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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1930-11-01 · 15 (1.11.1930) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VII (1930-1931)
Issue
15 (1.11.1930)
Date
1930-11-01
Page
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170 \ II f >1 i >- - ch r k I <i‘r II » l> i » I> -I I F r o f. \\ r i / in «i n n 1* i n A in 1 als \ o r -c i t / c* n - il c r drr J v w i - 1> \}.'i'ncy n i c d e r p o I e p t. otinr <>i>- l.ritunp il<-r Zionistischen (Irpanisation nirilrr/uloprn. Kr w ir<l' jedoch dir t.eschüftr drr Afrencc bis /um Zusammentritt de» uäcbstru /ionistrii'konprrssrs im Kebruar II'I u ritrrfiilirrn. Dir HrpieriiiipstTkliininp hat aber •dariil)rr liiuaii' tla» Kabüirtt Mardmiald in eine kritixhr l.apr prbratht. Dir koiisrr\ati\en Bald- «iii. ( liambrrlnin und \mer> habrn bereits in rinriu Brief an dir .. lirnes'* am 2Oktober -ip.-n <Ii>- I!rpirrii»p>rrklär,inp Kinsprnch erhohe».' du sie i;r^rii den Text der Balfourerkläniiijr \n-tollt. >ir worden die Bepiertinp in di, -r I \ nireli jrrnheit inter|>ellteren. Kalls ein Mil'liarirn-'oliim miii korwrc alicer Seite rinbiaiht wird. würde dir Abstimmung fiir die Ki^irrnii^ kriti-ifi wrrilrn. da die liberalen I iilirrr l ord Beailinp und Sir Herbert Samuels \ oi .m-Mchllith mit ihrer Partei ein solches Mißi oiuriis\ot um iiiitrr'tiit/rn .würden. Die pari.imentari-ihe \ii"|,r.iihe über die Palastinafi.ige wird also eine außerordentliche politische N> deututiu fiir da- Kabinett Mac donald haben. -,l PI d. n Der Indisc-fir National Kongreß für den Zionismus. i >, , Pru-ident de- Indi-chen Nalionalkouder -ich augenblicklich in den \ereinipu Staaten aufhalt, hat am 24. < tktober im Vnf- ..,-e der Kxri ntiM.» des Indischen Xutionalkoui, —> - eine \ ortrap-toiirnee angetreten, die ihn a alle amerik.ini-iheii Städte mit proHerer jiidiirt l'.inw ohner/.ihl führen wird. Salendra i,'»-e wird den Judri^ Amerikaeine Bot-dtaft - Indi-ihen \ationalkonpre—eiibrrbrinpen. der -ich di, -er mit de tu Zioiii-Iini- -olidarisch klatl und ihm -rihr rolle L nter-tüt/unp in •1 pepeiiw artipeu Kri-e anbietet. Jugendheim und Gemeinde. Von Dr. Pani Tänzer. Jiipendheim und Gemeinde — eine Beziehung, die eine zweifache Auslegung möglich und notwendig macht: Jugendheim und Gein e i n d e > e r w a I t il il g — Jugendheim und G e m e i n d e m i t g I i e il e r. I )ie Stellung der Gemeindeverwaltung zum Jiigendheini muß die nämliche sein wie diejenige zu jüdischen Jiigendaufgaben überhaupt. Denn das Jugendheim ist das Zentrum jüdischer Jugeijtl. Kin > erste heramt. das es als seine Pflicht erkannt hat. die Jugend, nicht nur in der Schule, sondern weit mehr noch hernach zu fördern, kann sich der Aufgabe, an der Krrichtung und hrhaltuug eines jüdischen Jugendheims mit- /itwirktsi. nicht entziehen. Welche Zwecke fördert die Verwaltung damit? Die Stärkung jüdischen Gemeinschaftsbew ußtseins. die jüdisch-geistige Förderung der Jugend, die Vertiefung der Krkenntnis. daß die Jugend die Verantwortung für die Zukunft der Gemeinde mit zu tragen hat. Diese Aufgaben stehen und fallen mit der räumlichen Verbundenheit