Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VI (1929-1930)
- Issue
- 23 (1.3.1930)
- Date
- 1930-03-01
- Page
- Seite 308 (sequence 2)
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308 Heilt mit Elektrizität! Bestrahlung zu Hause nach q«ll«p»C» durch Hochfraquaaz- (Violett* und Rotstrahlen-) Apparat« „SANO“'lHSfiliil Mulltfari, Panliscnsir.IC, Telefon Nr. 71625 Nur vorxOgllotv«, bMtbmfihrt* Apparat« mH allen Neuerungen N*. •Ing.fuhrt: Fapbllehtheetpshlaae durch Bunlgl.a-EI.ktrad.fi (blau, rot, g.lb, „.IS) .-_rms- Radlaai-Elaktrodaa 0. R. P. aMMwId«« - Am besten, billigsten u. angenehmsten Ist die Bestrahlung zu Hause HDrvorragendf^JlDlI-ErfojM bei Rheumatismus, Hexenschuss, Ischias, Gicht, Asthma, Krampfadern, Hlmorrholden, Blut-Krankheiten, Herz-, Nerven-, Blasen-, Gallen- und vielen anderen Leiden. — Viele Zeugnisse und Referenzen. \ erbrechen irt--1<-injk’It. iniilitt-n 1 i-hrrr mul hnbbinrr liehen tlen (,t-i-llithen »Iler Rekenntni"f virlj.ihrifr ealeliic-nilt Ml, ft-n »er wegen ii : \ii-iil>iiiiir ihreheiligt-a \iiilt-— «tuf -ich nrhi : ii Dir in-n r t --i-the Kalrnorri rforin. die nntri \ :;lit-l>mii.' - i,,iriiilirit.ithrn gi -t izliciit n Rnlirt-.tj.i-- 111«- Brv t|l kt-Puiiji zw i:iirl. -thithiwei-e »bw. ji-rlinl p u-eilig tlt-ti ftinflt-n I »g »Illuliri. u /ii feit i n i'-t tlt-r vorläufig lt-1/til’rogiomm- : k: tlt - Kampfegegen ilit-! .oite-v t rt-h r ii ii jr. imifin -i tltt Nilili.itli/u. ^onnl.ig-lit-ilignng i. itlihili »iflu-bt.? >i t .»--i-tf*- Mtn-tli lit-it <iM;i lit-k<-ii ii i ii i —t- ■]ilif't-iik.iiii|>ftgegenüber wt-hrlntltt : lim i.hlung mul \ ri bniinung -iutl;litfiirthl- "iifii Kampfmittel tlt-r n.w jt-lk.r-t in tlt-n if'/tt-ii Monaten hegreifl Lump» 11it- I ragotlif Irr g. . »Ii-mt II I ntgottimg «-in«— \olkts». I)t*r I iji-i lim gc-pit»tfit■ n. tlif rugli-ihr» Bi-chäfr i i. grn-iirt. tlt-i lit-ith-iiililiint-1 debriti-chen!'. -Inht:' -ein.- -timmti-rlinlii-ii. \lifr no,h - um t-iuii tiif kiir-teii tlt-r k.rtle Iiiitl tlit kiilturtnikt-i. I )-* klingt w if t-in Zuruf ,mhöheren \\ Hti-ii .:»- Wort Monlcch.ii» .in Königin k.-ther ,-il ■ t-n I It i /tu (lt-r M* ■ n-»t-fiii«-i t: ..Denn wenn tili - hleih-t in -olthrr Zt it. Raum iiiitl Rettung i;:! tlt I! Jiiti<-n Min anilrit-i Nelle rr-ti-hcn." f )i< ■ \utwort tlt- -tuiiiingrmachtrii \olkri .ii)t-ri tlit Nut jrtgrwnltigrn bereiterhalten, i tu- 11 -inttf r.iirt■ zur k t--I-li-Iln»g tlrk l folge» «It— ■ iigioii-niitlt-i i-tlit-n Kampfei-t t-in k.liren- /rr;g::i--fiii tliticligiö-t-n Mürivrc-r in I?ulllmitl. Hu- In-pfktiini-iirrifkitr :1t- IStitt-n \rnifiniii—t-n , t pf-1lit-n. tl.iIf tlit- Mn—ttlt-V Nililmt-n «It-m Iti-it t.l.niliiii t n-n geblieben i-t. In t-iiifin l!t -inifntit-i langten tlit- Nildatrn an Nt-Ilr tlt-r I i.‘f■ ritht—tiinilf /.iir lit-hgion-hcküinpfiing tlif i llf iii^f-ii ihrift. Dir v r rhrir.Hr- It 1 n iltliiit-n t-.tgt-ii tiiiiii r S? i r gr. tl.iß i» ihrrn Bi-ligio--n.it erhalten bleibt. \o<b iit-r i-1 rillt -lik (Irr Religio- -i .It-- All. ii iti-1-tü.ift in tlt-UI »in -t.irk-trn von .