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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1930-03-01 · 23 (1.3.1930) · p. Seite 309

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VI (1929-1930)
Issue
23 (1.3.1930)
Date
1930-03-01
Page
Seite 309 (sequence 3)
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rgi _120,8 Hill. RM. fQr8084 Eigenheime ln 5 Jahren bereitgestellt durch die Blterte, grösste und erfolgreichste Bausparkasse Deutschlands. Nach Erfüllung der Sparbedingungen unkündbares Baugeld zu 4V* Zins — mit Lebensversicherungsschutz — Verlangen Sie Proapakt 06 bei der Bausparkasse der Gemeinschaft der Freunde BautnltxlH 8. n. b. I.. Wlstrarst / LaMtstart von (Irr l.ogtvc-ranlullt. um allen Mitglic-ch-rii der jüdischc-ii Gi-ini-inchiiikI des Landes die Mitarbeit an dem neuen l.irbrxwi-rkczu ermöglichen. Der Verein gub sich eine Salzung. nacfi der ihn ein zwölfgliedrigc-r Yc-rviultnngsrut leitet. Kr setzte sich aus Arthur Ks.singc-r. I)r. Keldmaun. Dr. Gunzc-nliausi-r. Kudolf Griinualtl. Kirche-»rat Dr. Kruner, Salomon l.oeb. Bc-gicrungSrat l)r. Sdimahl. Julius Spicgclthal. I)r. Meiuridi Wolf. Max .Wolf, sowie Krau Konime-rzie-nrat Kahn und Krau Kosalie Wolf /usammen. Als \ orstund wurde auf Vorschlag ele-r Stnttgart-I.oge- Dr. Felelmann gewühlt, als stellvertretender Vorsit/euder Max W'olf. als Sdiriftfiihrer lleinridi Wolf, als Kassier Arthur Kssinger. Das Sdiwesternheiin begann seine Tätigkeit im April 1905 mit einer vom Berliner Verein für jüdische Krankenpflegerinnen zur Verfügung gestellten Oberschwester Kanny W alliier und mehreren auf Veranlassung der Stuttgurt-I.oge in - 309 - Berlin uusgebildeten Schwestern. Die Zahl der Schwestern war bis zum Krühjahr 1914 auf zwölf » »gewachsen. Anstelle der Oberschwester Fanny Wallmer, die >907 ins Berliner Mutterhaus »ach einer nodi heute unvergessen gebliebenen vorbildlichen Tätigkeit zuriiekkehrte, wurde die Schwester Itosa Bendit Oberin. Sie hat sich bis zu ihrem Ausscheiden im Juhre 1921 als eine ideale Leiterin des Schwesternheimes bewährt. Zurzeit ist Oberschwester Kranziska Oppenheimer mit der Kiihruug des \eruntwortungsreichen Amtes betraut, das sicmit l nisicht. Güte- und weiser Geduld verwaltet. Das erste Heim des Vereins in der lleusteigstraffe erwies sich bald als unzulänglich, so duff es in die .Neckars! rullr verlegt wurde-. Audi die dortigen Bäume waren bald ungenügend, so duff der V ereiu an die hrrichtung eines e igenen Hauses denken muffte. Im Mai 1915 wurde eine Kommission (Dr. Keldmann. Dr. Gunzenhauser. Budolf Grünwuld und Siegfried Simon) eingesetzt. die im September 1915 den Krwerb des Platzes in der Dillmaniistralfe veranlalfte. Kille Buiikommissin» (Dr. Kehl mann Budolf Grüuwaid. Siegfried Simon und Max Wolf) wurde gebildet. Die Ausführung des Buus wurde den Architekten Bloch und Guggenheimer übertrage». Ks bleibt für alle Zeit eine Klire für die w iirttembergischf» und besonders für die Stuttgarter Juden, duff in kurzer Zeit 48 000 Mark für diesen Zw eck gezeichnet wurden. Knde April 1914 wurde mit dem Bau begonnen. Der Ausbruch des VV eltkrieges verhinderte es. duff das Haus sogleich seinem Zwc-tkcübergeben werden konnte. Der V erwaltuiigsrat befruchtete es als Pflicht, die Schwestern und das Heim in den Dienst des Vaterlandes zu stellen. Die Oberschwester und neun Schwestern mit v ier Helferinnen übernahmen unter Kührung Dr. Kt-Itlmuiins. der sich als freiwilliger Arzt gemeldet hatte-, die Leitung eines Kestungshilfsluzuretts in Breisach. Die Schwestern