Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 14 (16.10.1927)
- Date
- 1927-10-16
- Page
- [Seite] (sequence 10)
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— 428 — bojenten der Germanistik, wie Gundolf-Hridelberg, kommen zahlenmäßig nicht in Betracht. Tann stellt Bab weiterhin fest, daß auch die Kritik durchaus nicht etwa — wie vielfach angenommen wird — in vorwiegend jüdischen Händen liege und daß die wichtigsten, Namen wie Hart, Schlenther und andere diese Behauptung bestätigen. Tas gleiche Bild ergibt sich bei den für die Literatur so außerordentlich wichtigen Verlegern. Einzig und allein der allerdings bedeutende Verlag S. Fischer ist eine rein jüdische Gründung, während demgegenüber alle anderen bedeutenden Verlage wie Diederichs, Cotta, Deutsche Verlagsanstalt. Kurt Wolf, Jnselverlag, Rowohlt, Tie schmiede, Kiepenheuer durchaus in nichtjüdischen Händen liegen. Besonders hartnäckig erhält sich die Fabel von der jüdischen Machtstellung im deutschen Theaterwesen. Aber da bis vor etwa 10 Jahren kein Jude an einem Hof- oder Stadttheater eine dominierende Stellung einnehmen konnte, ist es an sich schon unmöglich, von einer jüdischen Hegemonie im deutschen Theaterleben zu sprechen. Einzig und allein an Privatbühnen war es Juden möglich, einen entscheidenden Einfluß auszuüben. Und wenn das Deutsche Theater in Berlin unter der Leitung der Juden L'Arronge, Otto Brahm u. Max Reinhard mit der Zeit einen entsprechenden Einfluß auf die deutschen Bühnen geltend macht, so ist dies nur als Leistung dreier hervorragender Künstler, niemals aber als verallgemeinerter Beweis für den Einfluß der Juden auf das Theater in Deutschland zu werten. Auch die Dichtung selbst ist Beweis dafür, wie wenig berechtigt jene Legende ist. Wenn man die Autoren aufzählt, deren Werke sich aus der Jahrhundertwende erhalten haben und die Anrecht auf die Zugehörigkeit zur bleibenden Dichtung haben, so sprechen die Namen der Nichtjuden Liliencron, Aerhart Hauptmann, Hermann SALON ELEGANTER DAMENHUTE dJt'iecll l^)oöev KÖNIGSTRASSE 31 ->, I. ETAGE FERNSPECHER SA. Nr. 235 72 zeigt die neuesten HERBSTMODELLE Seil Ober 70 Jahre bewfihrt HARDT Planoo. FIfttfetfabrfk » Gegründet 185$ [ART " ■ A STUTTGART . Forslstr. No. »1 KARL HARDT >«« die 1. Fabrik des Lande«, die p I I I if seil 1862 alsSpeslalllfi! kreuzsaftige Plano* bauL —Beste Gewähr für gute, gediegene JIrbeii. UMt Pno. MOlftnft ZMIafarMMnai. Tust - SUnwf - in. Otto Hhmann, Stuttgart Feinkost — Lusqaaqsballe Hauptbahnh vf Ausgangsballe Fernsprecher 20» Sl - Postscheckkonto Stuttgart 25101* Kaffee Dürrer Tbürinqer Schokolade Tee Tier Draunscbweiger Pralinen Kakao Käse Durstwaren Keks Weine / Liköre / Weinbrand ck?dst / Südfrürbre / Reifeprovianr Spenalirär: Knricbren feinster kalrer Plärren rieine Pkotoarbeiten. macht das Amateur -Pholohaus l. Brethf Büchsen 64 d ltfdf*aUc ARMOR- Arbeiten jeglicher Art werden billigst ausgefdhrt J. MÜLLER * STUTTGART Silberburgstr. 137 and b - Telefon AU 87 T ipp Topp Klelder-Aufbügeland Reparatur-Anstalt Bmnnenstr. £ EINKORN Preise: Hin Anzag bügeln Mk. 230. Auf Wunsch werden Anzüge abgeholt. Kein amerikanisches Verfahren mit Maschinen Telefon-Nr. 25307 Prlval'Aolovermietmig 3 5-Sitzer Limousine eleg. Wagen pro KlW 35 Plg. 3 Geschfiflsreisende für Wochenfahrten 2 besondere Vereinbarung \ Otto Sdüdcerf, Kroncnsfra$S€l9 : Fernsprecher Nr. 228 72 | Johannes tzeitzmanu I Schüb«ncheemeistcr } üronsnstrnge 87 St». B § Anfertigung eleganter uns Sauerhafter i | Schuhwaren nach Mast § E Ktpnratnrcn werben billig nnb pünktlich be- § E sorgt nnb aus wünsch ndgehott E .....