-Ir: >, »\\ trT - l>t .iil>t itt lt » M::-k »nrr Bezirk. 1)»- JI> 'inlit ■—t• r Z.ililinij: l^l. fl l»li -ith »t.g»i in M. '■v-;;; 'S* ' - «illrr \rl>f*i Irr ol ITen /»ir Helipion - . II.,.. rll. \llf dit 1 ragttlt i N»li-tik: l»t ■ 1. Komnnt iii-iiiimit Itrli gion vereinbar? £ .. \.r.titri pr.illtwn rte* Kein Gelehrter K : 3II sm’f II. oh cs einen ( r.ltt gibt otler nicht: : •’ -to-t tiII» nitlll in »II M*rer Pnriei/ugehörig- Pv » •* t. \ 11f il ii writrrr 1 r»gr: Wie wirkt die i»,.; iul »n .ml tlit- MoriiD i -t tlit :- Antwort erteilt t.. : tlt-n: Dit- Kirtfithält \ Oll -ihlcchtrii laten. it \|..rtl. 1 )ii‘i>-ttilil n-v\. »Ii ohne Religion Ifid Scbwestendieim, Stot^art Wir laden unsere Mitglieder zur Mitglieder-' des Jüd. Schwestern heim e. V., auf Sonntag, den 9. März, vormittags 101 » Uhr, Oberes Museum, ein und bitten um zahlreichen Besuch. Der Vorstand. Tagesordnung: wäre cirr Mrn-ch -tfitin lang»! t-in Tier: Gott ha» ge»agt: Liebet t-iuh! I)t-r kämpf fiir (,i>tt. tlt-r -ith in Ilulilantl ttirt-i-l in fiiifin stillen iliiltlfrlum äußert, isl eine t-rn-lf Mahnung au tlitkiilturnifnschheit. Wenn -ith l-rat-i an tlie»ein l’urini will Dank gegen (■Uli an tlif »Unteren läge erinnert, tlif l»rael in l’t-r-it-n tlurthdiiltlet hat. tlann muff e> tli^»- inal tlt-r um ihren Gott rinpentlen Brüder untI .Nhwe»tern in tlen I.äntlern tler Sowjets denkt-ii. I - iii4If beten, dal! tlitpf-amte Menschheit, die I iir-ten und tlit-Staaten, ihre anklapt-nde Stimme gegen tlen llelipion-mord -erheben. Die Stimme tlt-r Mfiischhfit i-t tlif-inal wirklich tlit- Stimme (.nttfin ihr. Man map »ich zur Religion stellen wie man will, wa» in liuk'lunil peschieht. bjt t-int kiiltur-thmach. t-int St-eleiiknechtiinp. eine >th,iiidnirp dt- Heiligsten in tler Menschheit. Wer hier schweigt, begeht tlit- Todsünde, vor dt-k Mordechui K-tlu-r gewarnt hat. Wer hier redet, bekennt sith zur k reihe-it desittlichen .Menschen. Zur Jubelfeier des 25jähr. Bestehens des Jüd. Schwesternheimes in Stuttgart. Die l ehung tler Nächstenliebe war stc-tein (•rundgesetz des Judentums. Die Nächstenliebe /ii -y.-tematisierc-n. sie gleichsam technisch zu organisieren, i-t eine der schönsten Aufgaben tler Gegenwart geworden. Die- Pflege tler Kranken war von jeher heilige l.iebespflicht in Israel. Schon in Bibfltageu ward es geboten, leidenden Mfii-cht-ii hilfreich zur Seite zu stehen. Dagegen i-t tlitk rankenpflege al- Beruf erst eine neuzeitliche Aufgabe geworden. Ks gehört zu den k.hreirtatsachen tler jüdischen Gegenwart, daß das Judentum auch auf tlie-eni Gebiete treue Mitarbeit geleistet bat. In k rankfurt a. M.. in Berlin und in anderen f«roßge-metnden entstanden am Ausgange de- 19. Jahrhunderts die ersten Verbände, die sich die Aufgabe gestellt hatten, jüdische Mädchen /ii Krankenpflegerinnen aushilden zu lassen. Die hiesige