Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- V (1928-1929)
- Issue
- 17 (1.12.1928)
- Date
- 1928-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
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- 218 — eine Ltaubwolke auf, ich rannte ihm nach Tann stand ich still und sah' der verfliegenden Staub wolke nach und weinte bitterlich. Ich fühlte es, ich war dem lZlrernbaufe, dem veimatsorte ent rissen, ich war in der Fremde allein, meine »lindheil »var dabin. Oln$ bw (Jewtewtowf WfaUlHHfouityS Stuttgart. oi o 11 r » D t f ii ft a n I ä r l i cti Df? (B r fa I (v ii i' ii ji t .» t ii f i ) ii ( » i ii Df r 5 n » a g o g c. ".Mm SamSlag, Den "JI. ViDornibcr, fauD in der au» Diefeni ttnlafi feie.iidi flfKbmürftcn Snnagofle *ii Uhren Oi-r oif MiUm-ii .ui (ü.'Diiditiii»f|otti'»Dn-nft ftatt, om •.InidmiH au Da« norlfit’iic SWtiitwort hob Jakob» Sdiicfial ui l'iiban» Hans idiilDcrtc Der stabtrabbiner in irnifi (BeDadiliiisreDe Dir Xmir unD Drn Cofrriinu Der r-ciiliri'-rti 'uiDcii unD Dir unDaiifbarr und gehäifige ivirfmnniifl weiter »iriir gegenüber Drn Fiideil, Dir nur;n .rbluit an ifaban* UnDunfbarfeit unD T'ieblofigkeil gemahnen. SSic aber L'aban icfil trnncti sein 11 n recht euigeieben unD rinrn feiert ul eu FreunDfchaf.sbiind mit oatob .irirtilrücn, io;Diirfrn audi Die Drillichen Juden entarten, cur itnrn;hr volle» Anrecht auf Xeiitsch laiiD» Aa.tiing itilD Sliebe (iiteil wicD. Ter R ebner ging Dabn von Dem 2 l ililworl au» „Feuge in dieser vniiiii unD .ieiiitm» tit Die er Xentüein, Dur mir ^reuuDid ait unD Frieden mit eiiianDer ballen wollen". Ta» Sdiriftwort gab ihm kperauianung auf Die («rab bugel >n allen Ländern De» Kriege:- hintiiiveisen, iniler D,.,en juDiiil.e Deulschr SolDaien al» Zeugen fiir ihre Xnue ruhen, unD nur Dir lenffteinr. Dir überall ui Xeutirtitaiib» («cmeinDeit Drn jüDifchen (Befallenen v.i eivigern (Be»ächlnis rrnchiel morden iinD. Stimmung» •a[l iaiiii hierauf Jrrau r m a SlejenJeimfr Smiiifri» ergreiieiiDe l'itanei, Die;ur Berfeiung Der ■.Warnen ~e im Hrieg gefallenen Stuttgarter Fiideii und (u Den ritualen iBedädituisgeheten iiberleiirle. Mil arm Boi trage eint: «! »duften vinmue fdiloR Die ernfte :■iiDrudo-nallr freier, Die von einer tahlreirfieri iBemeiiibe il e::: nun e r! II .Briei»teiliiehmrrii befiimi war. Stuttgart. X i e b g : i n g e Deo E ß l i ii g > t L a i 1 f r h i;■ ’ . :• ..W t I h c 1 m » p*i l e g e" iu 2:uttgari al» ".nie kinderliebei trauen. Sie leuditeten Die Augen Der 'iieme.i b.: Den Märcheiii'vieleii tm Marioneilenihealer, mie mii:iDe;e:i elhafc-labe und Buchen. Die ihnen freheim mnrDen. Sie Seele Der ganzen, iidi von Jahr zu Jahr lviederholeiiben Veranstaltung war wieder ffrau X. A (B u t m a n ti, deren Initiative Die Einladung zuzu schreiben ist. Sie richtete auch in ihrer so einzigartigen Weise Herzliche Worte an Die Binder, io wie man iidi vorsteltt, hast eine (BroRmutter zu ihren Lieblingen spricht Ten Tank an Die gütigen Spender gab der Waisenvater Oberlehrer Rothschild in sinniger Weise Ausdruck. Ge sang, musikalische und deklamatorische Borträge der kleinen Gäste fanden viel^ Beifall. Solch kleine Feiern find für die Binder mehr wie eine fdiäne Abwechslung. Sie werden in ihrem - (Bedacht niste fich verankern und in ihrem Herzen eingeschrieben bleiben als Tage hellsten Sonnenscheins. Und Sonnen schein in der BinDheit und Jugend ist so wirkungsvoll, Dafj er fortleuchtei bis iu fernste Tagt lind unter s.lchem Sonnenschein können nur (Banaten wachsen. M. O. Stuttgart. Berihotd Auerbach Verein Am >:!. Rovemher D. Fs. sprach Tr. meb. Fritz Rosen seid, Stiiltgarl, über „M o D e r n e B e st r e b n n g e » i ii der Medizi n". Ausgehend von den pri milivsten, mehr oder weniger instinkthasten iherapeuii scheu Haudlungen, zu denen iidi iväier gewisse Ersahruu ge» hinziigeielle», besprach ' der Redner anssührlidi Die Bestrebungen Der offiziellen Heillnnde, die aktiv empiri scheu Mincl für den kranken Menschen nutzbar zu madiea. Fivei große Aerzieschulen in (Briedienland wer den ichiiestlidi für Die mediziiii/chen Wissenschaften der kom.nenden FaHrHunDerte rid/iiiiggebend, wenn audi Die Lehre Hipvokraies', Der/Die Heilkunde als eine mit Finnin»» gepaarte ärzAiche B ii n st auffaRt, int mer mehrder wissenschaftlichen Snsteinbildung weichen ninst. Selbst heute ist die alte Frage, ob die Medizin eine .