Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VII (1930-1931)
- Issue
- 2 (18.4.1930)
- Date
- 1930-04-18
- Page
- [Seite] (sequence 5)
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25 Die au.s großem Wissen, reicher Erfahrung und innerer Abgeklärtheit gewachsenen Darlegungen der Rednerin fanden lebhaften Beifall und \eranlaRten eine rege Aussprache. Stuttgart. Die Mitgliederversammlung des e r e i u > zur Ausstattung \ o n Br ii u- I e ii“ fand am. fl. Mär/ im Gemc-iiidc-haiiN statt. \ns dem Tätigkeitsbericht, den die Vnrsit/endcv Krau J c> s e p Ii i n e Kr oner. vortrug. war /u entnehmeu dali sicti die Zahl der freunde und Gönner des Vereins trotz der sctiweren Wirtschaftslage «erniehrl hat. I.s konnte denn auch dank de r treuen Mitarbeit der Schriftführerin. Krau B o s u I i c- I. ii w e n t h u I . und der Kassiererin. Krau II osa Sü n ge r. den an den Neroin gestellten Anforderungen genügt werden. Der Kassenbericht wies ein befriedigendes Ergebnis auf L'm einem 'Vorurteil zu begegnen, bemerkte die Vorsitzende, duß die Beihilfen des Vereins nicht wahllos, sondern erst nach genauer Prüfung der Würdigkeit will Braut und Bräutigam unter Berücksichtigung der späteren Kxisteiizmüglichkeiten gegeben würden. Im Interesse unserer Religionsgemeinschaft sollten daher alle Gemc-iiidemitglic-clor. die dem Nereilt noch fern stellen, diesen durch Krwerb der Mitgliedschaft fördern. Krau Caroline' Kahn, die seit Cründung des Vereins dem Ausschuß als gütige Mitarbeiterin angehörte, schied aus Gesundheitsrücksichten zum allseitigen Bedauern aus dem Vorstand aus. In Anerkennung ihrer großen Verdienste wurde' sie zum. K h r e n mitg I i e d ernannt. Kür die Scheidende wurde- Krau Ida C a r I e b a ch-Cannstutt gewühlt. Der N ereilt bestellt jetzt >0 Jahre und wurde unter Mitwirkung e iniger Damen von Oherkirchonrat Dr. K r o n e r seinerzeit gegründet. Stuttgart. I s r. Kranken-lnterstiitz ii n g s - Y c r e i n K. \ . In der 77. Mitgliedern e r s a m in I u ii g erstattete nach ehrendem Gedenken der im letzten \ereinsjahre verewigten Mitglieder der Vorstand. A d o I f K o ps. den Jahre sbericht, der von der entfalteten segensreichen Tätigkeit des Vereins zeugte, leider über auch die betrübende- Mitteilung enthielt, daß die zur Verfügung stehenden Mittel nicht ansreich teil, um die an den Verein gestellten Anforderungen restloszu erfüllen: weist doch der Jahresabschluß einen Abmangel von S49 Mk. auf. Besonders schmerzlich berührte der Ausfall au Spenden, was wohl auf die derzeitige schwere W irtschaftslage zuriickzufiihreu ist. Um so größerer Dank gebührt allen, die den Verein mit Gaben bedacht haben. Von den Ve rtrauensärzten Dr. R o s c-n s t e r ii und Dr. Strauß w urden mit 1f7 Besuchen uiid 2V) Beratungen die Kranken des Vereins fürsorglich betreut, wofür wärmster Dank zum Ausdruck gebracht wurde-, der sich auch auf die von Spezialarzten geleistete Hilfeleistung erstreikte. Besonderes Augenmerk wurde auch der Kinderfürsorge zugewendet. Der vom Kassier. Kr. L. K i e f c-. erstattete- Kassenbericht bot zahlenmäßig den sprechendsten Beweis für die reiche I.iebestätigkeit des Vereins, hs wurden insgesamt 7171.7» Mk. für Spital. A|>othc‘kc>. Heilmittel. Kurkosten. Bäder. Aerzte. Gehälter und Unkosten verausgabt. Vorstand wie Kassier gaben der Hoffnung Ausdruck, zukünftig durch \ermehrtc- Zuwendung von Spenden in de r l