Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- V (1928-1929)
- Issue
- 18 (16.12.1928)
- Date
- 1928-12-16
- Page
- [Seite] (sequence 6)
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^MiiitiiDtffiininaiiufiuHAnnniHiiiiimmnHffiwuiuiif 8 Stuttgarts 1 schönste Vergnügungsstätte - 234 — «WlllMIMMMMIIMIill!!»»!»»!»»» HZnviiion Exceifior Schloßstr. -40« Fernsprecher Ar. 216 39 Betrachtung über den Anthropormorphismus und die Bibel in einem Aufsatz in der Zeitschrift „Ter Mar gen" geliefert. Tie Bibel bleibt eben die heilige Schrift in ihrer inneren Uncrrcickbarkeil »nd religio -ieü Göttlichkeit. ' Ter Vorsitzende des Vereins, Ministerialrat Tr. V t t f (fi, dankte dem Vortragende» für seine wert vollen Tarlcgungen und schloß an diesen Tank iosort den Reckenichastsbcrichl für das letzte Geschäftsjahr. Tic Miigliedertabf des Vereins beträgt 22H, ist also dedancrliäierweise nur univcfentlich gewachsen. Tic vö ler.inlil b>"!,gl sich zwischen di" und l0<». Sic bilden ■mim, medr eine» festen Stamm, der mit lebdas!>-?„ Jiuereiie a» der Arbeit des Lehrbaujes teil ninit. Zn dcii Ausschuß sind neu cingetrelen Al Äols und Alfred i'cot). Tagegen ist Tb. Pa ,, er infolge L>eg.tugs ans dein Ausschuß ausgcschjeden. Ai.ui im .etilen Jahre baden neben vielen Freunden Z-raelikische Lberrai, das Vorstehcramt der Sluli '«eineiiide. die Loge, der Lrlsausichuß des C.V. Ver-'in-eardeit durch reiche Beiträge gefördert. Be ene.-is cingebend derichleic der Vorsitzende über die Bi. sl-'llung der Religionsgeiprächc mit Tr. Mar Buber. von 'cueii noch zwei aussteben, eine Au? -»vi.'.ii-e öd r Religion »nd Revolution mit Tr. Bäuerle in -elvräch über die Idee eines Lellbnndes -r '^engioii-il mit Prof, Hauer. An dem mit großem . ,n t.i.'romtnoncn Geschäftsberichl schloß iidi die; .-:aiie»berich>es durch den siaisier, Lber i'i'nn.i-rai Mever. Tem Bericht war zu entnehme», ..iiirl «!'>>»> EiuneKmen Marl 175»« Ausgaben . i! . iu. >od is, ein JaKresüdcrichuß von Mark :7~- > iii- :; ii ist. An Milgliederbeiträge» sind e. .- I73-. etü.re-rnge». an »iursbeilrägen Mark 12t»2, .! Zd, i - rdeili tg. i, Mart .'»!«>>, an beschenken Mark > I. .->,r,ii Verlaus von Eintrittskarten Mark - a> .;u den Berichien Landgerichtsdireklor >?ue,o Tiviöionn und Tr. Waller Einstein .e:\noi:‘ein .'lass, er mit Tanl jür seine i ,l ' >iikiie.isiibriing Entlastung erteilt. Tie 2Lah iitm Viu^iuiUB ergaben die Wiederwahl de» bis e.e- A.-'ichui'es durch Zürns. I» der Aussprache vingewieie». laß von de» .VtfNi Stint .ul - nicht viel über 2-»» dem Verein ange hören. ES wäre wirklich an dxr Zeit, daß die Ge« meindegenossen sich an die versäumt« Ehrenpflicht gegenüber dem LehrhauS erinnerten. Mindestens alle Gebildeten sollten es als selbstverständlich betrachten, das Lehrhaus durch Beiträgt und durch Teilnahme an den Nursen zu fördern. Stntlgart. I s r. Frauenverein. Am 22. No remter ds. IS. sprach Tipl.-Jng. H ö ch t l über „TaS elektrische Licht im Tienste der Hausfrau". Mit der Veranstaltung/ die im Landesgewerbe Museum stattfand, war eine Ausstellung elektrischer Apparate für stückt» und Haus verbunden, die einen guten Uebcrblick über das große Verwendungsgebiet der Elektrizität vermittelte und, wie der Vortrag selbst, viele? Reue und Jntcres sante brachle. Stuttgart. Vom Stadtverband des Iüdi scheu Frauenbundes wird unS geschrieben: In der bculiren Zeit, in der eS alleinstehenden Personen sehr däusig schwer wird, einen eigenen Haushalt mit Bedienung aufrecht zu erhallen, denkt der jüdische Frauenbund daran, in (Bemeinschast mit anderen jüdi scheu Frauenorgani>ationcn eine Wohngemein schast mit ritueller Verpflegung für alleinstehende Männer und Frauen des gebi.deten Mittelstands deutscher Staatsangehörigkeit zu gründen. Zn Betracht kommt vielleicht eine Angliederung an einen zu errichtenden städlischen Neubau in der (liegend des sträherwaldes Voller Pensionspreis würde sich voraussichtlich auf etwa 'Mk. l»0.— bis 200.— monatlich stellen. Um z» erfahren, ob eine derartige Einrichtung hier in Stuttgart wünschenswert ist, bitten wir etwaige Rcflek laute» zivecks näherer ganz unverbindlicher Aussprache um s o f o r t.k g e Abgabe ihrer Adresse an Frau Rosa Mahn, Reinsburgstr. 