sind dann im Verlauf des Krieges auf dem westliehen und östlichen Kriegsschauplatz verwendet worden. iCMUHHAVS <StJf 40 Jahren da* Hau* fü\ gtditgene <Schahe Der Xcubuki selbst wurde uuf Grund eines zwischen chm stellvertretende» Vorsitzenden Max Wolf uupl der Militärbehörde geschlossene» V ertrage-, ini September 1914 als Hilfslazarett des Beservelijzaretts 8 Stuttgart errichtet. Audi diesmal wurde es durch freiwillige Spenden ermöglicht. ele-il .Neubau für l.uzurettzwecke mit 5() Betten upd der nötigen Kinrichtung uiiszustutteii. Dis war der eifrigen Tätigkeit ek-s Israelitische» [ Kruuc-nvereins. vor allem ihrer V orstunclsclunje T rau llc-rmanii Gutmann sow jeder Krau BeJic-rungsrat Dr. Nördlinger zu danken. Drei Scjjhwcstfru unter der Leitung der Schwester Bclna Bareich, sowie die freiwilligen Helferinnen fruii Dr. Bosenfcld-Knglündcr .und Krau Bieser-Ijöwenstein übernahmen den Pflege - dienst im I ajpuretl. dessen ärztliche- Leitung in den Händen J Dr. Hommels und Dr. Hugo Levis lag. Nach Beendigung des Krieges wurde das Hilfslazarett L,m 50. April 1919 Ton der Vlilitär- \ erw altlllig flhcigegfhe». L - 'S. Na dl der Tlreigabcdes Luzuretts w a r es nunmehr möglidt. das neue Haus endlich seiner Bestimmung zuj übergehen. Aber wie überall, so machten sich buch in der Verwaltung des Schwcsternheimes <||ie Sdiw ierigke-iten der .Nachkriegszeit bemc-rkUir. VV ic-derholt schien die Kortführmig des l.ieljifswc-rkc-s in Kragegestellt. Darum bedeuteteclc^- Ausscheiden Dr. Keldmanns aus dem V erw altVingsrat Knde 1925 einen doppelt schwere» Vei||iist. Hatte er sich doch von Anfang an für die n|-ut- Idee mit unermüdlichem Kifc-r und völliger Hingabe eingesetzt, so da ff eigentlich ihm das kschnc-lle Aufblühen des Vereins zu Gruppe arbeitsloser Schauspieler Stuttgart ^WimHtniimillimiNmRh. Ge**nttleUung: Alfred Drelfuao ,W,WW,,„)),|WM- Süddeutsche Erstaufführung: „Steutpeifoüdec" Tragödie unter Arbeitslosen in fünf Akten von Richard Duschlnsky Spieltage: 6-, 7. 13. und 18. März 1930, jeweils abends 8 Ubr, Großer Saal des Bürgermuseums, Langestr. 4 b 'Eintrittspreise: RM. 3.30, 2.20, 1.10 Vorverkauf» Schwäbische Bücherstube, Cbarlottenstr. 1 Wir suchen Stellung tür tüchtige Hauada bewandert im Kochen und in allen Zweigen des Haushalts. - Angebote erbeten an Israel. FUrsorgeamt, Stuttgart. Hospitalstraße 36. Ich suche per 1. 4. bezw. früher kaufmänn. Lehrling der die Schrott* u. Mctaübrancbe erlernen will. hü Mlir, (anstatt iX iHbtr. 120 -TBO- Resliaranl Blodi Celwerstr. 4 Mittag- und Abandtlach im Abonnamant Ralehhaltlga Spalaakarta Uabarnatirw v.Faatllchkt. Patentbüro! Koch & Bauer | Stuttgart Mda ttttfl ^}HiiiiiniMtiininimiiwuiiniiiiffl(iinfimniiimifiiiiiiiinmi(HtiiiniiniiniiiiiifiiiiuiiHiii»ittiii »Hit JüdisAe^SAwestern^ei^^^^^tuttgart An unsere Mitglieder! Anläßlich des 25jährigen Bestehens des „Veceins Jüd. Sefiwesteatheim“ findet im Anschluß an die jOrdentliche Mitgliederversammlung am Sonntag, 9. März, vormittags 11 Uhr, im kleinen Saal des Oberen 'Museums eine Feier statt, zu der wir unsere Mitglieder höflichst einladen. Wir bitten um recht zahlreiche Beteiligung. 1 Der Vorstand: Dr. Alfred Gunzenhauser fl | PROGRAMM DE$ FESTAKTES: §t „Höre Israel“, Arie aus „Eliasf* .Mendelsobn U Hedwig Reif*Hellmann Am Flügel: Alice Schmuddel-Hess Festspruch.^.Hans Stembeim gesprochen von Lotte Gunze^tbauser Begrüßungsansprache des Vorstands Ansprachen der FestgHste | „Sarabande“.Rameau Alice Schmudder-Hess «IWMWWMIIIMIII^

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