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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1929-06-16 · 6 (16.6.1929) · p. Seite 83

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VI (1929-1930)
Issue
6 (16.6.1929)
Date
1929-06-16
Page
Seite 83 (sequence 3)
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einige Wochen Beobachtungsaufenthalt in der psy^ chiatrischen Klinik des Bürgerspitals übernommen mit einem Gesamtbetrag von 170 Mark (100 Mark hatte davon das Württ. Landesasyl auf Antrag bewilligt, 70 Mark der L.J.W)). Auch in diesem Fall konnte eine wesentliche Gesundheitsförderung erzielt werden. Ohne dieses Eingreifen hätte mit Aussicht auf Erfolg eine Behandlung nicht vorgenommen werden können. Für 2 Kinder aus Rexingen und Haigerloch wurde für Transportbegleitung nach dem Kindererholungsheim Kissingen Sorge getragen und damit den betr. ländlichen Entsendestellen größere Kosten erspart. Für ein in der Hautabtej'ung des Katharinenspitals untergebrachtesMädchen aus Hannover waren verschiedentlich Verhandlungen mit der zuständigen Polizeifürsorgerin und Spitalbesuch notwendig, desgleichen Verhandlungen mit dem jüd. Wohlfahrtsamt Hannover. Im Einvernehmen mit der Polizeibehörde wurde für entsprechende Heimbeförderung unter Kostenzuschuß gesorgt. Ast Anstaltsfürsorge hatte der L.J.W. im Berichtsjahr 100 Mark zu zahlen und zwar als Teilbetrag für eine im Asyl in Sontheim untergebrachte Asylantin. Ast Ausbildungsbeihilfen hat der L.J.W. verauslagt 178,81 Mark, und zwar erhielt er auf auf seine Gesuche Kostenzuschüsse im Betrag von 248 Mark als Ausbildungsbeihilfen. Vom Unterstützungsverein Heilbronn wurde bereits am 3. 8. 27 ein Kostenzuschuß gegeben im Betrag von 150 Mark und zwar als Beitrag für ein in Heilbronn die Handelsschule besuchendes Mädchen aus Zaberfeld. 120 Mark gelangten im Lause des Jahres 1928 davon zur Auszahlung. Der Handwerkerverein Stuttgart hatte für ein junges Mädchen cPis Baisingen, zur Ausbildung als Modistin während der Lehrzeit eine Ausbildungsbeihilfe bewilligt, die im Jahre 1928 mit 63 Mark zur Auszahlung gelangte. Für die dringend notwendig gewordene Einweisung in das Heim des jüd. Frauenbundes in Neu-Isenburg für ein 20 jähriges Mädchen aus Nordstetten konnte auf Gesuch hin vom Unterstützungsausschuß der Stuttgart-Loge ein Kostenzuschuß erhalten werden, auszahlbar für 1 Jahr in monatlichen Beträgen von 10 Mark; auch die Thalhei- WEISSE WÄSCHE DASZIEL DER WEG« OZONIL Meß »renbe erretten Sie mit einem Bild au« der Lichtbild wifcatAtt« Dtto^oger Stuttgart, TiibingeratraEe 103, Telefon 9.A. 72905 Portrlt-, Architektur« und gewerbliche Aufnahmen Vergröberungen, Amateurarbeiten Garantie für tadellose Arbeit > Einladung zum Bezug von MC| Natur« oder Kumt-Eis In 1 hl ■ (aus reinem krUtallheUem Quellwasser) im Monattabonnement bei tÄgllcher Lieferung —. vor Sonn- und Festtagen doppelte Menge ohne Mehrberechnung - ebenso zum Bezug von Einxellieferungen. Die Abonnements können Jeden Tag begonnen werden. Unter Zusicherung meiner bekannt zuverlässigen Bedienung erbitte Ihre gefl. Bestellung mit Karte oder durch meine Rubiummer 27585. ADOLF NEEF Dobelstrabe 12. Alteste Eishandlung am Platze. merstiftung bewilligte! einen Zuschuß von 60 Mk., den Restbetrag überstahm der L.J.W. mit einer Summe von 114,70! Mark für das Jahr 1928. Die Berichte über j»ie Fortschritte lauten sehr günstig; es steht zu erwarten, daß mit dieser Ausbildung einem jungen Menschen zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit verholfen wird. Für eine junge Waise aus Crailsheim erlangte der L.J.W. bei der Thalheimerstiftung einen Ausbildungszuschuß von 60 Mark zu den Kosten der beabsichtigten Unterbringung in der Münchener jüdischen