■ :i iri-1,,11 zu erg.m/en. M ir I" ■ K- : /w-ifel. d.rii du- \h-chaffeii des ■». ,ii l. 11, - d., c ,«*f..T. .• in -ich birgt die Spenden- :■■ ■! _k. >>. :u iin-in-r Gemeinde durch die» \ i.-t-.-.*,», Hc-’iitiiiiiii“ der Moliltiitig-!, i ..Nil elien dmeh die Oeffenllichkeit di - '[.i edi n- I. iii: rin.r.i-Aufr ifen iiu-ge/richimeitlwuk' ll i-i. -i.n k /u l>,einträchtigen. M ie wi:d die \iire”iin^. die der Tlmm-Anfruf fiir ■!■ I: in-, i'leu liedeiilet. er-el/l' U; »|. •,..». der li«*i ,*iw ich-enden Generation •e'ile’i ei lire J.ihren nmii w i--en. dnR es schöne* .Tiiidi-iM.- Sn- I-,. l,eiiii l'hora-\nfryf der An- .111«■ i \ ••lein*- /n L'-dc-nken. die für die K- ■i.t *i. \i»;.* ii iin.d Schwachen -orgen!! »i. -i I ei.eu In-cluiftigten uns heim Suchen n: ir-.il/ für da- Schneidern und wir ■ Mi len de-h.iih iin-er \iigeiiinerk darauf, einen iieiien M*iti*t /nr Aufreditcrhaltung der Gcbefreudipkeit ein/n-dialtc-n. lie/w. wir mußten ein s>-!em -di i *f, ■ n. welche.-, ähnlich wie der Thora- \nfiuf auf da- -i>/i.de e ni e i n s cji.a f t -- i in f i n d i n der <.c-ineincle nig, l.örigen wirkl Mid - ne ä Ipipid- -chaffl /um ../'■eJokoh-gelH'n”. I in -nld.esc-lem uii' erf.ilgreidier Funkt ■ ■ n l.indiii wir in den \ eiüff.-ntlieimngen der c.1111 iiide/^itiiiic >11 Nürniierg-Fürh. In diesen -* 1 -eil he-'c-ht cla- Schneidern auch nicht. Die de '.-eu!;m :chl linken scheinen geeignet zu sein fern •! -- sdiui.dc rn erfolgreich zu ersetzen, .d- - .ii rr die Spende-nfir-ueligkeit au-gezeich- ■ f l en'« i- . dt hat. -1, da!! eal- -elbstverständidi gilt, in den öffentlichen Spendenlisten ver- •erdiaet zu -c ,n. wenn wichtige Ereignis*.e ein ii i. die M idi -chiiner jiidi-cher Sitte Veri i --s-ang gepen. der Armen und Kranken zu •* \S. ii m - uudi dem N iirnbcrg-I tirther Muster dem i-S In i uni unte rbreiteten V.ir-chlage fanden de—en /n-tinminng. uncl -<> wurde ver-; ' ti. -aintliche Spenden, die bei den Anstal- >> i. ad M iddtätigkeit-vercinc'ii wie auch bei der (.ein. iinU; :le.i eingeben, durch I.istensatnmel- -tc-de .>i i. r ..Cemeindezeitung“ allmonatlich zu . en.ffeniln. woln-i der Name des Spender*- neli-t Anlaß zu: trabe, jedoch ohne Betragsnennung bekanntg. geben wird. Auf Wunsch bleibt der Naim ungenannt. I nter die -e Spende nceröffnitlichungen gehören cincii K ranzentliebungen bei lode-fällen. Gratulation-enthebungen -allej; Art. M ir hoffen nun. daß durdi diese Enthebungen namhafte Bet rüge für die M ohltätigkeit ge-ammelt werden können. Diese allgemeinen Spenden-Veröffentlichungen ohne B e t r a g s n e n n u n g . w obei der Reiche neben dem M cnigerbemitteltcn erscheint, sollen zur Gebefreudigkeit anregen. Es wird erhofft, daß hieraus die oben erwähnte jüdisch-soziale Sitte des ..Zodokoh-gebens“ neue Kraft erhalten und sich zu einer selbstverständlichen Ehrenpflicht entwickeln wird, wie es jetzt schon in einer erheblichen Anzahl hiesiger Familien der Fall ist. Soweit ist der ..Schnodern-Er-utz" erfolgverheißend eingeleitet. Gcmeindcpflege und Wohl tätigkeitsvereine haben sich bereit erklärt, die erforderliche Arbeit zu leisten, um die dringend notwendigen neuen Wege für die weitere Pflege des Spenilc w illenzu bereiten. Aller Anfang ist schwer: dies zeigt sich auch bei diesen Maßnahmen, die uns aufgezwungen wurden und deren Durchführung als dringende Notwendigkeit betrachtet werden muß. wenn wir auf weitere Sicht die finanzielle Leistungsfähigkeit der hiesigen freien Wohlfahrtspflege erhalten wollen. Der neue ..Motor” ist inzwischen zwar angekurbelt worden, aber er macht noch nicht genügend Touren, uni volle Auswirkung zu bekommen — die Vereine und Anstalten der freien Wohlfahrtspflege müssen sich mehr wie bisher auf die neue Situation einstellen und dafür Freundliches, gut mSbliertes *3immrr, m. od. ohär Ptus., z. oerm. Lymdalist, Llöckachstr. 22. Ich habe meine KanUei von Kronpiinzstr.22 nach Archivstraße 12,IL (gegenüber dem Amtsgericht) verlegt. Rechtsanwalt Dr. Uhlman. 3Vrael*<&t>et>mnittltsii0 6tnttgort Tam», in den besten Kreisen bekannt, vermittelt diskret und erbittet Anfragen. Offerten erbeten unter 95. L 992 an die Israelitische Gemeindezeitung, Kasernenstt. 13. 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Nach mehrjähriger Tätigkeit an der II. med. Universitätsklinik (Geheimrat Prof. Dr. Friedrich v. Müller) in München habe ich mich als Fadiarzt für innere Medizin (innere Krankh. einschl- Nervenkrankheiten) niedergelassen. Dr.med.Erich Goltermann Stuttgart, Hölderlinstraße 41 Fernsprecher Nr. 26261 V r Sprechstunden von 3—5 Uhr nachmittags, Samstags 1-3 Uhr, oder nach Vereinbarung N Radium-Bäder und Radium-Trinkkuren mit echter Emanation, ferner herisdionende Schaumbäder mit Massagen, DannspQlunten, Diathermie, Bestrahlungen, Inhalationen usw. im elektro-physikaL Institut von Dr. L Slcnrcr / SfofUt&rf Olgastrafce 71 / Fernsprecher 254 78 Behandlungsselten von */i9 — */i7 Uhr. naarwudis=Störung BtuwniinminiiiniiiiiiiiiiiiiiiMiunimiiiiiamuiiiiw—niwiHiwininitiii Jeder Art: vorzeitig. Haarausfall. HAarverfettung, Sdiuppenbildung, vorzeitiges Ergrauen, beseitigt nach neuen wissenscfaaftlidien Methoden das Institut für Haarwudisforsdiung Prof. Or.P. 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