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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1928-10-01 · 13 (1.10.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
V (1928-1929)
Issue
13 (1.10.1928)
Date
1928-10-01
Page
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'GBl \j. Braudile-Fudis\ bih. t Emma Nußbaum Qymnastumatr. 11 Telefon Nr. 33269! Elegante Damenhüte iMMto ■•Seile A. KREMM UNDBNSTRASSB Nr. 1 Vornehme Handarbeiten Spes.: Gobelins u. Kelim SSmtlldi.e Meterlallen BHM«a Prolao I ^HaaMaaamaMBMa Seit Aber JO Jahre bavihrt HARDT riaaa M. FHUeUabrik » Oejrftidd >s§§ ITUTTQAKT » Fontair. No. Ml KARL HARDT ist dla». Fabrik des Landes. die satt taoa ab SpesiaMtat kreoasauiae Pianos baut Bette QetMtr f fr gute, gediegene /ItbeU. wird das Haus des Juden Salmann, des Sohnes des Frumolt von Kirchheim, genannt (daselbst 470, 638, 699). Im Januar 1327 war die Erweiterung des damals 3 Morgen Acker großen Friedhofs geplant. Die Stadt erklärte aber, sich beim Domstift Speyer für diese Erweiterung nicht derwenden zu wollen (daselbst 552). Der Friedhof gchörte den Juden nicht abgabenfrei. So mußten stc am 9. Februar 1346 fünfeinhalb Schilling aus chrem Kirchhof an Heinrich Schappeln zahlen (daselbst 820). Auf die Art der Judenabgaben wirst eine Messestistung des Priesters Wortwin Licht, der am 14. Februar 1328 auch drei Kapaunen, als Abgabe der Juden.an ihn, für diese Messe bestimmte (daselbst 563). Auch die von Juden bewohnten Häuser waren nicht alle in chrem Besitze. Albrecht Steck hatte am 23. Juni 1344 ein Einkommen von 30 Schilling Heller aus Bchels des Juden Haus, „deni undern, das hiichen an die Milchgasscn gen dem Radebrunnen stoßet" (daselbst 781). Den Auftakt zu dem großen Judenmorden, dem die ganze Gemeinde Eßlingen zum Opfer gefallen ist (Salfeld, Martyrologium, Seite 245), bildete ein Beschl des Königs Karl IV., in dem er ani 9. und 27. Januar 1348 23 Städten, unter chnen Eßlingen, die bisher erhobenen Judenschutzgelder erließ (daselbst 874 und 877). Mit diesem Erlaß war die Entrechtung der Juden sanktioniert. Bereits am 30. Januar 1348 bewilligte Karl IV. dem Rate und den Bürgern von Eßlingen, daß der Judenfriedhof, den sie „niedergelegt'" hatten, nicht wieder ummauert und benutzt wird (daselbst 879). Mit anderen Worten war der Judenfriedhof von den Bürgern niedergelegt, also verwüstet, seine Ummauerung niedergerissen und wahrscheinlich seine Steine um* geworfen worden. Daß es bei dieser Verwüstung des Friedhofs nicht gst>li«ben, bezeugt der Vergleich der Grasen Eberhard und Ulrich von Württemberg mit der Stadt Eßlingen wegen der dortigen Judengüter, „die bi in ze Ezzelingen ses- Haft waren lebender und toter"" vom 27. April NOBEL VON BUSCHLE AUSSTELLUNG: SILBERBURGSTR. 168 : SM. G&0I3 'Wilme j g SpesiaJgesdiäfifür feine ZFLandar beiten « Stuttgart, Qostslraße 7 'Gtltjon «F..SE 22414 % — 161 — Frla«ur*a«scl»flVt Jahaaaaaatr. 2B Bubikopff- Sofealtt ». Pflege Haarwasdtea OadaMerea, MaifaRe Frau Irmgard und die Teekanne Pro» Irusgord lat ungemein praktisch veronlogt. Selbstverständlich war s o « na dar erstan Hauslrouan, die oino Zugsiebteekonne „KOMPIETTA" ihr eigen nannte. Dieso 0000, eigenartige Kann« erspart ihr das Abgiefien des Tees nach dem Aufbrühen, erspart ihr Zeit und Arbeit. Und, was das Schönste ist sie hat für das ganze „KOMPlETTA"-Service keine besonderen Auslagen gehabt, die Sammlung leerer Umhüllungen von „Teekanne"-Packungen hat es ihr oingebracht. Nähere Auskunft erteilt jeder Kaufmann. Sie empfiehlt allen Housfrauen, nur „Teekanne"- Mischungen zu kaufen. RADIO-FRANK ist umgezogtn Die neuen GestMflsrSume befinden sieh jetzt Roiebühhtraße Nr.40,'%Ji aUdSi I di bitte um Ihren B e s u di / 1349 (daselbst Nr. 906). Eine