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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1927-07-01 · 7 (1.7.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IV (1927-1928)
Issue
7 (1.7.1927)
Date
1927-07-01
Page
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— 203 — auch die Gegenüberstellung von Zeremonien und Sittlichkeitsgrundsätzen trifft für das Judentum nicht zu. Es gäbe kerne einzige Zeremonie, die nicht ganz und gar erfüllt sei von ethischem Inhalt und versittlichender Erziehungskraft. Das Judenmm hätte nicht das Recht, ein göttlich geoffenbartes Religionsgesetz abzuändern. Dazu gehöpe vte Bestimmung, daß die Schlachtung, so wie sie vorgeschrieben ist, ausgeführt werde, ohne daß zuvor die Hirnhaut verletzt würde. Wenn also der Bolzenfchuß oder entsprechendes zur Vorbedingung des Schächtens gemacht wird, so bedeutet das in Wirklichkeit ein Verbot des Schächtens. Tie Ueberzeugung auf jüdischer Seite, daß a-'uch die Speisegesetzgebung mit dem Geiste der biblischen Forderung weitester Liede' zum Tiere keineswegs in Widerspruch stehe, werde wesentlich gestützt durch die Forschungen namhafter Hirnphysiologen. Redner verweist auf die gleichzeitig zur Verteilung gelangenden gutachtlichen Antworten auf 12, die Bewußtseinzerstörung durch den Schächtschnitt betreffende Fragen, die in den letzten Monaten von den Professoren A. BeLhe- Frankfurt a. M., M. Cremev-Perlin, I. Gl. Dusser de Barenne-Utrecht, A. Krogh-Kopenhagen, R. Magnur-Kopenhagen, E. Mangold-Berlin, M. Rubner-Berlin, Sir C.S. Sherrington-Oxford übereinstimmend beantwortet wurden. Sie äußern sich in der gleichen schächtfreundlichen Weise wie die früheren zahlreichen von Physiologen wie Du Bois-Reymond, Virchow^ereg, 'Dammann und kürzlich von Nansen und Baylis abgegebenen. Auf Ersuchen des.Vorsitzenden unterläßt Redner ein näheres Eingehen auf die Ergebnisse der Forschungen. Rabbiner Tr. Horovitz-Frankfurt, der sodann das Wort ergreift, nimmt Gelegenheit, auf den Inhalt der Gutachten einzugehen. Während Schlachthofdirektor Klein in der Denkschrift des Münchener Tierschutzvereins meint, schon der Laie sehe, daß das Tier beim Schächten Schmerzen leide, weist u. a. Prof. Bethe-Frankfurt a. M. nach, daß „nur ein vollkommener Laie den Cornealreflex, den auch Menschen in der Aether- 00000000000000000000000000000000 Das Haus für Kindermoden Bausdi & Nagel STUTTGART Calwerstr. 30 (Ecke Gymnaslumstr.) Fernsprecher Nr. 22314 6 0 8 0 0 0 0 8 0 0 00000000000000000000000000000000 3iiiimiiiiMiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiMiiimiiiiiiiiiniiiiiimiiiiii: 1 MAX GAILINGER f I *120 Naflwftscnmeiigcrel *120 I | STUTTGART, Silberburgstr. 116 Z Telefon &.A. 607 04 I empfiehlt § la Fleisch- I und Wurst-Waren! Bestellungen werden pfinktlldi und frei Hau» ausgefahrt. Madie auf meine neuseiil.Kohlen lag« besonders aufmerksam -MShmaschinan vorzügliches Haushalt deutsches Fabrikat Bswsrbe Industrls Wlmptl, ConradtÄDe., Stuttgart, Kronprinzstrabe 22 | Esslingen, Untere Metzgerbachstraße 9 Auf Wunsch artalchtarta Zthlaoitbsdlnfoiifia I -d Die feine Dame trägt nur Maß-Arbeit von Silberburgstr. 13 S Telephon 61239 Wilh.STOLL Damenschneiderei Empfehle mich ln Maleru. Tapezierarbeiten betpünktl. Ausführung. Zimmer von IS M. an Alexander Ru off TcL 651 Stuttgart - Möhringen I GminderLinnen,"?!;;"/." 1 | Christian Pfleiderer | 1 zum Weißen Haus I W Hauptstätterstraßk SS»/, Ecke Terstraße W ^llHlllHIIIIHIIIUBHH0HHWIHIUtHBttWlttlUltmUtWttUmwtlHWIHH9HtUinillllllHllllllHH^ WERKHAUS ALBRECNT L. MERZ KONIGSTR. 41 . ROTE* 8TR. 8 * WER KSTATTE FÜR EIGEN * KLEIDUNG UND AROHITEKTUR WWW GUTS HAND WIRKLICH! KUNST BAST, HOLZ . OISCHINKI

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