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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1929-09-01 · 11 (1.9.1929) · p. Seite 144

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VI (1929-1930)
Issue
11 (1.9.1929)
Date
1929-09-01
Page
Seite 144 (sequence 2)
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- 144 — G. Ebert STUTTQART 39 R. O. M. Fernsprecher JWJ5 vermittelt und ilklJß HypeMiakan Bafailigungcn Moses Mendelssohns gesammelte Schriften. Jubiläumsausgabe. i '.iraEK'mu- Bertag, Berlin vi'ü'ij Mendelsiotin jiohi'ri in i>it Ok’idiirfitf der tv n jtidtiiii und der Ütti'ratnr mehr til? rinfm Jradi i - q.i.jii. ,.*r:itw«'i-?hiit" ii>,» '(uhntnm lind die | fUMiiiftc ff:iioo E>iiv in imDniiinlfr lliti i'ii.uiuii .elf Lirömuiigeii vnt.'r rfpriiifnliftt. ili’i: j-i”(in üotf ijibt ff tfiiif nuOfnnti ^nrnrSf | nii'iu-ii iiitiiiifiiPo i'i.'kimiaiifjiabf iif von i'f. ’ :’Ji. l--‘i .ui v.. '"'Mltol. lif.lt nu'br alf •S|> Jckdre tu: -,k iü uuiti': pftiitiiffii Ta» jnbilniim von! rt-"*' ja: -l.uaj: zu einer neueiz. den lRuligcn Äuior-?,:.-•>•.!4vt'<t>uiif, genügev-en Äusgabe. ci-3 in flf j i: . fm» '.'iurftfot'ff'Uii.lfi' tu oi>,niliklifii nnb vri ü'ti-itoiih'ffit Hilf Ärcdiveic r.-irtifnciicf M>1 1 'Juiii.tttf nnb tinnuiirif, Jrckttineiile. l^fdi'chlf, tti-U’f.l'firii.tiiiui.’.fn. ÄIIin.rliin.ifii;n irfinbfit 1,i: '..|f iiifi,r.’tt'f.f btfi'-H uitbffann;.' Briew;» Taize j "Vif-. .Ml-« tu einen Pfiip'difn unD finon; r: ■. . n?.;•! Tiner briiiflt zum ftftfti Male finf ■ S.hnr.iun-' Sec hfbriitidifii «(brüten und r tu i: Lvr.ia». nbor bevräi'cher ge t . T,- :,>,t'fl>o T,-: f.ttltau bif vbiloovbi ' im" .titiifii ..'.ii Lcki. i:e». Ptf tKvj.niioiifn und 1 t . f\U :: AdvaudUiNAfN. dif Judtiiea und den [ ■ .ii., : i, .'»ft: iiiöi'.ii.ii und hfbräufbfi! in lieber j i;.. T n: tinjdiifii ü.rt »der einem Nomvke, . I u : Ifd,',: , : Llif.iilfv wird fine trinlciliiiig vor!i Tem Ter» iolgi Ser kriuicbe Ävvarar, h ■!, .INS 'a»rf!vung aller in Betraebt n Trucke und Hand'.nriilfn, Tif Anmerkun ii. .r..er zum Pernändnis der ik.ff und V.n.' ti.-f’il '.'iiIMfi',11 au: dif Cnelten P:.|. . ln::,df d.I-e «a<fr, Ikrümcn und -74m:ji■: .!I, ivr.if i:.U Äurdiguiig Wen r: otii. •::■■ <iv;.*.T und tlrkiiiideii mai.ri.il Tie Aufgabe wird auf Aulatz der 2"", Wiederkehr de» lilfbnrifi.igff Moie» Meiidflf>oh»f von der Aka deiiiif jür die Wiiifiijchasi de» Iudfiilnm» und der rtf iiilidinji zur Förderung der Wisieuschajt des Juden tum» in Äfnifinschail mit einem (ährfiiansi'chnft und mit Niilersiüdiing de» Hauses Mendelfiohn & l!o, »ft iiiifmllfl. Herausgeber sind Proseisor Jiinar Elbogen, Pros, Julius tiliiilinanii und Pros, tilgen Millwoch in tizemfin.sd'ajr mit Tr F. Bamberger, Tr, H. Boro diauski, Tr. L. Raividowicz. Tr, B, Lirauft und Tr. L. Llrauj;, Tie organisatorische Turchsührung lieg! in Handel', eines Mendelssohn Komitees unter Porsjp von Professor Moritz Lobernheim, Ter Akademie Perlag gibt dem Weile eine gediegene und würdige Aus fiallnug, Tie Aiisiiabe uinfani sechzehn Bande, Trei Bände erscheinen am Jubiläumsiage .zwei deutsche und ein liebräischer, dann drei weitere Bände jäbrlich, Ter vor aiist,ch,lickte Umsang des Plauzen ist .'>>»! Bogen in Plrosioll.lv, tte Zubskriplioii ist erösfnel. Friedrich der Grotze und Moses Mendelssohn. Don Z. Meisels. Ais Friedrichs des Hlroszen „I’opsies I>ivpr.jes" erschienen iiatfii, wurden sie von Moses Men delssohn in de» „Lileraklirbriesen" ziemlich un lauft rezensier!. Tarausiiin wurde der jüdische Rezensent, der es geirirgi hatte, des Königs Gedichte zu kabeln, nach Lanssouci bcrusen. Ter Tag, an dem Mendelssohn vor dem König er scheinen und sich rechlserrigen sollte, siel gerade ans einen Labbalh. Tas Fahren am sabbath ist den Juden religionsgesevlich verdoken, Nu» ivar aber Moses Mendelssohn in religiösen Tin gen sehr konsuAvariv. irr lnelt daran, das; man die religiösen Lauungen als göttliche Befehle ohne Rücksicht aus Zeit und Umstände