Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VI (1929-1930)
- Issue
- 3 (1.5.1929)
- Date
- 1929-05-01
- Page
- Seite 48 (sequence 12)
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jwb Ifm-ctb de. Üiiriicbidiart löchern. Nach Erteilung Jft Entlastung bankte Louis Hir'ch bem Berwaltungsrat uiib den schtvestern für ihre segensreiche Tätigkeit. Tieie anerlennenden Worte fanben umio freubigern WiederhaU, als insbeiont.ie der Schirestern für ihr auforfernbes Walte» bei nniern kranken rolle« Lob gewendet werben darf, was auch im La»,'» bes Fab re» durch warme Tankichrciben an den Berwältungrat ' ,llin Ausdruck gebracht wurde. Ta die Beriammlnnq zur Frage der LaxungSänbeiilitgen nicht beschlußfähig war, wurde >raä> Ablauf einer stunde eine zwei:«, bereit« rorgeiebere Versammlung abxeta'ren. Tie reicht denen vom BernalliingSrak beantragten Aenderungen gaben tu eine: anregenden Aussprache Anlaß, an der sich von den Mitgliedern Louis Hirsch, Leopold Lcvi, Sani tätsiar Tr. Nies und Frau Lderlirchcnrat Tr. Kro- „er tetei igien. schließlich sand der vorgelegtc Entwurf einsümmiae Annahme und der Vorsitzende konnte mir Worten des Tankes für das von de» Ann-eienden be kündete rege Fnlclen'e die Versammlung schließen. )l.O Stuttgart. Aus die Lrdenlfichc Mitglicdcrvcriammlling des Würnemd. Hohcnzoll. Landesverbandes des Füd. Frauenbundes am 7. Mai in Stuttgart -im Logenlolal. Ealwersir. 3->. sei noch einmal hingewic icn. Abends hält die «chriitiühresin des Füd. Frauen-- v blindes, Frl. Hannah .larminski Berlin, einen Bortrag ' über „Fragen der ivechlichen südiilben Fugend", zu dem alle ulemeinb.milgtiever herzlich willkommen sind. Ter Fi'raet. Frauenvcrein Stuttgart, sowie -er Brau:- ausstattnngsverein bitten jhre.^Mitglieocr, an diesem Boriragsabend, der ein aktuelles lyegciiwartslhcina de bandtlr. tcilziznedineu. Nach dem Bortrag findet Ausipraa? und gemütliches Beisammensein Katt, siehe F. r.-ca. - Stuttgart. s,"uen im „'«oerhe Bund" schon gchal- : -:: und -NI dieser Stelle seinerzeit besprochenen Bor trag utr! „T ichterireundschaki" wiederholte Sanität«» ,a: Tr >r : e s am *J. April im Bertbold Auer t a t:< i> i i t 11. <7er Redner gab einen kulthlslorischriterart'ch.:: U-b-rvlick über die --„Tichtersreundschafl" - e :»ies an mar kante« Beispielen aus Bergangenheit .i«..ti»irt nach, wie sehr die Wissenschaft irrt, i.v.r: >ie IN eiii'ettiger For'chungsrichtung bei den meinen T ianerireaiibschanei: einen »eruellen Nnterron iiuiivit. s.,nr:.i:.--..r: Tr. Rrcs schloß seine inicreiianren Aus'ndrunge:! >n,r einem Ausblick aui die Zukunft, -.reu ' r-.aaei.!rne er Horst, Menschen sein werden, die durch du ..Fähigkeit zum Glück" auch iverrvotl M:-.r Ä!' das mit großem Beiiall ausgenommcne Rk» scr.r: \r.:h eine rege Aus-Brache an. slUllgarl. Fm rlrel'i ihrer ginser, Enkel lind Ur- . kr! & kan» Frau Pantine «onibeimer am .-•«V 7.'i. »leburtsiag in voller trleiundheit be> Mod.ea d-. Fuoilarin nsch viele frohe Fahre .1 -ieden 'ein ' Stuttgart. Tas F ' . e. e. i i i i ch e F ü r > o r g a m t u:ir• Ti, -'.enirasivohisahrrssletie der deutschen Fee-"- -hiaiinene: gemeinsam mir dem Landesv.-r,a«d 'n: tüsijche WaKlsahrtspilege lin Hessen und H.'sen Ra-'iau nnder Füdiichcn Wodlrahrtsprlege Frank» >un am Main ain sonniag, den IL. und Monlag, dev 111. Mai in Frankfurt am Main Frankfurt Loe.e. E'e.i»>e» Landsrr. 27 eine West und Süddeutsche Bijirkslegui-.g der jüdischen Wohlsahrtspslege mit dem Thema „Pla.uvirrichasr in der Wohlfahrt« arten . Näheres über die umfangreiche Tagesordnung in derei, Miilelvuntt eine öffentliche Kundgebung im »^rosten Saal der Franksurl Loge sicht, ist vom Fir. Fürie-rgeami siungaii. Ho>viialstr. 