Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VII (1930-1931)
- Issue
- 4 (18.5.1930)
- Date
- 1930-05-18
- Page
- [Seite] (sequence 6)
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48 entsäuert^] [verjüngt^® /oadt. MWer-Merm «.„,.—■ lermdMIr. __r_r madi Tnrmjir. / Fenupr^lS64 Maßgeschäft f ür •(•gante Herrenu. Damenmoden Stofftagar- N«uhi \ (‘r^amnihiDjr rrhob. Hierauf wurden die Namen der ne-ue.-n Vcrc-msinitfrlic-clc-r vc-rlc-cn. Aus dein I dtigkeitsbcricht ist /u t-ntnc-hlnc-n. daß auf Wunsch dir Vlitglic-clc-r auf V Vrc-in-ko-tc-ii um den SchuP'trrn des Stäclt. Spitals brtrrut wc-rclcn. Auch das jiid. Schwrstrrnhrini. Stuttgart, ha! uns w ii-cic-rholt Pflcvi-rinnen £c-schickt. Aus dr: \nm Verein aufgewertc-tc-n „t a n n > -Striii ( r - > t i f t ii n p" wurde rin Beitrag /u beruf iidici Vii'bildunfr pc-währt. Ebenso dient dir dem \ rr(*in anfre-chlos-eiie I)epeschenkassr VVnlilfaIirts/weiken. Da- (,< Id aus den ( hallu-Biichsrn ist fiir palästinensische /wecke bestimmt l)ie dem \erein .iuge-sehl(»'se-||C- .Näh-tiilu* arbc itrt null i der tatkräftiu-en Icifunp von Frau ku u fm .■ ii n mit Erfolg. \n den allwöchc-ntlicbc-ii Nali- [i.idiHiitla^en b.’teilijren 'i(h Frauen und I achter unserer Gemeinde-. Die langjährige Rechnerin (je- \ rrritt'. f rau Beim II r u m an II. gab einen übersichtlichen Kassenbericht, und Frau Kaufüi ii n . die ehrenamtlich die Sekretärsgeschäfte -, ers,c hl. ve rlas das prolokoll. Beiden Damen werde für ihre vorbildliche Pflichttreue herziiche! Dank ausgc's^rochen. An den geschäftlichen feil sihloll sich ein Vortrag von h rau I rüde W je I f - lleilbre'iii über ../ r i t k r i t i k d ii rch Bücher“an. dc-rwertvolle Vnregiingengab. Olnhaiisen. Durch den lud von Moses Stein, der im h’. I.e-ben-jah r Verstorben ist und am I Mai unter großer Beteiligung /II Grai«- .'(-tragen wurde, hat unserekleine Gemeinde w-eciei einen,'(hw c-rc-ii Verlust erlitten. De r Ver- 'toibc-ne gc noli überall grolle Wertschät/imp und wird bei allen, dieihn kannten, unvergessen bleiben. I - ist hier jetzt gerade noch möglich. Minjan /ii bc-koininen. Aller Gemeindemitgliedc-r Wunsch i't es. den Sabbathgottc sdienst nodi ' Itigc in alter Weisehalten XII können. Rexineen. Am V Mai hatte die hiesige Israel. Gemeinde die- Freude. Konsul Max Straus. Mitglied des Dr. Oberrats, in ihrer Mittebeg rulh n /u dürfe n. Im diehtgefullte-n Saale des Gasthauses ../ur Katstnbe" sprach der Redner über den jüdischen Philanthropien Paul Nathan, mit besonderer Berücksichtigung seiner I ätigkeit -er Vufkläriiiig und Abwehr de r Ritiialmorde_e. Der I.ebenslauf und w e-rdegang des I>>- o, ule nden Vlaiines /og in plastischen Bildern vor len Augen der aufmerksam lauschenden Zuhörer vorüber, lauter Beifall lohnte den Redner. Ilm. t ntei 'einem neuen V orsjt/c ndeii Ilern: a n n II i r s ch entfaltet der hiesig, jage n d - b ' ii d eine lebhafte I ätigkeit. Sie vollzieht sich alle rdings we ilige r in der Oeffentlichkc-it als im klebe der jugendlichen 'C-Ib't. AD lic-sonders we rtvoll für die Fr/iehung und Fortbildung der schulentlassenen jugend erscheint die- Mitarbeit de! hier beheimateten Studenten, die sich gern und in vorbildlicher Weise in den Dienst der gnt'-n Sache- 'teilen. So verdienen besondere An - rk-'iinnng die Vorträge, die jur. Frust VI ., n ii und stud. rer. |>ol. R-ichprcl S t r a u ff hielten. Der erste behandelte das Thema „Die iirotestantischr Fthik und de r Geist des Kapitalismus". und der /weite sprach „Zur Psychologie des So/iali'mus“ an der Hand des Buche- ' lb lidrik de Man. Beideernteten für ihre-jr*»- ■ Mc.