Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VII (1930-1931)
- Issue
- 2 (18.4.1930)
- Date
- 1930-04-18
- Page
- [Seite] (sequence 4)
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Bankcommandile Siegmund Weil Matttin, ■IHltT ItKSMlHl / TtL 283 44 45 HECHINGEN / TÜBINGEN / SIGMARINGEN . In-u.ausl. Wertpapiere / Einlagen za gfinst. Zinssätzen / Industrie-Kredite / Hypotheken vt*r«'iii«' über ihre Tätigkeit erfolgen m)II. Dr. Kie> ergänzt die Au-Iiihrungeii de- Stadlrabhincrlind -pri«ht -ich dahin andaß der Ge danke eine- Krankeiihaii-vcreineall-eilige Eördenins \erdient. Eine Eingabe de-Sv nagogenveieine- ..Aguda- Achim" IIin eine Miei-beihilfe Iin die l nterlialtung eineeigenen Gottr-dien- -tev»ird. da -ich der Sladlrabhiner ent-chicrden "c-en die Bewilligung änßert. der Einan/abteilnng /n heilerer Beratung im Einvernehmen mit dem Stadlrabbiner über« ie-en. Aufdie iiffentliilie Sil/nni; lolgte eine nichtöffentliche Bei atung. Stuttgart. I; c - - < - : in :n I *' n g t, J; --.fi. : r ti»'" fand am j- \| , ... | -> In-, : \ i),-it/ciide. I galim Ge-ihüft— : . k r \ ergangene \ .i : . r-i ,-I die z hl der - _ |, e, .i, ,, -,e -e! >. . -lagegen bat >Ier . , ,, ». .lEgi :i->M me 11. Ill da- Do - >-! Ii. :diinei |)i. \ n i’ r I, .1 di idie *::•••;: de- I rill llail— - i . i >, ejdel I egcllden lllld » _■ je i E - jiel ine «ei,eie e - ::i-' I. de- \ rheit-krei-e». dal1 : '• . I' - ge, IUI letzte,, Wiutetj. -iiiiilen-n Jiigendknrill» , - :• . » di dl I > I III E i <h I e " ii: "• r lege, \nu•ilnahnie , | j --jgi |:e -n gell,dien. l)i-r Vor- i. ‘ - - alb :: I einem fnr ihre Irene .! I ‘ e del->i deiitlidien \ er,i il-t,dtn Ilgen - »ä.g 11 dien I liiere--! - el - - . ,1, I- .1 : : iliii im -'iinniiT. >m,ir iln- : ig-i:,;ij,..!e : . den I a Ilde, il a üße,- . '!-" Im weiiiter Vorliag nlier I n i i u (bi, nt" i-t in \n--idit genommen. :-k. i!■'! II li.ink’,' den (>t ü.1111- 1 ‘M ’ t.. -! 1 l* Il-lztc-tl J.lllll- , ' 1« Il ■ i* ii: i-: -c-!. ( llii'i! ,it. i \ . ‘'! i. .! ' ' •T: ill c .inn-tatt", cur r» »t; -!. ' - ,1 rt- 1 ..^t Mini dem l-l.ii l •1 7-? : 1 :i ' [ . :M-l r,|- -,'tig di r R.iuiii- .. i ► -T1 - - : , .ii»/ i« 7l ' itrt-III t/ll Mg. I I - i-, I-? -ji- (.« •n:«• rn le-xi-ie-ii," ill 1,'lz- . i> m , fr;; _; t < o i 1 lie-it-.ue be-ige'lre-- ' » -• i :: ,n!;• -gr ilb ii. daß die nicht- . i. -.ei', dem I.ehrlTaii- und V,; l-i Vii,eillinlime entgegen- |- - ii « die -idi /um Sdiln--c .11, iden .• e Bitte. dazu liei/ntragen. -! - Mi, . 1- - :■> Ste'if delebendigen - 24 - IDi li ka—cnbc-richt für duverßos-ene Verein-- iahr er-tattete < )l>erre«hiiung-rat Meyer : ihm «ar zu entnehmen. «lull der \ «Teilt 218 Mitglieder zahlt und ein \ ermogen von ‘*4-1 Mk. be-it/t. \n der Au—|>ru«he über beide Berichte beteiligten .