Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- V (1928-1929)
- Issue
- 24 (16.3.1929)
- Date
- 1929-03-16
- Page
- [Seite] (sequence 3)
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Jeden Bttdierwunsch erfüllt Ihnen die SCHWÄBISCHE BÜCHERSTUBE Schneider & TrackenmOller Charlottenstr. 1 / Telephon 25034 heim" milbestimmen solle. Die Marshatl-Gruppe wird in die Jewish Agency eintrelen, nachdem sich daS zionistische Attions-Tomitee mit den Abmachungen einverstanden erklärt hat. Die nächste Frage, abgeschen von der organisatorischen, ist die, ob es den Zionisten gelingen wild, auch die Juden anderer Länder, insbesondere diefdeutschen Richtzionisten für die neue Jewish Agency zu gewinnen. Die Zeitung gibt den Inhalt der — 315 — Diskussion hricbet, die^ darüber schon begonnen hat, und weist insbesondere auf die Schwierigkeit hin, die sich für deutsch« Juden aus der Tatsache ergibt, daß die Balfour-Deklaration die Errichtung eines „RationaHeims für das jüdische Volk'" Vorsicht. Wenn diese Bestimmung nicht existierte, wäre die Sache verhältnismäßig einfach. Niemand brauchte etwas dagegen zu haben, daß in Palästina Juden angesichelt werden; im Gegenteil, Kolonisation und Aufbau würden einhellige Beurteilung finden, und wir wüßten auch nicht, was gegen den Versuch, in Palästina eine neue jüdische Kultur ins Leben zu rufen, einzuwenden wäre, außer etwa das eine, daß man ihn skeptisch betrachten kann. Man hat ja auch überall anerkannt, daß die Zionisten, obgleich sie viele Fchler begingen, ins^ Palästina etwas geleistet haben, und man hat allen Respekt vor der Energie und der Opferbereit schaft der jungen Pioniere. Aber in der Dekla ration, die voraussichtlich nicht abgeändert wecden wich, fliegt die Schwierigkeit. Manch« deutsche Juden, die keine Zionisten sind, glauben, sie durch eine private Gegendellaration umgchen zu können. Sie wosien betonen, daß chre Mitarbeit im Rahmen der Agency keine Anerkennung de, Phraseologie der Balfour-Deklaration außerhalb Palästinas bcheute. Ihr Standpunkt ist dieser Palästina ein Nationalheim für diejenigen, die dort national lchen wollen, im übrigen national! geistige, religiöse und rechtliche Unabhängigkeit in der Diaspora. Die Zionisten würden sich mit Reicfasbund jüd. Frontsoldaten (R. j. F.) Landesverband Württemberg i i n— ■ in i — Anläßlich der 10 jährigen Gr findungsfeier des R.j. F.s Sonntag, den 17. März, vormittags 10 Uhr Gedenkfeier auf dem Pragfriedhof Nachmittags 5 Uhr, im Oberen Museum: Vortrag von Kam^Dr. Steffen Kann, Frankfurt a. Main über: „Staatsbürgerfreiheit oder Friedhofsschändung?" Wir bitten um einen recht zahlreichen Besuch beider Veranstaltungen und laden hiermit herzlichst ein. DIE VORSTANDSCHAFT. 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(-r1-—;— Aufruf! tkine rechtschaffene jüdische Familie unseres Bezirks ist unverschuldet in Ävl yeraten.-^u wirksamer Lzisfe — hedarf es drr Unrerstünung weiterer Kreise, ^ch bitte um 'usendüng von Geldspenden an meine' * Adresse. Benrksrabhiner £>r. Schlesinger. Buchau a.?. _’_J dteUerea ntttMStn das allein einen religiösen Haushalt vollständig besorgen dann, zu Slt. Herrn aufs Land gesucht. (Waschfrau vorh). Eintritt l. April oder i. Mai. Offerten erbeten unter 0. S. TS an die Expedition der .Israelitischen Demeindezeitung. JSd. KiailerDeii LnniEororr flofianseii '(Unle JtaSsut4tMllg|a) idvIL im Walde gelegen / ✓ Sonnig und staubfrei Streng rituell / Prospekt / Erst kl. Referenz. UUnngi frt uns Mager Fernruf Nr. 119 Ami Bopfingen in Württemberg