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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1928-10-01 · 13 (1.10.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
V (1928-1929)
Issue
13 (1.10.1928)
Date
1928-10-01
Page
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späteren Ansiedlung nicht möglich gewesen wäre. Aus dcnl Marklverkehr, der sich unter Karl der, sproßen bei der Zelle^. in der die Äebeine des hl. Bitalis ruhten, entwickelte, entstand die erste «iedlung Eßlingens. Tas dortige Kloster erhob seit H66 einen Marktzoll vom Warenumsatz. Um . die Mitte des 12. Jahrhunderts war Eßlingen im Besitz der Staufer, dis es vermutlich 1-09 von König Ctto IV. bürgerliche Freiheiten er hielt. Nach Hanns stäbler ist es wahrscheinlich, daß Hilden hier schon vor der skadtgründung ansässig waren (Wüntembergische Vierteljahrs hesle für Landesgcschichle, 1913, Leite 191^. Mit dem Jahre 1209 wurde die Eß-inger Judenschaft in die Judengemcinden des Reiches eingeordner., sie zahlten 1211 an den Kaiser eine Abgabe von 3<> Mark Silber, die gering erscheint, da z. die Liraßburger Inden gleichzeitig 200 Mark zahuen. Trotzdem stand Eßlingen damals an der ^sechsten stelle unler^ den 21 Judengemeinden des Reiches, srür ihre lKröße sprichtr^aß sie eine eigene siniagogc und einen eigenen Friedhof besaß lEßlinger Urknndenbuel. I, 61i»i. Obwohl - ISO - sie dem Kaiser steuerpflichtig waren und damit zur kaiserlichen Kammer gehörten, unterstanden die Jude» doch rechtliche dem Eßlinger Stadt gericht. Unter dem 29. Mai 1280 teilte die Lkadt Eßlingen der Stadt Brackenheim chre Ju denordnung mit, aus der hervorging, daß die Juden dem Stadtgericht unterworfen waren (Würlt. Urkundenbuch XI 541 Nr. 5688). Als Hausbesitzer wird 1265 der Jude sccild nlann genannt (Eßlinger Urkundenbuch Nr. 92), dessen Haus mit Bestätigung König KonradinS am 28. Dezember 1268 an einen christlichen Bürger überging. 1279 waren die Juden Jsak, Lchmul, und Bendil in Plicnsau wohnhaft. Im selben Jahre werden die Eßlinger Juden Jsak, Bendil uno Vivil genannt (daselbst 145), ebenso am 19. März 1280 in einer Verkaussurkundc Abraham, Benedicius und Bibeln (das. 160). Am 8. August 1311 wurden dem Juden sae ligmann Weinberge e nes Eßling.r Bürgers rer pfändet (daselbst 339). Tie schulden an Juden wäret! inzwischen so gewachsen, daß König Hein rich VII. den Bürgern der Stadt und den Klö > stern Weil, Sirnau und St. Clara einen zweijährigen Aufschub zur Zahlung ihrer Schulden gewähren mußte. Sie sollten für diese Zeit fei«\ neu Zins zu zahlen haben (27. «ug. 1311,< daselbst 410). Um der Stadt Eßlingen weiter tzu helfen, schenkte chr Heinrich VH. 200 Pfund- Heller aus der ihm zustchenden Frankfurter Judeusteuer (31. März 1312, daselbst 415). Diese Zinsbefreiung scheint nach und nach Regel geworden zu sein. Denn am 27. Oktober 1315 befreite König Ludwig VI. christliche Schuldner in Eßlingen und in seiner Umgebung vom 11. November an für zwei Jahre von der Zinszahlung (daselbst 451). Wenige Tage später, am 25. November 1315, erteilte er dasselbe Borrecht der Stadt Eßwngen für ihre Schulden bei Ueberlinger und anderen Juden (daselbst 453). An: 31. Januar 1316 gewährte der König wieder Eßlinger Bürgern weitere Zinsbefreiungen (daselbst 457). Judenläuser werden am 3. Dezcmöer 1317 beini Obereßtinger Tor und am 29. Juli 1333 in der Judengassc erwähnt. Am 14. März 1341 i!;![(iiiiiii(iiiiii[iiiiiiiiHifiujmiiiiäuiuiiiiiuiiuiiiiiiiiiuiiiiiiiiiuiitiu iuwiiuiiuiiiiiiiiiuiiiiiiiiiuiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHittnuu9iiuifflunHniiiiHiiuiiiiiiHiiHniitiiiiiiiniiuin[nnnniniiiiniiiiiifliiiiiiin8iiiiniiMiiiiniiii<flfliiiHiti)iiin Stuttgarts schönste ^JergnügungöNattc VavMon Ggcelfior Schloßstr. 40« Fernsprecher 3tr. 216 39 'üüüiiiiiiiiiiiiiwiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii;..! ThCMlM- Eifer, Wohnung; Pfercfcldcerweg Nr. 6 Werkstfittc MoMriifraue Nr. 1$ AL»f»hr»»g sä«tl. Tojxjier-Rrtetten Segen »on Linolen« und Teppichen Reparaturen ». 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