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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1927-06-01 · 5 (1.6.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IV (1927-1928)
Issue
5 (1.6.1927)
Date
1927-06-01
Page
[Seite] (sequence 10)
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— 140 — 1899 Auflösung der Jsraelitengeme nde in Jebenhausen, 1904 Anlage des israelitischen Friedhofes in Göppingen, 1907 Ertrerbung des Genie ndehau ses usw.) günstig gelöst werden konnten Während am Kriege 1870—1871 nur ein Mitglied der Gemeinde, Samuel Fleischer, teilnahm, stellte sie im Weltkriege 1914 bis 1918 92 Kriegsteilnehmer, von denen 58 Frontsoldaten waren und 6 als Kriegsopfer fielen. In den 10 Vereinen bezw. Ortsgruppen in der Gemeinde finden alle Bestrebungen auf kulturellem, wohltätigem und geselligem Gebiete eine rege Pflege. Und last, npt least kann als erhebendes Moment festgcstellt werden, daß auch die Jsraelitengc meinde stets bestrebt mar, den konfessionellen Frie den in unserer Stadt zu erhalten und zu fördern. „Um Zions Willen. . . Herrn Stadtrabbiner Tr. Rieger, Stuttgart! Sehr geehrtes Herr Kollege! Ihre Entgegnung auf die Ausführungen des Herrn Leopold Marx über den Palästinaauf bau in der letzten Gemeindezeitung zwingt mich zu einer Stellungnahme. Weiß man doch, daß ich mich zum Zionismus bekenne und würde sicherlich mein Schweigen in diesem Falle auf Schwäche und Furchtsamkeit -urückführcn. Der erste Punkt Ihrer Ausführungen richtet sich gegen die Annahme, daß „die religiöse Zukunft des Judentums von irgend einer geographischen Heimat abhängt", deren eine Weltanschauung wie das Judentum nicht bedürfe. Ganz unverständlich finden Sie es, inwiefern „gerade aus dem Boden Kanaans" die Erneuerung des Judentums erwachsen soll. Ich will nicht bestreiten, daß grundsätzlich die jüdische Weltanschauung überall gedehen kann. Aber einmal ist das Judentum gar nicht nur Weltanschauung, sondern zugleich die Lebcnsord« nung einer Gemeinschaft, Gesamtkultur. Sodann bestehen leider zumeist gewisse Unterschiede zwischen reiner Theorie und Praxis. Die Erfahrung zeigt, daß das Judentum in den Ländern des Westens und sogar des Ostens aller theoretischen Grundsätzlichkeit zum Trotz eben doch in der Wirflichkeit nicht mehr recht gedeihen kann. Weil aber die Thora in Vergessenheit zu geraten und das jüdische Leben vollends unterzugehen droht, weil also die Zukunst der jüdischen Wirflichkeit schwer gefährdet ist, deskalb suchen wir nur einen Weg zur Sicherung der Zukunft des Judentums. Nach vielen ernten Versuchen sehen wir nur einen Weg: den Wiederauibuu Erez Israels, die Wiedervereinigung eines Teiles dcs jüdischen Volkes mit seinem alten Stammland, das ihm freilich von jeher mehr war als ein Motzer L Krauß Stuttgart König iti. 33 (Ecke Ebcrhardstr.) Damenkleiderstoffe Nur preiswerte Qualitätsware (EM. &0I3 'Witwe Spezialgeschäft für feine ZfLandarbeilen Stuttgart, QostslraÖe 7 T5*l*fen S.-Ül. 22414 Damenu. Herren-Frisier-Salon Gei$*tr. 10 (Mal. Eberfcardsban) PL Fischer * Prcnss empfiehlt sich bei erstklassig.Bedienung Spezialität 1 Bubikopf ■ ■ 1 ■ " I Wo kloide ich mich gut und billig MaS-AnsOp« aus guten deutf chtn Stoffen von Mk. 100.— an, aus engl. Stoffen von Mk. 120.— an. Chr. Araber. Kanzleistr. 8 A HANDELSSCHULE PAUL VOGEL / STUTTGART M Friedridistrasse 41 Fernsprecher Nr.25997 Q Beste Ansbildung für das kaufmftnn. Kontor |] Erstklassige Gesichts-Pflege, Manicure im Schönheits-Salon Selma Bock-Eckert Büchsenstrafie 26B Fernruf 23313 jjejjr. 1911 777!?

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