Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VII (1930-1931)
- Issue
- 3 (1.5.1930)
- Date
- 1930-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
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in v orl>il«llicbc*r VV eise* gelöst. Die Synagoge wurde der |»>liti-«.4iou Gemeinde* gesehen k weise übergeben. Dafür iibernimmf diese für ewig«* /eilen die \ erpflichtung.* den jüdischen K riejeihof in Ordnung /ii halten: da/» gehört die Instandsetzung di r I ri«*dlu>finauer. die Reinhaltung der VV’cge iniici liolh «lex Eriedhofex. die Aufrichtung aniig, fall,*»< > utnl l)«*'<hä<ligt<‘r Grabsteine.« AN Aufsichtsbehörde für die I inhaltiiug «lex Vertrages wurde der Nr. ( )|>c"rruf Bestimmt. Kr wird jeilex Jahr durch eine \ ertr.iin'ti'perxon «len I riedh.'f besichtigen la"en. I)i<* Synagoge wurde \nr knr/ent «erkauft ni:«I wird gegenwärtig abgebroeh«*». ii ui /ii verhüte». «laß das ehrwürdige Gi-hünde für profane /wecke beniit/t werden könnte. K' i't -«bade um den Hau. Von auHen «Iiixih« inbar. w iex <|i<- Sv „agugo im Innern « ine ri'iihe. kunstvolle Ausschmückung auf. Pracht- »olle », ne/iani-d» GlasliNier hingen an langen Mel.n N«h «iii reu um der Decke herab, einen AI „I, mol an- II,>1/ schmückt, i, Iiuiidgetrieb« uc* I ' iicht«-! an- \fetall. Dax Innere ist durch vor- /ugliihe I iihtbild- Aufnahmen fextgehalten. Selt«*11 -«hon in '«“iner mal«*rix«hen l mrahmung war in,.ii ,1, ' \rauii hakodexch. wie unstreitig «lax R. nwiiik aN der l»edeiiten<Nte Synagogenbau in |l<ihe'i/i,Ilern au/uxprechen war. Die Ge'diicht«* de, 'itdi'«heii Gemeinde Dettenxee bildet ein Mii'te,liei'niel für «lax I Iit-tehen und Vergehe» -o vieler kleiiigenii'inilen Deutschland'. \ iel I i ul und w eilig I reinl war der Nr. Einw «ilinerxcI,. I* I» schied« II. R ühri'inl i't diix f « sthall«*!! am aii-e'i.,,,, ,,ite„ Glauben. dem die Juden Dettenxee' in e ilen \\ eihx,*|f.dl«'u ihr«*' 'chweren Da X, 1,1' die I teile hielten. Mit gex|.aunt«*r Aufmerk'nmkeit lauschten die Vnw>',*1,den d«*n Aiixführungeii. Besitze» wir (Indi :• .iii'erer Gemeinde muh -o manches Mitglied da* in D<'tteii»ce geboren i't und au eil Religii>ii'geiio"en. «leren f Ilern und xolixtig«* V « i u amlten »on dort herxtamnien. I.ati|>heim. V..r kurzem »eranxtaltete Ijelirer I in'tein für Sein«* >«hüler ein, stimmungsvolle 'eile : feier im ..( hhxeustüble“-. Aiulüthtig ii'ciiteu die Kinder den Krklärungen und C^i '.ingen de' Seelergebemien und stimmte» /um Seid ii"«* begeistert in die alten heiligen WeNcn ein. I.' i't /n hoffen, «lall 'olchc* Sedcrfeieru aN «lauernde religiöse l im iditung in der Gemeinde erhall« ii bleiben. Kaupheim. Der V --r-taml d«*' ..Kratieu- » i it i ii -*■ lud »eine \litglie«ler /u einem gemiitlidu n /ii'ammen-ei» eiu. B«*i ,li< '< r Gelegüuheit hi' ein \ii"«hullmitgli«*d au« «len ..Blätterh des judi'iiien I i>iu, nbiindx vor. Die Anregung hier/ii winde auf der let/len Stuttgarter Tagung gegeben. I rau f Ne Bergmann gab .einen l eberblick iiber die'«* Gigling und verweilte bexoniler' bei dem gelialtv «dien X ortrag von Kran Bettina Brenner. Rexingen. Kin I eichen/iig. wie* ihn Itexiugen uodi nicht gesehen hat. bewegt«* -ich am Dienstag. «h u x. April, durch de» Ort. Di, ganze Gemeinde. ohne Unterschied der Konfession. Rollte dem in einem Stuttgarter Krankenhaus V err-chjeden***! x j „i ,, „ \\ i | di», letzte Khri* erweisen. (««■'■ Imft'f11 linde von nah und fern waren herbeige,dl. um ihre Iraner um den wackeren Mm:, za bekunden. \m Grabe schilderte OI»er- I* h i< t ' |i... I / ,!,*:: Heimgegangenen, der sein >i, i l it und und Mitarlx-iter gewesen. aN den Mann ,!«•' Recht-' und der Milde. aN den treuen Gotten und Vater 'einer Kinder. aN den recht - '«halt« ne» selbstlosen Berater' der politischen und israelitischen (.