Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VI (1929-1930)
- Issue
- 6 (16.6.1929)
- Date
- 1929-06-16
- Page
- Seite 88 (sequence 8)
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k dem ^üriordtnmlgtleiftft. Ter Vorsitzende nimmt l'trlrgfnbdl, der ^üriorgcrin und der Sekretärin des Iüriorgeamls den besonderen Tank des Vreins auszu spreche» Te» itaifenberichl erstattet der Sanier Sali nirt'in Tie Gü'amiei» nähme des Lrtsarmenvereins de , trug im letzle» Iabre Mk «»276. -, die des Turch retieadenrercin-.- M :>5IL. . Ter Vermögensstand des Lnsaimenvereiiis in zurzeit Mk Kt#.). , zu denen noch ein auigeiverietes svarkanengntbaben von 4Rf. st 35 ftmml. Ter VermögensstaNd des Turchreisen denrereins betragt Mk 3!«!'-'. . An der Ausi'vrache . über den Täiigkeitsbericht des Vereins beteiligten sich säst alle Anwesenden Stepba» Straus nahm tftelege» beit, nachmals für den ntlückwunich;tt danlen und i» eitriger Arbeit für de» Verein zu nialwn **frtoallt Anreguiige» tür die Zentral,iaiioii der Wohlfabris pflege ,»n,-rbald Ser xfeineind.» ergab Sie Tebaile. Aarbdem dem Saiiier Enilnstung erteilt wurde, schloß der. Variie-eiide die Versammlung »III Worten des Tankes an die-^srfchieneiien. Es darj aber im Anfrbluß an de Versammlung die Empfindung nicht unier drueli werden, das; vöii 'an Aüüi Lieuerzadlern der Oteiii, inde nur ein Viertel einen brscheideneii Beitrag au den r7risalnienpere,n leine;. Wenn jemals «'»-.darf hier non einer lihn- »pflidn gesprochen werde», die eigentlich »'der slnllggrier.. Jude empfiiiden sollte, gerat»- Sie-eni Verein, bei.zutreieii und ibm einen kt ei ne» Bi iir.ig für' die Arm,» der itemejnde.zzi leinen iair rede» io gern und io nolz vom girren indische» verren -.»der nur. wer für die -.Irmen etwas leistet, -hat >-,!> Vecht. auf die>e Tatsache stolz zu sein. >?.-lie ,e»er Armeii und den ,»iglücklich.-n Turch reisenden'nacti >ei»en> Vermögen! Stuttgart. V -rein I ü d i i cd e s L « h r h a u s. Ter gn>! in:.- Ansstug des Lehidaaies mit Aiisijchtskraft wag-u iiag, >dorb. .'iordstetie». Mühringeli, d'a.ger loch. r:g-:>! und?übinge», der der Besichtigung aller ludr'chei seiieddör gewidmei ist. findet am 3». Ini-i d gs. nart tritt zweiter Mrafiwagen Ne-bi für weitere I iierd".zur Verfügung, jedoch IN am k n e d AiiiNldurig erforderlich. Wir epipfebien die Tei, nadln, an!ne!ein iiltereffaiitei, Aiisfliig auf logii.rne s:.be I»-,ral Seil. >2. Stuttgart. Ter Wifrit -^»b eli z. Landesver LI a :i d d e s I u d. - fr r a II e n b u n d s plani cinc» gind.iirai.svori an die Lee oei seeri.-iibegin» uuter der Leinnz e,»cr ruperlaf'-geii Kutter »ns eines junge» oewäbrien Vadagoge», der schon oft mit Bindern sie rieiirei-'e» gemacht bat, Tie 'tosten oi.-fer Greife inel Verpflegung und Iabri sötte» für vier Woetie» ra. a,ii> iji Kar: betragen pro »lind. Anmeldungen von sch»!pf:ie!>t,gen Bindern, die an dreier Reif.- teiluebmeii wolien. sind bald zu riüite»^a» sira» -.In»» »dirich, Ulm a. T . Iekidlomstr. 2!> Ltultgort. Tie A r b e , i s g >- m > i n i.di a t t d e r i n d! > da e n t ii i n t, n d 2 v o r t g r a p p e n in Ltn'.tgrir teilt uns folgendes mit: Annähernd ein vVili: n't uit der lebten Perön.-Iiiliinung über unfere Tänglen verflossen deshalb ivoUen ivii ivieder etwas von uns Horen lafien. T.is lemjabrige. woblgelungerie , Lvortfen anläßlich des „Lüddentschen Treffens--, das der B.rthold Aner batli Veieiu veranstaltet Hai. ist npch in aller t4tdiirtniiise^^n aller Stille, aber nicht weniger emiiq und gut besucht, Herr das Wiiiicrtraiiiing in der frorst luriiballe slattgefuirden. Im Avril haben wir dort zum letztenmal geturni. Wir erfüllen unfer.