Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VI (1929-1930)
- Issue
- 5 (1.6.1929)
- Date
- 1929-06-01
- Page
- Seite 73 (sequence 7)
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»sloim «c^isgp> 'w^r1 »JlW - 73 - STUTTGARTER MÖBELFABRIK GEORG SCHÜTTLE SORGFÄLTIG AUSGEFÜHRTE MÖBEL UNO INNENAUSSTATTUNGEN / STÄNDIGE AUSSTELLUNG FERTIGER WOHNRÄUME STUTTGART EBERHARDSTRASSE 65 Pfaff ■ Hlhmatohinaai voRflfUcbca deutsches Fabrikat I« MapN. CmdtAOL, stnN§irt,KmpmzstriSczZ Esslingen, Untere Metzgerbadutrafie 9 ► Aaf W«iMh uMsMart« ZihtelihüifiM— t M N Neue fette Matfes«Her!nge 1 Stück.25 Pfg. 3 Stück.72 Pfg. Neue Sommer~Mal|ta-Karioffeln 1 Pfund 30Pfg. 3Pfund.85Pfg. I Täglich frisch: Stangenspargel Trlnkfrische Landeier, 10 Stück.Mk. 1.20 I Gutes Rauchfleisch (ohne Knochen) 1 Pfd. Mk. 1,60 Norddeutsche Hartwurst 1 Pf ft.Mk. 1.95 Essig-Gurken 1 Pfund-Dose . 55 Pfg. Ananas in Scheiben 1 Kilo-Dose.Mk. 1.20 ■eieMbblr. 5 G« Gi&NT ZLE Telefon «MM Wörttembergische Privatbank Ä.-G. (von». O. Brlimafrr - Oefi. 1155) STUTTGART, Gymnasiumstraße 1 Fernsprecher SA. Nr. 2404647, 23553 54 dürften nur dann von bleibendem Werte sein, wenn tie einen uns Heben Menschen lebenswahr «riedergeben I - Prüfen bife. so gesehen, meine Portrait*. Hohe AutseldiBuiif! fentz, Catwcrstr. 34 her unter seinem Namen gedient hatten. Darum muß ein Religionsgespräch in unseren Tagen etwas Grundverschiedenes von allem dem sein, was es in vergangenen Zeiten war. Es soll, ohne die Verschiedenheit der Wege zu verwischen, die Gemeinsamkeit des Zieles allen Hörern zum Bewußtsein bringen. Ob die Gespräche so gewirkt, ob sie ihren Zweck erreicht haben, darüber zu urteilen ist nicht Sache derer, die sie veranstalten halfen. Aber auch die Presseberichte über sie sind kein Maßstab. Sie zeigen, daß im Ganzen die Absicht verstanden und anerkannt, im einzenen vieles auch mißverstanden wurde. Manche schienen theologische Dialektik, so eine Art geistigen Fußballwettspiels erwartet zu haben, und versuchten die Tore zu zählen, die die eine oder die andere Partei zu schießen vermochte. Böswilliges Mißverstehen war nur einmal in einem Blättchen der Völkischen festzustellen, denen man die Freude anmerkte, in Bubers Rede eine Stelle (von der „sittlichen Religion") gefunden zu haben, die leicht genug war, daß sie sie wenigstens — mißverstehen konnten. Die Freud« sei ihnen gegönnt, sie zu widerlegen, wäre zwecklos. Daß es, jedem von seinem Standort aus, darum ging, der Religion, nicht einer Religion wieder Platz zu machen in den Herzen der Menschen und damit im Leben unserer Zeit — die, denen diese Erkenntnis aufging, und in denen sie Wurzel schlug, haben die Gespräche! recht erfaßt und verstanden, und für die allein, «b es nun wenige waren oder viele, waren sie recht eigentlich bestimmt.! Marx. QM Auf Stuttgart. Am Sonntag, den 26. Mai, fand die alljährliche Mitgliederversammlung de« . W ü r 111 nt br Landesverbandes für I s r. Wohlfahrtspflege (L.J.W.) e. B, unter regster Anteilnahme seiner hiesigen und < usmertigen Bertrelrr aus Htilbronn, Ulm, Lauphelm, Gmünd, Göppingen, Horb usw. statt. Die Berhi ndlungen leitete der Vorsitzende, Artur Essinger. Rach der Begrüßung »erlas Fräulein Salomon in Bertretsing der erkrankten Fürsorgerin Frl. Weil den von dieser »erfaßten Jahresbericht, der in einer anderen, Nummer dieser Zeitung wegen seiner umfassenden B'deutung veröffentlicht wird. Ter Bericht wurde mit herzlichem Beifall entgegengenommen. Hierauf wurde dir Betriebsrechnung für das Jahr 1928 vorgetragen, die mit einer Endsumme von RM. 6562.— in Einnahme» und Ausgaben abschließt. Nachdem der gassenführunst Entlastung erteilt worden war, sprach Sanität-rot Dr. Weil sein Bedauern darüber aus, daß die Beiträg« der Gemeinden trotz der dringlichen Empfehlung der Landesversammlung im letzten Jahre niedrig geblicken. Dr. Rieger empfahl einen eingehenden Gericht über dieLk.isttingen der Gemeinden für den LtJ.W. dem Jjr. Oberrat «injurrichen. Der Entwurf de^ Boranschlags für das Jahr 1929 wurde ebenfalls »orgetragen und genehmigt. Ta» neue Jahr wird Ausx aben in Höhe von RM. 6210;— erfordern. Dr. R egrr beantragte, die Stuttgarter Religionsgemeinde mit Rücksicht auf die finanzielle Schwäche des Birbandes zu ersuchen, aus einen Beitrag zu den! lcrwaltungskosten zu verzichten, und den Israel. Obe 'rat zu bitten, zu dem von der Berliner Zentralwol lfahrtsstelle geforderten Beitrag RM. 500.— beizutrax rn. Beide Anträge fanden die Zustimanung der Be! sammelten. An der lebhaften Aussprache über d> i Berichte und über die zur Diskussion stehendei. Fragen beteiligten sich Oberlehrer Mttzger-Ludwigsl urg, Rabbiner Dr.' Schweizer-Horb, Lropolv lkahn-S rttgart, Siegsriet »a.nLannstatt, Frau Oberkirchenrat 2 r. groner, Oberlehrer^ gahn-Laupheim. Rabbiner Dr. I 'änzer-Göppingrn, Frl. Fenches-garlsruhe, Frau M. Rieger, Meyer-Gmünd, Oberrechnungsrat Meyer und Hilb-Ulm. Bei der Ersatzwahl für die verstorbene Frai Fanny Hrnle-Heilbronn tvurde Frau Moritz girchher ner-Heilbronn mit 14 von 18 abgegebenen Stirn Titn gewählt. Da Oberlehrer gahn- Laupheim Jim dringenden Wunsch seiner Gemeinde äußerte, im L x.W. vertreten zu. sein, wurde Jona» Weil-Laupheim Inach Paragraph 13 der Berfassung zugewählt. Rach einer Anfrage von Frau girchhcimer- Heilbron» und sitzenden wurde sitzenden mit D ink an die erschienenen Mitglieder ge schlossen. Bor und nach der Bersammlung fanden deren Beantwortung durch de» Bordir Bersammlung durch den Bor- Sitzungen des l torstande» de» L.J.W. statt. Sksltgart. T e in letzter Nummer schon kftrz besprochene ordentliche Mitgliederversammlung de» Wlrtt. Hohen z. 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