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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1927-06-01 · 5 (1.6.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IV (1927-1928)
Issue
5 (1.6.1927)
Date
1927-06-01
Page
[Seite] (sequence 9)
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rung drr Korsettindustrie cnwibcn. Fast alle waren sie geprüfte WebmeUer, die gründliche Sachkenntnis mit rastlosen» Fleihe verbanden. Die Namen Daniel Rosenthal, Abraham Gutmann, Julius und Max Kaufmann u. v. a. sind ebensowenig vom industriellen Aufschwünge Göppingens zu trennen, wie die heute 87-jährige Firma „A. Gutmann u. Co.", und die in ihren ersten Anfängen säst 100-jährige Firma „Raff und Söhne", die 1873 von hier nach München verlegt wuÄe. Die Firma „Kaufmann und Söhne" „führte anfangs der 60er Jahre die erste mechanische Buntweberei in Göppingen ein, die dann vorbildlich für die übrigen Göppinger Webereien wie für die anderen im Lande wurde." (Festschrift: „Die württ. Handelskammern 1856—1906," Teil 2, Seite 363). Daniel Rosenthal, der Begründer der 1855 bis 1887 hier bestandenen, um die Korsettindustrie hochverdienten Firma „D. Rosenthal und Co.", machte schon 1853, als Gesellschafter der damaligen Firma „Rosenthal, Steinhart uiü> Co.", einen vielversprechenden Versuch, die Herrenkleider-Fabrikation in Göppingen einzusühren, scheiterte aber, trotz zustimmender Aeußerung des Gemeinderates, am stHHerstande der Schneiderzunft, dem die Kreisregierung in Ulm nachgab. Erst im Jahre 1891 konnte Joseph Ostertag diesen Industriezweig mit Erfolg einführen. Der schon erwähnte Joseph Raff, seit 1851 vom Kirchenvorsteheramte in Jebenhausen zum Anwalt der Göppinger Jsvackiten bestrllt, war die eigentliche Triebkraft bei den Bestrebungen, die am 1. Juli 1867 zur Gründung der Israelitischen Kirchengemeinde Göppingen führten. Diese zählte damals 174 Seelen, heute, einschließlich best Israeliten in Jebenhausen, Süßen und Kirchheim etwa 400. Bon den 30 selbständigen Männern zur Zest : der Gemeindegvündung waren bürgerlich: 6 in Göppingen, 17,in Jebenhausen, 2 in Ludwigsburg und je 1 in Lauchheim, Laupheim, Mühlbach in Baden, Neckarsulm und Nordstetten. In das erste Kirchenvorsteheramt wurden gewählt: Joseph Raff, Daniel Rosenthal und Siegmund Steinhart. Bon hohem Werte für die gesunde Entwicklung der Gemeindeverhältnisse war der bezeichnende Umstand,, daß in ihrer Leitung nur süten ein Wechsel der Personen eintrat. In den 60 Jahren ihres Bestehens zählte sie in ihrem bis in die jüngste Zeit nur aus 4 gewählten Mitgliedern bestehenden Kirchenvorsteheramte 4 Mitglieder mit einer Amtszeit von je 35 Jahren (Salomon Ottenheim» sen., Julius Reinganum, Samuel Fleischer und j Samuel Dörzbacher) und hatte sie, abgesehen von einem Rabbinatsverweser für kurze Zeit, nur drei . Rabbiner (Kirchenrat Max. Herz, Jes. Straßburger und seit 1907 der Verfasser). Ein Vorsänger und Kirchenpfleger (Karl Bodenheimer) war fast 44 : Jahre im Amte .Dieser seltene Personenwechsel . trug wesentlich dazu bei, daß verschiedene größer? Aufgaben (1880—1881 Erbauung der Synagoge, 00000000000000000000000000000000 Bausdi & naget $ g o o § % Das Haus filr Kindermoden 0 8 0 § STUTTGART 0 Calweretr. 30 (Ecke Gymnaslumstr.) 0 Fernsprecher Nr. 22314 8 §0000000000000000000000000000000 ümumiemiiimiiiiiiniinitiiimiiiiiiHiHiiiiiiiiimiimiiiHiiiiiimniluiiiiE | MAX GAILINGER J | "KSOMastedtfauncfzicrei^BD 1 1 STUTTGART, Silberburgstr.116 1 | Telefon S.A. «070« | i empfiehlt la Fleisch* ( und Wurst-Waren [ Bestellungen | 1 werden pQnkHkh und frei Haus ausgeführf. Msdit mä tutint ne—W.KaliUnm« besonder» «ufagtam | Das Zeichen für Qualität ttö/LnsB' ALFRED BÖHM FEÄT STUTTGART / Calwerstr. 18 c

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