-cm n und wertvollen Vitsführungc n die zu b-bh-ifte-r Iti-kussion Anlaß gaben, den dankbaren Beifall der zahlreich Frschienencn. In /•ikunft werden Vrbeitsgem> inschaften gebildet w! reb-n. diesich mit dem Wesen und der Geschichte de- Judentums befassen. Wertvolle Hilfe wild fiir diese Arbeit der schulentlassenen Jugend die neu ge-chaffene < •euieiiidchibliothck b i'ten. I lm. In der letzten Sitzung des \ ersteh,- riii I - wurde von einer Stiftung Kenntnis ge>- ge-l» n. die das F hepar S a I o und l.iscl VI >> I, s im Namen ihres einzigen Kindes f ritz Minis, das ihnen im Alter von Ih Jahren am 22. März durch einen jähen lod entrissen worden i't. der hiesigen Gemeinde gemacht haben. Fs handelt sich um einen antiken, besonders wertvollen silbernen I h o r .i s ch m ii ck (Vufsat/. Schild und Zeiger!, der bisher leihweise dem hiesigen VI Ilsen in überlassen worden war. Mit dem I horasihinuck war auch ein I horumnntel gestiftet wurden. Die Stiftung wird die Frinnernng an den so früh verschiedenen. begabte II und lie be n Jungen, der wieseln Klassenlehrer. Studienrat Blank, bei der Beisetzung in zu Herzen gehender Weise ansführte-, zu besonderen Iloffmengen berechtigte, in der Mitteunserer (u-nifiitde fortleben lassen. OCHS but M JwWi&w# Sechs Juden im Italienischen Nationalrat. Dem National rat der Korporationen in Italien, der soeben für drei Jahre gewählt and vom Regierungschef Mussolini eröffnet wurde, gehören sechs Juden an, nämlich die Professoren Arjas und Del Vecchio, Gino Olivetti, Ingenieur Luzzatti und die Advokaten Levi Deveali und Angeld Olivetti. Der Nationalrat wird sich mit der Erledigung wirtschaftlicher und sozialer Aufgaben erster Ordnung zu befassen haben. Ein Brief von Alfred Drevfns an Bruno Weil. Oberst Alfred Drevfns richtete an Dr. Bruno Weil. Vizevorsitzenden des „Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens** und Verfasser des soeben im Verlag Dr. Walther Rothschild, Berlin, erschienenen Buches ,.Der Prozeß des Hauptmanns Dreyfus“, auf die Mitteilung über das Interesse, das Dr. Weils Vorträge erregten, ein Schreiben, das in deutscher Febertragung lautet: „Sehr geehrter Herr, ich danke Ihnen vielmals für die Fiebersendung des kurzen Berichts des Vortrags, den Sie gehalten haben und von dem ich schon zahlreiche Auszüge in der französischen Presse gelesen hatte. Jeder Beitrag zur Bekundung der Wahrheit kann nur dazu dienen, alle Umstände aufzuklären, die das Werk der Gerechtigkeit betreifen, das so glücklich zu Ende geführt worden ist. Ihre Darstellung liefert Hierzu einen Beweis. Wollen Sie gefälligst den Ausdruck meiner ausgezeichneten Gefühle genehmigen. Alfred Dreyfus.“ Indische Moslems und Palästina. Am Montag, den 21. April, fand in Bombay eine Konferenz von Delegierten der allindikthen Figa der Moslems statt, in der der Vizepräsident der indischen gesetzgebenden Versammlung die englische Politik in Palästina scharf kritisierte und eine Abkehr von der Politik des Jüdischen National heims in Palästina fordert. An Stelle dieser Politik, sagte er, müsse eine Politik treten, die die Selbstverwaltung durch Errichtung einer demokratischen Regierung fördert. Es wurde beschlossen. eine Abordnung indischer Mohamme- HEILBRONN Nikolai-Drogerie Telefon 270 GUSTAV BRANDEL Sülmerstr.70 Die Fachdrogerie für Ihren täglichen Bedarf I AI | H o s n SeDDlh:^ Hosanträgar billig sohörv bMt FRITZ QAENSSLEN LOHTOR8TRA88E Nr. a« - TELEFON Nr. VSSS Hotel Sdiün i MrtarMs /1 Mnü t. feUM Telefon Ir. 823 fmchk Fremdenzimmer Dresse Dar eOen Mnsmie K>e Kauft bei unseren Inserenten! 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