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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1928-02-01 · 21 (1.2.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IV (1927-1928)
Issue
21 (1.2.1928)
Date
1928-02-01
Page
[Seite] (sequence 3)
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- 637 — hat Ottos Andeutungen in seinem gründlichen Buche „Das Gebet" wirkungsvoll durch den Hinweis auf das Gebet der Propheten und Psal- - misten ergänzt. Beide Forscher aber drangen nicht bis in das Innere der Synagoge. Das war dieser frommen Christin Vorbehalten. Sie hat den tiefsten Gedanken- und Stimmungsgehalt der jüdischen Gebete empfunden und in feinsinnigen Worten zum Ausdruck gebracht. Mußte wirklich erst die Christin den jüdischen Analphabeten des Gebetes erzählen, was die Synagoge an religiösen Werten besitzt?" Durch das Gebet zieht Gott selbst in die Seele ein, ihr seine .Straft mitteilend und sie nach seinem Willen gestaltend." „Bor dem Uebermächtigen Sein Gottes findet sich das sonst so stolze Ich wertlos." Sind nicht solcher ernsten Würdigung der Gebetes gegenüber die Antworten dieser jüdischen Binder geradezu erbärmlich? Vortrag Martin Bubers über den Chassidismus. Das Jüdische Lehrhaus hat sich in diesem Winter die Aufgabe gestellt, hervorragende Vertreter aller Geistesrichtungen im Judentum zu Worte kommen zu lassen. Am 15. Jan. sprach als dritter Redner in diesem Zyklus Martin Buber vor einer großen Zuhörerschaft über den Chassidismus. Die Erscheinung des Chassidismus ist eine einmalige und einzigartige Tatsache in der Religionsgeschichte. Eine etwa 1000 Werke umfassende chassidische Literatur, die zum einen Teil Kom mentar zur Bibel, zum anderen legendäre Volksliteratur ist, erschließt das Verständnis und die Erkenntnis des Chassidismus. Er will weniger System als Gestaltung einer religiösen Lebensführung sein, die sich an die Lebenshaltung seiner führenden Persönlichkeiten, der Zaddikim, BERTHOLD AUERBACH. VEREIN Dienstag, den 7.Februar 1928, Stuttgart-Loge, Calwerstr. 33, Hths., abends 8 % Uhr 1. HEIMABEND Leitung: Rabbiner Dr. Cohn (Die sUllldien Püldilen des Ehuelaen nadi den Lehrea des Indenlums) * Dienstag, den 14. Februar 1928, Stuttgart-Loge, Calwerstr. 33, Hlhs., abends 8 % Uhr, spricht Allred Levy aber: „Die WaadlaaOea der jodend and Ihrer Ideale dar« Mried and Inliallon" SCHAUSPIELHAUS Kleine KAnlgsir. 7 / Fernsprecher SA. 224 SS Wiederholung des Gastspiels d. MosKaner bebr. Kflnffleribealers „HABIMA*^ Freitag, den 3. Februar 1928, ab» " Uhr DYBUK- 0& Kartenverkauf an der Kasse des Schauspieinauses ISgl. 11-1 Uhr u. 5-8 Uhr. Preise d.Plfitze: M.2.50 — 8.-. Lyon-Sdinitie _^ind Modenzeitungen Mets das Neueste o. Vornehmste I. NIEOERMEYER ROTEBÜHL-STRASSE 49 a * PLAN1E LH. d. Deutschtum» MAZZEN- Bestellungen nimmt entgegen BERNHARD KRÄMER Synagogenverwalter Sdiellingstrafee 19 / / Telephon 21206 , Taubstumme Kinder 1°° xuer von A Jahr, können zu Beginn des neuen Schuljahres (15. April) in der IsraeL Taubstummenanstalt für Deutschland aufgenommen werden. Ceburtsschein. Impfschein, ärztliches Attest und ein Antrag sind bis zum 20. Februar zu richten an Dir. Dr. F. Reith, Berlin-Wei$ensee, Parks tra^e 22 iiuiiiiiiiiiiimiiiiimiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiiiiimmiiiim Für einen Jungen Mann von 15 Jahren aus Konstanz wird in einem jüdischen Haus ein Zimmer auf der Sommerseite gatuchl, Nähe Kornbergstr. bevorzugt. Klavlerben&lzung erwünscht. — Gefl. Angebote unter Chiffre S« La 567 an die Exp. d. Isr. Gemeindeztg.!tiiiiiiiiiiiiiiiniHiiiiiiiiiiiniiHiitinmiiiiiiitiittHiititiiiiiinniiiitiiimtiiwHiiniiimiiiiiniiim« Staatlich geprüfte )0d. Sdiwesfer { sucht Prfwal-Pflüg« oder sonstige ent- | I sprechende Stellung hier oder in der Pro- | I vinz. — Offerten unter Na Ka 200 an die |! Expedition der Gemeindezeitung. | iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiQiiiiiimaoniliHtHHiiiiiiutiiniiitiiiiiitHHiimiMWHm 99999999999920 ^::/+/:^^.7C

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