Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 17 (1.12.1926)
- Date
- 1926-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
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hätte dadurch nichts verloren. Für die Rah schlage, die den Juden hier erteilt werden: Taufe, Selbstaufgabe usw. danken wir mit dem gut jüdischen Worte: Mit Ezes find wir versehen! Es ist nur bedauerlich, daß uns diese Ratschläge gerade hier serviert werden. Mehr Selbstachtung, meine Herren!" Der Mahnruf ist leider wirkungslos geblieben. Das neue Sonderheft des „Juden" trägt den Sammelnamen „Judentum und Deutschtum." Wieder tritt^^skar A. H. Schmitz auf, um in langätmigelT^useinandersetzungen (Seite 68-87) „den Juden, deren Judentum doch keinen In halt mehr hat, zu raten, wenigstens für ihre Kinder das Problem dadurch aus der Welt zu schaffen, daß sie sie einfach (!) taufen lassen, sowie ja auch ungläubige Arier mit ihren Km dern tun" (<S 70). Natürlich sind die Juden an allem schuld, was ihn stört, an dem „jüdischen Lcheralismus, dem Marxismus, dem Bolfche 386 —! ta-ismus und den traurigen Helden der Revolu tion" (S. 77). Und diesen Unsinn tischt uns eine jüdische Zeitung auf. Allerdings bekommt der Zionismus von Schmitz die Ehrenerklärung ausgestellt: „Der Zionismus genießt die Hochachtung selbst der Antisemiten (S. 76)." Genügt das wirklich, um diesem Geschreibsel die Ausnahme in dem „Juden" zu erschließen? Gewiß berichten und berichtigen dann Buber und Krojanker diese Weisheiten. War es aber überhaupt nötig, sie durch den Truck zu verbreiten? Harmloser, aber nicht wertvoller ist der Bei trag des Professors Max Herzog zu Sachsen. Er spricht dem ganzen Sonderheft sein Urteil, wenn er in seinem sicher gut gemeinten Beitrag ein leitend bemerkt: „Wer über für die Juden sehr bedeutungsvolle Fragen in ein angesehenes jüdisches Blatt schreibt, muß entweder selber Jude sein oder doch zum mindesten eine ausgezeichnete Sachkenntnis auf jüdischem Gebiete besitzen." Er ui M. /I Iber-Grosmann empfiehlt aparte Handarbeite WM- Stuttgart Sophienstrajße 30 QdAbAeUAPnndKr^aBj^en werden prompt und billig angelegt TdefM Reparaturen aller einsdil. Arbeiten 1211 tiiiiimiii ausgeführt durch das tlllllllllll Spezlal-Gefdifiü ffir elekfr. Anlagen VU. TfllOMBB / Uattgirt, fialeafeerts traft« 112 Optisches Institut F. Mollenkopf Torstra£e 10 - Tel. 24127 Gegründet 1847 Naßwäsche per g 19 Pfg. Trocken p. S 27 Pfg.gS^o Siärkwäsche u. Mangwäsdie Ver|iddicxft Sie die Preise der Konkurrenz! Chr. Müller, Wäscherei, Stuttgart Ahhol—a u. Zartell—g frei! Silberburgitra£e 97 u einem gemütlichen Fjeiin gehören die guten Möbel von GEBRÜDER ROHRER Klrchhcim u. T. Au^nun^ Stuttgart, Undensfr.14 Conditorei J. Lauer SeidenstraBe es, Ecke TraubenstraBe Telephon 22107 erstklassige Erzeugnisse unter Verwendung feinster Rohmaterialien Klappwagen 35.00 24.00 17.75 mit Federung 38.*® narBQdlSCIllfr. 20 b Horbntöbel- Ins KING Elnfetr. Schate mark» Weine Stuttgart Celef. 224 5-1/52 Jllfred Böhm, Calwerstraße iS