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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1928-11-16 · 16 (16.11.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
V (1928-1929)
Issue
16 (16.11.1928)
Date
1928-11-16
Page
[Seite] (sequence 3)
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— 199 - Jeden Böcherwunsch erfüllt Ihnen die SCHWÄBISCHE BÜCHERSTUBE Schneider & TruckenmUller Charlottenstr. 1 / Telephon 250 34 R. A. Dr. Wolf für die Jsr. Landesversammlung, ArthurEssinger für das Jsr. Borsteheramt, Rabbiner Dr. Ansbacher, Rabbiner Dr. Kahn, Lehrer Sulzbacher, Adolf Kops für den Jsr. Kranken-Unterstützungsverein und Moses Herz, Schwäbisch- Hall, für den „Landesverband für das gesetzestreue Judentum". Sämtliche Herren feierten den jubilierenden Verein als Quelle echt-jüdischen Lebens und segensreichen traditionellen Wirkens. Neben der offiziellen Bortragsfolge hatte der rührige Bergnügungsausschuß ein Programm zusammengestellt, um das sich Ernst Potok mjt bewährten Kräften besonders verdient gemacht hatte. Wir erwähnen besonders 4 von Frau Dr. Bamberger arrangierte und von Frau Zippert musikalisch untermalte lebende Bilder aus dem jüdischen Familienleben, ein von Ernst Potok und Herbert Kahn humorvoll ausgeführtes Schattenspiel, humoristische Couplets und Borträge von Karl Kahn, Gustav Seckbach und Julius K u l b und einen heiteren Dialog zwischen Leo Lemberger und Jean Weil. der. wir die anderen Borträge, manchen interessanten Blick hinter die Kulissen" der Israel. Religionsgesellschaft vermittelte und die Anwesenden glänzend unterhielt. Ernst Potok machte den Ansager und hatte stets die Lacher auf seiner Seite Wenn wir allen Mitwirkenden nochmals von dieser Stelle aus uneingeschränktes Lob zollen, so sind wir gewiß, im Namen jedes Festteilnehmers zu sprechen. Nach dem „Benschen" kam noch ein von Rabbiner Dr. Ansbacher verfaßtes Gedicht zum Bortrag, das seiner Anhänglichkeit an hen Platz seines früheren Wirkens warmen Ausdruck verlieh. — Sicherlich wird die Erinnerung an dieses-.in allen Einzelheiten wohlgelungcne Jubiläumssest lange in aller Erinnerung bleiben. Tie Veranstaltung war nicht nur der Ausdruck eines zielbewußten religiösen Willens sondern auch der beste Beweis dafür, daß das Judentum heute und stets in der Lage sein wird, alle seine Bekenner ohne Unterschied der religösen Schattierung brüderlich zu einen. In diesem Sinne wünschen wir der Israel. Religionsgesellschaft für alle Zeiten noch mals alles Gute! Hans Stemheim. | Stuttgarter Religionsgespräche. Das erste der vom Lehrhaus veranstalteten Religionsgespräche fand am 4. November zwi-— schen Martin Buber und Wilhelm Michel statt. Es behandelte das Thema: „Religion und Volks tum". Tie zahlreichen Zuhörer folgten der Uu terredung teils mit gespannter Anteilnahme, teils wenigstens mit dem „Versuch ein verständnisvolles Gesicht zu machen", zu dem sich Gronemann in seinem „Schalet" mit erquickendem Freimut bekennt. Es sbllte nach Plan und Absicht des Lehrhauses wie der beteiligten Sprecher nicht eine Auseinandersetzung zum Zweck der Hervorhebung des Gegensätzlichen sein, sondern wirkliches und wirkendes Gespräch, ausgehend zwar von verschiedenen Schulungen und geistigen Grundlagen, aber hinzielend auf die gemein samc Erfassung der Religio» als eine das ganze Leben durchdringende und formende Haltung, nicht etwa als abgesondertes Reser vat des Geistes neben dem Leben her. Bon den zwei von Michel als möglich darge legten Betrachtungsweisen lehnte Buber die eine, die nur