der Jugend, weil sie allein das Geistige und Seelische suchender Menschen entfaltet. Und weil der Linzeine dann das wertvollste Glied der Gesamtheit ist. wenn er ein aus sich selbst Gewordener i-t. ist es gerade die Aufgabe der Gemeinde! erwalt II ng. das Komm zu schaffen, auf dem das geistige und religiöse, soziale und politische Hingen der Jugend sich auswirken kann. Qta&s&1üe£s Stuttgart / Mittnachtbau I SPEZIALHAUS FÜR 9Ucum und JCnaieH$ekteiduMq. Diese Verpflichtung einer Gemeinde besteht immer, auch in Zeiten wirtschaftlichen Niedergangs. Sie besteht, weil die Vertretung einer Gesamtheit — im Gegensatz zum Kinzelmenschen — nie für die Gegenwart allein, sondern, nicht zuletzt, für die Zukunft zu wirken hat. Die Zukunft die jüdischen Gemeinde hängt von d?r Starke jüdischen Empfindens in ihren Mitgliedern ab. Diese Voraussetzung jüdischer Zukunft zu schaffen oder zu heben, ist deshalb die Aufgabe der Gemeinde an der Jugend. Die Gesamtheit der Gemeindege nossen und jeder einzelne davon trägt in gleicher Weise die Verantwortung für die Zukunft der jüdischen Gemeinschaft. .Denn jeder einzelne ist ein Teil dieser Gesamtheit und deshalb mit ihr verbunden. Daneben aber ist der Einzelne Individuum. Er muß deshalb seine Stellungnahme zu den jüdischen Aufgaben und damit auch zum jüdischen Jugendheim auch nach seinen persönlichen Anschauungen bestimmen. Dabei kann die .Verfassung derer nicht maßgebend sein, die jede Trennung jüdischer und nichtjüdisdier Jugend ablehnen. Wer aber dieser grundsätzlichen Einstellung nicht ist, muß es beiiüifiiiiiiipiiifiuiiimiiiiifiiiiiitiiiiiißiiMifliiiüiEiiiiiuiiiuiituiiiiiiiimHiiiiimHuiHniiiiiiiiiniiifiBiiiiiiiiuiHuiiimuiiHiHimiiiiiiiiiiiiiHmmHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiRHiiiwiimni^ I JÜDISCHER JUGENDRING STUTTGART | H l)*-r Jüdi-ohe JuKemlrin" Stuttgart, in dem fa»t sämtliche jüdische Jugendorganisationen Stuttgart* M /u!>amnirngr*rhlo»*en ^ind. will, dem Beispiel anderer Städte folgend, in Kürze einen längst M -rhegten Plan zur Verwirklichung bringen: Die Errichtung eines jÜdiS(il6n Jugendheims in ff Stuttgart; er will mehrere Bäume mieten und für seine Zwecke einrichten. M | Die Errichtung einejüdischen Jugendheims ist gerade auch für Stuttgart zur Notwendigkeit I L'rwonlen. Die Zahl der jungen l eute. die -ich in den Jugendbünden betätigen, wird erfreulicher- M wei-r immer gröber. \ orrau—ctzung einer regelmäßigen, zielbewußten und geordneten Arbeit 5 | i«l alter ein eigenes ständige:» Jugendheim. M 3 Der Jü»li-chc Jugendring hat -ich zur Errichtung des Jugendheim-» trotz-den gegenwärtigen wirts - -rhaftltehen und politischen Schwierigkeiten entschlossen. Er glaubt, daß die jüdische Jugend Muttjrart- -»ich gerade jetzt enger aU bisher zu*ammenscbließen soll. Dazu ist aber ein Jugend- M heim notwendig, das Sammelpunkt der jüdischen Jugend Stuttgarts, vor allem auch der ausi niirtiirfii jungen Leute, werden miII. — Der Jüdische Jugendring Stuttgart veranstaltet am W | Samstag, den 8. Nor 1930, abends 8 Ohr, im groben Saal des Oberen Masenms. Kanzleistrabe 11, j M einen \bend unter dem Leitwort M I „Für das jüdlsdie Jugendheim