Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 16 (16.11.1926)
- Date
- 1926-11-16
- Page
- [Seite] (sequence 12)
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- 362 der Armut der hebr. Literatur an Tramen verdient jeder ensthafte Versuch auf diesem Gebiet besonderer Beachtung, zumal wenn er einen unserer Grüßten, wie Schneur, zum Autor hat. Frühmorgen im Paradies. Ein Löwen-, Affen- und Schlangenpaar unterhalten sich über, den auf einem Hügel schlafenden Adam die Tierfrauen voll verliebter Verehrung, die Männer, hauptsächlich die Schlange, mit unverholener Eifersucht. Ter Mensch ist nicht gottähnlich, sagt die Schlange, solange er nicht ein Kind, eine Welt oder was sonst gezeugt hat. Tas wird geschehen, erwidert die weiblich« Schlange, sobald er von der Frucht des Erkennt^isbaumes gegessen. Und der Affe erhält aus den Einwand, dies sei dem Menschen ja verboten worden, von der männlichen Schlange die Belehrung: „Nicht aus Befehl wird diese Frucht genossen noch verschmäht. Nein, wessen Herz begehrt und wer ein Mann. . ." Inzwischen hat Gott dem durch dichten Lichtnebel verhilllten Adam eine Rippe herausgeschnitten und daraus eine Männin gebildet. Die männliche Schlange, die der Beratung Gottes mit den Engeln im Versteck beigewohnt, erklärt den Vorgang den Tieren: Die Frau wurde geschaffen als Tal zum Berg, als Unheil zum Glück, damit Adams Herz und die Welt nicht schlafe. In Kampf und Spiel von Gut und Bös schuf Gott die Welt. Aus Adams Rippe wurde die Frau gemacht, damit er Schmerz empfinde und sein verlorenes Fleisch suche, das auch seinerseits ihn suchen wird. Mann und Weib sind Eins und ewig Zwei. „In Schmerz getrennt, werden sie in Schmerz sich wiederfinden, und das Messer ihres Schöpfers scheidet sie für ewig." Adam wird die Tiere stets befeinden und alles ihr M Füssen legen. Darum gibt es keinen andern Rat: das Menschenpaar muß vom verbotenen Erkenntnisbaum essen, aus daß es sterbe. — Währenddessen kommt Chawa heran, nackt, frierend, hungrig. Die Schlange reicht ihr von der verbotenen Frucht. Sie findet sie ohne jeden Geschmack. Dann birgt RICHARD VOGT Haus feiner Handarbeiten 1 Stuttgart, Marienstra£e 7 Fernsprecher 70216 (Eingang Cafe Fürslenhof) Zu nin SlEid du pisitiät MieJtr! Josefa Plöckl Korsetten -Geschifft Softenstrasse 23 b neben Jeremies (seither Steinstrabe Nr. I) Kurbel-, Baii* nnd Weibstick er ei, Hohlsaum. Feston, Spitzenein aShen fertigt an LEnbleK#*nÄ* Bettflasmen u. Letbwirmer ta lapler«, Hesstab- I We&Metfi Anton * Breimayer Bfidisenstrabe *2 Haus« und KOdiengerfite Ankauf Verkauf Ludwig BrejfUß, Joiwiiir OlgastraSe 421 kein Laden Telefon No. 27516 fln-flittrtifiM, Rtpntim Umrtttta.ans lohnt sich im Waschu. Ein Besndi Ldlc Hanfiran Putzmittcl-Spez.-Geschäft FRANZ ENGIERT STUITGART Johmncssiutße 2 Tel. durch G33 06 * Übe nascht wird Jede Hausfrau sein von der Güte und Preiswürdigkeit meiner Ware. Ein Versuch führt x. ständigen Kundschaft WALTER PROBST Akkumulator«n>WerkstStte Einbau von Lichtanlagen Varta-Reparaturstelle und Batterielager Telefon Nr. 2A120 Krooenstrabe 41 Carl Kieker RömerstraB« 51 S. A. 714 6» Anfertigung sämtl. feiner Polstermöbel und Dekorationen Linoleum- und Tapezlerarbetten Dampfwasdi-Anstalt Hans Köder Trauben«tr 1. u. Gartemtr. 41, TeL SA. 2S237 Nass-, Trockenand Mang-Wäsche nach Gewicht (Mindestgewicht 30 Pfand, besondere Behandlung) Schrankfertige Wäsche feinste Stärkwäsche / Vorhänge spannen