-ich I)r. Sänger. Hugo David- -0I1 11 und Oberlehrer M et / g <• r-l.tid« ig-burg. \ii die (ieneralver-iiminliing -«bloß -ich ein«' -timmuiig-'olle (.edetikfcier für i r«in/ l.o-,»/« eig an. Stadtrabbiner l)r. Bieget würdigte in mci-terhuftem \ortrag Persönlichkeit und We rk degroßen (.«lehrten und erntete fnr -eine \u-fiihrungen lebhaften Beifall. \or dem \ ertrug -pielten Erau Wilhelm Stettiner und Her in a II n lexi da- ..l.arglictto" auder eierten V ioliu-onate von Händel III \ ollendeter W c-j-e. Erl. M «• t a S t r a II ß-( am, -tat, Inhierauf auden IImiiiicii J e Ii 11 d a II a I e x i - in der l'ebertragung xon Bo-en/xxeig c;inige Dichtungen mit hervorragender Einfühlung ciitcl hohem re/itatori-chem Vii-druck. Nach dem Vortrag rezitierte die Vorgenannte den ..Io«! de» Elia-" auder Buber-Uo-en/weig’-then Bibelüber-et/iing. Die (.edenkfeier XX nrdc durch den Vortrag de- ..Andante" auder x ierten Hände l -«heu V iolin-onate ebenfalls xon brau Stettinei und Hermann l ex i kün-ileri-th interpretiert xx eihex oll beschlossen. Stuttgart. V erein J ii d i - «h e - | e h r h a 11 -. VIdritter Bedner in der Beilie ih r Vorträge über da- Judentum in den I ändern außerhalb I )eiit-<hland- -prithl am 24. Vpril l)r. VI. Solo- «eil» <h i (k - Berlin über ..Die läge der J 11 de 11 in den () - t - e e - I a a t e n". W ir machen un-ere l.e-er auf die-en intere—unten Vbend lie-onderaiifmerk-am. iSiehe In-erat Seite 2’j Stuttgart. I )ie J.dne-x ei -.1 nun hing de- .. vv ü rt I. Hohen/. I 11 11 il e - irr Ii a 11 il e - des J ii d i - - di e 11 K r a 11 e n b II n d e »" fand am 30. März in Stuttgart -tatt. Erau E I »e Bergmann begrüßte die Er-chieneuen und gab einen Rückblick auf die mannigfaltige Tätigkeit des E rauenblindein den verfln—eilen - V crein-jnh reu. Sie gedadite in ehrenden Worten der x erstorbenen Erau Heule, der er-ten V or-it/enden des Verbände». und sprach ihr tiefste- Bedauern über den Rücktritt der Erau Ro-a Kahn aus. die au- Ge-niidhcit-riick'ithten ge/xx iitigcn i-t. da- Vmt der 2. V or-it/enden nieder/ulegen. Bexor ntan zur Wahl des (ie-amtxorstandes schritt xxurde ein Dringlichkeitsuntrag. «len Erau Dr. VV o I f - Ileilbroim xortrug. angeiiommc'ti. Demnach -oll * 4 der Satzungen lauten: ..Der Verbund xx ird durch einen (u-suintnii-schuR geleilet, der in-ge-amt aum i n d e - t e 11 - 20- 23 Personen bestellt. Die-er Oesamtausschnß xx ird alb- 4>rei Jahre xon einer V ertreteriiinenvorsammliiilg gc'xxählt: die-er xxälilt auseiner Mitteden auneun Personen beste henden Vorstand.“ Den Rechenschaftsbericht erstattete Erau Hatte R o t h - di i I d- (.öppingen. Es wurde ihr Entlastung e rteilt. Die Gesamteinnahmen betrugen Mk. 1343.