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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1930-04-01 · 1 (1.4.1930) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VII (1930-1931)
Issue
1 (1.4.1930)
Date
1930-04-01
Page
[Seite] (sequence 2)
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4 ^TTHTTTT Heilt mit Elektrizität! Bestrahlung zu Hause nach q»ntp«cl> durch Hochfraaaaaz- (Violett- und Rot*trahl#n-} Apparat« „SANOM'lnsflfof MolUarl, Panlincnsfr.lC, Tddon Nr. 71625 Nur vorzOglMw, bMttMwihrli Apparat* mH allan Nauarunpan N u .Ing.fShrt: Farbllpfethastrahlaa« dereh Bentglas-Elektredsn (Mau, rot, galt, walB) -- 8a«laai>EI*ktP*a*a D. R. P. •neMieMet —, Am besten, billigsten u. angenehmsten Ist die Bestrahlung zu Hause HenrorragendolHtelljKffola« bal Rheumatismus, Hexanschuss, Ischias, Gicht, Asthma, Krampfadern, Himorrhoiden, Blut-Krankheiten, Herr-, Nerven-, Blasen-, Gallen- und vielen anderen Leiden. — Viele Zeugnisse und Referenzen. kommen können. ihr I»I -II /n vernichten. weil »ie den i dniihen ,il» ihre Zukunft verloren haben. | i. u leben gehört niiht dir allein e» gehört all.: d.-iii- ,11 \ ater und deiner Mutter, deinem Wo; t:- il . einen Kinde! F» gehört auch deinem \ .i. lande, deiner religiö»en Grmein»chaft wie der > ein le de» Menrchen. \ >r allem aber gehl : es .!ei:'..-n: t.otte. der dich /II seinem Dienste I . :en. de.- didi auf deinen Pusten pesteilt und eiin. lü i.at. von dir Irene und Festigkeit, /ii teil -11_.111 l.i't in alle' verloren, verliere nur uii ' . - lisie. den tdauben an dich, an deinen l .. ■!, , be-sere Zukunft' \ ielleicht bringt di i ii die heute vergeben» erwartete I de vielleicht /eipt dir der Knpel wie einst II.-i>!i in der V\ ii'te verirrt hatte, die n t; ii - ■ p e. Denke an Israel, dem Gott an : in. ileii Mm Mer.: da» Munderhol/ i gezeigt. das Wasser. das pallebitter war. trinkbar zu machen (2. Mose 15, 25)! Die Weisen frapen. was das für ein Wunderholz gewesen, und sie antworten: Fs war das Gotteswort, das ein Baum des Leliens denen ist. die an ihm festlialten. Der Sturmwind wettert nicht immer. Nach Winterfrösten kommt Frühlingsblühen. Da» ist die rechte Frömmigkeit, daß wir nicht nur in sonnigen Stunden Gottes Gnade erkennen. sondern auch in den Nächten auf Gott vertrauen (Psalm 92. 5). ..Die auf Gott vertrauen, verjüngen ihre Kraft (Jesaia 40. 51).“ ..In schweigendem Gott vertrauen offenbart sich echte Frömmigkeit ijesaia 50. 25).“ Schweigendes Gottvertrauen ist der Inhalt der Predigt des Pessach feste». Heil allen, die auf »ie hören und durch »ie belehrt werden! lassen und zuvor bei dem Jüd. Fürsorgeamt Erkundigungen über die Bittsteller einzuziehen und So beizutragen, daß das gute jüdische Herz nicht mißbraucht wird. Wohltun kann nie allein eine Sache des Mitleids sein. Das Recht des Hilfsbedürftigen auf Hilfe soll niemals verkürzt werden. Aber es muß verlangt werden, daß der Bittsteller sich offen und ehrlich mit den Fürsorgebeamten ausspricht. Die Gesamtheit hat die Verpflichtung, wo es nottut, erzieherisch mitzuwirken, damit der Segen der jüdisch-sozialen Arbeit den wirk- Berthold Auerbach-Verein Wohltun u. Wahrhaftigkeit Die nachstehenden Ausführungen wollen nochmals auf die Bedeutung des Israel. Fiirsorgeamts im Rahmen der jüdischen Wohlfahrtspflege hinweisen. Wir empfehlen den Artikel der besonderen Beachtung unserer Leser. Die Schriftleitung. e» 1 III». »rg.-Mite» über »eine ‘ _ k i Milli-! vv ied rr eirnitf hiligevv ie»en > I.> v- .!H- I r».ir- :e »je den Bediirf-; h .iJll ■ - «■ ille ergän/ende »ein . i' :.:!eler» 1!- die die r e ih I - V t eli - ~:e 1!■ I! i T.nlt i'V». eilllreten ■ i iir»< jM'.im:- /« •ist den Bedürftigen 1' /il ged« Ml k >.:en. daIIIII »ie /,, /■, > .eigen. V' .-I - -» »elb»t iin I-! V >1 llil Itdetletl Mittel I : -,i,,/eiid hilft. »1/ 11 -iv. - i.r V- ‘ ide„ in da» \int ,1 \- r.: rilligen i eilt, die bei be»tem V ■ *. ■ / ii erfülle-: 'in ,i. K» kenn hierbei ui ■1. W It e vveril. n. - laß die Bedürftigen - r'\' ii il- - erlol 'iifi liehen Wahrhaftigkf,; i I ,l»-e|| üllil ü'idi im \ngaben II ■II l - lel»tül/lirii if’il vom \:at. von \ er- ' II . 