30, oder Frau Char l o t l e R o i e n b u s ch, Hohcnstaufenstr. 20. — Bei der Tagung des jüd. Frauenbundes in Breslau wurde von einer schönen Einrichtung berichtet, die sich bereit? in mehreren Städten mit Erfolg eingebürgert Hai. Es ist dies die sog. „R e i s e st c u e r". Jeder, der zur Erholung, zu Sport oder zu Vergnügungen irgendwelcher Art eine Reiie antiin, möge einen kleinen Teil vom Reisegeld svenden für diejenigen Frauen oder Binder, die sich aus eigenen Mitteln keine Erholung leisten können. Wenn wir bedenken, daß auch der sparsamste Familienvater aus einer Sommerreise weitherzig und splendid ist, und die sonst wirtschaftlich denkende Hausfrau den Ausgaben, die eine Reise mit sich bringt, großzügiger als denen im Alltag gegenüberfteht, so können wir wohl auch hier in Stuttgart annrhmen, daß jeder gerne eine kleine Gabe für die weniger Begüterten übrig hat. Wir sind ja auch mit einem kleinen Betrag selbst mit einer Mark — zufrieden, aber wir frruen uns mit allem, was wir mehr bekommen. Es werden vom Stadtverband — der Arbeitsgemeinschaft des jüd. Frauenbundes in Stuttgart — mit unserer Unterschrift versehene Kasten zirkulieren, die nach einem Tag wieder abgeholt werden, von deren Inhalt wir bi« zum Sommer hoffentlich einige» erholungsbedürftigen Menschen eine Zeit der Ausspannung ermöglichen können. L. L. . Stuttgart. Tic Berliner Geschäftsstelle des Jüdischen Frauenbundes E. B. ersucht uns um Ausnähme der nachfolgenden Bundesmitteilungen: Der Vorstand des Heims des Jüdischen Frauenbundes in Neu- Isenburg bei Frankfurt a. M. veranstaltet gemeinsam mit dem Jüdischen Frauenbund am 1., 2. und 3. Januar 1929 in Frankfurt a. M. eine „AuSsprachc jüdischer Frauen über Erzichungsfragen". Die Ausspräche ist für solch« Frauen gedacht, die durch Anstalt« arbcit, Arbeit in der Jugendfürsorge und -pflege oder als Mütter starkes und aktives Interesse für Erziehungssragen haben. Tie Teilnahme jüngerer ErziehungSkräste und Wohlsahrtspslegerinnen ist besonder« erwünscht. Zur Behandlung kommen Fragen der Anslalts- und Familienerziehung. Wer an den Besprechungen teilznnchmen wünscht, wird gebeten, sich um gehend an die Geschäftsstelle des Jüdischen Frauen bundes, Berlin N. 24, Monbijouplatz 10, zu wenden. TaS Maase-Buch „Allerlei Geschichten", gedruckt in Amsterdam im Jahre 1723 ist von Bertha Pappenheim übertragen worden und erscheint Anfang näch sten Jahre«. ES ist eine Sammlung von 2S0 Geschichten, Legenden, Bolkserzählungen, die neue Einblicke in das allgemein kulturelle Leben der damalige» Zeit und in den jüdischen" Sagenschatz vermitteln; in SchloBstr. 10 (Ufapalast) naderie Me n UHlc ul!e>1e / Oeiintinutidt / Hurte Siieluiru, dutieuerlc WERKSTÄTTE FÜR ELEGANTE KLEIDUNG axes wenn Ihr uns eine dauernde Freude bereiten wollt! Elektrische Geräte können wir heute im Haushalt nicht mehr entbehren! Die Elektroschau Rotebählstraße 43 I zeigt Euch Geräte die I als Geschenke für uns __.... geeignet sind und nennt Euch deren Preise! * A A.»i_ Winterreifen in die Verse erfordern sportgerechte Ausrüstung. Das Neueste sehen Sie in meinen Schaufenstern, bitte besuchen Sie mich in den nächsten Tagen und lassen Sie sich alles zeigen zu den bekannt billigen Preisen. Einiges aus meiner Wintersport * Preisliste 1928/29: EtChtRlki mit Bindung u. Stöcken von Mk« 17«80 Kladarskl „ . . . „ 12.80 Sklstiafal. „ „ 28.75 SklanzQg« für Damen. „ 54.00 SklanzUo« für Herren.von Mk. 50.00 Sporthaus Haug / Stuttgart KttnIgstraBa 19B . Faraipr. 25820 20044 GADDINEN HAUS . EUGEN FINK lANGESTRAS UMmmiiiimiiiiiiHii Kr die Pr Btiage I -j* Karpfen, Schleien, Forellen Unedle, Zander, Blanfckthen, Salme ü MM »arte _; Suppenhühner, Ganse, Enten,Hahnen,Tauben Uefertkkea - Keulen empfiehlt Johannes KAUFFMANN Gegrftadef ISIS ss Tclefoa IST S4/SS Auf Wunsch altes bratfertig und gespickt Leib-, Bett-, Tisch- und Rüchenwäsche Kamelhaar-, Woll- und Steppdecken Tischdecken, Teegedecke, Taschentücher Kleider-, Blusen- und Mantelstoff« Christian Pfieiderer, Stuttgart Hauptstätterstraße 82'/, »Se rorstraße 235300534823235353485353234848