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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1926-12-01 · 17 (1.12.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
III (1926-1927)
Issue
17 (1.12.1926)
Date
1926-12-01
Page
[Seite] (sequence 7)
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werte Mutter sagte zu ihrem Manne: „Diese bei-' den außerordentlichen Unglürksfälle müssen doch einen Grund haben, was mag dieser sein?" Ta besann sich der Mann, und es kam ihm wieder jener Austritt am Brunnen ins Gedächtnis und er erzählte chn seiner Frau und sagte: „Siehst du, so ahndet der göttliche Richter die Verletzung des Rechtes, welches der menschliche Richter aus Mangel an Befugnissen nicht zu strafen vermag." Das altehnrürdige Gutachten verdient als kulturgeschichtlich« wie als rechtsgeschichtliche Erinnerung ernste Beachtung. Tr. M. K. in M. Mehr Selbstachtung, meine Herren, und mehr Selbstkritik! Dieser Mahnrüf der Gemeindezeitung (in der Nummer vom l. Februar 25) an die Zeitschrift „Ter Jude" ist dem Herausgeber dieser Zeitschrift nicht entgangen. Er hat aber in dem neuen Sonderheft des „Juden" ein seltsames Echo. Er wird als eine Aeußerung des durch den Zionis- 388 — mus geschaffenen „funkelnagelneuen Stammesstolzes" S. 103 ab gefertigt. Es scheint Siegmund Kaznelson unbekannt zu sein, daß schon einmal eine Zeitschrift „Der Jude" von 1832 an in Deutschland bestand, deren Herausgeber Gabriel Rießer sicher kein Zionist, und doch in jedem Gedanken ein selbstbewußter Jude gewesen ist. Vielleicht darf in dieser Chanukkawoche daran erinnert werden, daß das jüdisch« Selbstbewußtsein doch bereits einige Jahre älter ist als der funkelnagelneue Zionismus. Vielleicht ist dem Herausgeber gar bekannt, daß ein gewisser Jesaia schon einige Jahrtausende vor dem Zionismus an die Ewigkeit dieses „heiligen Stammes" geglaubt, nachdem Jahrhunderte vor ihm bereits «in Amos im Namen Gottes verkündet: „Nur euch habe' ich unter allen Geschlechtern der Erde anerkannt (Amos 3,2)." Der Mahnruf schloß mit den Worten: „Takt und Reinlichkeitsempfinden hätten" dafür sorgen müssen, diesen Aufsätzen das Heimatrecht im ,,Juden" zu versagen. Offen gestanden, die Welt Photo- Kino~ und Projektion*- Apparate Prismen^ und Theatergläser dnd «feit willkommene Fastgaschenke Sie finden größte Auswahl u. fedim. Bedienung Im Photohaus SCHWABEN ADOLF SIMPFENDORFKR Stuttgart, Marienstr. 7 (Fttrstanhof) Kostenlose U n t e r r i di t s Ajarae Wettermäntel 24 - 32.- 30.- 41.- Windjadcen 12.- 10.- 13- 6pcr(l)mtß £)au<j «.-•VX’ OtuMiiari ^E=iii=iiism=iii=iii=iH=iiisiii£iii=iiiiii*mHhiE|M==fj} I GELLHORN & Co. | KÖNIGSTRASSE No. 17 jjj RUFNUMMERNO.28303 ■L bisher S. Gellhom Hi hüte/blusen ist - KLEIDER /PELZE j|} iü=in=iu=iii=ui=in==iii=msiu=iH=iii£Hi=m=in==niai ui »i Wiegen täglich, macht schlank u. beweglich I Penonen-Splegelwage bis 125 kg, euch als KOchen* u. Gepädcwage verwendbar. . RM 19.« Persomcn-Standwage, in feiner Wetssemailteladderung. die Messingteile vernickelt, Skalaeinteilung von 100 su 100 Gramm. Tragkraft 125 kg.RM 80.« SäagUngswage, in feiner WeissemalUeledderung mit vernickelten Schiebegewichten. Skala - Einteilung von 10 su 10 Gramm..RM 58 -SSmttidie Wagen wiegen garantiert pr&iis --- PA Ul HENGER * STD HG ART Inhaber: Med.Waarenhaos A»«G. W STUTTGART, Kronprinxftr. 20A W A. Krernm, Stuttgart Telefon-Nummer 23472 Linden-Straße No. 1 Vornehme Tapisserien Materialien für sämtliche Handarbeiten.. ^./::+^ 88519

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