1 eilt i üllgeli Ulli | i’rivatper»,»neu heran»- /: ‘‘!:! U ii-! i ll/el-e 1 .11 »illd »o kraß und " gi n-i gewe»en. , 1, H »ich da» f ür-orge- II! « •' miißle. , l|Tw : ihende Ahwehr- Ii. iiii: L /I i (len. - I, .i. II - [ .riijideii k HI; •ii hier nicht alle \. •nun -- emrter :en. die zwingen. Isr. N&nnerverel« ffir Mraikenpflete und Leidieabesfaftaat e.¥. vX£”-|p N~Qn Samstag, den 36. April, abends ft1 s llhr im Restaurant Bloch, Calwerstra^e 4 SS. Generalversammlung Tagesordnung: Bericht des Vorstandes Rechenschaftsbericht des Kassiers Beratung neuer Satzungen Verschiedenes Zahlreiche Beteiligung erbeten Der Ausschuß den bei in Fürsorgern»! vorsprechenden Bittstellern bisweilen die Tür zu weisen. Das Verhalten \ ieler stellt geradezu eine Frprcssung dar. Meist wird sofortige- Unterstützung verlangt, ohne daß ein nachprüfbarer Antrag vorliegt. Mehrfach haben auch die angeblich Bedürftigen die ihnen /ugewiesene Arbeit ohne Begründung verweigert. Mehrfach, ja. fast täglich, werden unter Nerkeiinung des Zweckes und des Sinnes der Aufgaben der Wohlfahrtspflege Anträge gestellt, die in jeder Beziehung ungerechtfertigt sind, so zu pan/ unnötigen Reisen. Feiern n»vv. Dies sind mir einige wenige Beispiele von den sielen, die »ich fa»t täglich w ic-derholen. Deshalb müssen alle beim Fürsorgeamt eingehenden Anträge erst von dem ermittelnden Beamten geprüft und iin zuständigen Arbeitsausschuß beraten werden. Keinem wirklich Bedürftigen wird Hilfe versagt, und im Bereiche der Möglichkeit wird geholfen. Da dies mit öffentlichen Mitteln geschieht, kann das Jüd. Fürsorgeamt nicht dulden, daß durch ungerechtfertigte Inanspruchnahme Mißbrauch getrielren und den wirklich Notleidenden Hilfe entzogen wird. Hierzu kommt noch, daß infolge der Wirtschaf>sVerhältnisse die Zahl der Hilfesuchenden wesentlich /ugenommen hat. Auf Grund der vorstehenden Ausführungen wird erneut und dringend die Bitte an die Genu-indemitglieder gerichtet, bei der Gewährung von Unterstützungen größte Vorsicht walten zu SCHWARZWALDHEIM der Stuttgart >Loge Mühringen b.Horb ★ Gute rituelle Verpflegung, fließende* Wasser, Liegehalle, Stahlb&der In der Nühe - Leitung durch geprüfte Krankenpflegerin, ärztliche Aufsicht KURPERIODEN: 3. Juni bis 30. Juni 1. Juli bis 28. Juli 29. Juli bis 26. Aug. und eventuell noch eine vierte Periode Juli u. August sind in erster Linie für Kinder von Logenbrüdern vorgesehen. Anmeldungen sind zu richten an: Frau Grete Adeisheimer, Stuttgart, Hospitalstraße 36 Freitag, den 4. April 1930, Stuttgart-Loge, Calwerstr. 33 Hhs., abends 8 % Uhr, Freitagabend-Feier Leitung: Rabbiner Dr. Auerbach * Dienstag, den 8. April, Festsaal der Handels- Kammer, Kanzleistr. 35, abends 8>/« Uhr, (gemeinsam mit „Kameraden“ und „Jnngjudischem Wanderbund“) spricht Dr. Martin Buber über „Die Jugend und der Zeitgeist" * Sonntag, den 13. April, Hotel Westbeimer, Rotestr. 2, abends 8 Uhr, Gemeinsamer Seder-Abend Anmeldungen bis spätestens 5. April an Obenekretar Wlssmann, Reinsburgstr. 19, erbeten. * Dienstag, den 15. April 1930, Stuttgart- Loge, Calwerstr. 33 Hhs., abends 8 % Uhr 5. Heimabend „Modernes jüdisches Feuilleton4' Leitung: Max Gallhorn Wir bitten unsere verehrlichen Mitglieder, die obigen Veranstaltungen recht zahlreich zu besuchen. Wir erinnern gleichzeitig an die Begleichung der Mitgliedsbeitrflge für das Jahr 1930. H aga «fl as Neu übersetzt von Rabbiner Dr. Selig Bamberger Mit 10 Bildern von Stanislaus Bender Kartoniert Mks -.75 Zu beziehen durch Israel. Verlagsanstalt 6. m. b. H.f Stuttgart, Kasemenstraße Nr. 13 Jun|«a JQdlschas MSdcfinn aus guter Familie sucht Stalluna als Haustochter. Suchende versteht sich auf Hausarbeiten, Büro und Verkauf. Klein. Taschengeld erw. Gefl. Anfragen unter H. H. an die Gemeindezeitung. BiOX-ULTRA ZAHNPASTA L dl« richtig«, si« macht dl« Zihn« bl«nd«nd weis u. beseitigt Mundgeruch, spritzt nicht. Ist hochkonzentriert, daher sparsamer. Kleine Tube 50 Pfg. Max Elb A.-G. Dresden

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