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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1929-03-01 · 23 (1.3.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
V (1928-1929)
Issue
23 (1.3.1929)
Date
1929-03-01
Page
[Seite] (sequence 3)
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-"V BankcommandllE Siegmund Well MtMM WKttr. 19 »(Tiliwitrtnl / TeL MS44/45 HECHtNGEN , TÜBINGEN , SIGMARINQEN Inu.aosl.’Wertpapiere / Einlagen zu gflnst. Zinssätzen / Industrie-Kredite / Hypotneken Judentums: die er.vartc, dir verlange ich von Dir. Und hegst Du sie, dann wird Dein' Leben eine Kette sein von Maassim towim. Ich weiß nicht, wie lange mir Gott das Glück läßt, Deine» Lebensgang zu beileiten, und darum betrachte ich den. heutigen. Tag als den, der mir die Ps.icht auslegt. Dir, mein Herzenssohn, in diesen Worten gewissermaßen mein geistiges Tr stament zu Hintertassen. Es soll nicht bloß heute, sondern auch in späteren Tagen noch, wenn ich nicht mchr lebe. Dir ein Zeichen der Erinnerung, in Zweifelsstpnden ei» Mahnrus sein. Dein Eintritt in das Leben als Mensch, als ' Deutscher, als Bürger, Deine dereinstige politische, gesellschaftliche und bürgerliche Stellung macht - 288 - mir an sich weniger Sorge. Denn ich weiß und hoffe, daß Du, begünstigt durch gute Anlagen, bevorzugt durch einen sorgfältigen Unterricht, von Fleiß und Wissensdrang beseelt, in dew Berufe, der Dir jetzt dunkel vorschwebt und den Du der einst nach gewissenhafter, sorgfältiger Erwägung aller einschlagenden Bechältnisse wählen wirst, Dein Fortkommen findest. Zwar — ich darf es Dir nicht vechehlen - ganz ohne Sorge läßt mich auch das nicht. Nur zu oft habe ich die traurige Wahrnehmung gemacht, wie die besten Pläne der Eltern scheiterten, wie Kinder trotz der sorgfältigsten Erziehung, trotz - ja mitunter wegen — der besten Anlagen 'mißrieten. Aber diese Sorge hängt unmittelbar mit der einen zusammen mit der, daß und wie Du als Jude ins Leben trittst. Das tägliche Tischgebet wenn ich es nicht täglich bete, mit doch, wie Du weißt, ein heiliges Gebet — enthält vor allem zwei ergreifende Stellen. In der Mitte: „laß uns nicht in die Lage kommen. Ewiger unser Gott, der Spenden Fremder oder ihres Darlehns zu bedürfe», sonder« gib uns aus Deiner Hand, der vollen, der offen««? der heiligen, der bereiten, damit \»u nicht >br schämt werden und nicht zuschandest ^gehen im merdar." Und am Schluß den schönt« Spruch: „Ich war jung und bin alt geworden linb ^abA nie gesehen, daß der Rechtschaffene verlassen war und daß es seinen Nachkommen an Brot schlte." Hier gchen Trost und Bitte Hand in Hand. Ist die bürgerliche Selbständigkeit und Uiuzb hängigkeit nach außen hin die Grundbedingung eines glücklichen Lebens, so ist es nach innen drrei? Voraussetzung: Ze:> okoh, Rechtschaffen heit. Tie Rechtschaffenheit in der Erziehung, ihr Borbild im Hause, im Leben der Eltern, sie ist mchr und ungleich anders als vergängliches Geld und Gut das Erbteil, der Segen, den die Elter» ihren Kindern hinterlassen. Und diese Rechtschaffenheit hat ihre Grundlage in der Religiosität, in dem religiösen Sinne. Berthold \uerbach-Verein Dienstag, den 5. Marz, Kleiner Saal den Oberen Museum* (Kanzlei* u. l.indcnMr.). altenris 8 I hr Jehuda Halevi-Abend I. a) Sarabande ( b> Gavotte mit Variationen l * . Gespielt von Frau Alice Schmucfclcr-Hcss * II. Einführende VlTorte: l)r. Walter Kinstein III- Emil HCSS von den Württ. I.andestheatern rezitiert aus Werken Jehuda Halevis . Humenu Eintrittspreis für Mitglieder RM. -.56, für Nichtmitglicdcr RM. 1.10, Der Kaim-Kantator-Flügel wurde von der Fabrikniederlage Stuttgart, Friedrichsplntz. _ , liebenswürdigerweise zur Verfügung gestellt. V. 1 „Du wirsg Dich Purim d o ch maskieren . . bei den» am Samstag, den 1b. Mär/, abends 7 1 l hr im Kon/ert*>aal der l iederhalle stattHndenden Purim - Kostümfest des Berthold* Auerbach - Vereins F.ine erstklassige Musik. Tan/. Kabarett. Überraschungen usu - versprechen genußreiche Stunden. Eintrittspreis für Mitglieder RM. 1.1-, für Nichtmitglieder RM. 2.20 ' . Kostüm dringend erwünscht. Verlag M. Osterberg L Co. Stuttgart ' * Richard Mager: Bergstraßer Holzsdinitte Herausgegeben von Hans Sternheim unt. Mitwirkung bekannter Heimatschriftsteller Preis M. 1.50 Erhältlich in allen Buchhandlungen. Besuchet Bit Veranstaltungen der jüd. Vereine --- Dr. med. Erwin Beckhard Eleonore Beckhard geb. Werk , Vermählte STUTTGART NEW YORK vj _ _/ Erstklassige Berliner Schneiderin sucht zwecks Niederlassung Kundschaft Auf Wunsch au&erm Haus Elfriede Pohl Vogelsangstrakc 19 bei Maier fltigfett zum baldigen Eintritt einen. £ e 0 r King ... .. au« guter Familie. deM^Gelegenheit geboten ist, sich im gesamten Derlagssach u. Redaktionswesen auszubilt»en. Bewerber müssen über eine gediegene Schulbildung verfügen. Handschriftliche Angebote erbeten an 3fr. Derlagsanstalt G m b H.. Stuttgart, Kasernenstratze 13 Dienstag, den 11 Nlrx, Stuttgart-Loge Caiwerstra$e 59 Hih*., abends S^ Uhr 2. Heimabend KcaerMfectaMBiai aal IMlMk-lllcrärtMkaa ficbtcL Ref.: Redakteur Haai Sierahelm Um x« hl reichen Betuch wird gebeten. Dr. med. M SONDHEIMER Fa (harzt fü r innere Krankheiten Hohenstaufenstr. 11, Telefon 7Z5 89 Sprcdtat.t 12—1, 4—0. Samstags nur 12-1 Uhr saartlidier Krankenkassen SilwVIV sonssgrds. Stadt POUt JlUliU Zeugnis und BIM (tehen xur Vertagung. Offerten erbeten unt. O. D. M2 an die Expedition der Isr. Oemeindezeltung 21 Uhr. Stenotypistin ^KroHorö nrämer Synagogenverwalter Stuttgart Schellingftraße 19 - Telephon 21206 (Linie SMtgart-NOrdllngen) Idyll. Im Walde gelegen ✓ / Sonnig und staubfrei Streng rituell / Prospekt / Erstkl. Referenz. UMnttMUMMcr Fernruf Nr. 119 Ami Dopfingen ln WOrltemberg Israel. Derlagsanstalt G. m. b. H., Stuttgart, Kasernenftratze Nr. 13 Sartonievt m - 73 Reu übersetzt von ^er Tr. Lelig Bamberger >

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