36, zu erfahren. Stuttgart. Tas Wohnhaus des vielum schmeichelten und vielgthaßten Hof mannes F o i e f süß Oppenheimer, der al« Fud süß in der "leichichtc und Bolksüberliefcrung wir lebt, wird demnächst auS dem Stuttgarter stadtbilde verschwinden. An dieses Haus, das ehemalige itatharinennrit, knüpsen iich zahlreiche geschichtliche Erinnerungen. Es wurde 173« von Oppenheimer erworben. Ta« nach außen unscheinbar aussehendc Haus in der Friedrichstraße, Ecke schloßstraße, besitzt aber cine Reihe wundervoller Fnuenrä>zmlichkeiren, vor allem den schönen Fcstsaal, in dem einst die prunkvollen Festlichkeiten Lppenhcimers gefeiert »»rden. l82ks, wurde da« .gatharinenstist,. ein> ^kwhepf' Mädchenbildangsansialt, in daS Haus verlegt und >der Festsaäl. in die «chulaula verwandelt. Fud «uß.aber blieb auch während dieser Zeit der schrecken der unartigen Schülerinnen, denn c« hieß, sein Beist gehe im Hause noch um. Fn der letzten Zeit diente da« Hau« profanen Zwecken: die. Post hatte einen Teil ihrer Amlsräume hrneinverltgt. Temuächst aber wird da« stattlich« und lntcreiiante llfebäude als ein Loser der Zeit fallen, um einem Neubau und Straßendurchbruch Raum zu schaffen. Sie transit gloria mundi. Baifingen. Zu einer nachträglichen Purimveranslaltuug versammelte sich unsere Gemeinde im „Gasthaus zum Löwen". Hauptlehrer Unikowcr brachte ein humorvolle« Allerlei zum Bortrag, da« lokale Ereignisse in satirischer Form belenchtet«. Außerdem trugen die Tarbielungen von Frl. Ilse Wolf zum Gelingen de« 48 - Abend« bei, an dem auch nicht,üdischc Torsbewohnor teilnahmeu. Eßlingen. Am 13. April wurden sieben Zöglinge seck,« Anaben und ein Mädchen der Israelitischen Waisen- und Erziehungsanstalt „Wilhelmspslege-' durch Rabbiner Tr. Tänzer, Göppingen, konfirmiert. Rabbiner Tr. Tänzer richtete an die Aonsirmanden eine Ansprache und forderte sie auf, stets im Sinne de« Fudcntums zu leben und zu streben. Tie Frier wurde von stimmungsvollen Kindcrchören umrahmt und machte auf die Anwesenden einen liefen Eindruck. Heilbran». Ter weit über Hrilbronn hinan« als rechtlicher Mann belannte Pferdehändler Mar Mannheimer friert am .'l_ Mai in voller Rüstigkeit feinen 70. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch dem wackere» Manne! Lberbprs - Bipsinge». Le s sing- und Frühlingsfeier de« Fiigendbunde«. Bor kurzem veranstaltete der hiesige Jüdische Jugcndbund unter der bewährten Leitung des Rabbiner« Tr. tironer rin in allen seinen Teilen wohlgelungene« Frühlingsfest, verbunden mit einer Lessingseier. Au« ersteier sci das herrliche „Blumenspiel" hervorgehoben, das den erwachenden Frühling besingt, sowie die Märchcndichiung „Schneewittchen", das in seiner guten Bühncnbrarbkitung und Bcrtonung den Kampf und Sirg des Guten über das Böse ergreifend darstellt. Zur Ehrung des Tichtergenius Lessing war die Iresslichc Ringparabcl ausgcwählt, die bekanntlich einer alten hebräischen Quelle entstammt. Ter Leilcr des Abend» hatte einltilcnd in markanten Worten die Bedeutung des Toleranzgedankens dargelcgt, sowie die Wichtigkeit der gegenseitigen Berständigung und der allgemeinen Menschenliebe, wie sie Lessing schon vor 150 Fahren in seinem „Nathan" predigte. Er wünschte, daß sie mit dem einzichendrn Frühling auch in alle Menschenherzen Einzug halte. Tie beiden jugendlichen Tar- HEILBF?ONN FRITZ CCEI KAISERSTR. 1» " FERNSPR. 647 ■ Feine Schreibwarert Elegante Lederwaren Kunttgew. Gegenstände Sämtliche Büro - Artikel A““T Stotz Juwelier / Fleinerstr.33 C. Brenner»Sdiilling Fleinerstraße 35/37 Sämtliche Tennis'Artikel in großer Auswahl VICTORIA-VERSICHERUNG Sie Mctoria bietet bei größter Sicherheit reitqemäße Dersicherunqsformen für jeöes Dersicherungsbebürfnis Lubüirssttion ßßrh. 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