ägezu sein* der Pflicht armen Kranken zu helfen, wie bisher nachkominen zu können. Dem Vorstand und dem Kassier wurde Entlastung erteilt. Dieauf der Tagesordnung vorgesehene .Neufassung der Satzungen mußte auf einedemnächst stuttniidende außerordentliche Mitgliederversammlung vertagt werden, da die statutengemäß zu Satzungsänderungen vorgeschriebene Anzahl von Mitgliedern nicht anwesend war. In einer sehr lebhaften Debatte wurde noch die Krage der Abschaffung der Thoraspenden behandelt. Nicht das Abschüßen der Thoruspenden an sich veranlußte die zum Teil sehr scharfen Ausführungen der Redner, sondern der vom Vorsteheramt eingeschlagene Weg ist es. der große Verstimmung hervorgerufen hat. Man hielt es für dringend geboten, erst für eine n Krsatz des durch das Abschaßen der Thoraspenden entstehenden Ausfalls zu sorgen, c heman e ineso einschneidende, die Tätigkeit der freien Wohlfahrtspflege so sehr beeinträchtigende Bestimmung trifft. Nicht über die Vereine hinweg.'sondern gemeinsam.mit ihnen, sollen so bedeutungsvolle Beschlüsse gefaßt werden. Die Vertreter der Vereinelehnen es ab. in ein Abhängigkeitsverhältnis zum Vorsteheramt zu kommen. Die freie Wohlfahrtspflege soll auch in Zukunft ihre segensreiche Tätigkeit zu entfalten in der l äge se in. Ks wurden manche Wege gewiesen. Krsatz für den drohenden Ausfall zu schaßen. Am meisten Zustimmung fand der Vorschlag. Thoraspenden-Ablösungen (ohne Nennung von Zahlen) zu veröffentlichen. Ein von den Vereinen eingelegter Protest geht üiin an den Oberrat. (Wir glauben, daß es ein leichtes sein müßte, in einer gemeinschaftlichen Sitzung des Vorsteheramtes mit den Vertretern der Vereinenoch in letzter Stunde eine Einigung zu erziele n. So abwegig scheinen uns die Ansichten nicht zu sein, daß sicnicht bei einigermaßen gutem Willen überbrückt werden können. Darin sind sich wohl V orsteheramt und Vereine einig, daß die Armen und Kranken keinesfalls die flKrtiÄSfür ist besser daran. Er kriegt im Frühjahr einen neuen Anzug mitgeliefert. Die Menschen kaufen sich sowas, u. wenn sie unseren Tweed Sport-Anzug zu 59.— Mark ihr eigen nennen, dann freuen sie sich wie ein 4l.cidtragcnitli-ii sein dürfen, wenn das Spenc c-n beim Aufrufen zur Thora abgeschaßt wird. st)i> Schriftlcitijng.) .Vlux ()|s t e r b e r g dankte noch dem A schuß, insbesondere dem Eh reu Vorstände LoiC i s H i r s ch und dem Vorstande Adolf Kops ü r ihre hingebungsvolle Arbeit und fügte reu Wunsch ließes möge der Dank hierfür vor allem darin bestehen, daß es dem -Verein nie au Mitteln fehlej um seine Liebestätigkeit nach dein Willen seiner leitenden Persönlichkeiten ahsfiihren zu können. Der Beifall der Anwesenden unterstrich diese Dunkesworte. M. O. Stuttgart A ii f k I ä r ii n g s \ e r s a m in I u n g. Vor einen stattlichen Kreise geladener Gäste, der sich vc r allem aus Mitgliedern derTiöheren w iirttembe gischen Beamtenschaft zusammen v setzte, entwickelte am Montag, den 7. April, im mäßige Wcrudsmkn Drucksachen kostenlos durch Mutter Nüömasdilncn Stutttirt. Oraiasioinstrim 8 '/>, Telefu Nr. 28340 TUUC vom. msäsl Dr.Thom HS _ Hpülvss. gebraucht man seifou Jahren. Mon würde es hegte nicht mehr verwenden, wenn es nicht das föeste für die Wäsche wäre. dFThohpson's __Kl \ F“ SEIFEN PULVER Allerfeinste Teebutter 1.90 Di* G*wShr h***nsu i.6o Molkerei Kuhn 0 Sonnenstr. 5 Rathaus / Telefon 24373 Allgäuer Süssbutter per Pfund ,