Stuttgart“. | =§ Der /wr< k der \ eran-taltun;: i-t. den Gedanken des jüdischen Jugendheims in noch weitere g M Krt i*r zu tragen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung wird, umrahmt von einem Sprechchor und Ü Liedern, ein W 1 Vortrag von Herrn Ministerialrat Dr. Otto Hirsch | ä -I> >><-„. l),-r Jii,li-<h>- Ju^ndring lädt, zusammen mit den Unterzeichneten Behörden und Vereini- M M ■juns-n. ,lie Iieineinderailglirder zu dieser Veranstaltung ein. M 1 Israelit. Vorsteheramt Stuttgart Stadtrabbinat Stuttgart 1 | Arbeitskreis jüd. Studenten / Bikor Cholim (Ostjüd. Verein) / Frauenvereinigung | 5 der Stuttgart-Loge / Israelit. Religionsgesellscbaft / Reichsbund jüd. Frontsoldaten, M j Ortsgr. Stuttgart / Stadtverband des Jüd. Frauenbunds / Stuttgart-Loge U.O.B.B. | Verein Chewras-Bacburim / Verein „Esra“ / Verein für jüd. Gemeindeangelegen- | | beiten / Vereinigung für das liberale Judentum Deutschlands, Ortsgruppe Stuttgart. | Verein israel. Lehrer / Verein jüd. Handwerker / Verein Jüd. Lehrhaus / Verein | M Linath-Hazedek / Centr.-Ver. deutscher Staatsbürger jüd. Glaubens, Ortsgr. Stnttg. | I Zionist. Vereinigung für Deutschland, Ortsgr. Stuttgart / Jüd. Jugendring Stuttgart. M 1 Vorfragsfolge der Jngendring-Veransfalfiiiig vom 8. Nov. 1930 1 1. ..Uann wir schreiten . . . 2. Bc^riißun^ . . . Dr. Walter Einstein Zwei Lieder al Ne^un b) Geusenlied 4. Kede von Ministerialrat Dr. Otto Hirsch >. Sprechchor: «.Schreitende Jugend“ 6. -Und wenn wir marschieren . . .“ ^iimitiiiiiüiiiiü ii!i:yii:iii!:iiiiiiiiiHiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiii!iuuuiniiiiiiiiiiiiiuiuiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiuiiiiHiiuiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiHiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiHiniiiF Gute pünktliche Schneiderin sucht Kunden im Ausnälicn: pro Tag Älk. 4.50. Referenzen können aufqegeben ivervrn. Näheres unter Telefon 50333 Ich habe meine nondiwafldsdit Praxis von Tübingen nach Stuttgart, Olgastraße Nr. 42 n verlegt Z Sprechstunden von 9-6 Uhr nur H Donnerstag, Freitag u. Samstag ♦ | Wilhelm Grnhler 1 Telefon 21852 D«atseb*Sohw«d. 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November, Stuttgart-Loge, Calwerstraße Nr. 33 Hhs., abends 81/« Uhr Freitagabend - Feier Leitung: Rabbiner Dr.Auerbach Um zahlreichenBesuch wird gebeten JxmzschuCe Frau Helene Wittmann Frl. Alice Wittmann LEHRSÄLE: SCHLOSSPLATZ 2 Kunstgebflude MUMMr?.l FMiMM U M liulat« Mm wir LMuittt tu J-ntetHotionaUn Qesetlsdiaßs s Jxuuc ywkM »1t » ML InwUntn Ms — —«rsatrtf« Ich habe hier meine Tätigkeit als prakt. Arzt und Geburtshelfer aufgen. und halte Sprechstunden Montag-Freitag von */* 12-1/» 1 und von 3-'/>5, Samstag von */* 12-1 Uhr Dr.med. Erich Marx S <h i dt h a r d t s t r a ß e 53 beim Sdiwabtunn«! - 7*1 M Nicht warten, ich berate Sie kostenlos Ohne jeden Bebandlungszwang Zähne, kOnstl. von 3Mk. an, Platte 5 Mk.. Kronen 20 kar. Gold 20 Mk., Brocken, SUHzShne n. Plomben biiUgst L. ROSSI* Dentist. Stuttgart Ktalastpsle »» TalMkaa IMN Sprechseit: B-l und 3—6'/». Snmstngs B—1

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