eine historisch-politische, zwar interessante, aber nnverbindliche Erörterung zuläßt, ab: die der Berflochtenheit und Wechselwirkung bestimmten Volkstums und bestimmter Religion, wie z. B. zwischen Deutschtum und Protestantismus. Das Gespräch beschränkte sich demgemäß auf die andere Betrachtungsweise, die an die stark betonte Hervorkehrung des Na- JOdlsches Lfthrhaus Stuttgart i Oeffentllche Zwiegespräche Ober Judentum und religiöse Fragen der Gegenwart Zweites Gespräch Sonntag, 18. November abends 8 Uhr im Oberen Museum, Kanzleistr. 11, Großer Saal dt.Ham. Buber ■dt.Hcrm. Hefele M Form and Freiheit Eintritts - Karten zu RM. an der Abendkasse und im Vonrarfcaaf: Lindemanns Buchhandlung, StlftstraBe 7, Bücherstube Buetow, Rotebühlstraße 21, Schwab. Bücherstube, CharlottenstraBe I, Geschäftsstelle des Lehrhauses, Hospltalstr. 36. In Cannstatt i Buchhandlung H. Rudihaberle, Wilhelmsplatz; Schuhhaus Josef, Seelbergstr. II. Unsere Mitglieder und HBrer erhalten gegen Vorzeigen der Mitgliedsbezw. Hörerkarte Eintrittskarten zum ermaBigten Preis von 90 Pfg. nur bei der Geschäftsstelle. I Berfhold Aoerbadi-Vereln Dienstag, den 20. November, Stuttgart-Loge, Calwerstr, 33 Hths. abends 8% Uhr 3. Heim >Abend „Jüdische Organisationsfragen" Ref.: Obersekreiar Julias Wi$mann Dienstag, den 27. November, Stuttgart-Loge, Calwerstr. 39 Hths. abends 8% Uhr spricht Rechtsanw. Dr.Willy Schwarz ober: „Die gesellschaftliche Stellung der Juden in Deutschland" Um zahlreichen Besuch wird gebeten Bud Jfidlsdicr Jogcai „noifettore“ BdiiroM Montag, den 19. November 1918, abends 8 Uhr, spricht im oberen Saal der Adlerbrauerei LandgcrMdsdircMor STIBN Stoltgarf über „Die Felasdia“ * Um zahlreichen Besuch wird gebeten. f > Das IsraelFürsorgeamt wendet sidr an feine Freunde und Gönner mit der Bitte um Spenden für die Winterverforgungfeiner Hilfsbedürftigen. Eine große Zahl von Familien der Gemeinde befindet fleh in biHerer Armut und muß mit Brennmaterial und Kartoffeln verforgt werden. Vielfaeh find die Anforderungen, die an das Fürforgeamt geftelit werden. Es kann fle nur erfüllen, wenn ihm die Hilfe feiner Freunde und Gönner zuteil wird, auf die es flets rechnen durfte, wenn es galt, Not und Elend tu lindem. i Spenden werden erbeten auf Posisdrede- Konio 194 03. Der herslidte Dank des Fürforgeamts jft allen gütigen Gebern gewik, \) ISRAEL. F RAUENVEREIN STUTTGART Donnerstag, den 29. November 1928, 16 Uhr, im Landesgewerbe-Museum Vortrag <L Herrn DIPl.'lüg. Hödlll Ober „Das eleKlrtsdie Lfdil Im Dienste der Haosfraa“ * Der Vortrag Ist vom Isr. Frauenverein veranlagt. Der Besuch Ist unentgeltlich. Anmeldungen erbeten an: Fran Kommerzienrat WOLF, Hohengeren 3. Staatlich gaprflfta Krankenschwester sucht Stellung in Privatu. Dauerpflege Angebote unter H. 200 an die Gemeindezeitung. 29ianr. Frinidn ln allen Zweigen des Hauswesens sowie In Krankenpflege bewandert sudd VeflraoenssfeUe als Hausdame zu Dame oder Herrn, evtL auch su einem Kinde, in rituellem Haushalt. Angebote erbittet Israel. Fürsorgeami, Stuttgart, Hospltalstr atze 36 SilMeiiLirMHDteD (Linie Stuttgart-Nörd llnfen) IdylL Im Walde gelegen / / Sonnig und staubfrei Streng rituell / Prospekt / Erstkl. Referenz. LeMang: rrLUna Hager Fernruf Nr. 119 Amt Dopfingen ln Württemberg MmilllllKIHIIII SCHIEDMAYER Wsnoterttlsbflk v. J. u^P. BohMmaysr STUTTGART, Neokaratraaae 13, Kok« uirtoeiatraaa* FLUQIL / PIANINOS / HARMONIUM Mia TAUSCH — 8TIMMUNQEN BEQUEME TEILZAHLUNGEN Fsmsprsohsr SM ai/48

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