«•nii iude. aN den gerechten Sthied'i i«ht«*r leid xMiölfen und den Helfer der W ,\'« Waisen sind Hilfesuchenden. Wie* vielen. <-hm l :it« ,'ihied «lei Konfi*"ioii. hat er durch Gew.«Ii* ii. von /ni'freieri Darlehen aufgeholf« ’i’ Die K iraieii '«iner Kirma verlieren an ihm ii, ii ireuen. w«*g«*ii '«-in«*' kö'tli«h«*n Humors übel Ollbeliebt--!! < -« 'chüft^i' und. Der Prediger «loüht«* ,i'*„i Ib illig, gaugi uc u im Kamen des Nr. V stell«*, -mt'. d>*"<-n stellvertretender Vorsitzern I« r W <*i: seit l'ilJ v»ar. für alles. was er 'i riei < „ nx inil,* geleistet. Bürgerin« j'ter K i ii t*. ,*! , legte uutiiciix >t> ' <-etneiti«lerafx. der um '« in beliebteste' und bew ahrt, xtc*x Mitglied, uni den I i ie«leii"tifter.iiml Rechtsliernter trauert, einen I i;>«■«■ rk*..11/ am Grube nieder. Kr schloß mit den WoM« . f I w.u allen viel, mir war er mehl. Der Miliia ■ «*reiu ließ dunh seine II V or- 't.uid > a v <• i einen Kranz am Grabe niederle-eu. Ainh dieser Redner schildert«* «len Verstorbenen aN den bewährten, selbstlosen Kameraden. I! u b i u I.w «Unart dankte dem Heimgegangenen namens de- Vereins Talmud I hora. dein er seit 2> Juli reu aN Kassier treue Dien*tc* geleistet hat. I in Vertreter der GetreideiiiiiI .Mehlbörse Stuttgart rühmte ihn als den beliebten Kollegen, auf den man sich verlassen könnt«*. Der I * r. Ober rat sprach in einem Nhreihen seine Teilnahme am Heimgang des um sein«* (.«*in«*iiiil<* so hochverdienten Vorstehers au', der auch zum Ersatzmann für die Lairdes- V , I Sammlung gewühlt war. Mit Simon vv eil i't •einer der edeNten Menschenfreunde rlahingenangen. I Im. V.uh dem Beschluß des V or'teherantts in Vi-incr letzten Sitzung wird für das Rechnungsjahr 1929 5t) fl. April l‘>29 bis 51..März 1950) die Gemeind« nmlage aus dem einfachen Bet rag der Einkommensteuer für 1928 und dem dreifachen - 3« - Betrag der Vermögensteuer auf 1. Januar 1928 erholten. Dieser Beschluß ist inzwischen durch den Israelitischen Oberrat genehmigt und vom Oberaint Ulm für vollziehbar erklärt wordep. Der Steuersatz betrügt für die Gemeindeumlugc* h-1« c.r. für die Landesumlage 411 . zusammen also II c/c. Den Ausgaben von >1916 Mk. sieben Kinnahmen in Höhe von 10 787.50 Mk. gegenüber, so daß sich ein Abmangel von 41 128.50 Mk. ergab. In den Ausgaben ist die Landesumlage mit 15 890.50 Mk. mitenthalten: ferner fließen an Beiträgen zum Gehalt des Rabbiners und des Religionslehrers weitere 6980 Mk. nach Stuttgart. Auch die sonstigen Ausgaben sind fast ausnahmslos zwangsläufig. Im Vorjahr sind nur in r/r Umlage erholten worden. Line Erhöhung ließ sich trotz größter Sparsamkeit nicht vermeiden. weil sich die Landesumlage von 4 % auf 4% % erhöht hat. während iimgi'kcdirt das Steuerkataster infolge der Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage geringe r geworden ist. Dr.H. Lim. Umgeben von Kindern. Enkeln und Urenkeln begeht Frau J u I i e L e b r e ch t um 2. Mai ihren 85. Geburtstag. Die ehrwürdige Greisin e rfreut sich durch ihr edles, freundliches Wesen allgemeiner Wertschätzung und Hochachtung. Wir w ünschen der Jubilarin, daß es ihr vergönnt sein möge, noch viele Jahre in gleicher körperlicher und geistiger Rüstigkeit den Mittelpunkt ihrer Eantilie zu bilden. HEILBRONN KAISERSTK. 18 ,; FRITZ SEEL 5 feine Sehreibweren Elegante Lederwaren Ktmstgew. Gegenstände SimlUdte Bürg-Artikel ■ Sickerer’sdie Apotheke LUDWIG SÜNDER BdftrMUi L.H. iOESLEN’S 1 FEINKOST I Uefcrt ttr 4tm 11*- flriarf O Herren' Unierw&athe jeder Art Herren-Sodcen Sport-Strümpfe ln nur taten Qnalliiten tu blllt|*ten Preieen anr das AMarbasta! Wasch« und Putzmlttal HOLL NACHF Kunsthandlung Luzlan Kmnr KlrchbrunnenstraSe 20 moderne Einrahmungen, Spiegel FRITZ GAENSSLEN den guten Socken 65 Pfg. A. Scheurlen’s Buchhandlung HiuuitiHimiuinHimii (Th. Cramcr) uiiiuiiiiiiuiHUiiiiiiiiii Hellbronn o. 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