üunit oder eine Wissenschaft ist, nodi nicht ge löüi mau ist aber heute geneigt. Die Entscheidung dieser Fragen iu das Wesen des .B r a n f e u selbst zu legen, zumal der »DeilprozeR itadi vielen und eigenen Er iabruiißcu des Redners durch .Bunstgriffe pl'i,choanä Ivlischer Ratur sehr unterstützt werden kann. Tie interessanten Ausführungen Tr. Fritz Rofenfelds, Der auch auf Anfragen aus dem Hörerkreis antwortete, fanden lebhaften Beifall. ff. Kt. Stuttgart. Berthold Auerbach Berei n. Tie am tli. Xezember D. Fs. nattfinbenbe EhanuIka I e r im Cbercn Museum verspricht ein Ereignis iuB ^Stuttgarter jüdischen Beteinsleben zuwerden. Ein gewähltes Programm, in bffiVtt Mittelpunkt eine Auf führung Der „Makkabäer" von Ctto Ludwig unter ber j Regie von Emil .Heß von Den Württembergifchen Lau dentl.eater>, steht, wird den Abend einleiten. Wir ver } weifen auf °das Inserat (S. 213) und empfehlen unseren Lesern den Besuch dieser bemerkenswerten Beranstaltung aufs wärmste. Stuttgart Bertholb Auerbach-Berein. An< läRlidi Der Chanukka-Feier im Oberen Museum wirb, wie alljährlich, auch eine Beplosung statt» finDen. Ter B A B. läßt die Gemeinbemitglieber, die für die Tombola dem Berein eine Gabe zukommen lassen no len, bitten, b e tlb: bei Frl. Ruth Ebstein, Stuttgart, tz i r s ch st r. -1—6, abzugeben. Stuttgart, Ter Familienverein veranstaltete atu Samstag Abend, den 24. November d. Js., im Stadtgarten ein Konzert des bekannten italienische» Baritons Umberto 11 r b a n o, der mit großem Beifall aufgenommene Lieder von Berdi, Gounod, Rossini ufw. lang. Tie Stuttgarter Pianistin Grete Schack brachte -mit meisterhafter Gestaltung das Scherzo op. 31 B moll von Chopin zum Bortrag, der ebenfalls stürmischen Beifall fand. Ein Ball beschloß bi$' gut besuchte Veranstaltung. Stuttgart. Tas Fest der Fugend. Tie Borberejtliiigen für Das Fest der Jugend find in vollem (Bange, sodaß allen Besuchern de« Festes ein genußreicher Nachmittag versprochen werden kann. Tie kleinen und die großen Künstler sind fleißig am Werke, damit sie am Festtage ihren Gästen das Schönste biete» können. Tas Fest findet am Mittwoch, den 12. Tezeuiber, nachmittags im großen Saale des Bürgermiiseums statt. Es beginnt 15,30 Uhr mir dem Aiizünden der Chaiinkkalichter und schließt um 19 Uhr. Alle Kinder der Gemeinde haben unentgeltlichen Zutritt, Bon den Envachsenen wird zur Deckung der Unlosten ein Eintrittspreis von 1 Mark erhoben. Die Lehrer, welche das Fest veranstalten, bitten die Freunde der Kinder um Spenden für die Tombola und um Zusendung von Kuchen für die Kinder. Es ist zu hoffen, daß die ganze Gemeinde an dem Fest der Fugend teilnimmt, Stuttgart. Ter Verein L i n a t b h a z e d e k, E. B., Stuttgart, hielt am 2l. Oktober ds. Js. seine Generalversammlung ab. Ter Borsipende, M. Pariser, erössnete die Versammlung mit Worten des Gedenken« für die im abgelaufenen Jahr verstorbenen Mit glieder, Freunde und Gönner des Vereins. Es sind dies: M. .Horn, H. L. H a n f l i n g, Kommerzienrat Adolf Wolf. Tie zahlreich erschienenen Bereinsmitglieder hörten diese Ehrung stehend an. Fm Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden wurde da« Entgegenkommen des Israel. Lberrats und der jsrael. Religionsgemeinde hervorge- Eine gute Ausstattung Ihres Büros ist ein unentbehrlicher Faktorzum Erfolg. Zweckmäßig ausgestattete Arbeitsräume erhöhen die Arbeitsfreude und Jamit die Leistungen. Büromöbel-Fabrik S. Gutmann, Stuttgart Marienfetraße 10 BEIM FACHMANN KAUFEN HEISST SPAREN Detektoranlagen....». 11.50m Lautspredieranlagen». 78.50,» RADIO - SPEZIALGESCHÄFT' AUGUST GROSS STUTTGART, Herzogstr. 6B SchloBstr. 10 (Ufapalast) Mfcric Stille ii Wille ul Seile / Dekiritiiiutille / Oiirte Siieluirti, Iiutieuerie WERKSTÄTTE FÜR ELEGANTE KLEIDUNG k ihm einen eleklr. Leuchfofen FURNICULUS. denn er wird ihn im Schlafzimmer, im Bad odar in dar Studiarstube Qut brauchan können 115 Kilo* Wattstunden zu 15 Pfg. erhältst Du beim Kauf kostenlos I Auch ein anderer elektrischer Gegenstand wird ihm viel Freude bereiten (Teekessel. Kaffeemaschine, Fußwlrmer. beheizte Rasierschale, Tauchsieder) I Mmm mMMM. mm. rrmmsk