Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 7 (1.7.1927)
- Date
- 1927-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
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- 202 - ralversammlung abhielt, beriet am 10. über drei von den Vereinen Düsseldorf, Hilchenbach und München gestellte Anträge, die den allgemeinen Betäubungszwang für Schlachttiere forderten. Bereits am 9. ds. Mts. gab vor Eintritt in die Tagesordnung Obcrregierungsrat Einhauser aus München die Anregung, die Versammlung möge dem am gleichen Tage auf dem Sch lacht Hofe stattfindenden Schächten beiwohnen. Ter Anregung wurde von zahlreichen Telegierten (Herren und Dame»? skatkgegeben, wobei von schacht gegnerischer Seite die Reflexbewegungen nach der Schächtuwg als mit vollem Bewußtsein erfolgende dem Laien dargestellt wurden. Als Be weis für das noch vorhandene Bewußtsein sollte der Cornealreflex gelten, obwohl dessen Belang losigkeit für die Frage des Bewußtseins von maß geblichen Autoritäten längst festgestellt ist. Bür Beginn der eigentlichen Besprechung wurde den israelitischen Vertretern von der gegnerischen Seite privatim nahegelegt, sich mit einem Verzicht auf jede Erörterung einverstanden zu erklären, da an dem Ergebnis der Annahme der Anträge durch eine große Mehrheit doch nichts geändert werden würde. Dieser Verzicht wurde mit der Begründung, er würde ein« Pflichtverletzung darstellen, abgelehnt. Bei der Verhandlung forderte der Vertreter des deutschen Tierschutzvereins in Berlin, Pfarrer Hecker, für jede Religion, also auch für die jüdisch«, das unbedingte Recht autonomer Feststellung, was das Religionsgesetz fordere. Wohl aber sei das Gebot her Manschlichkeit ein überkonfessionelles, dem jÄe Religion sich beugen soW. Rabbiner Munk-Berlin erklärte auch vom Standpunkt der jüdischen Religion aus die Menschlichkeit als eine fundamentale Forderung. Daß die heilige Schrift, die mit der Bestimmung, vor Beginn der Mahlzeiten den Tieren ihre Nahrung zu penchen, und zahlreichen anderen Vorschriften vorbildlich sei für die Pflicht der Barmherzigkeit gegen das Tier, ist anerkannte Wahrheit. Aber < q['S’ Tanzschule 42 ’qI: 26598 f flr Reise ll. Wanderung einen PltoloApparaf vom Altbekannten Spezialgeschäft Photohaus SCHWABEN ADOLF SIMPFENDORFER Stuttgart, Marlaastr. 7 (FQrstanhof) IIIIHII Kostenloser Unterrieht ||J||}|| Auto-JLackiererei Brennenstahl £ Hui Alte TI roll-Br euere! STUTTGART Miliibsirasse 10 Einfahrt Falkertstrasse 00 Modem eingerichtete Werkstatte für leine Lux nsand Gebraachsladriemng ▼. Perfonen-, Laft- OoLieterangswagen Firm 9naafschriften an Lastand Geschaftswagsn Spritzanlage — TELEPHON 14060 — Trockenboxe Plobir" n.* Qnalllflls-Kaffees Dine unsere zu billigen Preisen KaitcC'HandctS' GescllsdiaH Nebel & Kömpf / Siattt*rt Graf Eberhardbaa, Tel 215 81 Für die Reisezeit: Elaktr. Kocher Elektr. BOgeleisen lelderbQ Aluminlum-Tourlstengerate inlgta El Zahn-Nopper Stuttgart, bal dar Stiftskirche ALBERT SCHIEDEL Ecke Kronem- und Krichbotiintc wf Telephon 2M15 empfiehlt sich in ♦ Obst und Gemüsen Feinkost und Kolonialwaren Gut bürgerliche Gaststätte Qualitätsbiere der Brauerei Wulle Reichhaltige Mittagsu. Abendkarte Im Cafi täglich Kontert Eigene Konditorei RESTAURANT UND CAF£ Könige tr. 10 nichst dam Hauptbahnhof MERKUR