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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1930-04-18 · 2 (18.4.1930) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VII (1930-1931)
Issue
2 (18.4.1930)
Date
1930-04-18
Page
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Itomüopathisdie Zentralapotbeke Hofrat V. mayer CaoaiUit, WilbliBientr. 7 Einzige rein homöopathisdie Apotheke Württembergs ~.i,. r de: Handt i'k.iniitM r I )i1.-klor l)r. L 11 d- « i;r (| - I I ,i fi >1r - Hi rliii im Auftrag der hjo- >i^, i| f trt'u "iipp>: <i. — ..( fiitrulwrciii' deutscher Si.iat'büt’ffrr jiüli»cbrn > daalx'N» in einem gedünkt ti -t-ub, '!ii‘iu’ -adiüdie» X ortrag seine* n Ei-, ir iiiLi-n iilx-r . I >ie W i r t - ch a f t » 1 a e c : ,1 d . : t - di e n J II d e Ii" In packender! »childerte er d»'n \erliänpni>vollen \n i .t.iiü' >I< - XX irt'chnft'luben» in IVuImIi- I,i i! i td , < jf-'le, dall die dcut'ihen Juden unter -i ,!n -thick' illi-iften Nöten der Nachki! .'/.!■' i";. .-it- - r Wei'e wie ihre nicht jiitli- - f., i, X1’ ti'i-e ri /u ballen. , >. \ ■ - ri ’Miiu im wurde » Oll dem X or-it/eu- -~re:«• ii <?t t-irrii|»|***. Reiht-anwalt i *r. , - begrüßt. >ief einleitend darauf liinn i--.. X eran»t.',’rriigt*ii mihI. in denen j; ' ui \fdif ju len Iii liai iiioni-cher < ,e ( . •■- . b .! /• i*j:raide1:e ait'f-precheii. Pr. I : i I-> . ■- r fnf<»lut* de- X ertragwill \ - I |!■ ut-te .iiiil w>r allen Ikirnten im * - -.'itti r ge»chädigt i»t. «lall der IY"i- ■ it ■ k t i't It-ider nur /u berechtig: t ■■■’. ‘ " > - :,. IIi. daß der deitt-che Xl.i- - ■ t ‘ d. - kfii ff- »«ln»er beeiii- 1 . . - > A!>j,te sär I -cut»c litt . ■■■■ ft. A:!r-it»»n.irk; infolge der! - ii k kt- .. i ffit n »(hweren ' . : r . - if ä,7.-:, i » ». aiit-1 ein Irrtum. ä - ■ .fi-.’-t ■ ”.*f;;!r tiefen XX irt- : r . . t a; - iEi; :■ nithtjüdi-theu!• :; /!t . I- ' 'iafi Juden lie- .. - .. .fff li. ff fi /V-.rl F Üiiftel in I-1:iif't-I '”r' i:; igfti PreulYn I i . ’ f.:ift. r : ,t iiittititfeui’ifcbeu h i: - neu i : ii::i i.:’iirlidif /ii'.uii- I ■ ■!'.!• : '!’•■ ■ ■ I i n w •: t tl. i!,f I-1> ■ kJ.:*:. -!!! d- I **' a - If «.el»iet»ti*i!«*n ‘- .'••• •'=1 k.«-: Uji. die »p: .üblich I : lifiit-t*- - t-t*»te! It »wir.! -w - ' ■ i [ 1bfu-t ‘ ( a gt'- i'.:-- I. r : .! ’■ ■ - äl-t-* natb! ' - » i: “T i. e ne I ■ f': - . : ii ■ f :'•!:!:;: ime n ü: tleii i : e -1 .. I'!>■ n iiii ihr;. . :e;/Ulf j»t; ' - e li ti kJ-.' - if If Juden in 1 ■!', it; \ rinif. it rti-ln in /■ i : : M e f. |)it Meliri ,e<>; , .!fui »t ->-l intIii;t• k.iuff* -- I’t :: : .ti- \! ’ : t• f ^rülh rei ■•••!■ . Pit _■ jiitli'dieu I it .'! [..I*!en e» /•: ein-ui “ei; , tu. P e-e \erliiiltiii»»«' fw ft|. ' I ee ::iii|!e /,iM! .1 -■■■ k f’• :;* etdiffi'ei »ith in . - '»'t : wn: tlie ut »leiperte Arlieits- -! ’ : : : /•:,»iei< ihnen auch die»,* 4" : J :■ v üiliiho jiidi'die i - i i •- f . dt-1. Mitheuerii um Stel- - i - i t T'diMe::: eem lle»t wird -1 . ■; *i»eiutti»dien iiewepunp die hr- ‘.e*_:eit ci.idurdt fast bi» /ur L iie i- .; * i.i I i'thweit. dal! der ]iidi»die Bewerwij; - fidiw I ft»di« t, /Ulf i»t zurückpe»el/t ' :!. Pi- 1 'idie:: \ -rli t!tni»»e wiederholen »ich Itan.!:e:p 1,11«! alitieren bi» > <ir dem kriepe tiief t reiiji Mim .|Minktt ii ded< ut»dien \\ irt- •' lii-i. kt-Hi'. Da/:: koniint der katastrophale X ' flerpanp Frankfurts. Mannheim» und lieson- : Bii -k ii» infotpe de» Kiicktranp» de» Exports i i!!e> i extilhandel». Bc'suntier» die Pameniasrdi'kiiniidirinen haben unter diesem Niederp.iup »thw r aeditten. fierade in diesen geschädigten <.