- Tan kesvfiichl, wenn wir »er Lläne, an der wir feit Jahren io matzclre» Tvopfe» Lchwein vergoffe» haben und die die "Bflaiuftattc der jüdischen Tunt und Lvortbewegrnig in Ltuitgari war,^ von der fie vor Jahren ihre» Ausgang genommen bat, als noch dre Männer des „Aeichrbunds jüd. Ironl'oldaien »nier uns werlten. ein Wort der Erinnerung weihen. Tem >dausm>ister der Iormurnhalle, exrrn Trumba, fei an diefer Stelle unfer freundlichster Tank für fe,inständige vilfsdereirfcbaft in all den Jahren unserer derngen Tätigten an>gespror1>e!r. Auch an den Lrt unseres leyig'en Wirkens, in di,' Schloßturuhalle, hat er vns begleitet. Unier wärmster Tank gilt auch denjenigen, die als Iübrer und Vorbilder für und unter uns gewirkt haben, in erster Linie Polizeit'portlehrer Soch, des fett uiieigennüriges, korrektes V.-rhalteit uns stets als Vr-rbilo eines echten Turners und Sportmanns ge diente hat: weiterhin Tr. Pick, Leo Rofenfeld, Justin und Julius Rothschild, Theo Pariser und Ernst Sahn. Immer bat r'ich ei» Iührer gefunden, und darin jehen wir die iffewistheit, dast unsere (ffemeinfchaft jcbeiisjLbig und lebensberechtigt ist. All- Seifen find überwunden worden aus eigener Sran und viele un lerer ijöglinge, die als zarte oder ungelenkige Snaben und Jünglinge zu un? gekommen find, find als starke, korvergewandte, wohldiszivlinierie junge Männer - von uns in die Iremde gezogen, mit dem ruhigen S-ibstbewustri,-,», das nur durrst echtes Sänne» erwor den wird. Ter Bericht soll nicht ohne die Mahnung schließen, neue Sräfie für uniere (gemeinschuft zu werben. Ter Sportverein „Stuttgarter Siikershat uns in freundliNister Weite für Montag Abend ein Spielfeld zur - 88 - - Verfügung gestelll, auf dem in stattlicher Iaht fleißig geübt wird. Sportledrer Stein vom Sportverein „Stint garter Siekers" lehrt uns Leichtathletik in feiner lieben, mmpalhiletien Weite. Wer möchte nicht mit diesem liebenswürdigen Wiener i>err» trainiere»? „A gehns zu!- Alw am Montag, gelt! Und am Mittwoch Abend turnen die Jugendlichen von 7 st Uhr in der neuen, schönen Schloßturnhalle. Tas ist schon ein Muster von einer Turnhalle, die moderststc i» ganz T.-uti'ch land. Ta ist ei» Leben und Treiben unter d.-n In» gen, daß man seine Helte Ireude hat. Ja, der Ernst Sahn versteht es mrt leinen Leuten! Aus dieser In gend werden einmal unfere Männer, wenn wir alte Leute find, und aus ihren Schulter» wird das rste fchick der jüdischen Lefsenllichkeit ruhen. Uns ist nicht bauge um die Iukuiijt, wenn wir sehen, ivas da für muntere Burschen keranwachien. Würdig treten sie in die Iustnapfe» der alte» und führe» die Tra! dition weiter. Tie älicren turne» von st 1 -j in Uhr,; ebcnsaUS am Mittwoch Abend. Sie wachen auch all. mnhjich aus und einer um den anderen findet wieder den ' Weg in die Schloßturnhalle. Also, bitte schön, nur recht zahlreich auch im Sommer, denn wen» wir im Sommer nicht turne», bekomme» wir auch im Winter diese schönste der. deutsch.-n Turnhallen nicht, die uns die städtische Schulpslegc in entgegenkomme-nder Weise zur Bersügung gestellt hat. Interessierte Vereine sind genug da, die bis jetzt keine Halle haben und scharf aufpajsen, wo sie eine ungenügende Turnhallen benützung finden, um selbst dort hineinzukommen. Laßt euch von den Jungen nicht beschämen! I>r. Xe.v. Stuttgart. Am 25 Juni d. Is tan» Salomo» (f) o g f, Iohannesstr. 54, seinen 70. Geburtstag feiern. 3s!it wünschen dem frommen und schristgelchrten Jubilar einen lange» und gesegnete» Lebensabend! Vrertugeu. Viele der jetzt lebenden theneralion haben die Iamilie B a r n ch Stern in Bieringe» a. o. Jagst HEILBRONN Große Auswahl im G Strümpfen, Sodcen Selbftbindern, Strlekwefien Fritz Gaensslen / Hellbronn: TEL. 1S98 SpezUlltlt: Bleyle - Fabrikate ■cäffVe Adolf Lörcher Konditorei u. Kaffee Heilbronn a. Neck. Tagest Schulgasse 13 - Telephon 483 K>ffM MAX 1£¥ER HEILBRONN a. N. KaiserstraBe Nr. 1—3 3»rlrMcgtMH||*«0n»er TEL. 430 ttlrftr. «to«g* n. 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