getreulich zu befolgen habe, daß man ihrer Gültigkeit! keine Grenzen setze» dürfe. Wohl hebt nach dem jüdischen Religionsgcsetz der Befehl eines Regenten ein religiöses Verbot auf, das heiht: wo es gilt, den Befehl eines Herrschers ausznführen, ist die Außerachtlassung einer religiösen Vorschrift erlaubt. Moses Mendelssohn kannte diesen Para graphe»; aber das genügte ihm nicht, er holte noch nebenbei die Erlaubnis des Berliner Ober rabinners ein. Erst dann fuhr er nach Potsdam. lieber die Unterredung Mendelssohns mit Friedrich dein Großen wird in mehreren Mendels sohn-Biographien ausführlich berichtet. Jnteres sant ist die Antwort, die Mendelssohn zu seiner Rechtfertigung dem Könige gab. Tiefe A»tirort ist für das bescheidene Wese» Mendels sohns so charakteristisch, daß man geneigt ist, sie für echt zu halten, obgleich deren Echtl^it von manchen Historikern stark bezweifelt wird. Tanach soll er aus die Frage des Königs: „Wie konnte Er sich unterstehen, die „I'm-nip« Diverses'' zu kritisierengeantwortet haben: „Wer Verse macht, schiebt Kegel, und wer Kegel schiebt, er sei, wer er wolle, König oder Bauer, muß sich gefallen lassen, daß der Kegcljunge sagt, wie er schiebt." Ta haben ivir den ganzen Mendels soh», den Man», dessen Wesensgrundzug Beschei dcnheit war, eine Bescheidenlfeit, die mitunter in Lchuchternheit ansartete. Moses Mendelssohn, der ein ausgezeichneter Schachspieler war, hätte ebensogut sagen können: Wer Verse macht, spielt Zchach, und wer schach spielt, muß sich es ge fallen lassen, daß ihn der „Kiebitz" nachträglich aus die gemachten schlechten Züge hinweist. I» der Tal ist jeder Kritiker ei» Kiebitz, der, nachdem der Zug gemacht worden ist, immer einen besseren weiß. Friedrich der Große muß von dem Mendelssohnh'chcn Gleichnis nicht sonderlich erbaut Besucht die Deranstaltungen 0. jüd. Dereine. I Jüdisches lehrhaas Stuttgart 1 uiifliHtiiiitiititiiHiHiiiiitiiiiitiiitHfimiiiiiiiitiiiniiiiiiitiiiiiiitiitiifiiiiiiitimiiiiitiitiifMitiiiitimiiiiintiiHUiniitmtiiiftftmiinftiiiiiitiiiii Pholoaqparate Phoiobcdarf Phoioarbcllen Photoi nariansti*/ L fillaie FriediKUsüafen Kauft NEUZEITLICHE MÖBEL in bester Qualität zu sehr günstigen Preisen STUTTGA R T Senefelderstr. 72 r Nach 1jährigem Wciicrstudium in Berlin Wiederbeginn meine5 Gymnastik- Unterrichts am I.Sept. Durcharbeiten des Körpers in Bewegung und Ruhe Kennenlernen der Funktionen u. Funktionsstörungen Kurse für Damen and Herren jeden Atters Kinderkarte Einzelstanden Anmeldungen und Anfragen: jise Rosenfeld Hilitarstraße 33 Telefon 604 66 Übungsraum. 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Gleichnisse und Sagen aus dem hebräis.chen Schrifttum, von W Rabbiner Dr. Auerbach. W Z Unter Zugrundelegung des Sefer Hagadah von Bialik und Raw- H D nitzky. — Mittwoch, 20 Uhr. Beginn 11. September. (Kann auf M Wunsch verlegt werden.) Z s 7. Neuhebräisch, von Diplomingenieur Plawner. W W a) Anfänger (Fortsetzyng). W W Donnerstag, 20 Uhr. Beginn 12. September. W W b) Vorgerückte (Fortsetzung). Z W Samstag, 18 Uhr. Beginn 14. September. Ü 8 | Ort der Kurse: | W Kurs 2, 3, 4, 6 und 7 Gemeindehaus, Hospitalstraße 36. M M Kurs 1 und 5 Stuttgart-Loge, Calwerstraße 33 Hhs. W W Anmeldung und Auskunft bei der Geschäftsstelle, Isr. Gemeinde- W W pflege, und in den zwei ersten Stunden jedes Lehrgangs, in denen Z Z auch gastweiser Besuch zulässig ist. Z 1 Als | Sonderveranstaltung W sind Vorträge über | „Das Judentum in den Landern außerhalb I Deutschlands" W geplant, worüber wir nähere Mitteilungen folgen lassen. THEODOR HILLER ATELIER FÜR STREICHINSTRUMENTENBAU Aile und neue Meisterinstrumente - Reparaturen niitmiimiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiuHiimmiiiiiiiiiiiiimiiiiiiimiiiimi STUTTGART F:,'tigslr. 23. 5.St. - Tel. 41427, Wohnung: 70694 Adolf Marstaller Halermeister | Wilhelm Jacobinsld | Lorenzstr. 10. Telefon 27968 1 Fernr.tSSM &1U1 KlAkl Schlobztr.M |

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