Stuttgart-Loge* hatte nach einem von \luv Wolf erstatteten Bericht uninittelhar nach ihrer Gründling im September 1900 den Beschluß gefallt. nach diesem \orhildcauch in Stuttgart ein jüdisches ISchwesternheim zu begründen und die Ausbildung jüdischer Krankenpflegerinnen zu veranlassen. Zn diesem Zw ecke wurde ein Aus- -chuli eingesetzt, an dessen Spitze der hiesige prakti-ch^ Arzt Dr. Gustav Feldmann trat. SCHWARZWALDHEIM der Stuttgart-Loge Mühringen b.Horb ★ Gute rituelle Verpflegung, fließendes Wasser, Liegehalle, Stahlbäder In der Nähe - Leitung durch geprüfte Krankenpflegerin, ärztliche Aufsicht KURPERIODEN: 3. Juni bis 30. Juni 1. Juli bis 28. Juli 29. Juli bis 26. Aug. und eventuell noch eine vierte Periode Jahresbericht Kassenbericht Entlastung des Vorstands u. Kassiers Juli u. August sind (Qr Kinder von Logenbrüdern vorgesehen. Anmeldungen sind zu richten an: Frau Grete Adelsheimer, Stuttgart, Hospltalstraße 36 Dieser Ausschuß brachte in kurzer Zeit durch Zeichnungen aus dem Kreise der Loge bedeutende Mittel auf. so daß schon am I. April 1903 eine Wohnung gemietet werden konnte, die den Zwecken eine» Sehw esternhe-imes diente. Die Gründung eines eigenen '\ercins wurde deshalb Berthold Auerbach - Verein Freitag, den 7. März, Stuttgart-Loge, Calwerstr. 33 Hbs., abends 8'/« Uhr Freitagabendfeier Leitung: Rabblnar Dr. Auarbach ★ Dienstag, den 11. März, Stuttgart-Loge, Calwerstr. 33 Hbs., abends 8' < Uhr, spricht: Rachtsanwalt Dr. Manfred Uhlman über: „Jakob Wassanaaan, der Mansch und das Wark“ ★ Donnerstag, den 13. März, Kleiner Saal des Oberen Museums (Kanzlei- und Llndenatr.), abends 8 Uhr Purim-Feier mit Kabaratt und Tana Wir bitten unsere verebrlichen Mitglieder, sich an allen Veranstaltungen recht zahlreich zu beteiligen. KegelbrOder S«™7.ä: liehen Samstagabend-Kegelgesetlscbaft beitreten. - Anfragen unter „Kagal- ■clut»— an die Gemeindezeitung. Für Schüler 10 Jahre all, gesund, jedoch etwas nervOs veranlagt. Pension in kleiner Stadt oder auf dem Lande gesudbt, wo in ruhigem Hause bei guter Verpflegung uiid besten Einflüssen Kräftigung und Erholung geboten werden. Es handelt sich um ein- oder mehrjührigen Aufenthalt bei Schulbesuch. Gell. Angebote unter K- S. 100 Stuttgart, Hauptposflagernd erbeten. Wir üben die Praxis gemeinschaftlich aus Rechtsanwälte Richard Well l und Dr« Raul Lederer Kleine KSnigstr. 1 - Tel. 23090 b. Landgericht u. Oberlandesgericht Stuttgart zugelassen u. übe die Praxis in Gemeinschaft mit Rechtsanwalt Weil I aus. Rechtsanwalt Dr,-Paul Ladarar Kleine KSnigstr. I - TeL23090 Ich bin als r Dr. phll. at aiad. Hilde Sierinj-Kaulla Fachärztin für Kinder-Krankheiten Sprechstunde felzl Montag bis Freltsg 2—4 Uhr, Samstag 12—l Uhr Atexandersfr. 12 B hochp. - Telephon 27291 BiOX-ULTBA-ZAHNPASTA für Sie di« richtig«. «I« macht dl« Zlhn« bl«nd«nd w«IS «. b«s«KJgt Mundgeruch, spritzt nicht, ist hochkonzaatrisrt, da har sparsamer. Klein« Tub« 90 Pfg. Max Elb A^Q. Dresden 44445