Haushaltungsschule der Münchener Jugendhilfe. Tie Restkosten wurden vom städt. Jugendamt Crailsheim und von der Gemeinde Crailsheim ausgebracht. Für eine Gesuchstfllerin aus Göppingen, die wegen Bewilligung!eines Stipendiums vorstellig geworden war zwecks Ausbildung als Wohlfahrtspflegen», wurhe auf Gesuch des L.J.W. von der Markelstiftüng vorerst für 1 Jahr ab 1. Oktober 1928 ein monatlicher Zuschuß von 30 Mark zugesagt; auch die Stuttgart-Loge hat einen monatlichen Zuschuß bewilligt und sonstige Stellen, besonders auch der jüdische Frauenverein Göppingen sind mit Erfolg in Anspruch genommen worden. Sehr viel Arbeit verursachte im Berichtsjahr der Vertrieb der Wlchlfahrtslose der Wertlotterie von Frankfurt. Es war von dieser Organisation an den L.J.W. mit der Bitte herangetrete» worden, die von dort vertriebenen Lose auch in Württemberg abzusetzen. Dazu war die Genehmigung des württ. Innenministeriums und des Polizei Präsidiums Stuttgart erforderlich. Es wurde er reicht, daß 1170 Lhfe für einen Gesamtbetrag von 2340 Mark abgösetzt wurden. Es steht zu er warten, daß damit die Frankfurter Stelle zur Bekämpfung der Tuberkulose mit in den Stand gesetzt wird, zum Eyverb einer Lungenheilstätte für heilbare männliche Erkrankte mit offener Tuberkulose zu gelangen, für die bisher außer in Soden mit seiner viel zu geringen Betten zahl keine Unterbringungsmöglichkeit bestand. In diesem Zusammenhang soll erwähnt werden, daß der L.J.W. fest 1928 als Mitglied dem Württ. Landesverband zur Bekämpfung der Tu berkulose init einem Jahresbeitrag von 50 Mark angehört. Nach Verhandlungen ist es gelungen. 'dCautpfleg^mit/et gibt ei gar üiete - ^Zrtiar wenige nur fuhren xumlCietei c/>cdu$^iiJ^r-j%crax extrapar/umierf Xjbf eines der besten.das existiert. den Vorsitzende^ des L.J.W. in den Landesaus schuß des württ. Landesverbandes zur Bekämp fung der Tuberkulose als Vertreter zu entsende». Es steht dadurch, zu erwarten, daß speziellen jüdi schen Interessen «in diesem Gremium Wohlwollen des ^Verständnis) entgegengebracht wirdi Die Aus schußwahl ist in den ersten Monaten des Jahres 1929 vollzogen ivorden. Mit den andprn jüdischen Wohlfahrtsämtern, besonders mit München, Karlsruhe, Mannheim und Frankfurt Deht der L.J.W. in regem Ge dankenaustausch Im Berichtsjahr hatte er einen Postein- und -Ausgang von etwa 800 Briefen, ungerechnet der Rundschreiben, die an seine Mit glieder ausgegehen wurden. An Spenden hat der L.J.W. im Berichlsjabr 300 Mark erhalten von Herrn Isidor Roth schild, 100 Mafk von Frau Eugen Kausfmann, 200 Mark von' Frau Komm.Rat. Wölf, dazu kommt noch einjf Spende von Buchau im Betrag von 89 Mark upd von Cannstatt mit 8.60 Mark. Mit Befriedigung darf auf die geleistete Arbeit zurückgeblickt weirden. Es ist mit den verhandenen Mitteln das Erlcichbarc erzielt worden. Alle seine Erfolge verdankt er seinen vielen Helfern i^nd Freunden, besonders aber den (Gemeinden des Landes und ihren Wohlfahrtsvereinen. Mögen sie auch im nchen Geschäftsjahr ihre wertvoll« Mitarbeit und! Hilfe im Dienste der jüdischeil Allgemeinheit dfm Landesverband nicht versagen. Schaumweii kauft man bei Gat issmaier Weiß Gfllden. 1 > Fl. |.20 Schloß Wochenheim . * f50 Kurpfalz Riesling . . . " P,— Deutsch Gold. „ 5.30 Söhnlein Rheingold. . V 5-90 Kessler Kabinet.... * 5.90 Bisinger Reserve . . . * 6.50 Kupferberg Gold . . . „ 5.90 Henkell, trocken .... „ 5.90 Burgeff grün. n 1.90 Deutz u. Geldermann. * 6.90 Heidsiech Monopole. . n 8-50 Mumm & Co. n 6.50 Cache! rouge. * f.20 bei X Flaschen 5% Rabatt [ 27 er Obermoseler . . . . Litern. 2.20 27 er Lieserer. n ß.40 27 er Zeltinger 1' Schloßberg. „ p.95 Flaschenpfand k. d. Literfl. extra 26 Pf. 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