—. Mit einem Vortrag xon 144 Mk. kann der Verband in das neue Geschäftsjahr eintreten. Den Tätigkeitsbericht gab Erau Dr. Wolf- Heilbronn. den des ..Stuttgarter Stadlxerbandes“. in Vertretung von brau Rosa Kahn. Erau Lucio Lev j. die jetzige Vorsitzende des Stadtverbande-. Die Berichte der Vereine und Kommissionen sollen dein Verbände schriftlich eingereicht xx erden. Die große öffentliche Nachmittugsvi-rsainmlung im Stadtgarten mit dem Vortrug von Erau Bet tina Brenner war von musikalischen Darbietungen umrahmt. Erau ('läreNii fi b a 11 111 . begleitet von ihrem Gatten, brachte das..Adagio' aus dem Briichkon/ert zu 'künstlerischem Vortrag: Erau Heil I Reif sang meisterhaft mit feinsinnigem Verständnis Lieder von Schumann. Hugo Wolf und Schubert, vornehm begleitet xon Erau Ober|M)strat S ch I o ß b e r ge r. Der Vortrag von Erau Brenner-Leipzig, der ersten B1111dosversitzenden, über ..[) i e j ii d i s ch e E r a ii in h u m i I i e . G e in e i n d e 11 ml St a a t‘‘ kennzeichnete die Aufgaben der jticfischen Erau in großen Zügen. Es hat sich an den West- und Vssimilatioiisjudc'ii bitter gereicht, so führte die Rednerin ungefähr aus. daß die jüdischen Eraiien nicht jüdisch genug eingestellt waren. Unsere führenden Eraiien hatten sich der christlichen Erauenhcwogiing uugeschlossen. und erst nach Gründung des ..Jüdischen Eruiicnhundes" vor über 23 Jahren ist das Jüdische im Leben der jüdischen Eraiien zu seinem Rechte gekommen. In der Betonung des Jüdischen, im W issen und Lernen jüdischer Dinge sieht die Rednerin die Hauptaufgabe der modernen Jüdin, einerlei welche religiöse Einstellung sie hat. Die Rednerin beklagte den starken Geburtenrückgang (während vor 30 Jahren noch jede Eamilie 3 bib Kinder hatte, sind es heute nur noch I bis 2i. Ebeii-o bedauert sie das starke Wachsen der Zahl der Mischehen. Die Eraiien sind die Trägerinnen der Hauskultur. Die Erziehung der Kinder zur Einfachheit ist das beste Erbteil, das sieden Kindern fürs Leben mitgeben können. Einfachheit i-t keine Erage des Geldbeutels, sondern der Kultur. Die jüdische Erau soll in der Gemeinde über den Parteie n stehen. Sie will keinen Unfrieden in die Gemeindestiibe trugen, kann aber natürlich nicht immer eine bequeme Mitarbeiterin sein. Ihre Arbeit, ihre' weiblichen Impulse sollen eine Bereicherung des Gemeindelebcns «erden. Als Staatsbürgerin hat sie die Pflicht, sich politisch, und zwar durch die Presse verschiedener Parteien sowie durch Eruuenzeitschriften zu schulen. Eine gute Berufsausbildung muß von jeder Erau heute verlangt worden. Als Staatsbürgerin kann sie am besten wirken mit positiv jüdischem VV issen. Sicsoll bei politischen Wahlen weibliche Kandidate n fördern, aber nicht nur jüdische Kandidaten, sondern auch christliche, die für die Juden wirken. HUGO BLESS Maöfloschäft feiner Herrenmoden vorm. JOSEF BLESS •rntpr«ch«r gogr. 1868 Gumnasiumstr. 235 N STUTTGART Nrl4 VORANZEIGE! Kunstauktion Ladwigslnirijer Porzellan-Sammlung F. 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