«»chäfts/weisreti sind aber die Juden bisher /iimei't tiitig gewi'sen. Da- Oleiche gilt für den /w i-dienhandel in der Fasenindustrie. I>ie Begründung der \\ erkkantinen. die »ich /u X er kaufs/entralen entwickel* haben. i»4 e in weitere r Fakt/fr der Xercirüngung der Juden geworden. Sdilit-fllich »iml hc'stimmte Berufe wie die des Chemikers, de» Ingenieurs, des Grofibankangc stellten, den jüdischen Mitbewerbern infnlge tles Boykott»»»tem» gegen die Juden diesen fast willig verschlössen, iso ist es soweit gekommen. daß von 70 000 jüdischen Steuerzahlern in Berlin gegenwärtig "MX! die Hanptsteuerlast der Geme inde zu tragen haben. Finzelne wenige Juden haben es zu Vermögen gebracht, der jüdische Mittelstand ist völlig zusammengebrochen. F.s i't daraus zu verstehen, daß weite jüdische Kreise ebenso wie nicht jüdische gegen alle Vertrustungen und -Konzerne ankämpfen. Soll die deutsche XXirtschaft und mit ihr die in ihr beteiligten Juden diese ernste Krisis überwinden. '" sind neue XX ege geboten. Als eiche bezeichnet der Redner die* gesteigerte spezialisierte Ausbildung eh r Arbeitskräfte, um Spitzenleistungen /n produziere II. Fine weitgehende Berufsmiiwhithtung ist geboten. Organisiertes XVirt- 'thaftsclenkeii muß die Verantwortlichkeit weiter Kreise steigern. Vor allem aber muß Mut zur Arbeit und Glaube an ihren Erfolg den gefährlithen Pe-'itiiisnius verdrängen. Leistungswille schlifft I eistutig'fiihigkcit. Fin neuer Idealismus. - 26 - der die Kräfte entfesselt und beflügelt, muß in Deutschland aufleben. Dann ist der XX eg zu einem neuen Aufstieg gefunden. Lebhafter Beifall dankte dem Redner für seine \on tiefstem Ernst und gründlicher Sachlichkeit getragenen Darlegungen. Diesem Danke verlieh der Leiter der Versammlung noch einmal beredten Ausdruck. Eine Aussprache über den X ortrag fand nicht statt. Stuttgart. Unter der bewährten Leitung von Stadtpfarrer Lampartcr fand am 8. April die gutbesuchte M i t g 1 i c* d e r v e r s a ni in 1 u n g der hiesigen Ortsgruppe des ..V ereins zur Abwehr des Antiscinitismu s“ statt, in deren Mittelpunkt die ausgezeichneten Ausführungen des Geschäftsführers des ..G.cl.A.", Taeger. über ..Jugendbewegung und Antisemitismus“ standen. Der Vortrag erfuhr durch die interessante Aussprache eine wertvolle Bereicherung. Stadtpfarrer Lamparter erstattete hierauf den Jahresbericht, der bewies, daß die Ortsgruppe ihre Pflicht im Kampfe gegen die Judenhetzc wirksam erfüllt hat. Bankier Stephan Strauß erstattete den Kassenbericht, worauf die Versammlung in eine Besprechung der beiden Berichte eintrat. Geber den hochinteressanten Abend werden wir in nächster Nummer ausführlich berichten. Stuttgart. Nach längeren Vorverhandlungen der Jugendabtcilung deä Israel. Vorsteheramtes, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Tänzer, kam am 3. April die Gründung des „Jüdischen J ii g e u d r i n g s Stuttgart“ zustande. Die CANNSTATT fpazlal - Qaichlft ftlnar Zigarran das Hais dar |itn Qaalilitao Joh. Beck Jatzti Marktstr. PC#kaaf Fische, Wild, täglich a «(lISQT frisch geschlachtetes u. geschichtetes QaflOgal Lieferung frei Haus HohenstaufenstraBe 24 - Lager KarlstraBe 46 Fernruf 50661, Malermeister W. 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