Spur der aus Eßlingen Bertriebenen bietet die Mitteilung über das Haus und die Scheune eines Juden Heinz zwischen Nürtingen und Neckarhausen (24. April 1369, daselbst 1324). Eine neue Niederlassung von Juden in Eßlingen beginnt mit dem 29. September 1375, an welchem Tage König Karl IV. erlaubte, Juden in Eßlingen aufzunehmen, und die dort ansässigen Juden auf fünf Jahre von der Abgabe an die Kaiserliche Kammer befreite (daselbst 1414). Damit war die neue Gemeinde in Eßlingen, die allerdings winzig klein war, begründet. Bon dieser neuen Gemeinde wird 1385 der Jude Süßkind von Straßburg als „Bürger der Stadt" genannt. 1392 wohnten hier vier Familien, die jährlich 9 Pfund Heller und 49 Gulden Steuer zu zahlen hatten. 1401 und 1402 wird die Eßlinger Judengemeinde erwähnt. Am 19. Dezember 1401 gebot der Reichsvikar Ludwig, der Pfalzgraf bei Rhein, Eßlingen auf Grund einer Urkunde des Kaisers Ruprecht vom 1. Sepber 1401 die halbe diesjährige Judensteuer und den diesjährigen und den am 25. Dezember für das neue Jahr fälligen goldenen Opserpfennig von de» Juden der Stwdt zu zahlen. Er echielt in Eßlingen als halbe Steuer 18 Gul den und als Opferpfennig 4 Gulden für das lausende Jahr. Für die Juden, die inzwischen den Ort verlassen hatten, hatten sie vier Gul den z» entrichten (daselbst 1814). Am 18. März 1404 wurden Juden von König Ruprecht gegen Erlegung von 100 Gulden und eine jährlich^ Abgabe von 20 Gulden auf sieben Jahre in Eßlingen in Schutz genommen (Chmel, Regefta). Bon den Eßlinger Judensteuern ist wieder unter König Sigmund di« Rcke. Am 14. September 1413 befichlt der König Eßlingen die halbe Judensteuer für 1412 unb 1413 zu zahlen (daselbst 1918). Etwa ein Jahr später verlangt der König von den Eßlinger Juden eine „redliche" Steuer für die Deckung der Unkosten, die er in den letzten zwei Jahren in Welschland gehabt (27. August 1414, daselbst 1947). Die Eßlinger hatten chm darauf eine Zahlung von 300 Gulden auf den 11. November 1414 zugesagt. Auch in den Steuerabmachungen mit Konrad von Weinsberg werden die Eßlinger Juden am 6. März 1418 erwähnt. Der Eßlinger Rat schreibt unter dem 29. August 1448 nach Heilbronn, daß er Juden aufzunehmen wünsche. Da er höre, daß Heilbronn seine Juden ausweise, bitte er um einige von ihnen. So wurde 1451 der Heilbronner Jude Moses mit seiner Familie auf 6 Jahre geßen ein Jahresschutzgeld von 6 Gulden ausgenommen. Gegen das Ende des 15. Jahrhunderts scheint sich aber die Judengemeinde in Eßlingen ausgelöst zu haben. Wenigstens wurde 1490 ihr Schulhaus von Kaiser Friedrich III. für 90 Gulden an einen Bürger verkauft. Tatsächlich wurde 1525 das Gesuch fremder Juden um Aufnahme in Eßlingen abgelehnt und. am 5. März 1528 verfügt, daß von jedem durchreisende» Juden zu Fuß 1 Kreuzer, zu Pferd 2 Kreuzer Zoll zu erheben sind. Tie nächste Judenaufnahme erfolgte im Jahr darauf. Am 28. Juli 1529 wurden Lazarus von Burgau und Simon von Schwabach mit Genos sen auf acht Jahre in die Stadt ausgenommen. Sie sollten bei Feuersgefahr und bei Ausläufen bewaffnet aus dem ihnen angewiesenen Posten er- E.8LM. RICHNO WSKY Eberhardstr. 23 / Ctegr. 1994 Haus für Qelagenhaltskäufa la Brillant« / Pari« * Gold- und Sllbarwaran Df aff" ■ * h m * ° h ■" " BPI Ml 1 rorzü(licbes deutsches Pabrfkat 1 Itr Heeebalt „ ladoatHa Wflpfl, CNndt&OL, Stittfirt, KmpriizstnfciZ2 Esslingen, Untere Metzgerbachitraße 9 ► Aef Waaaeh aaSelahterta JaMaaiakaSiaiH 1 A llsirilta Oikiite Miliipp marlflaxer SilberburRsirete 97 XD Pension flgulnik KÖNIGSTRASSE S«L IcMJkdJtfgf Speisekarte Uebemohme vom Hochzeiten und Festlichkeiten Grtoin DRott Forststraße 62A Feine Herren-«. Damengarderobe 232323234823235323482353532348232348

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